lilly1211
Ich bin gerade echt amüsiert: https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayEQV/true?AspxAutoDetectCookieSupport=1 Ich fasse zusammen: wer für weniger als 24h nach Ö fährt muss nicht in Quarantäne, außer er hat sich dort sportlich betätigt. Ok. Wer Verwandte ersten Grades in Ö besucht darf sogar 72h bleiben ohne in Quarantäne zu müssen, und weil er ja so viel Zeit hat ist ihm auch Skifahren nicht verboten. Das Virus kann das alles super unterscheiden! Ich weiß noch nicht wie ich uns mit den Regeln organisiere, aber zu lachen habe ich schon mal begonnen. Vor allem - wie bitte wollen sie diesen Irrsinn denn kontrollieren?
Wie so viele Corona-Regelungen funktioniert auch diese nur, wenn man dabei das Hirn abschaltet und ja nicht logisch denkt.
man stelle sich vor:
Ich wohne im Grenzgebiet und gehe joggen. Aus Versehen jogge ich über die Grenze.
Schwupps, zwei Wochen Quarantäne.
Wie gut, dass ich nicht jogge ![]()
Ja für Leute die im Grenzgebiet wohnen ist es sicher noch blöder es einzuhalten, ist bei mir Gott sei Dank nicht der Fall. Wobei, dann zahlten sich wenigstens diese 24h aus, mit 540 km Anfahrt zum Zielort, retour auch wieder 540 km, da ist ein solcher Trip ja total der Irrsinn innerhalb eines Tages. Alles in allem hat es mehr mit Schikane zu tun als mit Infektionsschutz, sonst wären die Regeln und Ausnahmen nicht so deppert.
ich sehe sehe es gerade gegenteilig als Entgegenkommen und nicht als Schikane. Aus Pandemiesicht sinnvoll wäre sicher IMMER Quarantäne oder ein komplettes Reiseverbot. Um Menschen mit Verwandschaft oder Freunden, Arbeit etc. in Ö entgegenzukommen wird eine Ausnahme gemacht. Gleichzeitig soll und muss der Skitourismus, was ja in der Regel auch Tagestouristen sind unterbunden bleiben
Wenn ich also 3 Mal eine Piste fahre, mich dann wieder ins Auto setze und nach Hause fahre stecke ich mich an, wenn ich aber zu meinem Opa fahre, dort übernachte, andere treffe, dann eher nicht? Okay. ergibt für mich keinen Sinn.
Ich sehe es wie kevome. Was mich an diesen ganzen Diskussionen nervt ist, dass es ja um das übergeordnete Ziel geht, die Infektionszahlen zu senken und am einfachsten wäre es natürlich alles wieder zu verbieten, alles zu schließen usw. Aber wollen die Leute das wirklich, da wäre der Aufschrei doch auch gleich wieder riesig, warum denn nun wieder alles zu haben muss würde es denn nicht reichen, wenn etc... Man kann sich natürlich bei jeder Regel bis ins kleinste Detail verbeißen, aber was soll das bringen? Wir wohnen im direkten Grenzgebiet und ich kenne einige, die in Österreich arbeiten und auch Verwandtschaft in Österreich haben, die sind heilfroh, dass sie sich noch sehen dürfen.
und trotzdem ist das ja nur ein kleiner Teil, das Hauptproblem sind ja nicht die Grenzgänger sondern die Urlauber, die in Hotels aufeinander hocken und auch die Skifahrer. Natürlich ist Skifahren ein Einzelsport, meine Familie ist sonst jedes WE im Winter beim Skifahren. Auf der Piste wird sich wohl kaum jemand anstecken, aber da muss man ja erstmal hinkommen und wenn jemand schon mal die Schlangen an den Gondeln und Sesselliften gesehen hat, weiß wovon ich spreche. Ganz abgesehen davon, dass Maske auf und absetzen mit Helm und dicken Skihandschuhen ja wohl auch nicht so einfach ist.
Ja, die haben ja auch kürzere Wege. Ja, natürlich wäre Grenzen geschlossen schlimmer. Ach, es erscheint mir halt alles sehr unsinnig.
Hotels haben eh geschlossen! Und selbst wenn sie wieder öffnen, dann ist man ja mit Hotelaufenthalt aus dem Tagesausflug draußen und muss eh in Quarantäne.
Wenn man sich dann trotzdem für einen Urlaub oder Tagesausflug zum Skifahren entscheidet, muss man eben in Quarantäne, finde ich auch ok, das muss ja jeder selbst wissen, ob einem das Wert ist.
Vor allem auf der Skipiste im Freien darf ich nur einen Tag Bei der Sippschaft in geschlossenen Räumen drei Tage ? Was Fürstin Unsinn...
So empfinde ich es auch ja!
Wobei Skifahrern ja wie joggen Sport ist und zwar gesund aber verboten Wer will das wie kontrollieren ? Dann besser 24 Stunden erlauben egal was Weiter wohnende Verwandte kann man halt dann nicht besuchen oder die besuchen uns Was ist denn jetzt mit bawü, die sind ja auch nah an der Grenze oder die in die Schweiz fahren ?
Ja, natürlich, das sage ich eh dauernd schon. Darin sehe ich auch kein Problem. Wer Skifahren gehen will, der kann ja für sich entscheiden ob es ihm das Wert ist oder nicht. Skifahren finde ich sollte in der ganzen Debatte überhaupt keine Priorität haben.
Naja Skipiste... Der Andrang an den Gondeln und Sesselbahnen ist schon extrem. Selbst wenn Apres-Ski-Verboten wäre... und wenn dank geschlossener Hotels etc weniger Leute kommen, werden auch weniger Lifte/Bahnen geöffnet, weniger beschneit usw. Sonst lohnt es sich ja nicht. Da kommst an einem Skitag schon mit deutlich mehr Leuten recht dicht zusammen als in Opas Wohnzimmer. Und 15 Minuten in der Schlange sind auch gleich vorbei. Dann die Busfahrten usw. Wobei wenn keiner nach Österreich geht, dann werden eben die Skigebiete in Deutschland überfüllt sein. Das Allgäu total überfrachtet...
Also ich persönlich wollte schon wegen der Unfallgefahr im Moment nicht in Ö Skifahren gehen, wir haben aber auch wirklich ganz andere Probleme im Moment und dadurch einen Einblick was da in den Spitälern los ist. Ich kann eh jeden verstehen der gerne Skifahren will, aber der kann ja dann für sich selbst entscheiden ob es ihm die Quarantäne wert ist.
Es sind keine Skigebiete in Deutschland offen.
Stimmt. Eine Fraktur mit OP usw braucht gerade auch keiner...
ok... bleibt das so? Auf der Homepage unseres "Übungsbergs" steht:" wir öffnen voraussichtlich Mitte Dezember" . Aber ja, vermutlich nicht aktuell. Hast recht, ich hab keine Ausnahme für Skipisten gesehn. Nur Tennis, Golf, Reiten.
Ich würde ja fast behaupten, dass man sich bei 72 h Verwandtenbesuch (mit/ ohne Skifahren) wahrscheinlicher ansteckt als bei 24 h Einzelsport. Wo denke ich falsch?
Du denkst genau richtig! Das ist alles so skurril, unglaublich.
Skifahren ist zwar primär ein Einzelsport, aber faktisch eben nicht. Das Kuscheln in Liftschlangen und in Gondeln findet das Virus sicher sehr nice. Verwandte, die sich nicht viel rumtreiben, sind dann ein deutlich kleineres Problem.
ich denke, dass der Verwandtenbesuch eher als Zugeständnis - ähnlich wie das Aufheben der 2 Haushalte Regel zu Weihnachten - zu sehen ist. Zusätzlich dürfte die Gruppe der Menschen, die Verwandte besuchen können, deutlich kleiner ist als die der Skifahrer. Es geht doch immer bei jeder Verordnung um Kompromisse. Wenn man nur das Ansteckungsrisiko als alleiniges Merkmal nimmt, dann müsste man einfach alles verbieten und dann wäre das Geschrei auch groß
Ja, wenn man so denkt sicher. Einzelsport ist aber auch "spazieren". Diese komplizierten Maßnahmen mit vielen Ausnahmeregeln führen doch nur dazu, dass jeder sich seins rauspickt und sich irgendwie zurechtlegt, dass es dann doch wieder passt. Oder in Frustration umschlägt und grade macht, was man will.
Ich vermute man will damit die bayerischen Skigebiete besänftigen und vermeiden, dass die österreichischen Skigebiete durch die Schließung der bayerischen einen wirtschaftlichen Vorteil haben. Insgesamt glaube ich, dass die Ansteckungsgefahr beim Skifahren sehr hoch ist. Ist ja nicht so, dass man da allein auf der Piste ist und nur wegen des Sports dort ist. Für viele heißt Skifahren eben Party und Saufen und dichtes Gedränge in den Gondeln
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