ramalamadingdong
Eben bin ich über einen Artikel gestolpert, dass Merkel die totale Ausgangssperre möchte. Das wäre eine Katastrophe. Die Toten, die man durch die Infektion mit Covid einspart, liegen am Ende doch mit Zettel am Zeh im Leichenschauhaus, weil sie sich durch Vereinsamung und Depression das Leben genommen haben. Gewalt (innerhalb der Familie und gegen Kinder) war auch im vergangenen Jahr bereits ein Thema und die Ausgangssperre gab es dabei noch gar nicht. Und wenn ich hier weiter unten lese, dass es tatsächlich Befürworter solcher Maßnahmen gibt, wird mir schlecht. Die Frage "wie würdet ihr den Lockdown gestalten, wenn es eure Entscheidung wäre" könnte auch seitens der Politik gestellt worden sein. Ich glaube es ist ein Fischen im Trüben und doch muß man sich eingestehen,dass keine Maßnahme was bringt. Auch der totale Lockdown mit Ausgangssperre etc in den Ländern hat nicht dazu geführt, dass das Virus verschwunden ist. Besonderes Augenmerk sollte doch auf die schützenswerten "Schwachen" gelegt werden. Abwegige Idee, aber wäre es nicht sinnvoller ins Gesundheitssystem zu investieren als alles zu schließen und Miliarden in Unternehmen zu pumpen,damit diese durch den Lockdown kommen? Es ist nun fast ein Jahr rum und im Gesundheitswesen hat sich nicht viel verändert. Man hätte Zeit gehabt dort, wo es nötig ist, Verbesserungen einzuführen, aufzustocken etc. Da ist meines Wissens nach NICHTS passiert. Es war klar,dass wir Corona nicht loswerden. Anstatt neue Strategien zu überlegen, nimmt man wieder die alten vom letzten Jahr und will sogar noch einen drauflegen mit totaler Ausgangssperre. So ein Quatsch.
Ich hätte das schon längst gemacht! Absolute Ausgangssperre für 4 Wochen ist viel besser als diese ewige Salamitaktik.
Laut Jens Spahn gehören 30%-40% der Deutschen zur Risikogruppe. Wie genau willst du jetzt auf diese ein genaues Augenmerk legen? https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-spahn-risikogruppen-100.html
Ja, na dann. Der Spahn hat sich ja noch nie geirrt oder Mumpitz erzählt. Also knasten wir die restlichen 60% zu Hause ein. Das hilft bestimmt. Oder doch nicht...?
Wie sieht denn dein konkreter Vorschlag aus?
Du meinst. ausgerechnet ich soll jetzt den Mega-Vorschlag haben? Ich danke Dir für die unglaubliche Wertschätzung meiner Person. Du traust mir viel zu, danke. Aber ich muss leider passen. Ich gehöre zu keiner Expertinnengruppe, bin keine Medizinerin, nicht einmal Naturwissenschaftlerin. Ich nehme mir dennoch das recht heraus, zu sagen, wenn ich finde, das etwas falsch läuft. Meine Kinder dürfen zB auch übers Essen meckern, ohne dass ich sie zum besser Kochen in die Küche schicke.
Aber deine Kinder dürfen schon Vorschläge machen?
Ich bin immer wieder erschüttert dass es Familien nicht für 3 oder 4 Wochen zu Hause aushalten ohne davon depressiv zu werden. Alleinstehende auf einem anderen Blatt Papier aber Aussagen wie "mein Kind kann damheim nichts anfangen das muss in den Kindergarten auch wenn Mama und Papa daheim sind" klar sind andere Kinder zum Spielen toll aber manchmal muss es halt auch mit Mama und Papa gehen man kann auch zusammen etwas anfangen, spielen und basteln, singen etc Nein, toll fände ich das nicht aber auch keinen Weltuntergang für Familien
In funktionierenden Familien ist es möglich mit vernünftigen Wohnraum, aber es gibt auch Nicht-Rama-Familien. An diese Leute muss auch gedacht werden.
Außerdem sind ja alle schon länger eingeschränkt und die Stimmung oft nicht gerade auf dem Höhepunkt. Ich bin aktuell froh, mit meiner Tochter in einem kleinen Haus zu wohnen...so kann man sich auch mal aus dem Weg gehen...in einer der früheren Wohnungen wäre das z.t. kaum möglich gewesen. Und das macht viel aus!
Nur weil Familien nicht funktionieren kann ich nicht jeder einen Sozialarbeiter stellen und ich kann heute noch nicht verstehen (haben wir leider auch im Umfeld) warum Frauen oder auch Männer den Absprung nicht schaffen in einer Beziehung mit Gewalt. Rama-Familien gibt es selten aber viele die sich halt dann zusammennehmen und das Beste draus machen. Kein ausreichender Wohnraum ist nicht nur zu Coronazeiten ein Problem, 3-4 Kinder in einem Zimmer ist auch ohne eine Zumutung Meine Bedenken gälten den alleinstehenden Älteren, die keine sozialen Netzwerke haben im Internet mal eine Zeit zu überbrücken ich habe keine Vorstellung wie das mit Pflegediensten gehen sollte, eine echte 100% Ausgangssperre wird es nie geben können. Interessant wäre das Ausland zu betrachten die ja wirklich viel engere Ausgangssperren hatten als wir wie hat sich das Leben dort entwickelt, hatten die wirklich so viele Selbstmorde ? Wir leben recht frei im Vergleich, aber schon das finden wir schrecklich.
Bei uns ist ja auch meine Tochter samt ihrer Tochter, dank Corona-Ehe-Krise, wieder bei uns eingezogen. Wir haben die beiden untergebracht, aber mein Arbeitszimmer (in dem seit März mein Mann gearbeitet hat, wegen Ruhe für Telefonkonferenzen etc., während ich eine Arbeitsecke im Schlafzimmer habe) ist weggefallen. Auch das Wohnzimmer ist mit der Kleinen eigentlich immer "Familienzimmer", die Möglichkeiten, sich auch mal aus dem Weg zu gehen, sind da schon beschränkt. Ich habe zu Weihnachten jetzt Sessel fürs Schlafzimmer bekommen (hatte ich mir gewünscht), um auch mal einen Rückzugsraum zu haben. 7 Personen im Dauerbetrieb ist schon manchmal nicht so ganz einfach...
Naja, nicht alle Familien haben einen Garten und ausreichend Wohnfläche, um sich auch mal aus dem Weg gehen zu können. Es hat also nicht zwingend etwas damit zu tun, dass man es nicht miteinander aushält, sondern in welcher Form. Ich wiederum finde es daher immer wieder sehr befremdlich, wie Menschen, dessen Lage sehr angenehm und vorteilhaft ist, über andere Menschen urteilen, die es weniger gut haben. Ich persönlich habe übrigens überhaupt kein Problem, mich nur mit meiner Kernfamilie zu beschäftigen. Mein Sohn kann das auch über einen begrenzten Zeitraum. Im Urlaub hat das jetzt sehr gut geklappt, aber wir konnten alle raus an die frische Luft UND wir mussten nicht nebenbei arbeiten. Außerdem haben wir ausreichend Platz. Nur ist mir halt bewusst, dass es nicht jedem so gut geht. Abgesehen davon, dass im Falle einer totalen Ausgangssperre die Familien mit Kindern mal wieder nicht angemessen unterstützt und entlastet würden. Klappt ja jetzt auch nicht.
Hier wäre auch die Frage meinst Du das wäre auch ohen Corona über kurz oder lang auseinandergegangen ?
Es IST ja noch nicht mal definitiv auseinander... Faktoren waren halt, dass er noch mitten in der 2. Ausbildung war, die dann verlängert wurde, weil kein Unterricht / Prüfungen möglich, sie hatten halt so (knapp) kalkuliert, dass er ab Juli wieder voll verdienen würde, das war damit hinfällig... dazu fiel die Tagesmutter für die Kleine weg, meine Tochter studiert jetzt online und hatte den ganzen Tag die Kleine dabei, kann also nur bedingt lernen, war abends dann entsprechend bedient und gefrustet, bei ihrem Mann lagen auch die Nerven blank... zwischenzeitlich waren sie dann auch noch in Quarantäne, da ihr Mann bei der Arbeit einen Kontakt hatte, also die ganze Familie komplett in der Wohnung "eingesperrt"... Da gab es dann eben entsprechende verbale "Zusammenstöße", die sich irgendwann summiert haben. Jetzt leben sie getrennt und versuchen, es wieder "hinzubekommen". Keine Ahnung, wie es weitergeht... Die Nerven liegen halt blank, das macht die Sache nicht besser... :(
“Kein ausreichender Wohnraum ist nicht nur zu Coronazeiten ein Problem, 3-4 Kinder in einem Zimmer ist auch ohne eine Zumutung“
Ja, aber durch eine drastische Ausgangssperre potenziert sich die Zumutung noch deutlich.
Aber egal, denn auf deren Bedürfnisse zu schauen ist aktuell eh nich so angesagt, gell?
“Meine Bedenken GÄLTEN den alleinstehenden Älteren, die keine sozialen Netzwerke haben im Internet mal eine Zeit zu überbrücken“
Aha, du bist ja so sozial und solidarisch
Hast Du ein Problem mit meiner Konjugation oder mit der Ansicht ?
Warum gälte dein Mitleid nur den Älteren und sozial Isolierten? Das schreibst du explizit.
Mein Tipp: Sie schreibt im Konjunktiv, weil sie sich auf die Möglichkeit einer Ausgangssperre bezieht?!?!
"In funktionierenden Familien ist es möglich mit vernünftigen Wohnraum, aber es gibt auch Nicht-Rama-Familien."
Genau. Sehe ich auch so. Und auch bei sog. Rama-Familien ist nicht immer eitel Sonnenschein und auch die können sich mal gegenseitig auf den Zeiger gehen. Das Paradies auf Erden gibt es nun mal (leider!) nicht.
"An diese Leute muss auch gedacht werden."
Auch das. Und auch das unterschreibe ich dick und fett. Aber soweit um die Ecke denkt unsere tolle Regierung ja leider nicht.
Da ist es nur zu gut, dass ich alleine lebe (ledig und ohne Kinder). Da nervt mich niemand. Und mit meinen Freunden/innen kann ich immer noch WhatsApp-Nachrichten und Mails schreiben oder traditionell telefonieren. Da schätze ich mich glücklich. OK; alleine leben ist zwar nicht jedermanns Sache, aber ich finde dieses Modell für mich selbst optimal.
Naja was heißt hier man kann sich nicht daheim beschäftigen. Für mich, ohne Kind, wäre das kein Problem. Aber meinem Sohn ist auf Dauer einfach langweilig und ich verstehs. Der will mit Freunden spielen und nicht dauernd alleine oder mit Mama. Ich arbeite nebenbei auch noch von zu Hause aus und verzichte auf die Not Betreuung. Und wir schränken uns ja schon länger ein. Wären es nur die 3 - 4 Wochen ohne die Einschränkungen davor, wäre das kein Thema. Und mein geduldsfaden ist langsam auch nicht mehr der längste, man ist einfach irgendwann durch. Wir sind alle nur Menschen. Und wie schon gesagt wurde, es gibt nicht nur vorzeige Familien. Mein Schwager arbeitet bei einer Jugendhilfe Einrichtung. Was da momentan los ist, kann sich mancher gar nicht vorstellen... Nicht jeder hat den Luxus eines Hauses oder eines Gartens. Sind diese Menschen jetzt schlechter? Nein... Bei vielen kommen noch finanzielle nöte und Sorgen dazu, Angst um den Job oder die Existenz. Das diese Menschen irgendwann auch nicht mehr die Nerven haben, ihr Kind liebevoll und geduldig den ganzen Tag zu Hause zu betreuen ist doch durchaus verständlich... Und nein, das sind dann keine "assi familien" sondern waren vielleicht vorher eine rama famille, durch die belastenden Umstände drum rum können viele Eltern vielleicht auch einfach nicht mehr
Miteinander, ja, das lässt sich gut aushalten. Zuhause, 3 Wochen lang drinnen (!), Nein das lässt sich nicht so gut aushalten, wenn man kein großes Haus hat, in dem man sich auch mal aus dem Weg gehrn kann. Für viele vielleicht schwer vorstellbar, aber nicht jeder hat Garten und Haus.
mein Mitleid gilt denen die es nicht selbst in der Hand haben und das sind leider die alten und einsamen. Zusammen erträgt sich alles leichter und Familien haben nunmal sich selbst und es liegt in deren Hand was sie draus machen. Klar, wenn es vorher schon kriselte wird das nicht besser werden aber ich vermisse ganz oft das Gen sich durchbeissen zu wollen. Wir sind nicht die erste Generation die Tod und Leid erlebt und sich da durchkämpfen muss, die Geschichten meiner Großeltern vom Krieg, der räumlichen Enge dort etc man kann den Vergleich nicht ganz übertragen aber dort war die Bedrohung noch greifbarer niemand wäre bei Sirenen rausgelaufen weil man innen es nichtmehr aushielte... Ich sehe die Chance unserer Gesellschaft übrigens nur im Zusammenhalten im phasenweisen zurückstecken bei allen. Dennoch sind viele Alleinstehende wirklich alleine, da ist keine Schulter zum Ankuscheln und ausweinen wenn es einem mal bescheiden geht. Da ist keine gelegenheit sich Abends zusammenzusetzen und drüber zu reden was an dem Tag wieder nicht klappte und nervte, da ist nur eine leere Wand
und können sich nicht vorstellen, mit 2-3 kindern auf 60m² ohne balkon und einem womöglich gewalttätigen partner/in zu leben.
( weiter: kinder die in der schule nachhängen,
bildungsschwache eltern, die sich und anderen nicht weiterhelfen können..
ich will gar nicht wissen WAS im lockdown alles schlimmes passiert ist....
bestimmt nicht nur coronaleichen! )
Ja, man dreht sich im Kreis hab ich den Eindruck. Es bringt irgendwie alle nix. Im Frühling 2020 fing es an, man konnte es einigermaßen im Griff halten. Der Sommer war leicht und flockig, toll, Reisen waren möglich, alles prima. So und nun wieder der Einbruch. Es bringt nichts, ich kann mir nicht erklären, warum der örtliche Händler schließen muss (es ist ein Minikaufhaus mit Haushaltswaren, einigen Baumarktsachen wie Schrauben, Blumenkübel, Kinderspielzeug etc.). Was bringt das? Das ist nichts los bei dem, er hat am Tag verteilt vielleicht 5-7 Kunden. Die Einkaufscenter sind alle zu, während sich im Supermarkt die Leute drängeln... und ja, es ist teilweise die Hölle los dort. Die kleinen Läden hier gehen zu Grunde. Das kann keiner abfangen. Restaurants ebenso. Die, die das beste Hygiene- und Abstandskonzept für sich selber jeder erarbeitet hat, mussten schließen. Nur noch "to go", wer das nicht kann oder will, hat Pech gehabt. Und unsere Zukunft? Die Schüler.... die machen mir am meisten Sorgen. Die verpassen soviel Stoff, die Plattformen zum Onlineunterricht sind jedesmal down, nichts geht. SO kann man nicht lernen. Was die bisher verpasst haben ist enorm. Von den sozialen Kontakten will ich gar nicht erst anfangen. Hier auf dem Land geht es, wir können raus, an die Luft, Spazieren, in den Garten etc. Was machen Familien in einer Großstadtwohnsiedlung, in einem Wohnblock, Tür an Tür mit zig anderen? Die werden doch wahnsinnig.... Den ganzen Sommer über hatte man Zeit, Konzepte für die Schüler auszuarbeiten, Konzepte für die Seniorenheime. Man hätte die Kliniken mehr unterstützen sollen, da investieren, wesentlich mehr im Vorfeld vorbereiten auf schlimmere Zeiten. Es war ja Zeit. Es wurden OPs verschoben, die man verschieben kann.... da lang ich mir ans Hirn. Egal, ob es was Harmloses ist wie z.B. eine künstliche Hüfte, dennoch habe ich einen Leidensweg hinter mir und freue mich auf neue Lebensqualität... und dann wird sie mir gestrichen? Die Schulen hätten viel mehr "vorsortieren" sollen, den Lehrplan umstellen und zusehen, dass die wirklich WICHTIGEN Dingen in der kurzen Präsenzzeit gelehrt werden und nicht der ganze andere Kack, den die Welt oft nicht braucht. Aber das können nur Leute sagen, die an der Basis sitzen, die es tagtäglich mitbekommen, wie scheiße es läuft. Die Politik hat davon nicht die geringste Ahnung scheint mir. Die kriegen das nicht mit. Man hat momentan den Eindruck, das schrieb ich ja gestern bereits, dass keiner so recht weiß, was er tun soll. Es ist einfach nur ein peinliches, albernes Politikergehabe, die meinen, so ein Land retten zu können. Es werden Bußgelder verhängt, die in keinem (!!) Verhältnis zur Tat stehen. Vor allem, eine Tat ist ja mittlerweile ein Spaziergang nach 21 Uhr. Schlimmes Vergehen, ganz schlimm. Und diese immensen Summen an Bußgeldern bringen natürlich was in die Staatskasse. Ich kann wirklich nicht mehr ernst bleiben und ich merke, wie ich gerade richtig sarkastisch denke. Deshalb höre ich jetzt auf zu schreiben, denn mich regt das zu sehr auf. Ich hoffe nur inständig, dass die Familien und Einsamen in den Großstädten irgendwie da gut durchkommen, ohne in Depression zu verfallen oder sich oder gar anderen Schlimmeres antun. melli
Du sprichst mir auch aus der Seele, wie cube.. mir geht es genauso, ich bin gerade echt an einem Tief angelangt - und ja, man darf diese Gedanken hier haben. Ich hab nur das Gefühl, ich stehe auf weiter Flur alleine und alle anderen hinterfragen rein gar nichts mehr. Lg, Lore
ich kenne KEINEN der aktuell mit der Lage glücklich ist jeder versucht das Beste draus zu machen
Wie sehr kann man denn die Ausgangssperre jetzt noch ausweiten? Laufen an der frischen Luft verbieten? Dann würde sich erstmalig für mich echt was ändern seit Oktober und nein, ich würde es nicht verstehen. Ich laufe täglich mit meinem Freund durch die Gegend, wir genießen das und brauchen das. Infektionsrisiko bei NULL!
viele Lemminge in diesem Land habe ich den Eindruck. Z.B. meine Taufpaten. Die sind beide Mitte 60. Einfache Leute, haben noch einen alten Videorekorder, ein Telefon mit Schnur und Tasten, kein Handy, Computer und Internet also auch nicht. Leben auf dem Dorf, bauen viel selber an, führen ein beschauliches Leben, haben Freude an- und miteinander, waren nie großartig reisen. Sie kennen also nur die Zeitungsartikel und halten sich daran, was ihnen der Hausarzt sagt. Der muss es ja wissen. Sie empfangen keinen Besuch, nicht mal mich, sie gehen nirgends hin. Sie sind da absolut obrigkeitshörig, weil sie auch keine andere Möglichkeit haben. Wie gesagt, kein Internet, keine Fachliteratur oder ähnliches. Und so geht es wohl vielen, vor allem eben ab einem bestimmten Alter. Ich erwarte aber von der Generation "mittelalt" und "jung", dass sie sich mit der Sache auseinandersetzen. Was zunehmend schwer fällt, weil es ja nur zwei Lager gibt im Moment.... melli
Bzgl. hinterfragen; Woher denkst du denn, warum evtl. Verschärfungen kommen?
Einige der Generation "jung" und "mittelalt" halten es genauso eben WEIL sie sich mit der Sache auseinandersetzen.
Also solche Leute, die sich über die Zeitung informieren und beim Hausarzt. Ach du meine Güte. Diese einfachen Leute.. Du solltest ihnen deine Artikel zum Aufklären geben. ![]()
Die beiden haben leider keine anderen Möglichkeiten, sich vielfältige Infos einzuholen. Woher denn auch? Klar, könnte ich ihnen was geben, aber ich darf ja nicht kommen. Sie nehmen es halt einfach so hin. Und das finde ich halt schade.
Ist doch aber vielleicht gut. Sie nehmen es hin und machen für sich das beste miteinander und ihrem Garten aus der Situation anstatt sich ständig über dieses Virus zu informieren. Einmal eine Entscheidung treffen ("wir treffen keinen") und sich dran halten ist viel entspannender als jeden Tag zu überlegen wie man nun handelt (Bsp. "Die Inzidenz bei uns ist XXX, nagut, dann treffen wir die Müllers.").
Ausgangssperre, also niemand darf mehr raus. Was ist mit systemrelevanten Eltern? Wenn keiner raus darf, gibt es auch keine Notbetreuung, also bleiben alle systemrelevanten Eltern zuhause.
Manchmal gar nicht schlecht, wenn man Infos nicht vom Internet holen kann. Was im Internet für Theorien und Unsinn steht, wahnsinn!!
viele Jobs sind unverzichtbar, nicht nur im medizinischen Bereich
Man könnte komplett den Ausgang verbieten, so wie z. B. IM Frühling in Italien. Ich hoffe das es niemals soweit kommt.
Ich bin da auch voll bei dir, habe inzwischen mehr Angst vor den Maßnahmen und deren Folgen als von der Krankheit selbst.
Gut, dass man Maßnahmen hat/einleitet. Sonst hättest du mehr Angst vor der Erkrankung.
"... halten sich daran, was ihnen der Hausarzt sagt. Der muss es ja wissen ..." Na ja, der liest ja zumindest mal auch die Fachliteratur ... und womöglich versteht er sie doch noch ein klitzekleines bisschen besser als eine Arzthelferin, auch wenn diese sich dazuhin noch im Internet "beliest" (auf welchen Seiten auch immer ...)
Oder sie sind schlauer. So ersparen sie sich Diskussionen mit Besserwissern. Für die beiden ist es OK. Wer gibt dir das Recht darüber zu urteilen?
Es geht nicht darum, dass das Virus verschwindet (dafür sind Impfungen da), sondern darum die Intensivstationen nicht zu überlasten. Sollte nach knapp einem Jahr langsam mal angekommen sein.
Jeder wusste, dass es eine weitere "Welle" geben wird. Jeder. Da hätte die Medizintechnik und diverse Firmen mal lieber schneller gearbeitet und die Kliniken besser ausgestattet, DA hätte man vorarbeiten können. Das hätte sicherlich viel Geld gekostet, das hätte aber halt sein müssen. Dann wären jetzt nicht so viele am Limit.
Und Pflegepersonal angebaut oder gezaubert?
1. die Kliniken sind, denke ich, einigermaßen gut ausgestattet, es fehlt aber an Pflegepersonal 2. mir wäre es lieber gar nicht erst in eine gut ausgestattete Klinik zu kommen = Vorbeugung = Senkung der Infektionszahlen
Geklont
Technik hätte man kaufen können aber wenn niemand da ist sie zu bedienen ? Man hätte so viel machen können auch an den Schulen mit der Technik, da ist mein Vorwurf, das Geld wurde in den Sand gesetzt mit der MWst-Senkung statt es zu nehmen und in die Bildungstechniken zu investieren da hätten die Kinder zu Hause nun viel bessere Chancen was auch den Eltern Last abgenommen hätte Wir haben keine Ausgangssperre mehr wir haben wie schon oft erklärt die Kitras auf, mein Lankreis hatte heute 305 - hier geht man den anderen Weg in meinen Augen besser wirds leider nicht im Gegenteil. Man appeliert an den Verstand der Menschen wird halt auch nicht eingehalten. Hier darf auch jeder an die Luft halt nur in 15 km Radius aber raus darf man, auch nachts um eins um den Block Ich schiele neidisch auf Kreise mit 100... ich hoffe im Mai siehts hier auch wieder so aus
An sich gute Idee Berlin! Aber: Klone altern schnell und sind krankheitsanfällig - also keine nachhaltige Option.
Darfst ruhig schielen. Wir haben seit Wochen ausgangssperre, Kitas und Schule zu... Ich würde sofort tauschen.
vielleicht habt Ihr die Zahlen deswegen so niedrig ? Rausfinden werden wir es nie ggf sind bei Euch die Leute auch vernünftiger und würden auch Kontakte meiden wenns erlaubt wäre ?
Ach. Nachhaltigkeit ist doch eh nicht hoch im Kurs.
Und wenn man das überflüssige Personal dann schneller wieder los ist....sozialverträgliches Ableben nennt man das, glaube ich.
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Stimmt, die haben dann keine Rentenansprüche etc. Perfekt!
Jetzt Mal unabhängig davon, ob Ausgangssperre gut oder schlecht ist: es geht nicht nur darum mit unseren Maßnahmen tote zu verhindern, sondern es müssen Krankheitsfälle allgemein verhindert werden. Die Behandlung ist oft langwierig, es gibt oft Spätfolgen. Es kann nicht das Ziel sein genug intensiv Plätze zu haben. Denn das Leben nach Intensivbeatmung ist kein Zuckerschlecken.
Wir hatten im Frühjahr im UK totale Ausgangssperre. Man durfte nur für systemrelevante nicht im home office mögliche Arbeit (bei uns nicht der Fall, sondern HO), Einkauf (max. 1 Person / HH, max. 1 mal pro Tag besser 1 mal pro Woche), Arztbesuche, Sport (max. 1 mal pro Tag, weniger als 2 h) raus und keinen anderen Haushalt treffen. Haben wir auch hinbekommen und in der Zeit halt viel den Balkon genutzt. "Richtig" draußen waren wir kaum. Essen haben wir alles liefern lassen ....Seitens der Kollegen / Bekannten gab es Probleme mit Essensbeschaffung (Mehl, Eier...) - aber keine "schlimmen" Folgen der Ausgangssperre.
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