cube
Ist es nicht interessant, wie anspruchslos wir inzwischen geworden sind? Und so fügsam. Zu Beginn der Pandemie konnte sich keiner vorstellen, dass Schulen schließen könnten. Geht ja gar nicht - Schulpflicht, Recht auf Bildung und wer soll dann überhaupt betreuen? Nenene -& hahaha, das wird nicht passieren, alles Verschwörungstheoretiker die sowas behaupten. Ups - Schulen zu. Homeschooling? Wie soll das denn gehen?? Wir müssen arbeiten. Ich bin keine Lehrerin. Und was soll das - ich bekomme hier nur einen Blätterstapel in die Hand gedrückt? Usw. Inzwischen sind wir aber so gut "konditioniert" ;-) - wir haben uns schon damit abgefunden, dass es vermutlich vor Ostern keinen Unterricht mehr geben wird. Urlaubstage, Überstunden aufzubrauchen, weil die Politik keine Konzepte hat ist normal geworden. Man freut sich über Lehrer, die tatsächlich regelmäßig Feedback geben und funktionierende Zoom-Konferenzen für 30 min täglich oder auch nur wöchentlich sind doch schon mal was. Zu Beginn war ganz klar - das ist ja gar nicht zu schaffen - Arbeiten & Beschulen??Und wie soll mein Kind überhaupt wirklich genug lernen? Inzwischen sind wir bei "jammer mal nicht so rum". Schon erstaunlich (oder erschreckend?) wie schnell eine ganze Bevölkerung alles mögliche hinnimmt und sich über ein paar Brotkrumen wie "jay! Zoom hat heute mal geklappt" freut oder Überstunden, die man für´s Homeschooling verbraten kann statt Kind-krank-tage einzufordern geschweige denn mal ein Konzept für die Schulen. Und das betrifft ja auch andere Bereiche. Wir freuen uns ein Loch in´s Knie, wenn man mal wieder zum Friseur darf zB oder ganz erlaubt seine ganze Familie besuchen darf und nicht nur Personenweise. Und immer weniger wird gefragt, wann das Ganze denn mal ein Ende haben soll. Manchmal glaube ich wirklich, wir haben schon vergessen, was unser Leben eigentlich mal ausgemacht hat. Ja für viele ist das "normale" Leben - also vor Corona - ja schon so etwas wie "braucht man doch gar nicht" bzw. "also ICH brauche xy (Konzerte, Essen gehen etc.) nicht" - was ja nichts anderes bedeutet als "wenn du das brauchst ist das ein bedauerliches Einzelschicksal". Naja, bin gespannt, wohin das alles noch führt. Brauchen wir ZB überhaupt noch weiterf. Schulen in der Menge? HS geht ja offenbar ganz gut...
Weiter unten, als es um die Schule ging. Es hört sich ja fast so an als wären einige Damen hier froh, wenn ihre Kinder nicht in die Schule müssen. Da frage ich mich tatsächlich, was glauben sie wie lange man das folgenlos so machen kann, Jahre? Naja, grundsätzlich scheint hier Corona sozusagen ein Todesurteil zu sein. Man sollte sich mal bewusst machen, dass Corona bleiben und uns begleiten wird. Trotz Medikamenten und Impfung werden wir sicher nie wieder auf null kommen. Jedes Jahr werden Leute an Corona sterben, genauso wie ein Influenza. Will man sich deshalb ewig einsperren?
Wenn wir den Stand erreicht haben, dass Corona eben wirklich wie Influenza zu handhaben ist ( Impfungen, Medikamente, erworbene Immunität, epidemische Ausbrüche), wird sicher alles wieder normal.
Guten Abend, falls Sie es noch nicht mitbekommen haben: Wie leben in einer Pandemie. In unserem Landkreis hier sind keine Intensivbetten mehr frei, für niemand. Wer einen Unfall, Herzinfarkt o.Ä. hat muss erstmal verlegt werden. Es sterben Menschen, es könnte auch Ihre Verwandten, Freunde oder Sie selbst treffen. Aber verharmlosen Sie gerne weiter, wenn Sie sich damit besser fühlen.
es macht einen krank immer nur zu sehen was alles nicht geht wir haben gelernt und darüber zu freuen was geht das tut uns besser. Es hilft durchzuhalten Corona wird uns ewig begleiten, das sehe ich auch so, aber aktuell kann man nicht damit umgehen eben weil weder wirklich sichere Medis existieren noch Imfpungen bisher das Ergebnis bringen das wir uns erhoffen. Es hilft halt nur eindämmen wo immer es geht. Letztes Jahr um diese Zeit hätte ich mir niemals vorstellen können so zu leben wie wir es jetzt tun aber es gab auch Phasen wo ich froh gewesen wäre dass wir so wie wir leben noch eben können, als die erste Welle kam und man mit 500.000 Toten rechnete was verutlich auch passiert wäre ohne die Einschränkungen. Dennoch darf man sich ärgern gerade dass das Thema Schule verschlafen wurde das hätte man vor 9 Monaten ganz anders vorbereiten können.
Es wird nie ein Leben nach Corona geben, sondern immer nur ein Leben mit Corona. Genauso wie es ein Leben mit Influenza, etc. geben wird. Und es werden neue Viren hinzukommen. Bis es den Planeten Erde irgendwann nicht mehr gibt. Und es wird auch immer so sein, dass die Àlteren und Immunschwachen den Viren zum Opfer fallen. Viren werden auch immerwieder mutieren. Ich finde es erschreckend, dass das alles so hingenommen wird.“ Was? Es geht fast alles Pleitr? Mir egal, mich betrifft es ja momentan noch nicht.“ aber auch diejenigen wird es irgendwann treffen, wenn es so weitergeht. „Mein Kind kommt mit HomeSchooling klar.“ ja, aber was ist mit den sozialschwachen, wo die Intelligenz in der Familie nicht wirklich hoch liegt (oft, nicht immer). Die bleiben hintendran. „Mir egal, mein Kind hat ja Laptop und Internet.“ Es ist traurig, dass das so vorrausgesetzt wird. Es MUSS zuhause Internet geben. Es gibt noch immer Dörfer, die haben nichtmal vernünftigen Handynetz-Empfang, nur so am Rande. Aber egal. Natürliche Selektion. Mir fehlt es, essen zu gehen, meine Freunde zu treffen (mal alle zusammen), Kino, Bowling, schwimmen. Mir fehlt aber auch der ZUSAMMENHALT, und nicht nur „Was? Dich kotzt das alles an? Covidiot! Querspinner! Verschwörungstheoretiker. Verbrennet alle, die ihren Mund aufmachen!“ Mich kotzt es an zu sehen, dass viele ihre Existenzen verlieren, es eine Arbeitslosenquote geben wird, die jenseits von gut und böse liegen wird, dass die Wirtschaft einbrechen wird. Und: dass die Gesellschaft so krass gespalten wird.
Mittelalters. Ist weg.
Und jetzt rechnen wir alle mal, wie lange das Mittelalter her ist und überlegen, was sich seitdem so getan hat, sich das ganze Leben verändert hat.
Das ist absolut nicht vergleichbar.
Pest war auch „weg“ - gibt ab und an trotzdem noch neue Fälle.
das englische Schweißfieber hatte 4 große Ausbrüche im Mittelalter und war dann NOCH IM MITTELALTER weg. Insofern haben unsere modernen Hygienestandards oder Medizin damit nuppes zu tun.
Habe ich nicht geschrieben „Pest WAR auch weg, trotzdessen gibt es immernoch ab und an neue Fälle“? Man wird trotz allem lernen müssen, damit zu leben. Und das auch ohne ständigen Lockdown!
Da habe ich einen ganz heißen Tipp für dich: Impfungen.
nur halt nicht nächste Woche.
Petra, ich habe da auch einen ganz heißen Tipp für dich:
Andere Leute wegen Impfungen belegen, wenn die Impfstoffe tatsächlich verfügbar sind
Das sagt keiner, dass der Lockdown nächste Woche enden soll. Nur kann man es nicht ewig so weiterziehen. Auch trotz Impfungen und Medikamenten wird es Infektionen und auch Tote geben. Wie bei jedem anderen Virus auch.
Belegen? Ich belege Module. Ansonsten: es sind Impfstoffe verfügbar, in Rekordzeit entwickelt. Nur noch nicht in ausreichender Menge produziert, aber das wird kommen. Und das wird der Weg sein, “mit dem Virus zu leben“'.
Impfstoffe sind entwickelt, aber nicht für jeden der will verfügbar. Und genau, für jeden, der will.
Infektionen und Tote komplett zu verhindern). Das hast Du offenbar falsch im Kopf, es soll verhindert werden, dass die medizinische Versorgung überlastet wird und zusammenbricht. Man kann natürlich beschließen, dass das egal ist. ich weiß nicht genau, wie man dann die Kriterien gestalten würde, ich fände das persönlich keine gute Sache, aber es wäre natürlich eine mögliche Alternative.
Es gibt aber kaum noch Polio Tote, genau so wird es bei Covid sein. Nur dass wir halt blöderweise länger warten müssen als andere.
Und da ist es wieder: weil man anders denkt, wird man als „dumm“ hingestellt. Nein, ich habe es nicht falsch im Kopf. Aber das ist schonwieder eine Endlosdiskussion.
Noch nicht.
war es aber nie. Stimmt halt einfach nicht, auch maximal hochbegabte Leute können doch falsche Sachen sagen?? Das ist doch alles.
Mit Staunen schaue ich nach Israel. Aber wir sind halt auch mehr Menschen ( und durch die EU auch anders "vertreten") Mich ärgert es trotzdem.
Ist nicht nur Israel: Bahrain, VAE, UK und die USA. Und innerhalb der EU Dänemark.
Tja... Ich hoffe, das es dann bald hier richtig los geht. Weder Ö noch D bekleckert sich mit Ruhm derzeitig. Mittelmaß wie beim Handball
Also, wenn man Virologen verteufelt, beleidigt und bedroht,weil sie Fakten darstellen, dann ist das schon mittelalterlich! Früher wurden Überbringer schlechter Nachrichten auch geköpft. Wenn man hier Kommentare liest, oder auch sonst wo, sehe ich keine Veränderung zum Mittelalter, was das Gedankengut und die Unterbelichtung betrifft!
Also ich nehme das jetzt mal kurz persönlich, denn ich habe weder einen Virologen beleidigt (nur gesagt, dass der Drosten mir auf den Sack geht), noch verteufelt oder gar bedroht. Man kann doch seine Meinung zu dem ganzen Thema haben. Aber ich halte mich an alles, was vorgegeben wird. Was andere machen, in der Hinsicht, geht mich nichts an. Es ist nicht mein Job, meine Abteilung oder meine Gehaltsklasse, denen was vorzuschreiben. Aber andere immer als unterbelichtet hinzustellen, weil sie anders denken, ist irgendwo frech. Wenn wir jetzt aufs Mittelalter gehen, kann ich auch ausholen: vor nicht allzulanger Zeit, gab es schonmal „Lager“ für „die anderen“. Ist fies. Aber eben so ist es.
die zeit der Rosenkriege und aktuell eben für Pandemien und Epidemien in dieser zeit. Pest kennt ja jeder, klar, da wissen wir sogar haargenau über Yersinia pestis Bescheid, wissen, dass wir heutzutage das gute alte Penicillin dagegen haben - aber es gibt eben diese sehr geheimnisvollen 4 (glaube ich) "Wellen" (oder immer neu aufgetretene Krankheiten", bei denen wir keine Ahnung haben, was der Erreger war - leider habe ich jetzt rausgefunden, dass auch aus Massengräbern dieser Zeiten keine Erreger isoliert werden konnten. ich fand es aber höchst spannend, dass u.a. eine SARS-ähnliche Virusepidemie vermutet wurde (und auch ein Hanta-Virus mit ungewöhnlichem Verlauf) - das finde ich extrem spannend. Abschottung und Abstand war damals übrigens die einzige Bekämpfungsmöglichkeit. ich wollte also nicht aufs Mittelalter an sich zurück, sondern auf eine Pandemie(einmal), sonst Epidemien, die auftauchte, 4 x in 100 Jahren Theater machte und dann komplett wieder verschwand - und das sogar ohne Impfungen, Intensivmedizin und Medikamente (aber mit unheimlich vielen Toten, leider). es zeigt uns, dass dieses reflexhafte "Corona wird jetzt IMMER da sein" und "es Kommen jetzt bestimmt ganz viele Pandemien" nicht stimmen muss- diese Dinge gab es schon immer. Die Globalisierung und Reisegeschwindigkeit macht es natürlich noch dramatischer, aber dennoch ist es in der Menschheitsgeschichte nichts neues.
Nein, das ist nicht so, weil es den Holocaust ganz übel verharmlost. Dass es überhaupt immer wieder zum Thema Holocaust kommt, wenn es um Corona geht, ist nicht nur erschreckend, sondern dumm. Und wohlgemerkt, ich sage nicht, dass DU dumm bist, sondern diese Aussage von dir. Es ist doch genau andersrum: Die Maßnahmen sollen verhindern, dass auch die Schwachen der Gesellschaft geschützt werden und kein sozialdarwinistisches Denken vorherrscht. Genau das Gegenteil zu der Zeit, in der man Menschen, die auf Schutz und Unterstützung angewiesen waren, als "Volksschädlinge" betrachtete und sie auch so behandelte.
"Die Maßnahmen sollen verhindern, dass auch die Schwachen der Gesellschaft geschützt werden und kein sozialdarwinistisches Denken vorherrscht." Die Maßnahmen verhindern doch nicht den Schutz!!!
Sorry, ist mir gerade auch aufgefallen. Es sollte heißen: "Die Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass auch die Schwachen der Gesellschaft geschützt werden und kein sozialdarwinistisches Denken vorherrscht."
Betrifft die gesamte EU, ist ja eine Sammelbestellung.
wäre das Wort, dass ich wählen würde.
Danke. ![]()
Sehr prägnant zusammengefasst ![]()
Ich gehe hier auch mit. Das Problem ist, das nicht jeder Mensch mit der gleichen Resillenz durch sein oder ihr Leben geht. Und nicht jede hat einen klaren Blick auf das, was wirklich wichtig ist. Ich glaube, das die Leute mit den halbvollen Gläsern besser durch diese Krise gehen. Sie entwickeln Fantasie zur Bewältigung der Herausforderung. Leider ist es nicht allen Menschen so gegeben.
Wer bestimmt denn, was für den einzelnen wirklich wichtig ist. Doch nur dieses Individuum selbst. Vielleicht ist das des Rätsels Lösung. Hier erheben sich doch viele und maßen sich an ihre Werte müssten auch für die anderen gelten. Resilienz beginnt immer mit der Bewertung.
Du bestimmt, was Dir wichtig ist von dem, was Dir Deine Umwelt zur Verfügung stellt ( und zur Zeit stellt sie Dir weniger zur Verfügung) Du hast jedoch nicht den Anspruch darauf, alles zu bekommen, was Du haben willst. Dafür ist die Erde endlich, eine kleine Kugel im Universum.
Wenn du damit zufrieden bist zu nehmen, was die "umwelt" dir zur Verfügung stellt, dann ist klar, warum du zufriedener bist als andere. Gerne darfst du deine Einstellung behalten. Wie gut, dass es anspruchsvollere Menschen gibt und schon immer gab. Sonst hätten wir wohl viele Errungenschaften nicht, die wir der Umwelt entlocken mussten. Und was die Politik einem vorschreibt ist in meinen Augen schon gar nicht von der "umwelt" vorgegeben und damit eine Restriktion. Dann wäre die Erde auch immer noch eine Kugel.
Und da ist wieder eine Wertung deinerseits. Tja, so kommen wir nicht weiter. Das wäre mein Anspruch gewesen.
Wo doch alles immer nur noch schrecklicher, tödlicher und vermeidungswürdiger wird!
Und deswegen darf man auf keinen Fall etwas anderes wollen als das, was die Regierung vorgibt - ansonsten hat man etwas nicht verstanden usw. Krass, wie einfach es geworden ist, andere Meinungen einfach wegzuwischen und dafür noch breite Zustimmung zu erhalten. Wie weiter unten geschrieben: würde Angie sagen, sie entscheidet jetzt alleine weil ihr die MP´s zu wankelmütig sind, wäre das vermutlich für ganz viele etwas, dass sie toll und zielführend finden würden. Endlich marschieren alle BL´s und deren Bewohner dann mal im Gleichschritt und keiner schert mehr aus. Aber hey - ich bin ja nur negativ, resigniert, oder sonst etwas ;-)
Wie sollte denn "Angie" irgendetwas ganz alleine entscheiden? Wer setzt es denn dann in den Ländern um? Vieles liegt doch in der Zuständigkeit der Länder
Wer heute nicht glauben kann, dass es MÖGLICH wäre dass Angie tatsächlich für das gesamte Land allein entscheidet was die Maßnahmen des Infektionsschutz betrifft, muss die letzten Monate wirklich geschlafen haben. Ich sage nicht, dass das so kommt. Aber es wäre definitiv möglich! Und ich verwette mein linken Zeh darauf, dass das zu keinem Aufschrei führen würde Barbara
Ach ja!? Dann sag' mir doch, wie sie etwas ohne/gegen die Länder durchsetzen kann, was diese umsetzen müssten? Hat/konnte sie bisher ja auch nicht. Oft haben die Länder ja auch die Beschlüsse nicht 1:1 umgesetzt. Wie sollte sie das machen? Die Bundeswehr schicken?
Es ist halt ein Kreuz mit deiner Resilienz, nicht mal die ist forenkonform. ![]()
Ja, das Thema hatte ich neulich mit meinem Bruder.. es ist wirklich erschreckend... ABER: ich bin alles andere als zufrieden damit. Mich macht es manchmal sogar fast "verrückt", wenn man von anderen hört, wie gut doch alles läuft und wie dankbar man ist etc. ... Ja, man hat vieles akzeptiert, muss es akzeptieren, was bleibt auch anderes übrig - hört ja eh keiner auf "nur mich" und es ändert sich leider auch überhaupt nicht, wenn man derzeit nicht zufrieden ist. Erschreckend, ja, das trifft es ganz gut.. Und irgendwie auch traurig, oder ?? Lg, Lore
Die befähigten Arten schaffen es sich auf die neunen Lebensumstände anzupassen. Geht das nicht sterben sie aus. Mal davon abgesehen, wird man ja depressiv, wenn ich immer nur mit dem Negativen in meinem Bewusstsein herum laufe. Grundsätzlich sehe ich auch keine wirkliche andere Alternative. Im Großen und Ganzen gehe ich mit den Maßnahmen mit. Und aus den gegebenen Umständen arrangiere ich mich, so gut wie es geht, denn am Ende (und das wird kommen) wird keiner auf nichts Rücksicht nehmen. Von daher schauen wir, dass wir unsere Schäfchen ins Trockene bringen und versuchen im Rahmen der Möglichkeiten die wir nutzen können uns entwickeln. Dastehen und jammern bringt uns halt einfach nicht weiter.
Das "Überleben" derer, die sich der neuen Gegebenheiten anpassen können. Je starrer in den Überzeugungen, desto schwerer wird es. Kreativität und Fantasie, das sind überaus wichtige Dinge.
Oder anders. Die ganz gesunden schaffen es, gegen das Virus anzukommen. Alle kranken und alten gehen daran kaputt.
Daa trifft es. Warum sich wegen etwas kaputt machen was man aktuell nicht ändern kann? Das beste aus der Situation zu machen, ist deutlich entspannter.
Ist in diesen Zeiten ein sehr schmaler Grat.
Klar, ich kann alles mit Corona und "das es nun mal nicht anders geht" begründen und damit jegliche Kritik auch mir selbst schönreden. Man könnte aber auch hingehen und sehr wohl unterscheiden zwischen "ok, an diesem Punkt geht es nicht anders" ABER gleichzeitig hinterfragen, wie es überhaupt dazu kommen konnte (har die Politik evt. doch Fehler gemacht?) und vor allem wie es weitergehen soll. Aber genau das ist total wegargumentiert worden. Würde ich jetzt zB sagen, ich will dafür demonstrieren, dass ich mit der Konzeptlosigkeit zB bzgl. Schulen absolut unzufrieden bin - ich will das nicht mehr kommentarlos hinnehmen. 100%: "how dare you?!?" Du kannst doch nicht in dieser Situation, wo wir nicht mal unsere Familien besuchen dürfen wie wir gerne würden, eine ganze Menschengruppe auf die Straße bringen!!Das man als Nicht-Corona-Leugner natürlich Maske, Abstand etc alles einhalten würde - egal. Wie kannst du nur?? Du machst alle MEINE Bemühungen kaputt damit. Du bist schuld, wenn wir noch länger ... Ja, wäre ich dann schuld? Oder eher die Politik, die uns so darauf geeicht hat, dass es selbstverständlich nur diesen einen Weg geben kann. Man sieht es doch hier: Kritik äußern ist nicht erwünscht bzw. wird rigoros mit immer den gleichen Parolen als "dann hast du nicht verstanden" etc abgeschmettert. Wie kann es sein, dass wir es seit 1 Jahr hinnehmen, dass zB das Parlament gar nicht mehr einbezogen wird? Das nur eine ganz bestimmte Auswahl an Experten die Politik beraten darf? Das wir letztendlich doch nur arbeiten gehen (am besten zu Hause), unsere Kinder selbst beschulen, essen, schlafen und mit max. 1 anderen Person rausgehen können. Ich bin ehrlich gesagt fassungslos, wie schnell man eine ganzes Land auf eine ganz bestimmte Denkweise trimmen kann. Wenn Merkel heute verkünden würde, ihr wäre das Gekasper mit den MP´s jetzt zu doof und sie würde jetzt mal alleine entscheiden, würden vermutlich viel zu viele "hurra! endlich keine Diskussionen mehr" schreien. Hören/lesen kann man es ja schon oft genug, dass sie sich doch mal besser durchsetzen sollte.
haben wir bei den BLM-Protesten doch auch akzeptiert. Bei den parlamentarischen Entscheidungen stimme ich dir auch vollkommen zu. Und das keienswegs alles gut läuft, ist absolut ruichtig. Trotzdem nützt es halt relativ wenig, JETZT zu sagen "die hätten aber vor einem jahr....". JETZT müssen wir halt resilient und sachlich gucken, wie wir den Scheiß möglichst zügig hinter uns bringen und da gibt es halt gute Konzepte und scheiß-Konzepte und diskussionswürdige Konzepte. Wenn man was ändern will, muss man mit anpacken. Will aber keiner, wenn man sagt "dann engagier dich halt in der Politik und mach es besser" - nee, das dann doch nicht. Ist ja eh alles nur Klüngelei i und Machtbesessenheit. Gründe doch eine Elterinitiative für bessere Distanzlernkonzepte. Melde Demonstrationen (mit gutem Hygienekonzept) an. ich würde sogar mitmachen, weil ich ja durchaus die gleichen Probleme sehe, wie du.
Aber Demonstrationen mit gutem Hygiene-Konzept sind doch weiterhin bzw. nach wie vor möglich
. Gestern wurde von einer Impfgegner-Demo berochtet, die völlig reibungslos lief, weil die Teilnehmer alle brav Abstand hielten und Masken trugen.
Oder bombardiere das Kultusministerium mit Mails, geh zum Anwalt und klage ...
Nur hier rumjammern und die anderen indirekt als dämliche Schlafschafe dastehen zu lassen, bringt's ja auch nicht ... werde halt aktiv! Ich persönlich, muss ich ganz ehrlich zugeben, hänge mich als Elternvertreterin rein, dass sich der Fernunterricht an der Schule verbessert und auch konkrete innerschulische Missstände bei der Notbetreuung behoben werden, für mehr bin ich zu träge ...
So sieht's aus. Wir, mein Mann und ich, haben uns an der GS sehr stark dafür engagiert, dass es einfacher läuft, Technik beschafft, installiert usw. Ich warte immernoch auf Geld des Fördervereins, ging alles über mein Konto. Am Gym bin ich als EB und auch in speziellen Gremien aktiv, bin Ansprechpartner für Probleme, mache Vorschläge, auch direkten Kontakt zum Rektorat mit positivem und negativem Feedback. Mein Vorschlag, Homeschooling mit kleinen Lerngruppen zu gestalten (hab Hilfe angeboten) ist aufgrund der derzeitigen LD-Situation nicht umsetzbar. Natürlich ist nicht alles, was so angeordnet wird wirklich sinnvoll. Das ist es doch nie, egal, welche Regelung man anschaut. Es gibt immer Fälle wo die Bestimmungen dämlich sind. Ist auch gar nicht einfach, allgemeingültige Regeln aufzustellen. Merkt jeder, der versucht, mit mehreren Kindern unterschiedlichen Alters und Charakters allgemeingültige Familienregeln , die dauerhaft Sinn machen, aufzustellen. Deswegen verstehe ich auch, wenn es in bestimmten Bereichen Petitionen gibt, meinetwegen auch Demos (mit Maske und Abstand bittedanke) ... ich hoffe, das Krankenhauspersonal verkneift sich einen Streik, auch wenn ich viel Verständnis dafür hätte.
Kam auch wirklich gute und berechtigte Rückmeldung, die an die Lehrerin geht. Für sie ist es ja aktuell auch nicht leicht, Notbetreuung und dann Fernunterricht per Teams.
Und wer sagt, dass ich zb nicht selbst im Elternrat bin und mich engagiere? Oder mit unseren Lokalpolitikern in Kontakt stehe? Ist Kritik zu üben, nicht alles hinnehmen zu wollen gleichbedeutend mit "die redet/schreibt nur und tut aber selbst gar nicht"? Interessant.
Und wofür bist du eingetreten im Elternrat und in der Politik? Und was hast du erreicht?
Warum ist das wichtig? Ist man sonst raus und darf eh nicht mehr mitspielen? ;-)
mh, sagen wir so... ich hatte schon oft im Leben das Problem, dass einige Dinge nicht gingen. Will hier aber nicht näher drauf eingehen. Wenn ich dem ständig nachgeheult hätte... wäre ich verbittert und frustriert. Ich und auch meine Kinder haben aber gelernt, dass man auch mit dem, was das Leben einem gerade so bietet, das Beste machen sollte. Statt Jammern was alles NICHT geht, Blick auf die Dinge werfen, die gehen. Dankbar sein für das, was man hat. Überlegen, was man mit den gegebenen Ressourcen machen kann. Also vergleiche ich unsere 1 h Zoom an der GS täglich und die Werkstattpläne mit den 25 Arbeitsblättern, die andere GS Klaasen pro Woche bekommen, ohne Unterstützung durch den Lehrer und ja, da bin ich froh, dass das so klappt. Vergleich nur mit tatsächlich machbaren Alternativen, nicht mit (derzeitigen) Utopien. Wohl gemerkt für uns gesprochen. Wenn ich in einer anderen Situation wäre, sehr beengt wohnen würde, die Kinder noch klein, laut und "wild" wären, würde mir das sicher auch schwerer fallen.
Komische Wesen, diese Menschen. Da haben wir eine akute Pandemie, die uns als individuelle und Weltengemeinschaft total überfordert, für unlösbare Dauerdilemma sorgt und was machen wir mit unseren knappen seelischen Ressourcen? Wir hacken permanent aufeinander ein und suchen Schuldige für eine “Naturkatastrophe“.
Man sollte auch mal dankbar sein, was man hat! Das sollte jedem in diesen Zeiten durchaus mal bewusst werden!
...das zeichnet uns Menschen aus. Und deshalb gibt es uns noch & in so unterschiedlichen Gegenden der Welt.
...erschüttert mich auch...immer mehr und immer wieder.... ich resigniere aber selbst langsam, ich denke, das geht einigen so.
Na ja, was heißt "anspruchslos"? Natürlich hätte man andere Ansprüche an Unterricht, an Freizeitgestaltung, an Kontaktmöglichkeiten etc.. ... in "normalen" Zeiten ... Aber man muss halt auch die Realität anerkennen, was heißt, wir haben Corona, eine völlig neue Erkrankung ohne Abwehrkräfte in der Bevölkerung ,Impfstoffe gerade erst raus (wobei grandios ist, dass überhaupt schon welche da sind!). Klar könnte manches trotzdem anders bzw. besser laufen und es hindert einen ja auch in diesen Zeiten nichts daran, sich für seine Vorstellungen einzusetzen. Aber man darf, wie auch in "normalen" Zeiten ja nicht erwarten, dass alles nach seinem Kopf läuft und wenn man noch so Recht hat. Von daher, finde ich, hilft es ja nix, immer an das hätte und wäre zu denken, sondern man muss halt das Beste aus der Situation machen.
Ich finde im übrigen ein bisschen "rumjammern" nichts Schlimmes. Das darf und muss erlaubt sein und trägt ja auch zur Psychohygiene bei. Ich glaube auch nicht, dass diejenigen, die gerne mal jammern unbedingt die weniger resilienten Menschen sind. Das ist ja auch Charaktersache. Immer alles in sich hineinzufressen, kann ja auch ungut sein. Aberich finde, wenn es nicht bei einem kurzen Auskotzen bleibt, sondern sich alles immer und immer wieder um das Selbe dreht, dann ist es nicht gut bzw. wirkt nicht gut. "Mobilisiert", angesprochen, mich irgendwie zu engagieren, fühle ich persönlich mich dadurch jedenfalls nicht.
Sei mir nicht bös, aber Dein Beitrag liest sich für mich etwas merkwürdig. Extremer Vergleich, aber wenn ich in Damaskus lebe und es Bomben hagelt, kann ich natüelich schon darüber schreiben, wie merkwürdig ich es finde, dass sich nicht mehr Menschen beschweren, dass sie nicht mehr in ihrem Garten sitzen können. Und ich kann auch schreiben, wie erstaunlich ich es finde, dass Menschen sich an Bomben gewöhnen. Und daran, dass die Kinder nicht mehr in die Schule gehen. Dieses Virus hat wahnsinnig viel zerstört und es wird noch viel zerstören. Direkt und indirekt. Menschen werden ihre Jobs verlieren oder haben sie bereits verloren, Familien ihre Häuser. Das Virus macht direkt krank und eben indirekt über die Kollateralschäden. Familienväter, die sich aufknüpfen, um mal im Extremen zu bleiben. Aber wie gesagt, wenn es Bomben hagelt, ist es absurd für sein Recht, den Garten nutzen zu dürfen zu protestieren. Wir haben noch schwierige Wochen und Monate vor uns.
Sind wir das? Es war schnell klar, dass die Schulen schließen müssen und ich hab mich immer schon auf gewisse Eventualitäten eingestellt. Ich bin für meine Kinder verantwortlich, nicht der Staat ( zumindest in erster Linie). Mich hat schon in der ersten Welle gewundert, wie viele sich darauf verlassen, dass immer alles wie geplant verläuft und sie völlig unfähig zu sein scheinen, sich an Veränderungen anzupassen. Viele leben auf Kante genäht und wundern sich jetzt ernsthaft, dass das nicht mehr funktioniert. Das hat nichts damit zu tun, dass man anspruchslos ist, sondern nicht im Wolkenkuckucksheim lebt.
Manches sehe ich durchaus sehr kritisch. Aber wirklich gute und bessere Lösungen, außer Abstand, Maske, Hygiene fallen mir nicht wirklich ein. Die aktuelle Situation gefällt mir nicht. Aber ich sehe trotzdem nicht alles negativ. Als kleine Familie sind wir enger zusammengewachsen. Wir achten mehr aufeinander, spielen ganz viel zusammen. Homeschooling klappt, auch wenn hier die Internetverbindung oft weg ist. Wäre ich Fr.Merkel, ich würde hinschmeißen. Egal was sie macht es ist falsch. Privatleben Pustekuchen, Schlaf nicht so wichtig. Eine höhere Pension kann sie nicht mehr erreichen. Egal was gemeinsam beschlossen wurde, letztens nach 8 Stunden Verhandlung. Nach spätestens 1 Stunde machen die ersten Minister der Bundesländer wieder ihr ganz eigenes Ding. Nur gut, dass ich kein Politiker bin. Ich würde meine Sachen nehmen, zurücktreten und verschwinden. Denn alles was gemacht wird, ist ja falsch. Was würde wohl passieren, wenn man jetzt die Friseure wieder öffnet? Fast alle rennen hin. Selbst wenn nur nach online und telefonischer Terminvergabe gearbeitet wird. Und vorbildlich ein Hygienekonzept umgesetzt wird. Es werden einige hinrennen um zu schauen ob vor Ort nicht doch was geht. Was würde passieren, wenn in den nächsten 3 Wochen alles langsam wieder öffnet? Wer würde sich noch an Abstand,... halten? Ja, wir werden weiter mit Corona leben. Aber mit Impfung für alle die wollen. Vermutlich auch mit Medikamenten, denn daran wird ja weiter geforscht. Dann wird es vereinzelt Fälle geben. Die dann Behandelt werden können.
Wir waren am Samstag spazieren und haben dabei eine Demonstration gegen die Schulschließungen gesehen - rund 100 Eltern und Kinder (wenn es denn so viele waren) mit ein paar Schildern und einem Megafon. Im Großen und Ganzen finde ich die Situation, so, wie sie ist, auch scheiße. Bei Kind2 und Kind3 funktioniert "Distanzlernen" aber im Großen und Ganzen ganz gut. Kind3 hat z.B. einen festen Stundenplan und fängt um 8 Uhr an, teilweise gibt es noch Unterricht in der 8./.9. Stunde. Okay, er liegt derweil teilweise mit Schlafanzug im Bett, sein Zeug drum herum, aber das klappt eigentlich. Er lernt was, es wird Stoff vermittelt, er hat Struktur und (zumindest virtuell) Sozialkontakte und "Betreuung" ist bei meinem 15-Jährigen nicht mehr das entscheidende Thema. Rückfragen bei Lehrern, ggf. auch über das Schulportal, klappt auch. Bei Kind2 läuft es nicht ganz so gut, aber das hängt dann eher an den einzelnen Lehrern - oder z.B. am Internet, wenn die Lehrerin keine Videokonferenz machen kann, wenn ihr Mann gleichzeitig schon eine Videokonferenz hat. Bei Kind4 finde ich es regelmäßig frustrierend, im Schnitt haben sie 2 Mal pro Woche eine halbe Stunde Zoom-Meeting, Arbeitsblätter können sie sich in der Schule abholen, Wochenaufgaben werden mittlerweile rumgeschickt per Mail, manchmal dürfen sie sogar was zur Kontrolle abgeben. Für diese Woche gibt es allerdings (noch?) keine Zeiten für Zoom-Meetings, ... Da hängt es im Prinzip an dieser einen Klassenlehrerin, und da dann einiges nicht so optimal läuft... in anderen Klassen läuft es deutlich besser. Es hängt halt sehr an den Personen und da gibt es eben große Unterschiede. (Mein Mann findet die Gesamtsituation übrigens relativ entspannt, man muss halt dem Kind mal helfen - ja, kann er auch entspannt sehen, seit er seit September wieder dauerhaft ins Büro gehen kann. *grummel*) So - die Ist-Situation finde ich auch scheiße. Mir fällt aber auch keine schlaue Lösung ein, wie man es viel besser machen könnte. Also habe ich mich auch nicht spontan zu den demonstrierenden Eltern und Kindern dazu gestellt. Ich träume ja auch wieder wenigstens von Verhältnissen, die wir bis kurz vor Weihnachten hatten - eingeschränkter Schulunterricht mit Konzepten, aber immerhin Schulunterricht. Meine Kinder träumen vom Wechselunterricht. Fände ich auch prima. Und ich kann mir schon vorstellen, dass "eine Woche mit halber Klasse + 1 Woche zum Selber-Durcharbeiten) zumindest ab einem gewissen Alter nicht schlechter sein muss als der klassische Unterricht "wie vor Corona". Aber dafür müsste das Infektionsgeschehen hier das hergeben - und ich glaube, dass ist derzeit nicht der Fall. Kann ich scheiße finde. Ich kann's auch scheiße finden, wenn ein Vulkan ausbricht. Beeindruckt den Vulkan aber auch nicht.
sehe ich eher bei denen, die wirklich alles mit "ist halt Pandemie" argumentieren und akzeptieren. Siehe oben: Schulschließungen waren mal eher lächerlich, nicht durchsetzbar/durchführbar - aktuell freut man sich über nicht sofort zusammenbrechende Plattformen. Impfungen fangen verspätet an, 2. Impfdosis wird nicht zurück gelegt usw. - naja, doof, ist halt so, kann man nicht ändern. Nach wie vor gibt es die größten Ausbrüche in Alten/Pflegeheimen - naja, liegt sicher an denjenigen, die sich nicht an Maske tragen etc halten. Immer mehr Firmen gehen pleite - naja, ist halt Pandemie. Und vermutlich waren die vorher schon nicht gut aufgestellt. Das ist positives Denken? Kritik an Maßnahmen, andere Wissenschaftler als Drosten, Wiehler & co auch für diskutierbar halten ist negatives Denken? Ich habe eher den Eindruck, dass sehr viele, die nicht mehr irgendetwas in Frage stellen, eigentlich resigniert haben und sich das schön reden, indem sie genau das oder eben negatives Denken anderen unterstellen.
Die Leute haben nicht resigniert, durch die Untätigkeit im Sommer und Herbst haben wir keine anderen Alternativen mehr außer Kontaktbeschränkungen. Hätte man auf Drosten und Co gehört, wären wir nicht dort, wo wir sind.
Die meisten stellen doch nichts in Frage, sondern machen und denken demütig das, was ihnen vorgesetzt wird. Was ich zusätzlich noch erschreckend finde, ist diese Gleichmut die auch noch zum Tragen kommt, wie: Ach, wir gehen eh nicht essen, ich muss eh auf keine Konzert mehr, wir gucken lieber zu Hause als im Kino, ist doch nicht schlimm wenn man mal nicht zum Friseur kann, bei uns klappt Home-Shooling super, usw. usf. Und sich mit dieser Einstellung noch moralisch besser fühlen, weil alles mitgemacht wird, gepaart damit, dass wenn andere etwas vermissen oder Dinge nicht gut klappen, die dann sicherlich irgendwas falsch machen. Unfassbar!
Ich würde aktuell nicht alles auf die Goldwaage legen, was jemand sagt. Wenn es jemandem hilft, sich die Dinge schönzureden oder er es eben tatsächlich nicht so achlimm empfindet, muss man denjenigen dafür moralisch aufknüpfen? Und dass nicht jeder immer sofort sagt 'Hier läuft es scheiße' ist doch auch nichts Neues. Grad ein Phänomen bei frischgebackenen Müttern. Ich hatte eine, die top gestylt nach der Geburt kam, alles war cremig und schön. 6 Monate später wär sie stationär wegen einer Depression.
Also hier (Ba-Wü) werden die 2. Impfdosen zurückgelegt. Ist aber auch wieder nicht recht, weil halt dann nicht so viele 1. Dosen vergeben können. Also, ich lese ja die meisten Links, die hier gepostet werden (sogar die tatsächlichen "Schwurbel"-Sachen wie hier gern gesagt wird) und lese auch sonst viel im Netz und herkömmlich, aber so richtig bahnbrechende alternative Maßnahmen, die uns mit Anwendung der früheren Normalität wesentlich näher bringen, sehe ich nicht. Und falls jetzt wieder Tübingen kommt: außer, dass es da ohnehon günstige Voraussetzungen hat, da wird nichts anders, sondern ZUSÄTZLICH was gemacht bzw. angeboten. Aber an Tübingen sieht man ja: es ist ja nicht verboten, Zusätzliches zu versuchen. Setz' Dich halt dafür ein, dass in Eurer Stadt/Kommune auch das Tübinger Modell angewandt wird, wende Dich an die Stadt-/Gemeinderäte/den OB. Such' Dir jemanden wie Frau Dr. Federle, die zum einen die Kompetenz jndzum anderen die Kontakte hat, um so etwas zu stemmen (da gibt esbestimmtauch bei Euch jemanden ...). Wiegesagt: werde halt selbst aktiv!
Wo setzt Du Dich ein? Was bringst Du ein? Nur rumzumotzen, aber nichts Sinnvolles zu tun, bringt es m.E. noch weniger als sich zu arrangieren und für sich das Beste draus zu machen. Damit macht man sich doch nur unzufriedener ...
Schön, wenn Kritik gleich "nur rummotzen" ist.
Schon mal daran gedacht, dass man mit Diskussion, Austausch, Kritik äußern auch andere mobilisieren wollen könnte, ebenfalls nicht mehr alles nur hinzunehmen?
Umso erschreckender, wenn jegliche Kritik gleich läppisches Motzen ist und mal das lieber gleich lassen sollte - weil es einen ja selbst unzufrieden macht
Super Begründung.
Da muss ich aber jetzt aber auch mal einhaken: was haben denn Drosten und Co. im Sommer so gesagt, was uns jetzt so viel besser dastehen lassen würde?
... Performance arbeiten ... Abgesehen davon, dass DU mit diesem Post gar nicht angesprochen warst ... Ich finde nämlich, dass sich Deine Posts extrem resigniert und frustriert, aber ohne Perspektive anhören. Gerade, um zu mobilisieren, muss man doch anpackend sein undnicht nur anprangernd. Vielleicht binkch ja ein besonders träges Schlafschaf, aber wer mich mobilisieren will, muss positiv rüberkommen trotz allem! Da müsste ein Post in erwa so aussehen: "Also Leute, mich stört extrem, dass ...! Deswegen habe ich mir überlegt, dagegen könnte man ... machen. Ich habe schon ein Schreiben an den OB/den Kultusminister/den Gesundheitsminister/meine Landtagsabgeordneten aufgesetzt. Als Anregung für Euch, damit Ihr etwas Vergleichbares auch schreiben könnt. Oder: wer mag unterzeichnen? Oder: ich finde dasTübinger Modell super und habe Frau Dr. Federle und Herrn OB Palmer angeschrieben, um ich mal zu informieren, wie wir das hier aufziehen könnten."
Wo habe ich gemotzt? Ich finde nicht, dass man zwangsläufig funktionierende Gegenvorschläge auf der Hand haben muss, um etwas in Frage zu stellen. Ich stellle nach wie vor die Verhältnismäßigkeit des lockdowns in Frage, gerade in Anbetracht des volkswirtschaftlichen Schadens. Letztens las ich "Corona ist vorbei, wenn keiner mehr mitmacht". Da musste ich lange drüber nachdenken. In NL scheinen ja deutlich mehr Menschen mit den Maßnahmen nicht zurfrieden zu sein und wie das dann eskaliert ist sehr erschreckend. Von daher sind die eigenen Möglichkeiten sehr begrenzt, sich einzusetzen.
Na ja, aber man muss ja auch nicht immer die ganz große Politik ändern, sondern man kann ja auch erst mal im Kleinen schauen, wie man etwas an der Lage verbessern könnte.
Es gab einige Vorschläge zur Fallverfolgung, zur Quarantäne... Drosten hat übrigens schon im März vor einem schlimmen Herbst gewarnt. Aber zu Anfang des Herbstes hieß es doch immer wieder, wo denn die zweite Welle bliebe...
Also, um zu wissen, dass Erkältungsviren ab ca. November Hochkonjunktur haben, muss ich kein Drosten sein ... Die Frage ist, wie geht man damit um? Welche Konzepte gibt es? Und wenn man es so betrachtet, muss man cube schon in gewisser Weise recht geben: da hat sich nicht viel getan .... Genaj so wie mit der Umsetzung der Vorschläge zur Fallverfolgung: das wäre ja Aufgabe der Politik gewesen, zumindest auf Kreisebene ... Aber auch das nützt uns ja nichts ... hätte, wäre, wenn ... es ist, wie es ist ...
Es gab schon ganz früh ganz konkrete Vorschläge von Drosten und Lauterbach. Ich hätte das gern umgesetzt gewusst, es ist aber nicht passiert. Also wir jetzt da, wo wir sind. Ich bin dennoch optimistisch - es gibt Impfungen und irgendwann Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres werde ich den Ärmel hochkrempeln können.
Ja, aber wue waren denn nun die Vorschläge? Außer halt Lockdown, Schulschließungen? Da muss ich echt sagen, da bin ich bei cube, ob das immer der Weisheit letzter Schluss sein muss... Es ist halt (für die Politik) das Einfachste ...
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_88346666/virologe-drosten-so-sollten-wir-uns-auf-den-corona-winter-vorbereiten.html
Ja, das ist ja das mit der anderen Art der Fallverfolgung ... und das hat eben die Politik nicht umgesetzt und wenn es "nur" auf Kreisebene gewesen wäre ... Ob das jetzt unter den hiesigen Bedingungen zu eklatant besseren Zahlen geführt hätte, wissen wir nicht, weil's halt nunmal nicht gemacht wurde.
Ich glaube, es hätte schon geholfen, wenn man zu Herbstbeginn nicht hätte permanent lesen müssen “wo denn die zweite Welle bliebe“ und das alles nur “Panikmache“ sei. Wenn man die Pandemie ernsthaft als Naturkatastrophe wahrgenommen hätte.
seine Ideen populär in der 'Welt' oder so publiziert. Also mitnichten nur in den wissenschaftlichen Elfenbeintürmen. Er hatte erklärt, warum wir die GÄ nicht fitkriegen werden (was genau so eintrat, wobei er glaub eher an Software dachte und nicht, dass es selbst hardwaretechnisch nicht reichen wird). Er hatte seine Ideen zum Clusterbusting und verkürzter Q dargeleg, weil die GÄ die Kontrolle verlieren werden. Wurde nicht umgesetzt. Und er hat immer betont, dass es eben sehr wahrscheinlich sei, dass Schulen eben die Pandemien treiben und dementsprechend die nicht einfach so weiterlaufen können. Dafür ist er von der B""d aufgeknüpft worden. Man hätte ja auch Lüftungssysteme verbauen können usw. alles nicht passiert. Bei mir gingen beruflich im August die Alarmglocken an. Da war nämlich in Frankreich schon die Kontrolle weg. Bei uns gingen ab Ende August/ September die Lichter wieder aus. Spätestens im Oktober hätte man in den Schulen auf Wechselunterricht umstellen müssen. Das kam nicht nur aus der Wissenschaft, auch Lauterbach hat das gebetsmühlenartig wiederholt. Wurde nicht umgesetzt. Im Dez. ging auf meinen Kanälen wieder der Alarm an mit der B1.1.7 Variante. Wäre die Gescgichte in England nicht so explodiert, ich weiß nicht, ob wir nicht jetzt schon wieder ins offene Messer laufen würden.
Versäumnisse, Versäumnisse, Versäumnisse Dann verstehe ich nicht, warum sie von Euch speziell so kritisiert wird... Weil sie andere Versäumnisse sieht, die Fehler an etwas anderer Stelle? Wobei: gerade für Schulen fordert sie ja auch Konzepte. Und da bin ich bei ihr! Ich glaube sogar, dass man mit einem gescheiten Konzept, Kreativität und Veränderung der Schwerpunktsetzung hins. Geldverteilung und Stellen der Kontaktvermeidung (komplette) Schulschließungen hätte verhindern können. Mich stört an cubes Beiträgen weniger, dass sie Versäumnisse sieht, sondern das "Jammerige" dahinter, der Umgang damit, der Kommunukationsstil und dass sich bei ihr so viel im Kreis dreht, das hat etwas von dem Gedankenkreisen bei Depressionen...
Habe ich sie kritisiert? Ich glaube nicht. Ich habe ihr widersprochen, dass die Leute resigniert sind und sich deshalb aktuell nicht gegen die Maßnahmen wehren. Sie wehren sich nicht (zumindest der Großteil), weil es zum LD aktuell keine Alternative (mehr) gibt. Ich kenne keine.
Dafür könnte ich dich gerade umarmen. Trifft den Kern.
Ich sehe als Unterschied zwischen der von emilie.d vorgebrachten Kritik und der von cube, dass emilie.d (mit Bezug auf Drosten und Lauterbach) konkrete Dinge benennt, die ihrer Meinung nach anders hätten laufen sollen und WIE sie hätten anders laufen sollen. Cube dagegen kritisiert meist rundum alles, was politisch in Bezug auf Corona entschieden wurde und auf die Frage, was man denn hätte anders machen sollen, kommt meist: Das ist nicht mein Job, das zu überlegen.
Eine Pandemie ist eine Naturkatastrophe, deren Bewältigung einen Marathon und keinen Sprint verlangt. Aber: wir haben Impfstoffe! In Rekordzeit entwickelt! Deshalb sehe ich Licht am Ende des Tunnels - und diesmal ist es kein entgegenkommender Zug.
daher schauen wir mal, ob auch dann die breite Masse es so hinnimmt.
Leider nehmen es zu viele Menschen einfach so hin. Aber das genau das was die Regierung sich wünscht, alle kuschen. Und es gibt nur den einen von ihnen aufgezeigten Weg aus dieser Lage.
ich hatte mal ja von der Mutter aus der Klasse berichtet, wo erst getönt wurde, alle, die es nicht hinbekommen positiv zu denken sind bloß Jammerlappen. Nun, nachdem ihr Mann den Job verlor, sie war nicht berufstätig, geht der Familie ganz anderes. Er wurde depressiv, arbeitet nicht, da die Psyche nicht mitmacht. Sie macht was, es reichte aber nicht. Das Haus war noch nicht abbezahlt. Jetzt wohnen sie halt in einer Sozialwohnung. So schnell kann’s gehen. Von ihrem ursprünglichen Optimismus ist da wenig geblieben.
funktioniert. Wird es dann auch weiter so sein? Falls nicht, dann wäre die Akzeptanz im nu geringer.
Einen Job verlieren kann man immer und auch depressiv werden. Dieses Risiko hat man auch ohne Pandemie.
Na, da frag ich mich aber, wo die großen Revolutionen bleiben, in den Ländern, in denen es keine Sozialhilfe gibt.
pleite. Aber klar, damit relativiert man sich alles, wie es eben passt. Und es gibt keine Menschen, die aufgrund von C. den Job verloren haben. Hätte ja auch so passieren können.
Na ja, aber wenn sie vorher auch schon bloß unzufrieden rumgejammert hätten, wäre ihnen ja auch nicht geholfen gewesen ...
...mit der alten Horn ist's auch geworn. Mit der alten Bärn, wird's auch noch wern. Die Sonne scheint nicht nur auf die Bergspitzen, sondern auch ins Tal. Es geht immer weiter. Immer. egal was für eine Krise war. Oft ist die Krise auch der Wegbereiter für Besseres.
Das stimmt schon. Aber letztendlich gibt es 100 Sachen, warum eine Firma pleite gehen kann. Meinen Mann hat das vor Urzeiten auch mal betroffen. Jetzt ist es halt Corona, nächstes Mal was anderes. Man muss einfach damit rechnen, dass nicht immer alles rund läuft. Ich hab so den Eindruck, dass die Leute sich in den letzten Jahren eingebildet haben, dass es immer so weiter gehen wird. Und das war auch schon ohne Corona nicht sehr wahrscheinlich.
Ich (und viele Kollegen von mir) habe meinen früheren Job auch durch ‚blöde Umstände‘ verloren...internationaler Preiskampf...Fusion...hat auch niemanden interessiert...andere finden Jobs wegen Corona...
Hej allesammen! Spannend, Eure Antworten! Sie zeigen die Vielfalt des Menschseins - und darüber sollten wir uns freuen statt den mit der anderen Meinung gleich zu verhackstücken und als dumm, unwissend, undemokratisch oder sonst was zu bezeichnen (ich menie dasallgemein und nicht auf eine best. Antwort bezogen). Das erste,was mit bei Deinem Beitrag einfiel, Cube, war: "Geht nicht!" - ja, das war in der Tat eni Schlagwort vor allem in hier, wenn neue Lösungen gesucht wurden. Ich erinnere mich gut an eine KIGA-Diskussion, wo mehrere Vorschläge machten, wie man nun KIGA in der ersten Öffnungsphase vorsichtig und eben ANDERS als früher machen könnte: IMMER kam geht nicht. Wenn da Zelte (die ich dann hier später sogar für alte Leute, beheizt und nett eingerichtet"" erlebt habe) oder Container o.ä. vorgeschlagen wurden, ging die Argumentation sogar so weit, daß geschrieben: Wenn da ein Baum ungünstig im Hof steht, kann man das gar nicht aufstellen. Äh, ja, und in wievielen KIGAS steht der Baum dann gerade so blöde?? Kann man dann nicht das Problem für die lösen und den Rest erstmal in Zelten Gruppen teilen lassen? Nee: Geht nicht. Und nun sehen wir: Es geht viel, viel mehr. Und was ich eben dachte, beim Lesen Deiner Aufzählung war: Na siehste -- -es geht viel mehr. Vieles von dem, was in Krisenzeiten (gut) geht, geht in normalen Zeiten nicht, weil wir bequem sind, weil wir althergebrachte Bahnen nicht verlassen wollen,weil neues uns gefährlich und unnötig erscheint. Geht nicht - ja, u wie heißt es? Dann kommt einer, der weiß das nicht und macht einfach - und dann geht es eben doch. und in Krisenzeiten, geht eben viel - aber anders. Sei es im Krieg, in Naturkatastrophen, in Pandemien, auf der Flucht, im Krankheitsfall, und sonst wann. Das ist aber doch eine Chance! Selbst wenn wir nach der Pandemie zu vielem zurückkehren, was wir früher gemacht haben: wir haben erfahren,da ßes AUCH anders geht. Ja, die Ansprüche werden kleiner - oder man kann eben auch neutraler sagen: anders! Ist das nun schlecht? Ist es schlecht, seine Ansprüche und deren Erfüllung an die Gegebenheiten anzupassen? Nein! Erstmal doch wohl nicht. Daß natürlich die Maßnahmen immer wieder überprüft und auch hinterfragt werden sollten, liegt auf der Hand - aber daß sich Leben anders gebärdet, wenn Krisen z bewältigen sind, sollte klar sein. So reagieren wir im Kleine -warum sollte das im Großen anders sein? Wer dauern nur darauf achtet,was er nicht hat, ist schon in guten Zeiten schlecht dran - es bahnt Neid und Mißgunst den Weg. Aber wer es jetzt tut, verliert auch den Blick für das, was er noch hat: Viele verlieren geradesehr viel,das stimmt - und ich hoffe, da kann mehr getan werden. Aber dennoch haben wir auch Dinge, die uns erfreuen können - und schon gar die, die nicht so bedroht sind, die noch niemanden an die Pandemie verloren haben. Ich verliere Geld, ich kann gerade nicht zu der Tante,die Hilfe braucht, ich werde auch mürbe durch diesen Lockdown, aber ich halte es lieber mit Jane Austen: Daß uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht davon abhalten, alles andere zu genießen. Jane Austen Sogar der ansonsten eher negative eingestellte Nietzsche konnte das: Seit ich des Suchens müde war, erlernte ich das Finden... Seit mir ein Wind hielt Widerpart,... segle ich mit allen Winden... Schaut Euch nur die Nachrichten an: Nicht einmal gute Nachrichten werden positiv vermittel: Die Zahlen fallen - ABER die Mutationen...!!! Es gibt einen Impfstoff - ABER zu wenig, es stockt ... Ja, muß man alles auch bearbeiten, aber hallo - es gibt doch auch Gutes zu berichten? Und das können wir hier zumindest hin und wieder auch mal tun, statt nur auf das zu fokussieren, was uns fehlt. Genau das macht die Stimmung schlecht und die Menschen mürbe. Bei mir jedenfalls. Gruß Ursel, DK
Auch wenn Millionen von Menschen stündlich Fragen wprden. Wir werden keine Antwort bekommen. Das Virus kann nicht sprechen.
Ich füge mich in die Einsicht, dass die Situation momentan ist wie sie ist und dass es gerade keine bessere Lösung gibt, die allen gerecht wird. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich mit der aktuellen Situation zufrieden bin und alles gar nicht so schlimm finde. Persönlich ist meine Familie nur marginal betroffen. Trotzdem bin ich mir vollkommen bewusst, dass die Lage a) aktuell für bestimmte Gruppen von Menschen sehr schwierig ist und b) unsere Wirtschaft und damit unser zukünftiger Wohlstand akut gefährdet sind. Ich weiß nur keine bessere Lösung, und gestehe auch den Regierenden zu, dass sie nicht mehr wissen. Auch habe ich von den ganzen Unzufriedenen hier im Forum und im echten Leben noch keine vernünftigen, realistisch zu verwirklichenden Alternativvorschläge zum Umgang mit der Pandemie gehört. Es einfach laufen zu lassen, d. h. survival of the fittest, ist für mich keine Lösung. Silvia
Dann hast du die diversen Vorschläge hier wohl überlesen. Sowohl Vorschläge, die Politiker/Wissenschaftler machten und hier aufgegriffen wurden oder auch eigene Vorschläge. Und die lauteten mitnichten nur "einfach laufen lassen".
Leider nichts gelesen, was nach gründlichem Abwägen und Hinterfragen effektivere Ergebnisse zu liefern verspricht. ![]()
Ich finde auch erschreckend, wie die Ansprüche an das eigene Leben, die Freizeit, die persönliche Freiheit immer weiter runter gehen. "So lange ich/wir wenigstens noch...." ist DAS geflügelte Wort seit Monaten. Und dieses wenigstens wird immer geringer akzeptiert. Jetzt hab ich schon von Eltern "wenn ich wenigstens noch auf den Spielplatz kann und auf dem Hügel hinterm Haus rodeln darf geht's ja noch". Und ich befürchte dass das erst der Anfang war. Wir werden sicher einige Freiheiten/Möglichkeiten wieder bekommen. Aber dafür andere einbüßen. Vielleicht sogar schwerwiegendere, was man aber so nicht wahrnimmt weil es oberflächlich in Richtung "wie früher" geht Barbara
"Zu Beginn der Pandemie konnte sich keiner vorstellen, dass Schulen schließen könnten. Geht ja gar nicht - Schulpflicht, Recht auf Bildung und wer soll dann überhaupt betreuen? Nenene -& hahaha, das wird nicht passieren, alles Verschwörungstheoretiker die sowas behaupten. Ups - Schulen zu." Ich kenne niemanden, der das NICHT befürchtet hat.
owt
Du
Bist du sicher? Ich habe ganz sicher nichts von "das ist alles eine große Verschwörung" geschrieben :-) Aber lustig, was man sich so einreden kann um andere Meinungen abschütteln zu können oder sich selbst besser zu finden. Auch sowas - haltlose Unterstellungen - nehmen immer mehr zu sobald es darum geht, mehr zu fordern als nur LD und dann mal abwarten. Im Radio war gerade zB ein Jurist zum Thema LD/Maßnahmen etc zu hören: interessant. Aus seiner juristischen Sicht kann es nämlich auch nicht sein, dass es keine Exitstratgie gibt bei den massiven Einschränkungen, die es aktuell (auch ohne Parlamentsbeteiligung) mal eben so gibt. Ach was soll´s - auch der hat wahrscheinlich keine Ahnung und gehört zu den Schwurblern (vielleicht schreibst du gleich mal an den WDR, dass es nicht geht, kontroverse Meinungen unters Volk zu bringen).
Das Problem aus meiner Sicht ist, dass die Exitstrategie immer an bestimmte Daten geknüpft wird. Sie sollte meiner Meinung nach an bestimmte Inzidenzwerte geknüpft werden. Umgekehrt sollten Maßnahmen auch wieder verschärft werden, wenn Inzidenzwerte steigen. Somit wäre alles vorhersehbarer.
Du. In deinem Ausgangspost.
Der Inzidenzwert 50 zB ist aber abhängig davon, das ab diesem Wert die GsÄ die Nachverfolgung nicht mehr schaffen. Nicht, weil das Virus ab 50 plötzlich viel aggressiver wird oder so. Und da finde ich, ist es sehr wohl erlaubt zu kritisieren, dass man sich im letzten Frühjahr gegen die Digitalisierung der GesÄ ausgesprochen hat - bräuchte man jetzt nicht. Ebenso wie man durchaus kritisch (auch aus juristischer Sicht) sehen kann, dass eine sehr große Gruppe massiv eingeschränkt wird und ggf. auch wirtschaftlichen Schaden davon trägt, um eine die vulnerable Gruppe zu schützen. Während eben gleichzeitig genau diese Gruppe nicht zB mit FFP2 Masken rechtzeitig ausgestattet wurde ums ich selbst ebenfalls zu schützen. Sie es mal so - platt gesagt: wir alle schränken uns massiv ein, Eltern gehen nicht arbeiten um ihr Kinder zu beschulen, wir sollen am besten gar nicht mehr raus gehen. Die Gruppe der Senioren geht weder arbeiten und hat keine Kinder mehr, die sie beschulen muss, betreuen und gleichzeitig HO machen. Warum werden aber zB genau die zuerst geimpft, die weder arbeiten gehen noch Kinder beschulen/betreuen müssen? Warum gibt es schon jetzt eine Diskussion darüber, das man als Geimpfter wieder alles mögliche dürfen soll - wenn der Staat selber mir aber die Impfung ja gar nicht ermöglicht weil ich noch zu jung und gesund bin? Dürfen dann Kinder, für die es aktuell noch gar keine Impfung gibt, dann erst als allerletzte wieder am sozialen Leben teilnehmen?
Das stand doch in deinem Ausgangsposting: “Nenene -& hahaha, das wird nicht passieren, alles Verschwörungstheoretiker die sowas behaupten.“
Der Mensch ist zum Glück ziemlich anpassungsfähig und nicht aus Zuckerguss, deswegen glaube ich auch, dass unsere Psyche und unser Körper die Einschränkungen ganz gut verkraften werden. Sich an unveränderliche Gegebenheiten anzupassen, spart Kraft. Die Einschränkungen im Moment sind für eine Mehrheit scheinbar zu verkraften und die Mehrheit ist offensichtlich in der Lage, die negativen Auswirkungen zu relativieren. Das ist gut so, aber, da gebe ich dir recht, auch nicht ganz ungefährlich, dass der Mensch so leidensfähig ist. Wenn die rote Linie zu weit nach unten verschoben wird, ist es ja nur noch ein winziger Schritt, mit dem sie überschritten werden kann.
Viele sagen: vielleicht ist es ganz gut, wenn es nicht mehr so ist wie vorher. Vielleicht verändert sich unsere Gesellschaft zum Guten. Vielleicht lernen wir das wertzuschätzen, was wirklich wichtig ist abwer dem ist wahrlich nicht so. Dispute werden auf einer Ebene geführt , aggresiv, wütend ,herablassend , so wie ich es von früher nie kannte. großes Gerede von Solidarität, die aber als solche nicht gelebt wird, sondern sich wandelt in Beobachten , denunzieren , lästern , belehren wollen... Ich habe immer gerne in die Zukunft geschaut und war gespannt ,was noch so kommt. Zwar hatte ich nie einen konkreten Plan, weder für die nächsten fünf, noch für 30 Jahre, aber ich habe taggeträumt von anstehenden urlauben, Feiern mit freunden oder Dinner Dates. Sie waren meine kleinen Ziele, meine kleinen inseln des Alltags. jetzt sehe ich da nur dunkle nebelschwaden und den Verlust von Unbefangenheit im Miteinander. Konzerte so Körper an körper wird es wohl so nicht mehr geben Urlaub in Sttden mit vielen Menschen wird nur noch als landurlaub stattfinden Große Hochzeiten traut sich sicher keiner mehr noch einen oder zwei Stühle ran im kaffee ...never bei allem wird man das Gefühl haben " mache ich hier etwas falsch?" nein ,ich akzeptiere dieses angeblich bessere" Neue" was einem dauernd aufs Butterbrot geschmiert bekommt nicht. ich verabscheue Homeshooling( lebe es aber , da es nicht anders geht gerade) und wil das danach nicht mehr . ich möchte nicht witer Amazon Prime gegen einen Kinoabend tauschen . Ich möchte mich nicht aufs Familienkleben besiinen müssen , dass lebete ich eh immer , ich will raus , unter Menschen mit Freunde und neue Freunde kennenlernen. ich möchte es nicht schön finden , mir Essen abzuhlen ,ich möchte im Restaurant sitzen , mich dafür schick machen und andere begaffen nein ,ich bin nicht abgestumpft ,ich leide arg unter dieser Abnormalität und möchte davon bitte nix behalten . Abstand fand ich immer schon gut, kann mir den aber selber verschaffen ,ohne Rgeln von oben,
Meine Güte bist du verwöhnt ;-) Es ist doch Pandemie und es braucht keine Exitstrategie oder langfristige Konzepte - wenn Menschen wie du nur einfachmal ein bisschen demütiger werden würden (Ironie off)
hab mich bemüht, funktioniert nicht in meiner Welt;)
Gut, Konzerte "Körper an Körper" brauche ich nicht, das meiste andere hätte ich allerdings auch gerne "ganz normal" wieder. Und ich kann dem Zustand auch nicht wirklich etwas Positives abgewinnen. Beibehalten möchte ich auch wenig, vielleicht den Abstand und ein bisschen mehr Bewusstsein für Infektionskrankheiten. Nur, was hilft's jetzt, dem Früher nachzutrauern (Pläne schmieden für die Zukunft kann man ja aber; unsere künftigen Urlaube sind quasi verplant
)? Das Virus ist nunmal da und momentan eben noch neu und somit gefährlich, zumindest so, dass es unser Gesundheitssysteme und wahrscheinlich auch unser Wirtschaftssystem zum Kollabieren bringen kann. Von daher ist es ja auch keine Option, so zu tun, als ob es Corona nicht gäbe. Über einzelne Maßnahmen mag man sich streiten, es mögen Konzepte fehlen, was auch immer. Wer ambitioniert ist, kann sich da engagieren, um Veränderungen herbeizuführen, aber dass man hätte einfach so weiter leben kann mit Corona... Das halte ich für Illusion.
Und manche Regeln gibt es halt für den Umgang mit neuen Viren. Gestern kam im Fernsehen (mal wieder) Contagion. Gut, das Virus aus dem Film ist viel tödlicher. Dafür findet da auch - wie Jann es anders sein - die US-Wissenschaft einen Impfstoff, der schon nach 150 Tagen oder so für die breite Masse einsetzbar ist. Im Film sagt mal der Chef-Epidemiologe: "alles, was wir machen können, bis es Impfstoff und Medikamente gibt, ist Abstand und Hygiene."
Konzerte Körper an Körper, für mich ein Graus, oder Großveranstaltungen wie der Hafengeburtstag. Ich vermisse aber auch Restaurantbesuche, Essen to go mögen wir alle nicht (zu ungemütlich), Theater....wäre auch mal wieder schön. LG
und endlich mal wieder ein Hockey Spiel angucken oder ein LA Wettkamp erleben. Das vermisse ich auch sehr. LG
Ich würde gerne meinen Sport wieder machen können. Da ist eigentlich sogar Abstand möglich, findet aber halt in der Halle statt. Ich würde auch gerne mal wieder richtig edel. Essen gehen und unser verlängertes Paarwochenende fehlt auch sehr. Aber wie gesagt: hilft ja nix... Ich schwelge halt in Vorfreude und bin optimistisch, dass das alles wieder möglich wird
bis sich alle impfen lassen konnten. Das wurde doch zugelost, oder? (Also im Film)
So geht es ja aber den meisten, die ich kenne, all diese Dinge vermisse ich auch. Aber ich weiß, dass es eben gerade nicht geht. Ich bin doch kein kleines Kind, das sich an der Supermarktkasse trotzig zu Boden fallen lässt, weil es JETZT das Überraschungsei will. Es bringt mir nichts, mit mit alles Kraft gegen objektiv unabänderliche Fakten aufzulehnen und mir eine chronische Unzufriedenheit zuzulegen, die meine ganze Familie mit runterzieht und letztlich in Frust und Depression endet. Ich sehe halt lieber Licht am Ende des Tunnels.
Ja, da wurden Geburtsdaten ausgelöst "heute dürfen sich alle impfen lassen, die an einem 10. März Geburtstag haben" Alles in allem ging im Film alles aber ziemlich schnell von Ausbruch bis Impfstoff und Impfmöglichkeit für alle (wenn auch erst mal nach Los).
da wär ich ja dabei!!!!!!!
würde ich sogar machen, damit a ruah ist und ich wieder ohne dieses testgschiess als inselprinzessin regieren kann....
![]()
Ich leider nicht... Würde mich aber auch impfen lassen, wenn mein Datum gezogen würde
![]()
Hier im Kreis Heinsberg wurde direkt am Anfang der Pandemie due Schulen geschlossen. Also hier konnten es sich alle Menschen vorstellen. Das Gute ist, dass die Schulen sich frühzeitig damit auseinandergesetzt haben und dadurch das Homeschooling sehr gut funktioniert.
Naja, was sollen wir machen? Letztlich müssen wir uns bei Schulschließungen fügen. Ich habe mich mit der Situation nicht abgefunden aber ich akzeptiere es. Letztlich bin ich froh dass wir in keinem Kriegsgebiet leben, genug zu Essen haben. Wir sind ganz schön verwöhnt - auch ich.. Letztlich bin ich froh, wenn es uns als Familie gut geht und Langeweile oder lange Sitzungen im Homeoffice gibt es aber auch nicht jeden Tag. Ich finde, es geht uns noch recht gut.
Natürlich kann man die ganze Zeit meckern und mosern. Man kann aber auch das was man hat bzw das was geht nehmen und das beste aus der Situation machen. Ich bin nicht der Typ "Mein Stift ist zerbrochen, ist das scheiße. So ne kacke, nichts geht hier mehr. Bab bab bab." Ich bin lieber der Typ Mensch "Oh, mein Stift ist zerbrochen. Na dann spitze ich jetzt beide Teile an und habe zwei!"
Anspruchslos finde ich die meisten Menschen eigentlich eher nicht - eher im Gegenteil... Und ich stimme hier mit einigen Meinungen überein: Herumhacken auf Menschen um einen Schuldigen für eine allen unbekannte, unberechenbare Situation zu finden, wieder alle Verpflichtungen beim Staat (mit Schulen, Kitas, Gesundheitsämtern etc.) nicht nur zu suchen, sondern bei ihm auch vehement einzufordern, ist meiner Meinung nach nicht anspruchslos. Und ich unterstelle mal ganz dreist, dass es den meisten"Anspruchslosen" z.B. beim Thema Schulöffnung nicht wirklich um all die benachteiligten Kinder geht, die es leider zu Hauf gibt, sondern doch eher um die eigenen. Vielleicht ist das auch normal, keinesfalls jedoch anspruchslos... . Und natürlich ist es ganz furchtbar, dass so viele Existenzen auf dem Spiel stehen. Das Gefühl habe ich aber bei den Anspruchslosen hier eher weniger, wenn ich mich nicht täusche. Ich würde mir etwas mehr Bewusstsein für Eigenverantwortung und etwas mehr Gemeinsinn wünschen. Und ja, etwas mehr Anspruchslosigkeit täte wahrscheinlich nicht schlecht.
Achtung, SiloPo:
Ich habe gerade den Threadtitel gelesen und sofort schoss mir in den Kopf "Anspruchlos durch die Nacht"... Corona-Koller... ![]()
Die letzten 10 Beiträge
- RSV kurz vor Geburt
- Jetzt hat es auch meine Tochter erwischt
- Corona Impfung - Angst vor Schäden
- Wir sind ja die ganze Zeit verschont geblieben
- Hab das Gefühl es dauert jedes mal länger...
- Oh nein! Nun auch hier!
- Was tun bei Durchfall bei Corona und Kopfschmerzen
- Schaun ma mal, was noch kommt....
- Die heikelsten Themen der Pandemie sind geschwärzt
- RKI unter der Lupe - endlich!