Korya
Die Studie zu den Auswirkungen des Massentests in der Slowakei wurde gerade abgeschlossen und läuft jetzt durch den peer review. Das Vorgehen: erzwungene Massentests (wer nicht testet, darf nicht zur Arbeit oder einkaufen.) Getestet wurde mit Schnelltests, die Laborkapazitäten vorher gesichert, damit die Ergebnisse unmittelbar zur Verfügung stehen. - Wer negativ testet, darf zur Arbeit und in Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel. - Wer positiv testet, muss sofort mit dem gesamten Haushalt in eine 10tägige Quarantäne. Lohnausfall wird vom Staat übernommen. - Wer nicht testet, muss mit seinem Haushalt sofort in 10tägige Quarantäne, ohne Lohnfortzahlung. Wie es Stefan Flasche, einer der Studienleiter formulierte: es ist so wie einmal einen großen Eimer Wasser über einem Feuer ausgekippen. Das Feuer wird dadurch nicht gelöscht, aber erheblich eingedämmt - und man braucht keinen Lockdown, verhindert Überlastung der Krankenhäusern in den Hotspots. Erste Ergebnisse bestärken das Bild: die Zahl der Infektionen wurden innerhalb einer Woche um 60% verringert. Die großen roten Flächen reduzierten sich auf besser kontrollierbare Einzelherde, in denen regelmäßig Folgetests durch geführt werden sollen. Ein Lockdown ist nicht notwendig. Das Element, das dabei erfolgreich Bremsspuren erzeugte, war dabei wohl die sofortige Quarantäne des gesamten Haushalts aller positiv getesteten. https://m.youtube.com/watch?v=jH4xXBlpOF8
Naja aber der Zwang ist ja der Knackpunkt: Kannst du den jeweiligen Bürger zum Test, zur Impfung, zur Tracing App, zur Kontaktabgabe im Restaurant zwingen? Im allgemeinen eben nicht. In Österreich laufen derzeit die Massentests, wobei 2/3 der Lehrer und Polizisten hingegangen sind, in Tirol&Vorarlberg aber nur 1/3 der Restbevölkerung. Die anderen Bundesländer kommen am Wochenende dran.
Ja, wenn die Leute da mitziehen würden.... dann wäre das schon eine Moglichkeit. Wenn auch mit einem Riesenaufwand verbunden. Am besten wäre ja sogar noch eine Nachtestung 5 Tage später. Dann hättest Du Mal für eine Zeit Ruhe. Aber in einem Land wie umserem wo die Leute immernoch auf die Strasse gehn und in Verschwörungsgeschichten abtauchen oder den Aufstand als politisches Statement gegen "den Staat" benutzen seh ich schwarz für so eine Aktion. Auch hier würden sie überlegen, wie sie tricksen können, eie sie drum herum kommen, da sie es ja alles besser wissen und nur alle anderen "Schuld" sind aber nie und nimmer man selbst. Bis vor einiger Zeit fand ich es gut, dass unsere Regierung nicht viel Macht hat dank Föderalismus, dass auch unsere Polizei/der Rechtsstaat kaum Macht hat, von allen belächelt wird usw. Inzwischen denk ich, dass diese vielen Freiheiten, die wir haben, in Krisenzeiten auch kontraproduktiv sind, da es genug egoisten und ... einfach dumme unverständige Menschen gibt.
Nur darauf bezogen: wer entscheidet denn, was dumm ist? So ganz allgemein gesehen, sind schon einige als "dumm" bezeichnete Ideen, Überlegungen etc später als richtig oder große Erkenntnis usw erkannt worden. Bestes Beispiel die Annahme, dass die Erde eine Scheibe ist und sich alles um sie herum dreht. Möglicherweise stellt sich hinterher auch mal ein Lockdown im Rahmen einer Pandemie als dumme Lösung heraus. Das wird man aber nie erfahren, wenn man alle anders Denkenden als dumm oder so abqualifiziert. Ich rede jetzt dabei nicht von Verschwörungstheoretikern die denken, das Bill Gates Kinderblut trinkt oder ähnliches.. Aber aktuell könnte man auch kritisieren, das alle Vorschläge, die in eine andere Richtung gehen als das, was momentan gemacht wird, sehr schnell in der Versenkung verschwinden. Schau mal Tübingen an: dort gibt es extra Einkaufszeiten für die Risikogruppe der Senioren und noch andere Dinge, die ganz allgemein als "wir können doch nicht eine Altersgruppe damit ausgrenzen/ihnen irgendwelche Rechte absprechen" etc abgelehnt werden. Das es aber offenbar funktioniert, genau diese Gruppe anders zu behandeln bzw. Angebote zu deren Schutz zu machen, wird kaum beachtet. Das finde ich zB dumm.
Dumm bezeichne ich Leute, die das grundlegende Problem nicht begreifen. Solche gibts ja genug. "Was geht mich das chinesische Virus an?" "Ich kenne keinen, der an Corona gestorben ist, so schlimm kann es nicht sein" "Bei Youtube gabs einen Film dazu, wir sind gar nicht betroffen weil... wir ein besseres Gesundheitssystem haben, weil ich die richtigen Globulis dagegen nehme, weil ich auf meinen Körper ja aufpasse und dem Virus gar keine Angriffsfläche biete /mein Immunsystem super ist" ... und dann meinen, sich unvorsichtig verhalten zu können, weil sie es ja nicht betrifft. Engstirnig. Dass man jede Maßnahme hinterfragen kann steht ja auf einem anderen Blatt. Ich überlege auch gerade, unserer Frau Eisenmann einen netten Brief zu ihrer neuen Verordnung hinsichtlich Schule zukommen zu lassen. Was sie da treibt ist auch auf deutsch gesagt bescheuert. Das mit den Extra Einkaufszeiten für Rentner finde ich übrigens super! Leider treffen sich bei uns am "Lädele" Samstags um 10 Uhr viele Rentner/innen zum Einkaufstratsch. Das war schon immer so und "die Lisl kommt ja auch". Da wäre eine Aktion hinsichtlich spezieller Einkaufszeiten wirklich gut.
nicht dass ich den alten Leutchen ihren Einkaufstratsch absprechen will! Aber unter der Woche wäre dieses unabgesprochene Treffen wesentlich günstiger als im Pulk der arbeitenden Bevölkerung am Samstag Morgen zur besten Zeit.
in mein Wartezimmer zu setzen. Ich glaube, das wäre recht augenöffnend für Menschen, die sich sonst hauptsächlich innerhalb ihres eigenen Intelligenzniveaus aufhalten und das deshalb für Normalität halten. Übrigens stört mich das nicht, ich verachte das auch nicht (um den üblichen Vorwürfen mal wieder vorzugreifen, wenn man so was sagt) ich mag, respektiere und behandele auch dumme Menschen, ich tu nur nicht so, als ob es sie nicht gebe.
Es scheint da nach gelesenem Artikel so zu sein, dass am Vormittag eine Zeitspanne für Rentner vorhanden ist. Was ich jetzt aus dem Stand weiß, ob andere dann gar nicht rein dürfen oder das nur ein Appel ist, diese Zeit bitte für die Risikogruppe zu lassen. Ebenso müssen diese nicht den PPNV nutzen - sie können mit ihrem Ticket/Monatskarte ein Taxi an die Bushaltestelle rufen, dass innerhalb von max. 30 min da ist. Außerdem gibt es kostenlose FFP2 Masken für die Senioren. Die Inzidenz liegt deutlich unter 50. Ich frage mich immer, warum man solche Konzepte nicht übernimmt? Weil sie vom nicht-mainstream-geeichten Boris Palmer sind? Ebenso dumm finde ich die Ablehnung des Digitalkonzeptes Schulen aus Solingen. Warum? Weil man sich doch geeinigt hat, das die Schulen gefälligst täglich von allen besucht werden sollen? Tatsächlich glaube ich, dass man mit solchen Maßnahmen den Querdenkern etc den Wind aus den Segeln nehmen würde. Nein, ich bin absolut unzufrieden damit, wie inzwischen mit der Pandemie umgegangen wird. Engstirnig finde ich es (oder auch dumm), solche Ansätze nicht weiter zu verfolgen odergar abzulehnen, weil ... ja, warum eigentlich? Weil es nicht von DER Regierung kam? Weil man nicht zulassen kann, dass jemand "aus der Reihe tanzt" und damit sogar Erfolg haben könnte? Aber das ist irgendwie typisch für Deutschland - bloß nichts Innovatives/Anderes ausprobieren. Lieber bei dem bleiben, was man schon kennt - und abgehängt werden.
"Ich überlege auch gerade, unserer Frau Eisenmann einen netten Brief zu ihrer neuen Verordnung hinsichtlich Schule zukommen zu lassen. Was sie da treibt ist auch auf deutsch gesagt bescheuert." Was meinst du? Die 3/4-Seite inhaltsleere Lobhudelei für die Schulleitungen und Kollegien? Oder die Gesundheitsbestätigungen, die jetzt wegfallen? Oder die schwammige Formulierung für den Fall der Überschreitung des Inzidenz-Werts von 200? Ich habe das Schreiben auch mit wachsendem Kopfschütteln gelesen, die Werbung vom Pizzaboten liest sich aussagekräftiger. Aber hey, Hauptsache, es ist unter jedem dieser Schreiben ein eingescanntes handschriftliches Dankeschön drunter. Wenn das mal nicht heißt, dass Frau Eisenmann sich die Lage der Schüler und Schülerinnen im Land PERSÖNLICH zu Herzen nimmt und jederzeit PERSÖNLICH eine kompetente Ansprechpartnerin ist. Bei ihr hoffe ich wirklich, dass ihr Kopf nächstes Jahr rollt.
eine uns genehme Zeit für einen Lockdown aussucht, als ihn der Pandemie anzupassen. Also nach Weihnachten ist ok - da haben doch eh angeblich alle Urlaub, Betriebsferien etc Ach ich liebe auch den kleine Hobbit aus dem Rheinland - oder doch das Fähnlein im Wind? Erst groß rumtönen, dass man auf keinen Fall verschärft, jetzt aber groß rumtönen, dass es nach Weihnachten einen harten Lockdown braucht. Hintertürchen: aber natürlich auch nur, wenn alle das machen.
Danke, so sieht es aus.
Ja. Ja. und Ja... mir tat auch der Kopf vom Schütteln weh. Ab einer Inzidenz von 200. Aber dann auch nur wenn das Gesundheitsamt besonderes Infektionsgeschehen bescheinigt. Dann aber auch nur, wenn die Schulleitung das möchte. Und die Schulaufsichtsbehörde einverstanden ist. Und das Gesundheitsamt auch nochmal explizit gefragt wurde. Wenn also nach ca. 3 Monaten alle benötigten Formulare ausgefüllt und bei der zuständigen Behörde bearbeitet wurden. DANN dürfen an der Hauptschule 1 Klassenstufe der ealschule 2 und am Gymi 3-4 Klassenstufen ins Wechselmodell gehen (ab Klaaae 8, keine Abschlussjahrgänge). Riesenaufwand... für minimales Ergebnis. Hinzu kommt, dass wir bei uns eine Inzidenz nahe 80 haben. Weit weg von 200. Dafür eine Positivrate von tlw über 18%!! D.h. es wird einfach kaum einer getestet! Die Kliniken müssen neue Stationen aufmachen, bald jede Schule ist betroffen. In Bad Waldsee traf es das Kloster mit Pflegeabteilung (50 positive alte Leute) plus staatliches Pflegeheim (75 positive Bewohner plus 16 Mitarbeiter) . Die Bundeswehr unterstützt das Ganze mit jede Menge Soldaten . Aber uns gehts top. Die Zahlen sehen super aus und die Schulen dürfen offen bleiben. Stand neulich an der Ampel in der nächsten Stadt als ungelogen 100e Schüler vorbeigezogen sind. Wirklich ein Riesenpulk. Was das war? Ein Schulausflug mit allen Schülern? Keine Ahnung. Auf jeden Fall wäre die Polizei dazwischengegangen, wenn das eine Demo gewesen wäre. Abstände? Null. Maske? Naja einige aber oft unterm Kinn oder ganz weg. Ganz großes Kino...
Was aus dem bayerischen Kultusministerium kommt, ist auch nicht besser. Ich zitiere aus dem Rahmen-Hygieneplan zum Punkt "Vermeidung von Klassendurchmischung": "Soweit schulorganisatorische Gründe dies nicht erfordern (z. B. Kurssystem, klassenübergreifender Fremdsprachen-, Religions-/Ethikunterricht oder schulübergreifender Sammelunterricht in kleineren Fächern bzw. Wahlunterricht, jahrgangsgemischte Klassen), sollte von einer jahrgangsübergreifenden Durchmischung der Lerngruppen möglichst abgesehen werden." Das heißt im Klartext: Alles findet statt wie bisher. Ähnlich in Bezug auf die Maskenpflicht: Für alle Dinge, die die Schule oder der Lehrer als relevant erachtet, und die mit Maske nicht durchführbar sind (Watteblasespiele, Geschmacksproben von Obst oder Gemüse mit verbundenen Augen etc.), verzichtet man einfach sowohl auf die Maske als auch auf feste Gruppen für Teamarbeit in der Klasse. Mal sehen, was jetzt das Kultusministerium aus den neuen bayerischen Verordnungen macht. Gestern ist einer Freundin von mir so der Kragen geplatzt, dass sie so lange im Kultusministerium angerufen hat, bis sie nicht mehr einfach aus der Leitung geflogen ist, sondern verbunden wurde. Allerdings war die Dame am anderen Ende dann jemand aus der Museumsabteilung. Die konnte weder eine der Fragen beantworten, noch war sie als Ventil zum Dampfablassen geeignet.
https://twitter.com/search?q=%22Frau%20Eisenmann%22&src=trend_click&vertical=trends
Wenns nicht so traurig wäre, dann wäre es wirlich lustig.
Sorry, ihr Lieben, ich bin gerade zu wütend um etwas zu schreiben, deshalb nur der Link zu einem Twitter.
Ach fritzi, hat deine Freundin wirklich gemeint, Sie wird mit Herrn Piazzolo verbunden? Ich war heute früh so frustriert, aber wenn ich in diesem Forum lese, dann muss ich tatsächlich lachen, so traurig das alles ist. Vielleicht wollte man Herrn Piazzolo beim Verteilen der Ministerien einen ruhigen Posten geben, und dann kam Corona.
Wahrscheinlich wäre ihr gar nichts mehr eingefallen, wenn sie tatsächlich bei Herrn Piazolo durchgestellt worden wäre. Aber jemand aus der Schulabteilung hätte sie schon gerne am Telefon gehabt.
Mit dem ruhigen Posten könntest du recht haben. Um Verordnungen und Anweisungen an die Schulen so rechtssicher zu formulieren, dass sie nicht angefochten werden können (aber eben auch nichts mehr aussagen), ist Piazolo sicher auch der geeignete Mann. Schön wäre es jetzt noch, wenn er über eigene Kinder oder irgendeinen sonstigen Bezug einen kleinen Einblick in den tatsächlichen schulischen Alltag mitbringen würde. Ich habe immer den Eindruck, er betrachtet die ganze Situation nur distanziert aus der Perspektive, aus der man einen juristischen Fall betrachtet. Mit den größten Unmut in meinem Bekanntenkreis hat sein 500-Euro-Geschenk an die ohnehin wohldotierten Schuldirektoren ausgelöst.
Ich habe vor einiger Zeit bzgl. Sportunterricht/Tragen von MNS/keine Abstandregelungen geschrieben. Da mir die Situation, die mein Sohn beschrieb so unglaublich dämlich vorkam (Kinder sitzen z.B. in der Warteschlange auf einer Bank direkt nebeneinander, Situation in der Umkleidekabine) habe ich mich zunächst an den Sportlehrer und anschließend an das Regierungspräsidium gewendet. Neben der allgemeinen Coronaverordnung, die auch unter km-bw.de nachzulesen ist, erhielt ich von einem Referenten für Schulsport folgende Antwort: "Grundsätzlich sehen wir nach Rücksprache mit dem Landesgesundheitsamt im Sportunterricht keine erhöhte Ansteckungsgefahr. Das Luftvolumen in Sporthallen ist absolut und in Relation zu den Personen im Raum deutlich größer als in Klassenzimmern. Auch hier gilt die Vorgabe, dass der regelmäßige Luftaustausch über das Öffnen von Türen und Fenstern bzw. durch eine geeignete raumlufttechnische Anlage gewährleistet werden muss. Zudem unterstützt die ständige Bewegung die Verteilung der Ausatemluft im Raum und führt so zu einem Verdünnungseffekt der Ausatemluft, die ggf. infektiöse Aerosole enthalten kann." LG, L.
Das Ministerium meint halt anscheinend, dass seine Schulleiter und die Schulämter genug Grips haben, den Regelrahmen an die örtlichen Begebenheiten anzupassen. Hier funktioniert das sehr gut. Die Maske wird an allen Schulen während des Unterrichts nicht abgenommen. Während der Brotzeit am Platz, wenn die Maske abgenommen wird, wird nicht geredet, sondern nur gegessen. Geredet wird nur mit Maske. Es schadet mE auch gar nicht, wenn mal ein paar Minuten nicht geplappert wird. Nach dem Essen dürfen sie draußen mit Maske toben und rumschreien. Zum Singen (mein Sohn ist in der Chorklasse der Grundschule, da wird normalerweise sehr viel zwischendurch und in speziellen Stunden gesungen) geht die Klasse in einen größeren Raum und singt dort mit Maske. Klassenvermischungen gibt es nicht mehr. Weder in Sport noch in Religion. AGs und Wahlunterrichte finden nicht statt. Die Kurse am Gymnasium werden entweder in großen Sälen abgehalten, wo die Schüler innerhalb ihrer Klassengruppe zusammensitzen, mit viel Abstand zu den Schülern aus anderen Klassen, oder (bei zu großen Kursen) es wird nur ein Teil der Schüler direkt beschult, der Rest per Teams im jeweiligen Klassenraum. Dafür musste man das Kurssystem anpassen, aber es läuft einigermaßen. Was problematisch ist, ist die Nachmittagsbetreuung in der Grundschule. Die kleinen Kinder dort auseinander zu halten, ist beim derzeitigen Personalansatz kaum möglich.
Bei uns gibt's keinen Sportunterricht mehr. Bei gutem Wetter gehen die Großen draußen Spazieren, die kleinen Toben. Bei Mistwetter blieben sie drinnen und machen Haus-/Zusatzaufgaben oder malen/basteln.
Cube, ich bin da voll und ganz bei dir. Wie ich schon unten die Frage stellte, ob aktuell auch noch härtere Maßnahmen in der selben Gangart, wie derzeit vorgegeben, denn überhaupt noch was bringen würden, oder ob es nicht an der Zeit wäre sich nach Alternativen, die längerfristig für alle durchzuhalten wären, umzuschauen. Ich meine, Abstand halten und alle Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, eben alles, was jetzt schon gefordert ist (möglichst noch härter, noch restriktiver) kann eben keine langfristige Strategie sein. Und nicht, wie jemand weiter unten in meinem Thread schrieb, die einzig mögliche Gangart, wenn man diese nicht kreativer gestaltet. Hingegen ist es hoch an der Zeit zumindest damit zu beginnen die Kapazitäten auf die neue Situation, die nicht mehr weggehen wird, anzupassen. Bevölkerungsströme nachhaltig umzulenken, das Geld nicht mehr sinnlos in irgendwelche Ausfälle zu buttern, zumindest, wenn das Kind eh schon in den Brunnen gefallen ist, sondern zielgerichtet in Lösungen zu investieren, die auch langfristig halten. Langzeitarbeitslose in das Contact Tracing einzubinden, Medizinstudenten und artverwandte Auszubildende ihre Praktika tatsächlich von Anfang an direkt an der Front absolvieren zu lassen. Ein stehendes "Heer" von Freiwilligen für den Katastrophenfall aufzubauen. FPP2 Masken für leistbares Geld der breiten Masse zur Verfügung stellen und nicht, wie heute erst gesehen, um €15,99/Stk!! einzeln zu verkaufen. Und dabei akzeptieren, dass es in Zukunft Leute geben wird, die eben trotzdem auch an Covid versterben, ohne dass aus jedem Einzelfall gleich ein Kriminalroman produziert wird. Wer nicht immer weiter denkt und stattdessen Alternativen im besten Fall als dumm bezeichnet, wird auch nicht weiter kommen.
Treffen sich so viele Covidpatienten in deiner Praxis? ![]()
Mit den einschränkenden Formulierungen "..., wenn nicht schulorganisatorisch etwas dagegen spricht", öffnet man halt Tür und Tor für all die Schulleiter und Lehrer, die meinen, dass Corona an den Schulen ja eh kein Problem darstellt. Gleichzeitig sind den Schulleitern, die etwas mehr zum Infektionsschutz machen wollen, meist auch die Hände gebunden, weil sie nicht individuell für ihre Schule z.B. den Unterricht in der dritten Fremdsprache auf ein noch so durchdachtes Wechselmodell umstellen dürfen, um Klassenvermischungen zu vermeiden. Und für viele einfach zu organisierende Maßnahmen bräuchte man Platz, der aber oft nicht vorhanden ist. Beide Schulen, an die unsere Kinder gehen, platzen aus allen Nähten. Es war schon nicht möglich, den Elternabend in einem größeren Raum stattfinden zu lassen, weil man dann parallel 5 große Räume für die Parallelklassen gebraucht hätte und die nicht vorhanden sind. Da helfen dann m.E. nur noch klare Ansagen von oben.
sondern vom Dummheit? Zudem: Klinik, Ambulanz, keine Praxis und ja, wir haben jede Woche ein paar, die sich dann als positiv rausstellen (bei stat. Aufnahme) oder die erkrankt waren (oder die eigentlich in Quarantäne sein müssten weil K1, aber das nicht so wichtig finden), oder die mir explizit wegen der Hautsymptome bei Covid vorgestellt werden, das Thema ist also durchaus auch sehr präsent. Warum?
Ich bin eh ein Fan von klaren Ansagen...
< < ich mag, respektiere und behandele auch dumme Menschen, ich tu nur nicht so, als ob es sie nicht gebe.>> Da gebe ich dir vollkommen Recht. Das tust du wirklich nicht. Ganz im Gegenteil, du weist von dir als dumm qualifizierte Menschen sogar recht gerne auf ihr Intelligenzniveau hin.
ich kann nur mal wieder dich und auch den würfel auf die Insel einladen....
wenn du verstehst was ich meine? ![]()
ich finde es genau richtig, wenn am Ende die Schule die Umsetzung entscheidet, da jede Schule andere Voraussetzungen hat. Alles was mit der Gießkanne runter gebrochen wird, erzeugt einfach unsinnige Bestimmungen. Dabei unterstelle ich aber auch allen Schullleitungen verantwortliches Verhalten
Da kommt doch wieder palmer ins Spiel. Irgendwie muss er ja was richtig gemacht haben. Nach seiner Aussage gibt es in tü jedenfalls keine Ausbrüche in senioren oder Pflegeheime. Ich bezweifle ja immer noch, dass schüler die Infektionen dort einschleppen.
wobei ich noch nie gesagt habe "Du bist so dumm". ich habe letztens gesagt "das ist Dummbratzenniveaum, willst Du dich wirklich da hin begeben?" womit ich sogar explizit ausgedrückt habe, dass diejenige (warst du das?) da eigentlich nicht hingehört . Wie ich meine Patienten behandele, kannst Du kaum wissen, oder warst Du schon bei mir? Kann ja alles sein. ich bin ziemlich beliebt und angesehen beim Großteil meiner Klientel, insofern mache ich das wohl nicht ganz verkehrt.
Wahnsinn, wo gibts denn so teure FFP2s? 4,99/Stk beim Palmers und in der Apotheke /in den Automaten auch so zw 04.00 und 06.00.-/Stk.
Stichwort: Diffuses Infektionsgeschehen.
Es erkranken übrigens nicht nur Pflegeheimbewohner schwer.
Zur Zeit häufen sich in meinem privaten und beruflichen Umfeld die Fälle, wo eindeutig die Kinder das Virus in ihre Familien einschleppen. Warum auch nicht? Kaum ein Erwachsener kommt so vielen Menschen so nahe wie es bei Kindern und Jugendlichen täglich der Fall ist.
Ich weiß schon, dass es die günstiger gibt......ich hab auch die von Palmers. Aber der Preis bei uns in der Apotheke hat mich echt von den Socken geschmissen. Und nachdem die gleich neben einem Seniorenheim ist und für dessen Bewohner damit die einzige schnelle Anlaufstelle, fand ich das echt überzogen und kann verstehen, dass da so manch einer gerne weiter seinen Schal benützt. Weil er halt nicht zum Palmers kommt, oder was von Automaten versteht. Was ich sagen wollte ist, das Preisniveau sollte da einheitlich reguliert werden.
Wer immer der Würfel ist.....ich nehm in sofort mit
Val.....eines Tages sehen wir uns auf der Insel, da bin ich sicher. ![]()
Verrückt, hab in den letzten Tagen auch in der Apotheke gekauft, die waren aber ähnlich gestaffelt.
Woher weißt du bei euch die Positivrate? Bei uns hab ich das noch nie gefunden. Hier wird aber plötzlich gefühlt wieder jeder getestet der möchte.
Hat das wer behauptet?
spätestens wenn ich in meine Villa in pasito blanco einziehe.....da habt ihr alle platz. der würfel ist cube, das ist auch so eine unermüdliche.....
Schlimmes Umfeld...
Was hast du nicht verstanden?
hihihi.....diese Querverbindung hat mein einfach gestricktes Hirn nicht geschafft.
Hätte ja gern gesagt "red deitsch mit mir"...….aber das hast du ja
Ja, die cube nemma mit.....
Dann spinnt wohl unsere Apotheke.....hoffentlich tatsächlich ein Einzelfall.
Nachdem unser Gesundheitsamt monatelang gar keine Hintergrundinfos rausgab, gibts jetzt immerhin im Nachhinein Angaben zum Ort, Alter (nicht in Bezug auf Wohnort) ... und eben auch Anzahl Tests und Positivrate. Sehr löblich... wenn auch nicht gerade beruhigend.
Ok, rv will das scheinbar nicht verraten
Mach du dir mal keine Sorgen um mein Verständnis.
Ist ja offenbar auch nicht so wichtig, einfach nur mal reingrätschen.
Ergänzung zu oben : "Kinder tragen das Virus doch nicht in die Altenheime" tbc
Das wird's wohl sein.
Nur so am Rande: Die Erde ist immer noch keine Scheibe.Diese Überlegung war nicht die schlauste und ist bis heute nicht als wichtige Erkenntnis anerkannt. ![]()
An sich finde ich es eine gute Idee. Aber:
1) Wer kontrolliert das?
2) Gibt es da sicher Unruhe von wegen ""die" legen da gleich DNA-Datenbanken an" ![]()
äh Mensch.
Soooooo einfach ist es also keine Alternative.
caot, kannst du mir mal den sinn von massentests erklären??? so unter uns doofen Klosterschwestern?
Ich
, Du
=
![]()
Die Asymptomstischen/Präsymtomatischen rauszufiltern. Ich finde das tatsächlich sinnvoll.
nur ein Tropfen auf den heißen Stein bei 83 Millionen Bewohnern. Und was heute nicht ist, kann morgen sein. Wäre ich Island würde ich hingegen durchtesten lassen. Alle Bewohner zack 3x hinter einander antreten zum Massentest. Versetzt jeweils um drei Tage. Und dann die Schotten dicht.
Naja natürlich, aber die Alternative ist dann eben harter Lockdown mit geschlossenen Handel (bis auch das Allernötigste), geschlossenen Dienstleistungssektor und Schulen. Da geht man doch eigentlich lieber alle paar Wochen zum Testen möchte man meinen (ist aber leider nicht so, ich weiß).
Wenn man das regelmäßig macht und durchsetzen kann dass immer alle hingehen, dann ist der Sinn dass man die Infizierten regelmäßig aussortiert bevor sie jemanden anstecken können. Dann spart man sich die Lockdown Maßnahmen. Man trifft quasi im Fitnessstudio, Restaurant etc. keine Infizierten mehr, weil diese aussortiert wurden. Diejenigen die durch die Momentaufnahmen durchrutschen kann das System verkraften. Ich sehe das zwar als sinnvoll an, aber nicht als realistisch durchführbar. Billiger wäre es aber als ewig diese Entschädigungen zu zahlen und die Kollateralschäden zu verkraften. Solche Tests kosten in der Masse nur 7 EUR pro Person.
Hier ist es angeblich schon vorgekommen, dass Leute, die zum Test "gezwungen" wurden (durch Schule, AG, vor Reisen etc.), mit antiviraler Mundspülung gurgelten vor dem Abstrich. Ob das tatsächlich was bringt, weiß ich nicht. Ich wurde aber vor einem meiner Tests darüber belehrt, dass ich vorher nichts trinken oder essen darf. Unser Volk zu einem Test zu zwingen, halte ich tatsächlich auch für schwierig. Zu ignorant oder zu dumm? Keine Ahnung. Das Allgemeinwohl ist hier nicht sehr hoch angesiedelt. Was ich gut fände, und was teilweise schon gemacht wird, ist ein Schnelltest, der bei positivem Ergebnis durch einen PCR-Test bestätigt wird. Quarantäne gilt ab sofort für den Probanden und seinen Haushalt. Damit spart man sich in der aktuellen Lage hier bei positivem Ergebnis mindestens vier Tage, in denen die Haushaltsmitglieder munter das Virus weiterverbreiten würden, und man sperrt nicht gleich auf Verdacht die Familie eines evtl. später negativ Getesteten ein, sondern hat wenigstens einen richtigen Anhaltspunkt für den Verdacht und kann die Quarantäne auf den Haushalt ausweiten. Es wird ja bisher nur darum gebeten, die Kinder nach dem Test eines Elternteils daheim zu lassen, bis das Ergebnis da ist. Die Partner haben ja auch das Problem, dass sie ohne angeordnete Quarantäne nicht einfach daheim bleiben dürfen.
Das größte Problem wird sein, dass Deutschland 82 Mio. Einwohner hat, während es in der Slowakei nur 5,5 Mio. sind. Ich halte Massentests schon aus diesem Grund für nicht durchführbar, jedenfalls nicht in der aktuellen politischen Stimmung. Wahrscheinlich bedarf es dazu erst massiver Gesetzesänderungen, um alle möglichen Rechte außer Kraft zu setzen (z. B. Datenschutz, da man das eigentlich nur elektronisch kontrollieren kann). Das bekommt man nicht hin. Eigentlich würde es reichen, wenn unsere Ministerpräsidenten mal alle an einem Strang ziehen würden. Aber solange da jeder nur auf seine (vermeintlichen) Vorteile schielt, werden wir schön weiter in die Katastrophe laufen. Silvia
sieht man doch in Frankreich:Lockdown-Zahlen runter, Lockerungen-Zahlen rauf. Da aber bei der Situation in der Pflege/Kliniken jahrelang geschlafen wurde, wird es keine Alternative geben. Der kommende Lickdown wird vermutlich bis März dauern.
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