DK-Ursel
Hej allesammen! Nun habe ich nur die Überschriften gelesen und denke wieder: Wieso hört man nichtauf Leute wie auf diesen Physiker, der neulich bei Lanz sagte: es gibt 2 Sachen: 1. Das Virus vermehrt sich durch Kontakt. Es lebt davon, daß wir andere Menschen nahe treffen. 2. Je älter, umso gefährlicher - die Sterblichkeitsrate ist nun mal mit zunehmendem Alter deutlich höher. (Okay, die Spätfolgen machen mir auch für meine jungen Leute Sorgen, aber auch das kann man mit einbeziehen.) Heißt für ihn: Kontakte so weit begrenzen, wie es eben geht - man muß sich nicht so lange isolieren, bis das Virus "ausgehungert" ist, aber man kann es eben eingrenzen, ihm die "Nahrung" entziehen. 2. Man muß den Fokus auf die Stellen setzen, wo viele ältere Menschen leben -also wieder Altenheime etc. Schulen, Kaufhäuser, Restaurants, ja sogar Konzerte sind nicht unbedingt Hotpots oder Superspreader - außer, wenn wir uns dort eben in Kontaktnähe begeben. Eigentlich ganz einfach, für jeden Menschen mit gesundem Menschenverstand einleuchtend und nachvollziehbar und durch Maßnahmen zu unterstützen. Dann allerdings gehören gerade Familienfeiern, "Piratenfeste" u.ä. mit zig Leuten aus allen Himmelsrichtungen verboten, die sich umarmen, beim feuchtfröhlichen Umtrunk singen etc. - und nicht unbedingt Restaurants geschlossen. Mit solchen einfachen Einsichten erreicht man doch mehr als durch Maßnahmen, die in jedem Ort anders sind und Unsicherheit,aber auch Unwillen mitzumachen hervorrufen. Gru ßUrsel, DK
Wir haben das hier Zuhause rauf und runter diskutiert, ob uns das in der Krise summa summarum einen Vorteil gibt oder nicht. Letztlich entscheiden eben die Länder. Und so hat man einen Flickenteppich an Verordnungen, aber eben auch die Chance, dass es nicht alle gleich schlecht machen. Und gemeckert wird immer. Dem einen gehen die Beschränkungen nicht weit genug, die anderen finden das alles übertrieben.
Ich finde habe wohl nicht richtig klargemacht, was ich mene.
meinetwegen kann jeder seine eigenen Regeln machen - unter Beachtung dieser beiden kritischen Punkte:
Virus vermehrt sich umso besser, je mehr ich es füttere,sprich: je mehr ich Kontakte - eng, auf engem Raum, unüberschaubar - pflege.
Und Virus wird umso gefährlich - akut, je älter jemand ist.
Das ist doch dann leicht zu händeln?!
Hierzulande hat man unverbindlich (noch?) aufgefordert, seine KOntakte zu überdenken und auf 10 wirklich wichtiger Personen zu begrenzen.
Daß das beruflich für viele nicht möglich ist, liegt auf der Hand - ich treffe auch mit mehr Menschen zusammen (mein Mann hingegen so gut wie gar nicht, gleicht sich also aus
) - nee, aber im Ernst,allein dieser Gedankenanstoß soltle doch mal erklären udn erkennen lassen, woraus - mit Beachtung aller Hygieneregeln natürlich auch - ankommt, um Schlimmeres zu vermeiden.
denn woher kommen die Hotspots?
Von Familienfeiern hier wie da.
Die sind nun sozial sicher wichtig - ich habe auch auf einen Besuch verzichtet bei jemandem, der nicht nur unter Corona, sondern auch sonst schon vereinsamt ist und wir schränken auch die Heimbesuche bei der alten Tante hier deutlich ein.
ABER dafür riskieren,daß a)solche alten Menschen sterben oder ich durch eine Party für 18J. b) letztendlich Schulbesuch und Firmenexistenzenen gefährde, steht es ja nuna uch in keinem Verhältnis...
Gruß Ursel, DK
Ja, aber das setzt bei dem Einzelnen das Vorhandensein von Vernunft und Weitsicht voraus. Wenn es bei "vielen Einzelnen";-))) nicht klappt, steigt die Gefahr, das es schief geht. Ich fände es super, wenn es auch unverbindlich funktionieren würde.
Nun ja, wenn die einzelnen unvernünftig sind, müssen Maßnahmen "von oben" ran, aber eben unter diesem Gesichtspunkt - mehr braucht es eigentlich nicht. Denn daß das Virus gefährlich ist, wissen die meisten jetzt,akzeptieren die meisten auch. Und dann kann einem die Zahl irgendwo auch wurscht sein -w en njeder sich danach verhält, geht es eben den richtigen Weg. Vielleicht eben gerade das viele Gerede um Zahlen, Statistiken, raus und runter, anderswo und hier nicht etc. die Leute auch unsicher, unwillig und unwissend - mir leuchten diese beiden Sachen so ein,daß ich wirklich nicht mehr braucht, um zu erklären, wie und warum ich mich gegen das Virus schütze. Wenn ich eben mit vielen Menschen zusammen sein muß, arbeitstechnisch, gelten die Hygieneregeln, die man eigentich ja auch weitgehend befolgt: Viel Händewaschen / spritten, Lüften, Abstände, in die Ambeuge husten/niesen etc. Und wen neienr fragt: Warum - ganz einfach: Weil ich dem Virus so wenig "Nahrung" wie möglich geben, weil ich so wenig wie möglich dazu beitrage will, daß es sicher weiterverbreiten kann. Nicht nur, aber auch zum Schutz der älteren Bevölkerung. Daß sich das Virus (wieder) verstärkt ausbreitet, will doch eigentlich niemand, oder? (Virusleugner ausgenommen,aber was man leugnet, kann j sich ja auch nicht verbreiten...) Gruß Ursel, DK
Ich glaube, ich verstehe was du meinst. Im Prinzip bräuchte man die Zahlen nicht zu wissen, wenn man, wie du mal (glaube ich) geschrieben hast, etwas mehr Vertrauen den Empfehlungen schenkt und sich an die Regeln hält. Nur die Regelungen ändern sich und sie müssen (wollen) begründet werden. Nicht die AHA-Regeln, aber z.B. die Anzahl der Personen die sich treffen kann etc. (z.B. zwecks möglicher Nachverfolgung, Auslastung der Gesundheitsämter, verändertes Verbreitungsmuster in den jeweiligen Altersgruppen). Die Bekanntgabe dient der Begründung der angepassten Maßnahmen (Schwellenwert). Was im Einzelnen sinnvoll ist oder nicht steht unter einem anderen Stern. Oder meintest du, dass die tägliche Darstellung der Testergebnisse, die Sterblichkeitsrate, Belegung der Intensivbetten etc. nicht so präsent sein sollte und für unnötige Unsicherheit und bei manchen vielleicht auch eine Art Trotzreaktion sorgt? Sorry, ich schreibe schon etwas konfus, finde das Thema aber spannend;-)
Alles richtig, aber ( ich hab’s schon mal geschrieben) die meisten älteren Menschen leben NICHT in Altersheimen! In Altersheimen leben vor allem alte Menschen die multimorbide sind und es zu Hause nicht mehr funktioniert. Wie will man da bitte dann einen Fokus setzen?
Ich frage mich, warum es immer nur um ältere geht? Wenn ich mich umschaue, sind die Risikopatienten doch mittendrin. Die übergewichtige Kollegin mit Diabetes, meine Nachbarin mit heftigem Asthma, mein Chef Ü 55 mit Bluthochdruck, mein Kind mit Mehrfachbehinderung. Wie will man diese Gruppen schützen? Das geht meiner Meinung nach wirklich nur darüber, dass man die Infektionszahlen niedrig hält. Aber ach ja, Verzicht auf grosse Feiern und Urlaub-wie-immer oder das Tragen von Alltagsmasken ist NUN ABER WIRKLICH zu viel erlangt.
Ich sehe es auch so, dass die Risikogruppen unter uns sind und selbst Menschen ohne Risikogruppe sind daran gestorben. Also meine ich auch, man sollte die Fallzahlen allgemein niedrig halten! Das mit den Alten ist doch nur dazu da, um zu sagen, die isolieren wir jetzt und der Rest macht weiter munter Party- in 10, 20 Jahren werden wir wissen, wie es mit Langzeitfolgen auch für jüngere aussieht. Also würde ich erstmal mehr Vorsicht walten lassen.
Sorry, aber das ist wieder typisch: da wird darüber geredet, dass man gerne Urlaub machen möchte - gemacht wird im nächsten Thread daraus "wollen natürlich Urlaub wie immer". Es wird über die Enttäuschung von Hochzeitspaaren geschrieben, die jetzt eben nur im kleinen Kreis feiern können - gemacht wird daraus aber das es natürlich "unzumutbar wäre, keine große Feier zu haben". Diskussionen über den teilweisen Un-Sinn von Vorschriften für Maske-tragen bzw. wo man es dann doch nicht muss wird dann zu "finden es unzumutbar, eine Maske zu tragen". Leute, kommt mal wieder runter. Wenn eine Diskussion oder in-Frage-stellen von Dingen nicht mehr möglich ist, ohne das einem daraus ein Strick gedreht wird, haben wir ein ziemlich großes Problem. Etwas diskutieren oder in-Frage-stellen heißt nämlich nicht, man wäre automatisch dagegen oder würde sich zB fröhlich im Urlaub zum Rudelbesäufnis oder sonstigem ohne Maske treffen wollen und das einem der Rest der Welt am Arsch vorbei geht. Man, bin ich froh, wenn wir hoffentlich bald wirklich in den Urlaub düsen können.
Ach das bezieht sich nicht unbedingt auf den Thread unten. Allgemein habe ich aber schon den Eindruck, dass es viele Menschen gibt, die nun aber in den Herbstferien unbedingt eine Urlaubsreise machen müssen, weil es ja im Sommer schon nicht ging - wohlwissend, dass es keine so gute Idee ist. Im Übrigen bist Du nicht allein, seit gut 25 Jahren mein erstes Jahr ohne Urlaubsreise bzw ohne Flugreise. War aber auch nicht so schlimm, ich hab's schön zu Hause. Würde aber auch gern wieder ans Meer fliegen.
Zumal es ja auch noch Ausnahmen von der Quarantäne gibt: man darf zB 3 Tage lang Verwandte 1. & 2. Grades in einem RG besuchen und muss dann nur dem Gesundheitsamt Bescheid sagen - aber nicht in Quarantäne. Beruflich darfst du sogar 5 Tage lang verreisen - ohne Quarantäne danach. Da soll mir mal bitte jemand erklären, was der Unterschied zwischen dem Infektionsrisiko eines beruflich Reisenden ist, einem Verwandtschaftsbesuch und einer Familie, die im gemieteten Häuschen 4 Tage Urlaub machen möchte. Weiß das Virus, wen es anspringen darf und wen nicht? Als wenn der Berufsreisende auf gar keinen Fall abends mal essen gehen würde oder evt. mit dem Kunden einen saufen - die Familie aber sicher total unvorsichtig ist und ein viel höheres Infektionsrisiko hat. Und dann wundern sich die Menschen, warum man langsam den Sinn der Regelungen hinterfragt und langsam keinen Bock mehr hat auf Verbote und Beschränkungen.
Cube, der Unterschied liegt in der Grundrechtseinschränkung. Ganz einfach. In Sachsen steht aktuell in der Quarantäne-Verordnung z.B. nur bei "Reisen aus dem Ausland". Man darf also ohne Konsequenz nach Berlin aktuell. Ggf. steuert man hier nach aber so ist im Moment der Stand der Dinge. VG
am gesunden Menschenverstand. ...
Hallo DK-Ursel, ich finde die Kernbotschaft der wichtigsten Gremien ist im Prinzip gleich und der Appell an die Bürger auch. Die Theorie ist einleuchtend. Es ist die Frage, wie korrekt die Umsetzung machbar ist und tatsächlich erfolgt. Dann steht noch die Frage der Akzeptanz im Raum. Das ist so komplex. Zum Punkt 2: Je älter, umso gefährlicher. Aber es betrifft eben nicht nur Altenheime, sondern ältere Menschen, die aktiv am Gesellschaftsleben teilnehmen. Mit 60 Jahren ist man mittendrin. LG nach Dänemark, Ludwiga
Ja, das sehe ich genauso. Und ich ärgere mich gerade wieder darüber, dass hier im Kreis beim Überschreiten der 35er Grenze natürlich sofort auch die Schulen sofort als erste wieder reglementiert wurden. Die privaten Feiern sind immer noch bis zu 50 Personen erlaubt! Das ist einfach zu viel! Und wo kommen die Infektionen denn jetzt her? Genau von diesen Feiern! In unserer Schule gab es einen Corona-Fall, aber da hat sich niemand weiter angesteckt. Warum? Weil Masken getragen werden, weil auf die Abstandsregeln und Desinfektion geachtet wird. Die Infektionen in den Schulen werden von außen eingeschleppt. Trotzdem wird immer auf die Schulen geschaut... Traurig finde ich das.
Ja, es ist ungerecht, dass die nicht vorhandene Einsicht letztendlich auf dem Rücken der Kinder und ihrer Eltern ausgetragen wird.
... gibt es dann für Pflegepersonal besondere Auslegungen der Maßnahmen ? Hier sind weder vorsorgliche Tests, noch Tests bei eventuellem Kontakt vorgesehen (kann man machen - Selbstzahlerleistung). Sie arbeiten MIT und AN der Risikogruppe. Für sie gelten auch andere Maßstäbe wenn es zum Kontakt kommt... Ich finde HIER sollte etwas geändert werden - zum Schutz der älteren und kranken Leute. Irgendwie geht das unter... es wird immer viel von Lehrern und Erziehern gesprochen (auch wichtig - keine Frage ! Und es ist gut, dass diese vorsorglich getestet werden, in manchen Gebieten zumindest - und auch, dass sie schnell in Quarantäne kommen). Aber das medizinische Personal und Pflegepersonal wird wirklich von vielem ausgenommen. Deshalb für mich nur eine Frage der Zeit, bis es in Altenheimen und Krankenhäusern wirklich einmal zu einem Spreader-Event kommen wird... Lg, Lore
So sehe ich das auch!
Also das mit den Pflegekräften und dem Klinikpersonal, das muss regional unterschiedlich sein, bei uns werden die sehr wohl getestet und alle Altenheime und Kliniken haben ein Hygienekonzept das strengstens eingehalten wird!
Wo doch gerade dort eine Risikogruppe lebt? Geht es nicht die ganze Zeit auch besonders um den Schutz dieser? Und die Möglichkeit eines Hotspots dort? Ich gebe zu, die Verwirrung um alle möglichen unterschiedlichen Regelungen wird bei mir größer.
Hallo, hier ist es definitiv nicht so, kann mir auch kaum vorstellen, dass es in anderen Teilen Deutschlands da besser ausschaut. Es müsste eine einheitliche Regelung geben - wie z.B. für die Lehrer, die dürfen ja auch "ohne Symptome zum Testen" (nichts gegen Lehrer - ich hab oben schon geschrieben, dass ich das gut finde - aber sollte auf andere Berufsgruppen ausgedehnt werden) . - das sollte es für das medizinische/pflegerische Personal auch geben. Ich bin mir sicher, dass wir damit die Risikogruppen schützen können ! Und rechtzeitig merken, wenn etwas am Ausbrechen ist. Lg, Lore
Loretta, ich weiß von Schwager und Schwägerin, beide in der Krankenpflege in einer großen Uniklinik in Hessen, dass sie sich auch wöchentlich ohne Symptome testen lassen können.
Kliniken und Altenheime haben ja sehr unterschiedliche Träger und Etats bzw. Budgets. Wenn die öffentliche Hand (wie bei den Schulen) dafür zuständig wäre, wäre die Handhabung vermutlich einheitlicher...
Aber in den Pflegeheimen und Krankenhäusern arbeiten wiederum junge Leute....
Ursel, nichts anderes sagen viele seit Monaten. Das blöde daran, es ziehen nicht alle mit. Sagt man was, dann kommt sowas wie Neid, Blockwart, Spaßbremse usw. Lieblingsschlagwort, wir sind alle super ängstlich. Dabei geht es genau darum, das jeder mal schaut wo kann er, um Rücksicht auf andere zu nehmen, bei sich selbst mal das verhalten etwas dem anpassen. Es geht nicht darum alles zu verbieten, sondern das jeder schaut, macht das was ich jetzt gerade hier machen will, wirklich Sinn. oder ist es nicht besser Rücksicht auf andere zu nehmen und das mal ein bisschen nach hinten zu stellen. Es kommt irgendwann die Zeit wo wieder mehr möglich ist.
Der überwiegende Teil Patienten im hiesigen KH ist zwischen 50 und 60 Jahren alt. Warum fragen wir immer nur nach den Alten? Denn alt ist für mich 80 + ... und nicht 55 Jahre!
Ich weiß - und die meisten halten sich ja auch an die Regeln. Ich dachte nur,als der da so saß und das erklärte: Ja, eben - es ist doch eigentlich ganz einfach. Wie bei Straßenverkehr. Da weiß ich eben auch - erst links schauen,dann rechts schauen, dann links schauen - und wenn frei ist: gehen. EIGENTLICH braucht man kein Gesetz, aber natürlich gibt es eben leider eben immer Menschen, die entweder keinen gesunden Menschenverstand haben oder ihn eben nicht benutzen. Aber ich glaube eben: Wenn man mal verwirrt ist und/oder zweifelt, ist es doch eigentlich recht einfach, sich vor Augen zu führen, worauf es wann warum ankommt. (Hat jemand, ich denke ,es war am selben Abend, weil ichglaube, die Frau hat diesen von Haus aus Physiker gefragt, wie er dann das Volk durchseuchen wolle - Antwort: ist ja nicht mehr nötig, wenn ich ihm die Nahrung entziehe... Hat also jemand diese Sendung gesehen? ich kam nur gegen Ende rein und habe gut verstanden,daß Lanz es aufs einem Stuhl fast nicht mehr aushielt... Er wollte mal jemanden einladen, der Trump unterstützt -- die Frau war äußerst schwer auszuhalten...) Gruß Ursel, DK
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