Mitglied inaktiv
Hallo, ich fange am 1.November wieder an "richtig" zu arbeiten, seit Max´s Geburt (2,5 Jahre) hab ich nur auf 400€ Basis gearbeitet(2 Nachmittage)und nun werde ich 29 Stunden arbeiten,5 Vormittage und 2 Nachmittage... Monatelang hab ich mich beworben, gesucht und gesucht und nun hab ich das "Glück"sogar bei meiner alten Stelle in TZ zu arbeiten und nun wo ich es schwarz auf weiß hab, plagen mich so Zweifel ob ich das dann alles gebacken bekomme, mit dem Job, Haushalt, pünktlich im Geschäft sein, hoffen daß mein Kind nicht krank wird... Angst das mir das nachher alles zuviel wird... Könnt Ihr meine Ängste / Zweifel verstehen? Und wie war das bei Euch? LG Sindy
Hallo Sindy!! Ich kann Deine Zweifel verstehen, aber ich denke mit etwas Disziplin ist das alles möglich. Ich arbeite auch wieder 30h die Woche und mein Kleiner ist gerade 6 Monate alt. Da ich die Zeit, die ich mit ihm habe, so intensiv wie möglich nutzen möchte, erledige ich z.B. die Hausarbeit erst, wenn er im Bett ist. Klar stehe ich dann auch mal nachts um 12:00 noch da und bügele oder putze das Bad etc. Aber es ist immer auch noch Zeit für meinen Mann oder Sport, auch wenn wir Haus und Garten haben und ich nebenbei an meiner Promo schreibe. Ich glaube, das Wichtigste ist, dass Du gut organisiert bist und vll auch mal etwas liegen lassen kannst (hab ich leider noch nicht gelernt :o(). Vielleicht machst Du Dir einen Wochenplan mit festen Terminen - auch für Dich allein zur Entspannung, Treffen mit Freunden etc. Nur Mut, Du schaffst das ganz bestimmt!!! Ganz lieben Gruß! Katharina P.S. Und mit einem netten Chef, wie z.B. meinem, schafft man das sowieso ;o))
Ich denke du musst dir klar machen, dass du nicht alles gleichzeitig haben kannst. Deshalb arbeitest du ja auch Teilzeit ;-) udn das gleiche betrifft eben auch den Haushalt: der kann nicht so perfekt sein wie bei einer Vollzeithausfrau. Also gern mal was liegen lassen und sich Hilfe beschaffen. Für den Fall, dass dein Kind krank ist, brauchst du unbedingt ein Netzwerk, damit nicht du immer zuhause bleiben musst. Das macht nämlich vor allem unzufrieden, wenn man das Gefühl hat seinen vielen AUfgaben nicht gerecht zu werden (und einer wird man meist nicht gerecht).
Hallo Katharina, danke für Deine aufebauenden Worte, ich bin leider auch ein Mensch der nichts liegen lassen kann, bei mir muss alles am besten gestern schon erledigt sein... Leider hab ich keine nette Chefin, die würde mir den Kopf abreißen wenn ich wegen Krankheit vom Kind daheim bleibe, aber grad wenn man TZ arbeiten möchte kann man sich den Chef nicht aussuchen...meine Chefin hat was gegen Kinder und grad durch sie bedingt hab ich auch so viele Zweifel... LG Sindy
Oh, das ist natürlich nicht so toll. Ist Dein Mann flexibel oder hast Du eine liebe Schwiegermama oder eigene Mama, die im Krankheitsfall einspringen würde? Zum Glück hat mein Chef selbst einen kleinen Sohn und springt auch mal nachmittags um 14:00 Uhr weg, um ihn vom KiGa abzuholen. Und 500m von uns entfernt wohnen meine Schwiegis, die sich alle Finger lecken, wenn sie ihren Enkel haben dürfen ;o)) Bisher bin ich im Krankheitsfall immer selbst daheim geblieben, aber zur Not stehen sie sofort parat. Das ist eine ungemeine Erleichterung!!! Vll findet sich ja auch eine nette TaMu?? Liebe Grüße! Katharina
Hallo Meerli! Ich kann Deine Zweifel bestens verstehen! Ich habe drei Kinder (ebenfalls 2,5, noch 4 und bald 7 Jahre alt). Aus verschiedenen Gründen habe ich auch Arbeit gesucht, lange nichts gefunden, obwohl sehr gut qualifiziert, und bin jetzt vor 3 Tagen über Zeitarbeit eingestiegen (kann sogar meine Spezialkenntnisse einbringen). Noch ist es zu früh, um Bilanz zu ziehen, aber die ersten Tage gingen gut. Besser als erwartet. Ich gebe zu, dass es mich am Wochenende vor Arbeitsbeginn kalt erwischt hat, ich habe nur noch geheult und konnte bis morgens nicht schlafen - hatte einfach Angst, da ich seit der Geburt der Großen nicht mehr berufstätig war. Hinzu kommt, dass wir eine schwere Ehekrise hatten und irgendwie noch die Furcht in den Knochen steckt, es könnte bei Überlastung zu einer erneuten Krise kommen. Und nun habe ich den Riesenschritt gewagt. Ich bin auf jeden Fall einen Schritt weiter als noch am WE. Jetzt muss die Zeit zeigen, ob die Entscheidung richtig war. Ob ich diese dauerhafte Mehrbelastung schaffe (arbeite 50 %). Es werden Spitzen- und Krankheiteszeiten kommen. Da bin ich gespannt, wie wir das lösen. Vorerst habe ich meinen Mann gebeten, dass er zu Hause bleibt, wenn eines der Kinder krank wird. Jeder arbeitende Elternteil hat ja einige Tage zur Betreuung der Kinder bei Krankheit. Vielleicht kann ja auch Dein Mann erst einmal daheim bleiben, wenn Euer Sohn krank ist. Und mit der Zeit wird sich die Skepsis Deiner Chefin hoffentlich auch legen. Übrigens bin ich auch ein Mensch, der nichts liegen lassen kann. Immer am Wuseln, der Haushalt ist mir auch wichtig. Noch geht's, aber auch das wird sich ändern. Na ja, Tipps konnte ich Dir jetzt nicht wirklich viele geben, aber vielleicht zeigen, dass Du mit Deinem Gefühlschaos nicht alleine stehst. Mir wurde von einigen Leuten bestätigt, dass das vollkommen normal ist. LG Schlaflos
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