Mitglied inaktiv
Hallo! Wer von Euch arbeitet im öffentlichen Dienst (am besten noch Verwaltung) und hat von seinem Arbeitgeber einen Heimarbeitsplatz angeboten bekommen ? Ich habe nun jemand kennengelernt die Personalabrechnungen in einer kleinen Gemeinde macht und gleich nach dem Mutterschutz von daheim nun arbeiten kann. Das wurde ihr so eingerichtet, da sie niemand für das Kind hatte. Das macht sie nun bis zum Kiga. Wer hat noch so einen tollen Arbeitgeber der einem das ermöglicht? Und kann ich das von meinem Arbeitgeber verlangen.,also wenn ich ihm sage das ich schwanger bin, ihm dann gleich den vorschlag bringen dass ich gerne nach der mutterschutz von daheim den Job machen kann.!?!??!! Danke für Eure Erfahrungen. Mimmi
Bin in der Wissenschaft. Eigentlich arbeite ich schon jeden Tag vor Ort, aber wenn Kind krank ist oder es Probleme mit dem Pendeln (DBahn) gibt, kann ich auch von zu Hause aus arbeiten (habe Zugriff auf meinen Rechner im Büro). Auch mein Mann hat einen Tag Homeoffice aushandeln können (!!!). Das klappte super, bis unsere Tochter ca. 8 Monate alt war, weil sie noch relativ viel schlief. Inzwischen braucht sie die meiste Zeit Aufmerksamkeit und wir haben doch eine Tagesmutter engagiert, die sie nimmt. Meine 4 Std. Arbeit habe ich zuletzt gerade so eben von halb sechs morgens bis 22h abends unterbekommen.
Hallo, ich arbeite 3 Tage die Woche im Homeoffice und 2 Tage die Woche im Büro in einer Stadtverwaltung. Verlangen kannst Du die Einrichtung eines Heimarbeitsplatzes sicherlich nicht. Bei mir war es schon ein Kampf das durchzubringen. Hätte mein Chef nicht 100 % hinter mir gestanden und das alles für mich durchgeboxt, dann wäre es wohl nichts geworden. Ich habe den Heimarbeitsplatz selbst vorgeschlagen, sofort, als ich die Schwangerschaft mitgeteilt habe und es hat auch die ganze Schwangerschaft gedauert, den Heimarbeitsplatz zu organisieren. Das entgültige OK habe ich erst zwei Wochen vor Arbeitsbeginn bekommen. Ein Heimarbeitsplatz ist toll, keine Frage, aber er ist keine eierlegende Wollmilchsau. Der Arbeitsbereich muss dafür schon gut geeignet sein, die Kollegen mit denen man im Team arbeitet müssen dahinter stehen, der Chef sowieso etc. etc. Aber möglich ist es generell schon, bei mir persönlich ist es eine super Sache und ich möchte es nicht mehr missen (auch wenn es anstrengender ist als im Büro). LG Stephanie
Hallo! Darf ich fragen in welchem Bereich du auf der Stadtverwaltung arbeitest? Ich mache bei uns die ganzen Personalsachen und alles drumrum. Würde mich mal interessieren. danke mimmi
Hallo, ich arbeite in einer Ausländerbehörde. LG Stephanie
Hallo, einen Anspruch hat man nicht. Bei uns (kleine Gemeindeverwaltung) wäre es überhaupt nicht denkbar - da würde weder der Chef mitspielen noch die Kollegen - obwohl die super sind, ich bin da schon seit 18 Jahren...) Von einer Freundin, die bei einer Versicherung arbeitet, weiß ich dass es bei denen geklappt hat, die schon mit guten Vorschlägen zu ihrem Chef gegangen sind, was die Organisation und Arbeitsaufteilung etc. betrifft. Sicherlich sind nicht alle Aufgaben überhaupt dafür geeignet. Wichtig wäre auch, zu klären, wann du für Fragen zur Verfügung stehst (und zwar ungestört). Ich denke, mit einem ganz kleinen Kind kann man das tagsüber relativ gut managen, spätestens wenn sie hauptsächlich nachts schlagen und tags wach sind, wird es schwieriger. Für den Fall solltest du auf jeden Fall auch eine Tagesmutter für 1 - 2 Tage organisieren, um wirklich ungestört zu sein. Viele Grüße Corinna
Hoffe natürlich, die Kinder schlafen und schlagen nicht....
Ja also das ist klar, die Arbeit muß daheim auch in Ruhe durchgeführt werden. Aber bei uns gibt es schon im Ort Kinderbetreuung so eine Art vorkindergarten die die kinder von 0-3 Jahre nehmen, hier würde ich dann das Kind wenn es aktiver ist tags, dann 1-2 mal hinbringen. danke für eure antworten. mimmi
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