Mitglied inaktiv
Hallo zusammen, hab mal ne Frage an euch, denen es ähnlich geht. Ich studiere ja nun aber komme mit den unregelmäßigen Zeiten so gar nicht klar! Das macht mch träge und faul! Klar ist das drastisch ausgedrückt aber tatsächlich ist es so, wenn ich erst Mittags da sein muss verstreicht der Vormittag meist recht tatenlos(lernlos). Ja was soll ich denn da machen? Ich hab gar keine Idee! Vorher hab ich Vollzeit gearbeitet mit festen Arbeitszeiten, irgendwie war das besser! Dabei hatt ich mich so auf das "Studentenleben" gefreut...
Hi, die Lösung ist: mach Dir To-do-Listen, die nach Dringlichkeit gestaffelt sind und die Du nach und nach abstreichst. Das strukturiert (v.a. wenn Du z.B. Spalten machst mit Einkauf bei Aldi / dm /... und Haushalt) und hilft beim Delegieren. Manches erledigt sich dann auch von alleine. LG Fiammetta
wenn du klar kommst (also keine prüfungen versemmelst), dann ist das doch ganz schön. gerade das macht das studentenleben doch aus, oder? ich hab mein zweites studium mit kind und vollzeitjob absolviert. da war ich automatisch sehr strukturiert. beim ersten studium hab ich viel in den tag hinein gelebt, und das sehr genossen.
Ist doch toll, wenn Du die Vormittage verstreichen lassen kannst und Deine Klausuren so bestehst, wie Du gerne möchtest. Bei mir gibt es auch den einen oder anderen Vormittag bzw. auch mal einen ganzen Tag, an dem ich gar nichts für das Studium mache. An anderen Vormittagen kann/muss ich mich hinsetzen, z.B. Bücher wälzen für eine Hausarbeit. Was ich auch nicht leiden kann: 200 und mehr Seiten in, z.B. Grundlagen Recht. Das muss ich reduzieren auf max. 15-20 Seiten (sonst mag ich´s bis zum Klausurtermin gar net anfassen); ich kann mich super mit dem Zusammenfassen von Lernstoff beschäftigen. Ich geniesse das Studium, da ich unterm Strich viel mehr Zeit für meinen Sohn habe, als während meinem Vollzeitjob (41h/Woche). LG
Erst mal vielen Dank für die Antworten... Das mit den Klausuren weiß ich ja noch nicht, hab noch keine geschrieben, aber habe die Sorge, dass es nciht reichen könnte... Während der Ausbildung habe ich dem Betrieb gelernt, wenn die Zeit da war (und das war sie meist), so dass ich was tun musste, denn "nur" rumsitzen war ja nicht! Und zu Hause: da fallen mir tausend andere Sachen ein oder eben nix..
Tja, so ist das oft in den ersten Semestern - und leider bekommen viele Studenten dann später, wenn es an die ersten wichtigen Prüfungen geht auch nicht mehr den SChub, um strukturiert zu arbeiten. Aber für das erste halbe Semester ist das ganz normal - ich kenne keinen, der da schon über den Büchern hängt. Wenn die ersten Klausurtermine aushängen, wirst du dir selbst wieder genug Druck aufbauen und die Zeit sinnvoll nutzen. Gruß, Speedy
Ich hoffe so sehr! So sehr das das wirklich so ist, wie du es sagst... Komilitonen erzählen dass sie lernen..ich denk mir oft häää? was denn überhauptß Aber ich hoffe inständig, dass es so wird wie du sagst, dass ich dann wirklich lerne, hab mir nämlich vorgenommen, wenn ich in max.2 von den 7 Prüfungen durchfalle aufzuhören und es an den Nagel zu hängen. Aber das will ich ja net.....
Wie beneidenswert ;-) Mit Haus, Mann, 2 Kindern, 3 Katzen, der Buchhaltung für die Firma meines Mannes und zwei parallelen Studiengängen kenne ich die Langeweile, die du beschreibst, leider gar nicht.. LG Nini
... und sich in die Bibo setzen! Dann bleibt auch Zeit für ein bißchen Cafeteria-Geklöne;-) Gruß, Karoline
Als ich studiert habe und mir besonders im Grundstudium die Lust zum Lernen fehlte, hab ich mir immer Belohnungen ausgedacht. D.h.: 1. Eine To-Do- Liste z.B. Kapitel 1 am Montag von 9:00 - 11:00 durcharbeiten; 2. Belohnung dafür: 11:00 lieblings Serie schauen (eine Folge Sex And The City von DVD) oder Cappuchino trinken, halt etwas was dir gefällt. Genießen macht erst dann Spass, wenn man das Gefühl hat etwas getan zu haben. Ich hab während des Studiums meine beiden Kinder bekommen. Da hab ich dann immer abends von 20:00 bis 22:00 gelernt. Da war die Motivation aber schon sehr stark, weil ich wollte ja fertig werden, Geld verdienen und meinen Kindern alles mögliche kaufen. Gruss Doreen
Ganz klar: du musst schon vormittags irgendwo anders hin zum Lernen, möglichst irgendwo, wo kein Internetanschluss ist zum Rumsurfen, nicht 100 Mitstudenten zum Quatschen oder sonst etwas, was dich ablenken könnte. Und die Idee mit den Zeitplänen ist super und unerlässlich - ohne ein bisschen Druck, und selbst, wenn das nur "hasugemachter" Druck ist, der von Deiner eigenen To-do-Liste stammt, geht nämlich nix... Ich habe auch ein Kind (eines von der Sorte, die sehr euphemistisch umschrieben wird mit: "Kinder mit starken Bedürfnissen", d.h. 15 Mal und mehr pro Nacht stillen, mit 2 1/2 Jahren immer noch, den ganzen Tag auf Strom, unzufrieden mit sich und der Welt, fordernd, Krippe geht nicht, nur auf dem Arm sein etc.), mache gerade meinen Studienabschluss, mein Mann auch, Arbeit nebenher, keine Grosseltern oder Verwandten zum Hüten, gerade neu in der Stadt d.h. auch noch keine Freunde oder Bekannten... eine Situation, die ich niemandem wünsche, und durch die doch so viele durchmüssen. Versuch es, so gut es eben geht, zu geniessen: Studieren ist doch immer noch "Luxus", wenn man denkt, was andere Frauen krüppeln müssen in den Fabriken, im Krieg, wasweissich. Ist immer blöd, so ein Vergleich, aber mir hilft das, diese Situation zu bewältigen. Viel Erfolg für alles, Svetlana
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