Mitglied inaktiv
Ich war lange Zeit AE und hab mich irgendwann mit einem Sekretariats- und Übersetzungsservice selbständig gemacht. Seit September 07 arbeite ich für eine Unternehmensberatung in FFM, habe dort als Selbständige einen unbefristeten Vertrag mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von ca. 15 Stunden, meist isses aber mehr. Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, bin ich jetzt in der 4. Woche schwanger und schiebe jetzt schon Übelkeit und Müdigkeit vor mir her und Schmerzen und all die netten Symptome. Ich frage mich, wie ich das packen soll, mit der Selbständigkeit. Ich hab noch einen fast 6jährigen Zuhause und mein Arbeitspensum als Selbständige liegt mal lässig bei 40 bis 50 Std. Mein Partner und ich wohnen noch nicht zusammen, wir wollen das Baby aber zusammen kriegen und dann evtl. zusammenziehen. Wie verhält sich das denn - klar, ist noch weit hin, aber trotzdem - mit dem "Mutterschutz"? Selbständige haben doch keinen. Kann ich bis zum Schluss arbeiten? Und ich hab gelesen, man könnte zur Not Sozialhilfe oder auch Elterngeld beantragen - wie liegen da die Sätze, wohin kann ich mich info-technisch wenden? Wär schön, wenn sich hier jemand auskennen würde. Danke :-)
Als Selbständige gilt das MuSchG für Dich nicht. Du kannst solange arbeiten und so früh nach der Geburt wieder anfangen, wie Du "lustig" bist. Du bist ja selbständig :-) Elterngeld wird aufgrund des Einkommen der letzten 12 Monate gewährt, ob nun Angestellten-Lohn oder Einküfte als Selbständige. Ob Du irgendeine Art von "Ausfall" bezahlt bekommt, solltest Du während der SS krankheitsbedingt nicht arbeiten können, liegt daran, ob und wie Du versichert bist... Viele Grüße! Désirée
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