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referendariat + Kind

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Hallo an alle Lehrerinnen! Ich studiere zwar momentan noch, möchte aber 2011 oder 2012 mit dem Referendariat am Gymnasium beginnen. Meine Tochter wäre dann 5 oder 6 Jahre alt. Da das Studium mit Kind ziemlich anstrengend ist und ich vorwiegend nachts arbeite, frage ich mich, wie ich im Referendariat zeitlich alles hinbekommen soll. Wie sind so die Belastungen im Referendariat? Sind sie so stark, dass die Beziehung zu Partner und Kind darunter leidet? Ich finde es momentan schon ziemlich doof, wenn ich abends mich an den Schreibtisch hocke, während mein Freund Freizeit hat (er arbeitet bereits). Ebenso habe ich am Wochenende meist ein schlechtes Gewissen, wenn ich nichts lerne, sondern lange frühstücke, ein bisschen vor mich hingammele und die Zeit nich effektiv nutze, d.h. in kindfreier Zeit auch mal im Internet surfe, lese, ... Dazu kommt auch noch, dass ja am Ende die Note zählt und ja dann die Referendare ohne Kind und Familie doch mehr Zeit zum Vorbereiten haben als ich :(. soll ich mich trotzdem 250%ig reinhängen und damit meine Beziehung stark belasten? ach ich weiß auch nicht. Vielleicht könnt ihr mir mal so eure Erfahrungen als Referendarin oder Lehrerin schildern. Vielen Dank 2seesterne


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Hallo hm, das klingt ja von deiner Seite SEHR nach zweifel...für mich nicht wirklich nachvollziehbar: Natürlich ist ein Referendariat eine stressige geschichte, aber genasuo natürlich machen es ja tausende mit Kind oder sogar mehreren Kidnern und zum Teil auch alleinerzeihend. Somit sind ja bei dri die Bedingugnen schon mla sehr gut und dein kind ist ja mit 5,6 Jahren auch dann schon groß!! Vormittags sei ihr dann zwar alle außer Haus, aber du kannst dann ja ENTWDER abends arbeiten oder am Wochenende UND iin den zeiten , wo sich deine Tochter allein beschäftigt, termine hat oder freunde trifft!!! Mein SOhn ist 6 und ich sehe ihn oft fast gar nicht am nachmittag!! Wenn deine Parter dir also im haushalt und allem ganz nromal hilft dann ist doch das GUT zu schaffen! Natürlich sind Prüfungsphasen mal anstrengend, aber andere Phasen dagegen ja "ein Ponyhof", also 12 Wochen Ferein etc. Studieren mit einem 2 jährigen Kind finde cih da wesentlich anstrengender... Also: JA, gut zu schaffen denke ich!! LG HEnni


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Hallo, also ich sehe das ein wenig anders als Henni - ich finde das Ref (ob mit oder ohne Kind) stressiger als das Studium. Hier in Hessen hat sich zu meiner Zeit (Beginn 08/05) einiges geändert, was es noch schwieriger gemacht hat. Du hast Druck von beiden Seiten (Schule / Seminar), du musst ständig liefern, ich hatte permanent bewertete UBs usw. Ohne Wochenendarbeit und lange Abende / Nächte am Schreibtisch geht es gar nicht! Wenn es dich stört, abends am Schreibtisch zu sitzen, würde ich allerdings von Lehrerberuf (mit Kind) ganz abraten:-) Fazit: Es ist machbar, aber eine sehr stressige Zeit. Ich habe einen Partner, mit dem ich mir schon immer die Hausarbeit und alles was so anfällt, teile, eine recht pflegeleichte Tochter, Großeltern, die gerne mal einspringen. Außerdem eine überwiegend kooperative Schulleitung plus Kollegen, nette Ausbilder am Seminar. Habe auch sehr gut abgeschlossen, weiß aber nicht, wie es gelaufen wäre, wenn ich nicht soviel Unterstützung gehabt hätte... Und ich will auch nicht verhehlen, dass in meiner Gruppe (17 Leute) drei Refs abgebrochen haben und die anderen beiden mit Kind sehr gelitten haben. Wie gesagt, mich hat weniger die 60Std.-Woche gestört, mehr der permanente Druck von allen Seiten! Ich bin im Mai fertig geworden und freue mich heute noch jeden Morgen wenn ich zur Schule fahre, dass ich jetzt "frei" bin:-) Bereut habe ich es jedoch nie - es macht mir unglaublich viel Spaß. Grüße Mima


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ich finde das referendariat definitiv stressiger als das studium!!!!! hatte weder im studium noch im ref ein kind und fand das ref durchaus zu schaffen. wir hatten auch drei referendare mit kind, die waren insgesamt viel organisierter (das kenne ich jetzt auch von mir: mamis sind einfach organisiert). aber: stress pur, immer mal wieder, nicht durchgehend. aber, mal was anderes: bist du dir mit deinem berufswunsch sicher? als lehrerin wirst du immer abends und am wochenende (wobei ich inzwischen "und" durch "oder" ersetze) arbeiten müssen. insgesamt mein urteil: ist zu schaffen, aber partner und kind müssen einiges an verständnis mitbringen (v.a. um die lehrprobe herum ;-))


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Muss jetzt auch noch meinen Senf dazugeben. Ich bin seit Januar diesen Jahres im Ref für berufl. Gymnasien und meine Tochter war bei Beginn 4 Mon. alt. Ref und Studium kannst Du definitiv nicht vergleichen; Studium ist ein Witz dagegen. Wie meine Vorgängerinnen schon schreiben, hat man Druck von allen Seiten und auf die Tatsache, dass Du ein Kind hast, kann nur bedingt eingegangen werden. Ich sitze täglich (!), also auch am WE bis ca. 23.00 Uhr am Schreibtisch, in Krisenzeiten auch mal bis nachts um 1. Dazu kam, dass ich sehr viel mit dem Auto fahren musste, denn man besucht sich gegenseitig an den anderen Schulen und hat seine Fachdidaktik-Veranstaltungen. Je nachdem, wo die sind/waren, bin ich kurz nach halb sieben morgens aus dem Haus gestartet. Die Beziehung wird durch den Druck und die Arbeitszeiten schon stark belastet, das kommt dann auf den Partner an. Natürlich kann man ein einjähriges Kind nicht mit einem 6jährigen vergleichen. Vielleicht hast Du aber auch gute Kontakte zu alten Unterrichtsmaterialien, was jede Menge Zeit spart. Grüße, Luna28


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Muss jetzt auch noch meinen Senf dazugeben. Ich bin seit Januar diesen Jahres im Ref für berufl. Gymnasien und meine Tochter war bei Beginn 4 Mon. alt. Ref und Studium kannst Du definitiv nicht vergleichen; Studium ist ein Witz dagegen. Wie meine Vorgängerinnen schon schreiben, hat man Druck von allen Seiten und auf die Tatsache, dass Du ein Kind hast, kann nur bedingt eingegangen werden. Ich sitze täglich (!), also auch am WE bis ca. 23.00 Uhr am Schreibtisch, in Krisenzeiten auch mal bis nachts um 1. Dazu kam, dass ich sehr viel mit dem Auto fahren musste, denn man besucht sich gegenseitig an den anderen Schulen und hat seine Fachdidaktik-Veranstaltungen. Je nachdem, wo die sind/waren, bin ich kurz nach halb sieben morgens aus dem Haus gestartet. Die Beziehung wird durch den Druck und die Arbeitszeiten schon stark belastet, das kommt dann auf den Partner an. Natürlich kann man ein einjähriges Kind nicht mit einem 6jährigen vergleichen. Vielleicht hast Du aber auch gute Kontakte zu alten Unterrichtsmaterialien, was jede Menge Zeit spart. Grüße, Luna28


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nun gut, dann war wohl entweder mein Studium zu schwer oder mein Referendariat zu leicht! Ich habe MAthematik studiert und musste da wirklich irre viel für machen...deutsch und Geographie sind meine anderen Fächer, die waren dann schon leicht, aber es gab 1000 Exkursionen etc, das häte ich mit nem 2 jährigen Kind gar nciht hinbekommen!! Referendariat war auch nervig,aber es war doch alles recht gut im Voraus planbar. Wir mussten nur 14 Stunden unterrichten an den 3,5 tagen in der schule, das fand ich nun wirklich nciht so viel. Vielleicht ist das ja bei gym auch mehr. Keien Ahnung, ich war an der hauptschule und es ist ja schon ein paar jährchen her. ABER: ach wie vor finde ich doch, das sein 6 Jahre altes kind in der regel super pflegeleicht ist!!! Vormittags ist es eh außer Haus , nachmittags hat man ja Zeit wenn das Kind bdarf hat an Mama und abends muss man nun mla als Lehrer ran an den SChreibtisch. DAS wird sich ja auch nach dem Ref nciht ändern!!! Von daher .... Viel Erfolg jedenfalls! LG HEnni


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erst mal danke für die Antworten! also wenn das Schule noch viel stressiger wird als die Uni, dann kann ich mir die Kugel geben. Ich sitze jeden (!) Tag bis min. 0 Uhr am Schreibtisch, vor Prüfungen in der Regel bis 2 oder 4 Uhr. also mit noch weniger Schlaf komme ich wahrscheinlich nicht aus. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich Chemie studiere. Meine Freunde sind - alle nötigen Vorlesungen miteinberechnet, die ich natürlich notgedrungen weglasse - etwa 10 bis 12 h am Tag in der Uni und das jeden Tag. Das Arbeiten macht mir nichts aus, ich reagiere nur etwas ungehalten, wenn meine Umgebung mir meinen Tagesplan durcheinanderwirft. Also wenn wir durch Trödeln meines Freundes etwa eine Stunde später zum Spazierengehen loskommen als geplant und ich diese STunde abends wieder reinholen muss. Ich kann mich auch für abendliche Zärtlichkeiten gar nicht mehr sooo begeistern, weil ich dann so Sachen denke wie "ich wollte heute noch unbedingt 50 Seiten aus dem Buch zusammenfassen". naja. so beziehungsfördernd ist das ja nicht. Ich hoffe, dass man als Lehrer dann nach ein paar Jahren eine gewisse Routine hat und außerdem manche Stunden schon mal gehalten hat, so dass sich der Aufwand reduziert und man mehr Zeit für Familie und Freunde hat. Und sagt mir jetzt bitte nicht, dass dem nicht so ist?! Der Betreuer meines Blockpraktikums meinte, dass man als REferendar zunächst 5, dann 17 und schließlich 25 Stunden Unterricht in der Woche halten muss. Das ist schon viel, oder? Wenn ich pro gehaltene Stunde noch 2 h Vorbereitungszeit + KOrrigierzeit einberechne, komme ich doch schon auf eine 75 h Woche. Oder ist das noch zuwenig angesetzt? Dieser besagte Betreuer meinte auch noch, dass man als Referendar an seine Grenzen gehen muss. diese Aussage hat mich doch sehr verunsichert. Im Vergleich zu meinen Freunden kann ich ja jetzt schon nur die Hälfte ihrer zur Verfügung stehenden Zeit lernen. Wie soll das dann erst im Referendariat werden? Ich komme mir jetzt schon manchmal ein bisschen als Rabenmutter vor, wenn ich mich während des Spielens mit meiner Tochter heimlich an meinen Schreibtisch davonschleiche, um wenigstens ein paar Zeilen zu schreiben. Nach spätestens 3 Minuten steht sie nämlich heulend vor meinem Schreibtisch. Ich weiß nicht, ob das normal ist, aber sie beschäftigt sich ÜBERHAUPT nicht alleine. Selbst meiner Mutter, die sie ab und zu nimmt, ist sie nach einer Weile zu anstrengend. Meine Tochter ist nämlich sehr unruhig. LG


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Hallo *g* nein du wirst sicher in Ref nciht MEHR unterrichtsstunden machen müssen als als fertiger Lehrer*g* es sollte ja ein klacks für dich sein, die zahl der stunden im Internet rauszubekommen, ich denke es werden unter 14 sein, denn du hast ja auch noch Seminare etc. und man bereitet natürlich nciht jede stunde dann 2 Stunden vor, bei VORFÜHRSTUNDEN kann das schon mal passieren, aber dafür haste dann damit meist ja schon ne gangze EInheit geplant. Ich bin nun seit 15 Jahren in der schule und habe noch NIE eine Stunde noch einmla gemacht! natürlich habe cih einen Fundus an Arbeitsblättern und viel Routine, aber planen muss ich die Stunden schon neu. Auch habe ich bisher in den 15 Jahren bei 10 möglichen schuljahren und etlichen Fächern die ich unterrichte auch FAST noch nie die gleiche Klasse in gleichen Fach gehabt...also DER Aufwand bleibt dann schon...ist aber bei gym ja auch anders denke ich.... Ich denke ref ist eben für viele nervlich SEHR belastend, grad auch abhängig von zwingend notwendigen ergebnis uj eingestellt zu werden. Ich musste daml nur ne 2 haben um eingestellt zu werden und das ging mit weniger aufwand als wenn man nun heute ohne 1,0 keine chance hat...aber das ändert sich ja bis 2012 auch wieder...in welche richtung weiß ich nciht... LG Henni


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Hallo, ich will auch mitsenfen! Einige Fakten (bezogen auf Hessen) - es sind (meine ich) mehr als 14 Unterrichtsstunden, davon einige alleinverantwortlich, die zählen KOMPLETT zum Stundenkontingent der Schule dazu. Nix mit ständig doppelt gesteckt. - Referendariat ist die Hölle. Man geht nicht AN seine Grenzen, man geht weit darüber hinaus. - die Abbrecher/Durchfallerquote ist hoch. - in meinem Seminar waren DREI Referendare, die in der Woche vor der Prüfung mit einem Nervenzusammenbruch im KH lagen. - es wird nur unbedeutend besser, wenn man fertiger Lehrer ist. Denn je nach Fächerkombination kommt man gar nicht in die Nähe einer unbefristeten Stellt und macht sich somit Jahr für Jahr weiter zum Sklaven, der ALLES auffängt, damit man nur im neuen Schuljahr wieder einen Vertrag bekommt. - in Hessen gibt es Fortbildungspflicht. Somit sind deine freien Wochenenden / Nachmittage nur bedingt frei. - Referendariat ist emotional extrem anstrengend und aufwühlend. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich heulend aus der Schule heim gefahren bin. - KEIN Mensch nimmt Rücksicht darauf, ob du ein Kind hast oder nicht. Das interessiert auch niemanden. Du hast genauso gut zu sein wie alle anderen, Bonus gibt es nicht. Als Leonie (damals 10 Monate alt) Lungenentzündung hatte und ich ein Seminar abgesagt habe, sagte der Ausbildungsleiter (WÖRTLICH): "Nur dass wir uns richtig verstehen: Das ist das erste und letzte Mal, dass ich so etwas kurzfristig hinnehmen werde. Sie wollen die gleichen Einstellungschancen, also leisten sie die gleiche Arbeit wie alle anderen auch!" Ich habe danach kein einziges Mal mehr gefehlt... So und jetzt die gute Nachricht: ES IST TROTZ ALLEM MACHBAR! Ich habe es als (damals) Alleinerziehende mit Baby/Kleinkind geschafft. Ich kann mich zwar dafür nicht erinnern, wann meine Tochter krabbeln gelernt hat und statt "Mama" sagte sie zuerst "Gitti" (Tagesmutter), aber wir haben es überlebt. Ob es einem das allerdings ohne wirtschaftliche Zwänge wert ist, ist die andere Frage. Die musst du dir aber selbst beantworten... VlG und viel Erfolg, Annette


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Hi, vieles ist ja schon gesagt worden, aber.. ... ich war im Referendariat in Hessen am Gymnasium und hatte nur 8 Stunden eigenverantwortlichen Unterricht. der Rest war doppeltgesteckt oder Hospitation ... ich fand das Referendariat war auch ohne Kind der gefühlte Vorhof zu Hölle. Die Fachleiter sagen "Spring" und man fragt nur noch "wie schnell und wie hoch hättet ihr es denn gern?" ...jetzt, nach 7 Jahren im Unterricht, finde ich schon, dass eine gewisse Routine eintritt. Ich halte manche Themen schon zum 5. Mal und soviel verändert sich z.B. beim Koordinatensystem nicht. In der Oberstufe mit Zentralbitur ist es natürlich um so zeitaufwendiger und zeitintensiver - besonders die Korrekturen. ... man findet, je nach Fächerkombination und Bundesland (jetzt NDS), eine Stelle und kann auch recht schnell verbeamtet werden; in NDS bei guten Noten nach 1,5 Jahren ... ich gehöre definitv zu denjenigen, die während des Refs. die ganze Sache täglich mindestens 10mal hinschmeissen wollten. Mittlerweile unterrichte ich aber total gern und möchte den Job nicht mehr missen. Kopf hoch, ich bin mir sicher, dass sich einie Deiner Bedenken in Luft auflösen, sobald die Kleine etwas größer ist. Hattest Du denn schon Praktika, um mal zu gucken, ob Du den Beruf an sich magst? LG, Philipps-mama


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Ich würde auch sagen, dass das Ref. sehr viel anstrengender ist als das Studium, aber mein Studium war nie so anstrengend wie deins und ich hatte auch noch kein Kind. Nun bin ich im Ref. und meine Tochter ist 17 Mon. Es gab Zeiten, da sah ich sie kaum, aber ich habe mich inzwischen an die Vorbereitungen gewöhnt, bin organisierter und nehme mir einfach Zeit für das Kind und auch meinen Freund! Mach dir jetzt noch keine Sorgen, deine Tochter ist mit 6 Jahren doch schon recht groß ujnd wer weiß, ob sie nicht sowieso bis vier Uhr in der Schule ist. Kümmer dich jetzt um dein Studium und dann wirst du auch das Ref. schaffen!!! Und dann solltest du dir unbedingt gezielt Zeit mit deiner Familie nehmen. Ich schaffe auch nichts, wenn ich alleine mit ihr bin, sie merkt wenn ich nicht bei der Sache bin und steht dann genauso vorm Svchreibtisch wie deine Kleine. Ich bemühe mich zu lernen, die Zeit mit ihr zu genießen, ohne schlechtes Gewissen. Ich denke, das ist ganz wichtig und das brauchen die Mäuse, auch wenn es nur eine Stunde ist oder die Zeit am Abend um sie ins Bett zu bringen, ein Buch anzugucken... Durchhalten, es kommen auch wieder andere Zeiten!


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dein studium klingt definitiv anstrengender als meins ;-). ich hatte im referendariat auch nicht soooooo viel zu tun, aber eben alles ohne kind, da kann man sich die sachen ja viel besser einteilen. in bayern fangen die referendare mit 6-8 stunden eigenverantwortlich an, dann ein jahr lang 16-18 stunden, dann am ende wieder 6-8 stunden. aber das ist sicher von bundesland zu bundeslnad verschieden. zur arbeitsbelastung als lehrer: ich bin deutschlehrerin, und auch wenn das korrigieren natürlich irgendwann etwas schneller geht, bleibt es hölle (drei deutschklassen *stöhn*). aber natürlich wird der rest immer mehr routine, und in meinen anderen fächern (geschichte und ethik) halte ich durchaus auch mal eine stunde mehrfach, in deutsch eher selten. der vorbereitungsaufwand pro stunde ist unglaublich unterschiedlich. für eine oberstufenstunde kann es mir jetzt noch passieren, dass ich ab und an mal zwei stunden sitze. ganz oft reiße ich aber auch mal sechs stunden in einer stunde runter. lehrersein ist viiiiiiiel schöner, als als referendar der depp vom dienst zu dein. mein rat fürs ref: pragmatismus und opportunismus, damit kommt man durch. auch bei uns haben 3 abgebrochen (und wir waren nur neun).


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Hallo, zuerst wollte ich eigentlich nicht schreiben, weil ich dir nicht die Hoffnung nehmen wollte wegen des Refs mit Kind, aber da sich hier ja schon einige gemeldet haben, will ich dir doch auch noch meine Meinung schreiben. Also, ich persönlich empfand mein Referendariat als den Vorhof zur Hölle. Es war ungelogen eine furchtbare Zeit. Der Stress war enorm und die Randbedingungen elend. Ich lebte auswärts, am Arsch der Welt ohne Freunde, Familie... zum Glück konnten meine Eltern und meine Oma mir beim Autokauf entgegen kommen, den ohne Auto wäre es nicht möglich gewesen das Ref zu machen. Meine Mentorin war die Oberhexe in Person und meine Mitreferendare waren super nett, bis kurz vor der Prüfung, wo es allen an den Pelz ging, da war sich dann jeder selbst der nächste. Diese Zeit hätte ich mit Kind nicht überlebt. Mittlerweile ist das schon gut 10 Jahre her und ich habe 2 Kinder und einen Halbtagsjob an einer Schule. Trotzdem kommt immer wieder was dazwischen: Kind krank, Vertretungsstunden, Projektwoche mit unbezahlter Mehrarbeit, Elternsprechtag... ständig ist irgendetwas zusätzliches an der Schule. Da muss ich viel absagen. Aber ich habe den Druck nicht, benotet werden zu müssen... Ich wünsche dir alles Gute, Mariakat Ich wünsche dir


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Mir steht zwar die Prüfungsphase noch bevor, aber dennoch stecke ich schon mitten im Ref., mit Kind. In manchen Dingen habe ich mehr Stress, weil ich einfach weniger Zeit nur für mich habe. Aber andererseits "zwingt" meine Tochter mich, Pausen zu machen. Es geht gar nicht anders. Und das ist auch toll, denn ich habe einen wunder baren Ausgleich, der anderen Referedaren fehlt. Wenn ich nach Hause kommen wartet keine leere Wohnung und ein vorwurfsvall blickender Schreibtisch. Dann bin ich Mama, eine kleine Maus läuft mich lachend entgegen und wenn ich Glück habe steht das Essen schon auf dem Tisch. :-) Ich habe den Eindruck, dass ich besser organisiert bin und ich bin auch viel displinierter als noch im Studium - ohne Kind. Ich habe schon vorm Ref. gelernt, mit wenig Zeit nur für mich auszukommen und muss mich nicht jetzt damit abfinden. Sicher, manchmal würde ich einfach in Ruhe meinen nächsten Besuch vorbereiten und danach noch ne Runde Fernsehen gucken, aber dafür auf meinen Sonnenschein verzichten? Niemals! Wichtig ist, dass man seinen Zwerg in guten Händen weiß, dann schafft man das Ganze genauso gut oder schlecht wie andere Ref´s.Es ist eine anstrengende Zeit, ganz egal ob mit oder ohne Kind. Also, Augen zu und durch! ;-)