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Probleme beim Abstillen - Krippenplatz ab 1.10.

Probleme beim Abstillen - Krippenplatz ab 1.10.

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Ich wende mich bewusst hier an die berufstätigen Mamas, weil ich mir vorstellen kann, dass es da ähnliche Schwierigkeiten gab. Meine Tochter (heute 6 Monate alt) hat ab 1. Oktober einen Krippenplatz, und ich arbeite daran, sie wenigstens vormittags von mir unabhängig zu bekommen. Bisher hält sie mit einer Portion Karotte gegen 9.30 Uhr ca. bis 12 Uhr durch, 13 Uhr wäre aber besser. Außerdem bin ich in der 2. Oktoberwoche gleich drei Tage von jeweils 10 bis 16 Uhr auf der Messe. Zwar fährt da mein Mann mit und könnte sie mir, wenn alle Stricke reißen, zum Stillen bringen, aber besser wäre natürlich, es klappt so. Um ca. 13.30 Uhr bekommt sie Birne, aber das hält natürlich nicht lange vor. Außerdem isst sie sowohl von Karotte als auch Birne nicht allzu viel. Ich will nun auch nicht noch diverse neue Zutaten einführen (man soll sich pro Zutat ja auch mindestens eine Woche, besser noch länger) Zeit lassen, um auszuprobieren, was ihr vielleicht besser schmeckt. Mit Banane war's eigentlich hungermäßig prima, aber sie bekam davon eine solche Verstopfung, dass wir von Banane jetzt erstmal abesehen. So weit würde das ja alles einigermaßen hinhauen, aber nun holt sich die Kleine das, was sie tagsüber nicht bekommt, nachts; d.h. sie kommt alle zwei Stunden und verlangt lautstark nach Busen. Wasser nimmt sie nicht an, und weil wir natürlich schlafen wollen und müssen, gebe ich doch irgendwann nach und stille sie. Wie kann ich sie dazu bekommen, dass sie tagsüber genug isst UND mich nachts schlafen lässt? Wer hat ähnliche Probleme (gehabt)? Ich freue mich sehr über Rückmeldungen, denn so langsam sollten wir einen Knopf dran bekommen - die Zeit drängt. Vielen Dank!


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Hallo, ich hatte das damals ähnlich wie bei dir. Auch das Alter war gleich. Also bei mir hat sich "das Problem" innerhalb paar Tage von selbst gelöst. Ich hatte dann nämlich immer weniger Milch und durch den Durst, den sie dann natürlich bekam, hat sie dann auch Wasser / Tee getrunken. Das nächtliche Stillen wer dann einfach nur noch das Schmusen bei Mama (die sie dann ja tagsüber plötzlich nicht mehr den ganzen Tag um sich hatte), aber war mehr Nuckeln als Ziehen. Also hat sie sich allmählich auch selbst abgestillt. Hat dein Kind einen Schnuller? Mir hatte meine Kleine nämlich sonst die Brustwarze "zernuckelt" ;-) Als Alternativlösung hätte ich geplant gehabt, sie auf Flasche umzustellen. Hatte das auch einmal probiert, aber die schmeckte ihr nicht. Wie gesagt, sie hat dann innerhalb paar Tage die Veränderung gemerkt (weniger Milch, da ja auch Stress bei Mama und weniger Milchbildung, da weniger Stillen - Abpumpen hatte bei mir nie so den Effekt wie beim Stillen) und dann ging das ganze von alleine. Vielleicht solltest du es auch etwas lockerer angehen, vielleicht löst es sich auch von selbst. Und notfalls die Flaschenmilch probieren? Oder aber vorher abpumpen? Und wie gesagt evlt Schnuller probieren? Gruß, Bianca


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Ich habe morgens, nach der Krippe und abends/nachts gestillt. In der Krippe gab es Fläschchen (mit Milchpulver). Meine Tochter hatte kein Problem damit, von der Brust auf die Flasche und umgekehrt zu wechseln, obgleich die Milch aus der Flasche anders schmeckt (wir hatten HA-Milch) als die Muttermilch. Probiere doch mal aus, ob Dein Kind die Flasche von jemand anderem als Dir akzeptiert. Wenn Du noch weiter MuMi geben willst, würde ich abpumpen. Ich habe übrigens nur ein, zweimal das Fläschchen mit der HA-Milch zuhause gegeben. In der Krippe hat es meine Tochter selbstverständlich akzeptiert (ist ja dann auch keine Mama bzw. Mamas Brust nicht greifbar).


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Hallo, mir ging es ähnlich. Mein Kleiner akzeptierte erst beikost ab 8 Monaten. Vorher wollte er nicht, dann WOLLTE er ganz klar. OK, also ging es dann mit beikost los, aber: auch er schlief ab da nicht mehr so (helbwegs) regelmäßig wie vorher. Er kamm dann fast jede Stunde nachts. Ich habe immer Vollzeit gearbeitet, oft über 50 Wochenstunden und war bald fertig wie Du Dir denken kannst. Ich bin jeden Morgen ca. 5.30 aufgestanden um zur Arbeit zu fahren und war völlig neben mir... Als Führungskraft nicht prickelnd, wenn man nicht wirklich leistungsfähig ist... Und JEDE nacht habe ic wieder geahdert, daß doch ERST 1 oder 2 Stdn rum sind seit er kam... es nervte mich unheimlich, ich kam nicht mehr zum schlafen... Nach vielem Nachdenken und leiden (meinerseits) kam ich zu folgendem Schluß: Er schlief bei mir im Bett und ich habe den Wecker mit Zeitanzeige auf dem Nachttisch abgeschafft. So habe ich in beliebig angedockt und war nur kurz wach (ich schlief während er trank) und habe mich nicht aufgeregt, weil doch er sooo wenig Zeit seit dem letzten Trinken um war :-) Abstillen wäre für mich NICHT die Alternative gewesen und den Rhytmus des Kinders änderst Du nur schwerlich. Schwerer als Deine persönliche Organisation. Abgepumot hab eich so oder so und ab und zu drufte Papa nachts ran und ich habe mich einfach umgedreht :-) Verstehst Du mich? Viele Grüße Désirée Viele Grüße Désirée


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ich schriebs unten. genauso habe ich es auch gemacht.


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Ich hab völlig vergessen zu sagen, dass sie kein Fläschchen nimmt. Aber das mit dem "ruhiger angehen lassen" hab ich auch schon gedacht - was macht sie, wenn die Mama nicht verfügbar ist? Dann muss es auch so gehen.


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ich kenne dein problem allzu gut!! meine beiden kids haben mit ca. 6 monaten bei der tamu angefangen und wurden bis dahin voll bzw. noch teilweise gestillt. der große hat von anfang an auch gern die flasche genommen - der hat überhaupt alles aus allen quellen gegessen + getrunken. ist bis heute so. :-) bei der kleinen wars etwas schwieriger. die wollte und wollte partout keine flasche!! breie gerne, auch mal obst und gemüse. aber sie hat nichts getrunken, was nicht die brust gewesen wäre. ich war verzweifelt, weil ich nicht nur arbeiten, sondern auch dafür mehrere tage am stück weg musste. jedenfalls, eines tages - plötzlich, ohne jegliche vorwarnung - hat sie die flasche akzeptiert. auf einmal. zauberei! mein tipp also: immer wieder anbieten, immer wieder probieren. wird schon klappen. lg paula


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- Hast Du es mit abgepumpter Muttermilch versucht? Trinkt meine Tochter prima (muss sie auch - sie ist erst 3 Monate alt). - Versuche mal, der Karotte Kartoffeln beizumischen. Mein Sohn hat bei Beginn des Zufütterns immer nach einem halben Mini-Gläschen Karotte aufgehört, als die Kartoffel dazukam aber sofort eifrig gegessen. Du würdest ja auch keinen ganzen Topf Karotten pur essen wollen. LG und viel Erfolg! Linda


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haben bei Klein-Sohni auch dermaßen verstopft, dass ich sie mit Reisschleim gemischt habe. Sättigt prima durch die Stärke und stopft nicht so. Öl nicht vergessen! Trini


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ich bin wieder arbeiten gegangen, als Nele 5 Monate alt war und war an 4 Vormittagen bis zu 7 Stunden weg. Nele hat auch keine Flasche genommen und kaum Beikost gewollt. Habe sie gestillt, bevor ich gegangen bin und dann hat sie meistens (erstaunlich gut gelaunt) bis mittags, bis ich zurück kam, ausgehalten und höchstens mal ein paar Löffel Obst genommen. Nachts habe ich auch ständig gestillt. Das ging ganz gut. Habe Nele neben mich gelegt (entweder in ihrem Bett oder direkt zu uns ins Bett) und meistens habe ich gar nicht richtig mitbekommen, wenn sie getrunken hat. Seit Nele 11 Monate alt ist, habe ich ganz abgestillt. Jetzt nimmt sie morgens ein Fläschchen... LG Das wird schon!!!


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Hi, wir haben eine ähnliche Situation. Der Kleine ist 6 Monate alt und ich gehe 3 Tage die Woche arbeiten. Ich pumpe schon von anfang an mit ab und er nimmt auch die Flasche aber nur mit MuMi. Nun bei der Oma, mit der super gut klar kommt, trinkt er aber nur die Hälfte bis 2/3 die er bei mir an der Brust trinkt. Er vermißt mich halt doch. Abends wenn ich dann komme, schaut er mich oft nicht mal an. Er bekommt jetzt auch Brei früher Mittag (Karotte/Karoffel + Öl + ein bißchen Reisflocken) und früher Abend Banane/Apfel mit Reis. Kalorienmäßig ist das schon ganz gut. Nachts stillt er jetzt nicht mehr so oft, manchmal aber doch alle 2h. Ich denke ihr solltet die Flasche noch mal anbieten und zwar erstmal mit Muttermilch. Die Pulvermilch schmeckt den vollgestillten oftmals nicht. Nimmt dein Baby den Tee aus der Flasche? Und ich würde die Situation an deiner Stelle mal proben, mal einen Tag versuchsweise noch ohne Arbeitsdruck durchführen. Da können sich alle Beteiligten an den Ablauf schon mal ein bißchen gewöhnen. lg bea


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Wenn Du zum Gemüse und Obst 1 EL Öl einführst, dann hält es etwas besser an. Mein Sohn brauchte 3 Tage (!) um auf die Flasche umzustellen, weil er einfach nicht begriff, wie man daran saugt. Er kaute immer darauf herum so wie an der Brust eben. Da hat sich mein Mann ein Wochenende Zeit genommen und ihm immer liebevoll versucht Milch zu geben und nach 3 Tagen hatte er es kapiert. Vorher, wenn es nicht klappte, habe ich eben doch gestillt . und nachts gab es bei uns dann die Regel vor 3 Uhr keine Brust, da stand mein Mann eben auf, dann vor 4 Uhr keien Brust usw. das funktioniert aber nur, wenn er abends satt einschläft, d.h mit einer vollen Milchfalsche mit ev. Cerealien. Also dann viel Glück und vor allem geduld, LG, Dor


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hallo, auch wenn es keine Hilfe ist, vielleicth: Meine Kinder kamen nachts beim ersten Wachwerden ins Bett und natürlich habe ich sie dort gestillt. So kamen wir alle zu Schlaf, weil ich dabei auch wieder eingeschlafen bin. Alles andere führte nur zu Schlafmangel und schlechter laune. Meine Tochter hat mit 6 Monaten noch jeden Brei strikt verweigert. Gruß Tina


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Hai, auch wenn schon viele hier ihren Senf dazugegeben haben. Hier auch noch meiner: Auf die Flasceh umstellen ist am Besten, denn da hast du selber mehr davon (immer wieder versuchen, es klappt bei fast allen Kindern irgendwann). Am einfachsten ist es, wenn das Kind von Anfang an, also nach dem Mutterschutz während die Mutter arbeeitet, die Flasche mit Muttermilch bekommt. Dann ist das Kind einfach daran gewöhnt. Mein Kleiner wollte dann gar nicht mehr an die Brust als er ca. 10 Monate alt war. Zu diesem Zeitpunkt habe ich ihn auch nachts abgestillt. Vorher wollte ich ihn liebeer nachts stillen, da ich das Gefühl hatte, er war noch nicht so weit. Es war einfach der richtige Zeitpunkt und jetzt schläft er meistens perfekt durch, während ich immer noch (er ist jetzt 14 Mon. alt) zu seinen damaligen Trinkzeiten wach werde. Allerdings dauerte das Abstillen ca. 1 Woche und man braucht eine wirkliche Alternative das Kind zum Schlafen zu bringen ohne zu stillen, damit es nicht schreit. Nachts abstillen würde ich mit 6 Mon. noch nicht, auch wenns schwer fällt. K.