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Milch pumpen

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Hallo! Unser Sohn ist nun 5 Monate alt und die Arbeitswelt hat mich wieder. Er geht zusammen mit seiner großen Schwester in die Krippe und bis auf ein wenig Schlafmangel meinerseits klappt alles gut. Nun hab ich eine Frage an diejenigen unter Euch, die während der Arbeit Milch abgepumpt habe oder eben auch nicht. Grundsätzlich möchte ich ihn gerne weiter stillen, nur nervt mich das Abpumpen während meines Arbeitstages, am meisten noch das Vorbereiten der Pumpen und das Spülen hinterher. Je nach Tagesablauf (Meetings etc.) kann das echt stressig werden. Funktioniert es stilltechnisch, das ich die Woche über tagsüber gar nicht pumpe (und er Pulvermilch in der Krippe bekommt) und ich am Wochenende trotzdem tagsüber stille? Konnte schonmal jemand seinen Körper daran gewöhnen? Oder hat sogar jemand eine Idee, wie das Pumpen weniger lästig sein kann? Vielen Dank! Sabine PS: Und allen an der Krankheitsfront schnelle und gute Besserung!


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Vorneweg: ich hatte nie eine elektrische Pumpe. Ich hab immer telefoniert und gepumpt :-) Das geht prima. In Meetings bin ich mal schnell für gute 5 min (selten 10) auf die Toilette. Fertig :-) Spülen geht doch schnell: tagsüber hab ich da meistens nur kurz Spülmittel und heißes Wasser genommen. Dauert mit abtrocknen 1,5 minuten :-) Die Brust weiß leider nicht wannn Wochenende ist... Bei Durchhängern habe ich mich immer so getröstet, daß es spätestensin einem Jahr vorbei ist :-))) Es ist ja nicht für die Ewigkeit... Liebe Grüße Désirée


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Wenn du weiter stillen willst wird das nur am WE nicht reichen, da mußt du unter der Woche pumpen. Ich pumpe auf Arbeit nicht so häufig, wie ich stille würde, aber dafür in größeren Mengen, früh krieg ich so 300 ml in einem Schwung und dann nachmittags nochmal so 150. Wenn die Brust voll ist, pump es sich auch leichter. Der Kleine (6 Monate) nimmt seit 1 Woche auch mal Pulvermilch und damit lastet nicht mehr der ganze Druck auf mir. Der Stress wirkt sich in der Woche schon aus und ab Donnerstag wird es knapper. Am WE wird dann ausgiebig und nach Bedarf gestillt, zum Glück gehe ich auch nur 3 Tage arbeiten. Ich hab mich ans Pumpen gewöhnt, sitz dabei am Rechner und schreib im Netz. lg bea


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Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du am WE stillen kannst und in der Woche dafür nicht stillen musst, außer vielleicht, Dein Kind nuckelt die ganze Nacht. So flexibel ist die Milchproduktion (jedenfalls bei mir) dann auch wieder nicht. Einmal am Arbeitstag ist wohl das Minimum. Ich fand das Abpumpen auch nicht besonders schön, obwohl ich eine gute elektrische Pumpe und auch einen eigenen Raum dafür zur Verfügung hatte (Unterwegs auf Toiletten abzupumpen, fand ich nicht gerade toll, kam aber auch mal vor). Das Vorbereiten fand ich wiederum nicht weiter schlimm, das sind ja nur ein paar Minuten. Also, es geht, aber es ist anstrengend. Lieben Gruß, carla72


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hallo Sabine, das kommt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber wie lange machst Du das schon? mir ist es so gegangen, dass ich es die erste Woche ziemlich nervig gefunden habe, samt beim Sterilisieren aus Versehen geschmolzenem Pumpset und ähnlich schlimmen Dingen... aber dann habe ich mich an die Abläufe gewöhnt und fand es garnicht mehr schlimm. Hast Du hoffentlich eine richtig gute Pumpe? Meine ist eine Doppelpumpe, da geht dann allerdings nix mehr am Rechner.. LG Alice


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Hallo zusammen! Vielen Dank für Eure Antworten. Sie helfen mir, das alles gelassener zu sehen. Ich pumpe jetzt seit 4 und arbeite seit 3 Wochen, vielleicht werde ich ja noch gelassener und es stimmt schon, in absehbarer Zeit wird es ja auch immer weniger. Vor 2 Jahren habe ich für meine Tochter gepumpt, da lief es viel besser. Der Milchspendereflex kommt beim Pumpen für meinen Sohn sehr viel später, so dass ich erstmal 10 min. herumpumpe für ein paar Milliliter und dann geht´s ganz schnell. Aber er stillt auch ganz anders als sie damals. Außerdem habe ich jetzt sehr viel mehr Verantwortung im Job und viel mehr Meetings, die ich leiten muss, da kann ich irgendwie nicht mal eben verschwinden. Jedenfalls hat mir Eure Anteilnahme geholfen und neu motiviert, noch einmal zu versuchen meine Arbeit so einzurichten, dass das Pumpen weniger stresst. Viele Grüße, Sabine


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Hallo! Das mit dem später auslösenden Milchspendereflex kenne ich auch vom 2. Kind... Ich habe mir vom Arzt ein Oxytocin-Nasenspray verschreiben lassen (Syntocinon oder so), damit ging der Reflex in 30 sek. :-))) Viele Grüße Désirée