Mitglied inaktiv
Huhu ihr, ich bin momentan so verzweifelt. Bin in einem richtig tiefen Loch. Ich bin ja Lehrerin, aber momentan fühle ich mich da überhaupt nicht wohl. Ich habe das Gefühl, den Ansprüchen nicht mehr gerecht zu werden. Dass ich irgendwie froh bin, immer wenn ich zuhause bin. Es kann so doch nicht weitergehen. Ich fühle mich mittlerweile unwohl vor der Klasse. Bin nur noch am Korrigieren. Von Spaß ist keine Rede mehr. Das merken natürlich auch die Schüler. Welche Hilfen kann ich in Anspruch nehmen? Oder gibt es berufliche Aternativen, was ich sonst machen könnte? Ich kann so nicht mehr! Danke für eure Antworten Gruß Luna
Liebe Luna, seit wann bist Du im Dienst? welche Schulform? mit welchen Fächern? mit wie vielen Stunden? Das würde zur Beantwortung der Frage helfen. Generell kann eine Stundenreduzierung Dir vielleicht helfen, aber nicht nur. Leider schreibst Du nicht spezifisch, was das Problem ist. (Außer Korrigieren.....das kann jeder gut nachvollziehen, der selbst Lehrer ist oder war) Also, berichte nochmal ausführlicher, liebe Grüße Christiane
Hallo, bist du den nur im Beruf unglücklich oder allgemein? Oder greift der Beruf ins Private über? Ich meine, bist du dir sicher, dass der Auslöser der Beruf ist? Was genau da eigentlich? Kann man da nicht ggf was ändern? Oder bist du vielleicht generell unzufrieden und das greift dann in alle Bereiche des Lebens über? Bitte nicht böse auffassen, kann ja nur Vorschläge machen, aber ich meine, es gibt ja auch depressive Phasen, die durchaus jeden mal treffen können. Und dann meint man vielleicht, der Beruf sei ausschlaggebend, aber oftmals kann es auch alles andere sein und man überstürzt evtl Entscheidungen, gerade im Beruf. Dazu hast du dann zu wenig geschrieben, sollte jetzt nur ein Anreiz sein, darüber nachzudenken, warum genau du dich nicht wohl fühlst. Du schreibst, du bist den Anforderungen nicht mehr gewachsen ... Warum? Aber früher ging es, oder? Hattest du eine Babypause und jetzt hat sich so viel geändert? Oder meinst du, dass der Beruf doch nicht zu dir passt etc. Demnach wären Hilfsangebote bei der Berufsberatung oder auch bei einem Arzt deines Vertrauens zu suchen. Alles Gute, Bianca
Ich arbeite ja nur Teilzeit, habe ein Kind. Irgendwie merke ich mehr und mehr, dass ich da nicht mehr gerne hingehe. Bin ja erst Mitte 30. Momentan weiß ich echt nicht weiter. Habe auch Angst vor den Folgen, wenn ich schmeißen würde. Was dann? Ratlose Grüße! Luna
Hallo hast du schon mal Supervision gemacht? Dort kannst du dein Problem ersteinmal konkretisieren und dann Lösungsmöglichkeiten finden. Oder eine andere psychologische Beratung? Du kannst wie schon geschrieben, Stunden reduzieren, vielleicht kannst du dich versetzen lassen, oder wie wäre es mit einem Sabbatjahr. Ich denke wenn dann herauskommt, dass der Beruf dir nicht mehr gut tut, dann kannst du dir Alternativen überlegen. Ich weiß auch wie das ist, manchmal hat man das Gefühl die Arbeit vereinnahmt einen und man kommt da nicht mehr raus. LG Christina
Hm, ich würde erstmal die Möglichkeiten ausloten, die du in deinem Beruf hast. Kannst du vllt an einer anderen Schulstufe unterrichten? Von der Sekundarstufe kann man sich doch häufig in die GS versetzen lassen, oder? Oder würde dich vllt eine Förderschulform interessieren? Manchmal kann man auch da "seitwärts" einsteigen. Vllt magst du eine Weile als "Springer" ohne eigene Klasse arbeiten? Vllt als Lehrerin für langfristig erkrankte Kinder (frag mal beim Schulamt, vllt ist da ja Bedarf?). Ansonsten: Privatschule? Wenn eine Schule ein bestimmtes Konzept verfolgt, hinter dem man steht, macht sicherlich auch die Arbeit mehr Spaß. Ich würde da wirklich nicht sofort die Flinte ins Korn werfen. Vllt gibt es doch irgendwo DIE Nische für dich. Viel Erfolg, Annette
du hast noch immer nicht geschrieben, an welcher schulform du bist. für gymnasiallehrer ist es oft leichter, sich außerhalb der schule nach jobs zu bewerben, weil man seine fächer ja voll studiert hat. ehemalige lehrer sind in manchen berufen ganz gern gesehen, weil sie recht gut mit menschen können und didaktisch was drauf haben. ich denke jetzt vor allem an den personalbereich. andererseits ist es natürlich schwierig, weil du ja wohl weiter teilzeit machen willst, und da sind die jobs ja rar gesät. also rate ich dir das, was die anderen auch geschrieben haben: - evtl. noch weiter mit den stunden runtergehen - vielleicht sogar mal ein jahr aussetzen (hast du noch elternzeit übrig?) - überlegen, warum du den beruf gewählt hast und vielleicht deine freude wiederentdecken alles gute!
Die anderen haben ja schon viel Wichtiges geschrieben, das will ich gar nicht wiederholen. Du solltest nur wissen, dass Du vermutlich nicht wieder einen Beruf mit so genialen Rahmenbedingungen bekommen wirst: Jobgarantie auf Lebenszeit, jederzeit frei wählbare Arbeitsstundenzahl, Teilarbeit zu Hause, 13 Wochen pro Jahr unterrichtsfreie (NICHT ARBEITSFREIE) Zeit, die du zu Hause gestalten kannst, gute Bezahlung (für ein volles Lehrergehalt muss man in der freien Wirtschaft mindestens einen Abteilungsleiterposten haben). Bevor Du das aufgibst, solltest Du alle von den anderen genannten Möglichkeiten ausloten.
... sagt eine Ex-Lehrerin, die gerade in den letzten Zügen des Informatikstudiums liegt... Luna, WAS macht dir denn Spaß? Gibt es Hobbies, bei denen du auftankst? Oder bist du generell ausgebrannt? LG sun
Die letzten 10 Beiträge
- Unsichtbar abpumpen im Büro, Erfahrungen gesucht
- Neuer Job trotz Schwangerschaft?
- Kann Arbeitszeit nicht erfüllen, was kann der Arbeitgeber machen?
- Ist meine Arbeit ein Gefahr?
- Beschäftigungsverbot und schlechtes Gewissen
- Beschäftigungsverbot
- Schwanger im Einzelhandel
- Kurzarbeit
- Erst nach der Kündigung von der Schwangerschaft erfahren
- Erneute Schwangerschaft ende der Elternzeit