Mitglied inaktiv
Wer hat ihr Buch/ ihre Bücher gelesen. Und was sagt ihr dazu? LG, Stefanie
Ich habe nur das gelesen, was in den Tageszeitungen stand und habe sie in einigen TV Shows gesehen. Das hat mir schon mehr als gereicht- die Frau werde ich nicht dadurch bereichern, dass ich eines ihrer Buecher kaufe. Ganz ehrlich- sie hat vier Ehen hinter sich ( bzw, arbeitet gerade an der vierten Ehe ) und genau ein Kind. Bei mir ist das genau andersrum- ich bin mit dem ersten Mann verheiratet und wir haben vier Kinder. Und wenn eine so dermassen im privaten Leben gescheiterte Frau wie Eva Hermann mir erzaehlen will wie man sein Leben als Frau und Mutter richtig gestaltet- dann kann ich nur lachen. Im uebrigen- in diesem Forum wirst Du wenig Herman Freunde finden- das ist das Forum fuer Frauen mit Job , also fuer die Frauen, denen Hermann den Marsch blaest. Wenn Du beifall fuer sie suchst, solltest Du lieber zum Forum Mutter als Beruf gehen. Benedikte
denn dafür ist mir meine Zeit zu schade, mir Sachen durchzulesen, die ungefähr dem Emanziptionslevel meiner urgroßmutter entsprechen. Wieso? LG HEnni
Ich habe mir ihr erstes Buch angetan, weil ich eigentlich das Prinzip habe, nur über Bücher zu diskutieren die ich auch gelesen habe. Irgendwie paßt das Buch nicht zu meiner Philosophie: Ich habe das Buch zwar gelesen, aber ich wüßte nicht, worüber man da diskutieren könnte. Hast Du das Buch gelesen? Hat es Dir gefallen? Hast Du etwas für Dich da rausziehen können? Welche ihrer Thesen findest Du diskutierenswert? Gruß, Elisabeth.
finde auch, dass du erstmal sagen solltest, was du eigentlich meinst. habe das eva-prinzip gelesen und herzlich gelacht... aber jeder, wie er's mag... auch mir fehlen zeit und lust, das so ins blaue hinein zu diskutieren, ich muss nämlich arbeiten :-)
Scherz beiseite. Ich habe den großen Fehler gemacht, mir das Buch "vom Glück des stillens" zu kaufen und es auch noch signieren zu lassen. Nachdem ich den Artikel im Cicero von EH gelesen habe, habe ich es weggegeben. Das Buch fand ich ohnehin schon nicht gut (wie kann jemand, ohne entsprechende Ausbildung mit einer Stillerfahrung von einem Kind, ein Buch diesen Anspruchs schreiben?) Den Artikel kann man kostenlos runterladen, ich hatte den Link bei den Diskussionen schon mehrfach eingestellt (Mai 2005 erschienen), da braucht man die Bücher nicht mehr, Gruß Tina
Das Buch "vom Glück des Stillens" habe ich schon gelesen. Ich fand es ausgesprochen gut. Natürlich kann auch eine Frau, mit der Stillerfahrung von nur einem Kind ein Stillbuch schreiben. (Es soll doch tatsächlich sogar Stillberaterinnen, Gynäkologen/innen und Hebammen geben, die selbst gar kein Kind zur Welt gebracht haben ;o)). Ich bin schon lange Mitglied der La Leche Liga und kann nur sagen, dass das Stillbuch zu allen medizinisch-wissenschaftlichen Fakten sehr gut recherchiert und auf dem damaligen neuesten Stand der Stillforschung war. Andere Bücher von ihr habe ich nicht gelesen, finde den ganzen Rummel um ihre Person aber auch ziemlich übertrieben... junima
"Stillberaterinnen, Hebammen und Gynäkologen" haben aber eine fundierte Ausbildung. Ich habe vorher Lothrop gelesen und vielleicht missfiel mir das Buch deswegen so sehr. Vielleicht aber auch wegen des Vortrags, den sie während einer Fortbildung des VELBs hielt. Ich konnte nichts wirklich neues oder bahnbrechendes, anrührendes was auch immer entdecken. Und mir drängt sich der Verdacht auf, wenn das Buch von Lieschen Müller gewesen wäre, wäre es nicht aufgelegt worden. Ich spreche niemandem ab, über etwas Bescheid zu wissen, über das er wenig selbst "erfahren" hat. Da spielen sicherlich mehr Faktoren rein. Mir wäre lieber, Hannah Lothrops Buch würde wieder aufgelegt. Gruß Tina
Richtig, Still- und Laktationsberaterinnen haben eine fundierte Ausbildung. Deswegen lesen und prüfen sie ein Buch, wie dieses auch mit entsprecdhendem fachlichen Hintergrund sehr kritisch, insbesondere auf seine wissenachsftliche und sachliche Korrektheit. Und in dieser Hinsicht ist an dem Buch von Eva Hermann nichts auszusetzen. Nicht umsonst gehört dieses Buch zu denen, welche die La Leche Liga ausdrücklich empfiehlt. Das Buch ist einige Zeit vor Eva Hermanns "gesellschaftspolitischen Ambitionen" entstanden. Von denen kann man/frau ja nun halten was man will, das ändert aber nichts an der fachlichen Qualität des Buches zum Stillen. Ich habe es einfach als ergänzende (und bereichernde) Information zum Thema gelesen und darin durchaus Aspekte gefunden, die, im Unterschied zu den meisten anderen Stillbüchern, über die reine "Technik" und Ernährungsfragen hinaus gehen, das Stillen in einen Gesamtzusammenhang bzgl. des Umgangs mit Babys und Kindern allgemein setzten und die kindlichen Bedürfnisse in den Vordergrund allen diesbzgl. Handelns stellen. Das war es insbesondere, was mir sehr gut gefallen hat. Das Buch von Hannah Lothrop kenne ich nun allerdings wieder nicht... junima
Hannah Lothrop hat "Das Stillbuch" geschrieben, das in viele Sprachen übersetzt wurde. Ein weiteres "Große Hoffnung, jähes Ende", das auf Eltern mit Totgeburt eingeht oder die ihr Kind früh verloren haben. Vom Stillbuch wurden mehrere hundert Tausend verkauft, es wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Seit diesem Jahr ist es in D leider vergriffen. Obwohl ich selbst am Anfang wütend dieses Buch weggepfeffert habe (weil bei mir erst einmal so gar nichts lief), habe ich es später gerne und oft verschenkt und auch (nach dem Dank Hebamme alles lief) auch selbst sehr viel daraus mitgenommen. Wenn Du LLL-Beraterin bist, kann ichs Dir nur empfehlen. "Vom Glück des Stillens" hat keine sachlichen Fehler, da stimme ich Dir zu. Grüße Tina
Ich bin zwar Mitglied bei LLL aber (noch) keine LLL-Beraterin! Werde aber mal sehen, ob ich das Lothrop-Buch über eine LLL-Beraterin ausleihen kann... junima
Nochmal zu deiner Kritik "wie eine Frau mit der Stillerfahrung von nur einem Kind ein Buch solchen Anspruchs schreiben kann": Ich fürchte, hier argumentierst du so, wie man es Hermann bzgl. ihrer anderen Bücher z.T. zu Recht vorwirft. In erster Linie hat Hermanndas Buch ja wohl in ihrer Eigenschaft als ausgebildete Journalistin gechrieben. (Ich erwarte von einem Journalisten übrigens auch, dass er mir Themen wie Steuerpolitik, Klimawandel, Atomforschung usw. sachlich korrekt vermittel kann, ohne ausgebildeter Steuerberater, Klimaforscher oder Atomphysiker zu sein...) Immerhin im Buch über das Stillen hat Hermann - wie man das von einer Journalistin eben erwarten kann - zum Thema umfassend und gründlich recherchiert, Fakten und Experten-Meinungen zusammengetragen. Dass sie selbst (immerhin!) Stillerfahrung hat, fliesst eher am Rande ein und erläuteret eigentlich nur, wie sie zu diesem Thema und der intensiveren Beschäftigung damit kam. Das Buch kommt ja auch nicht als medizinischer Ratgeber daher. Es beleuchtet das Thema (wie schon gesagt) aus einem ganz anderen Blickwinkel als ein Stillratgeber. Insofern ist es mit dem Lothrop-Buch gar nicht vergleichbar (habe mich schon ein wenig dazu informiert - im Internetzeitalter geht das ja schnell). An einen Stillratgeber, wie ihn Frau Lothrop geschrieben hat, würde ich dann allerdings schon die Ansprüche stellen, die du in deinen Postings geäussert hast, nämlich dass hier eine fundierte Ausbildung Basis der Ratschläge ist. Das ist bei Lothrop leider nicht der Fall. Sie ist Psychologin und Psychotherapeutin - nicht Hebamme oder Stillberaterin. Hier waren wohl persönliche Erfahrungen mit dem Stillen viel eher Grundlage des Buches als bei Hermann.. Mag sein, dass das Buch Mitte der 80er eines der wenigen war, dass sich lobenswerterweise überhaupt mit dem "unmodernen" und "verpönten" Stillen beschäftigte. Vermutlich war es das einzige aktuelle Buch, auf das eine stillende Frau damals zugreifen konnte. Leider ist es seitdem inhaltlich - soweit ich sehen konnte - nur einmal in den 90ern überarbeitet worden. Frau Lothrop ist 2000 gestorben. Guten Gewissens kann man es daher seit mindestesn 10 Jahren nicht mehr empfehlen. Das kann ich sagen, selbst ohne es gelesen zu haben, denn zumindest allen seit dem gewonnenen und (zum Teil radikal) geänderten Erkenntnissen, Fakten und Empfehlungen zum Stillen kann es ja gar nicht Rechnung tragen. So gesehen werde ich es allenfalls unter dem Aspekt "Wissensvermehrung zur Historie des Stillens" lesen...
Hallo, es gibt sicher vieles, was man an Hannah Lothrops Stillbuch kritisieren kann, ABER: Sie war die erste LLL-Stillberaterin in Deutschland und hatte demzufolge schon eine Ausbildung in diesem Bereich Martina
Hallo Junima, Ich kann Deiner Argumentation schon folgen und schrieb ja auch, dass gerade am Anfang Lothrop nutzlos für mich war - aber alle Stillbücher, außer der Rat der Hebamme, ohne die hätte ihc nach 14 Tagen frustriert aufgegeben. Es war auch mehr der Vortrag, den Herman im Rahmen dieser Fortbildung hielt, der mir einfach damals schon nicht zusagte (ich glaube, es war 2003?) als das Buch. Allerdings finde ich Lothrop nach wie vor aktuell und gut. Da kann ich nicth folgen. Aber was ich jetzt wirklich gerne wüsste ist, warum stetibi die Umfrage gestartet hat und sich ncith mehr meldet. Gruß Tina
sie wäre Initiatorin der freien Stillgruppen gewesen. Da muss ich mich noch mal schlau machen...
vermutlich verwechselst Du da zwei Autorinnen von Stillbüchern. Die Gründerin der AFS war Silvia Brunn, eine ehemalige 1. Vorsitzende der LLL und Autorin des Buches "Die Kunst des Stillens". Hannah hatte 1975 nach der Geburt ihres ersten Kindes ind den USA den ersten Kontakt mit LLL und gehörte zu den Frauen, die dafür sorgten, dass LLL auch in Deutschland Fuß fassen konnte. Martina
Anscheinend lässt es langsam nach in meinen Hirnwindungen. Naja, hatte ziemlich Senk- und Vorwehen die letzten Tage und bin zu keinen grösseren (körperlichen und geistigen) Leistungen mehr in der Lage... So ist das eben in der 36. SSW! Also vielen Dank für deine Richtigstellung - ist ja schon fast peinlich, dass ich das so durcheinander gebracht habe ;o) Kulgelrunde Grüsse! junima
Ich hab auch nur den Cicero-Artikel gelesen und in den Medien verfolgt, was sie so von sich gegeben hat und wie darauf so reagiert wurde. bücher von ihr würde ich nicht lesen, denn ich bin der festen Überzeugung, dass die Frau nicht besonders intelligent ist und ihre Sicht der Dinge ist sehr undifferenziert bzw. schlicht. (oder aber sie stellt sich nur blöd und will so richtig mit ihren schlichten Thesen provozieren, um Geld zu machen? Glaub ich eher nicht, aber auch das wäre ja nicht gerade unterstützenswert.) Sie kann sich auch für eine Medienfrau erstaunlich schlecht bzw. nur sehr unkorrekt ausdrücken und hat scheinbar große Bildungslücken, siehe diese ganze Diskussion um "Familienwerte" im Nationalsozialismus und der Kerner-Rauswurf. Kerner scheint es aber auch darauf angelegt zu haben, sie auflaufen zu lassen und sie teilweise auch absichtlich misszuverstehen; naja, den mag ich auch nicht ;-). Jedenfalls kenne ich eine Reihe von Frauen und auch MÄnner, mit denen man sehr viel differenzierter über den ganzen Themenkomplex diskutieren kann (Kind und/oder Karriere, Familienleben, wieviel Kinderbetreuung, Probleme, Chancen, Politik,....) Nur schreibt von denen keiner Bücher, bzw. wenn würden sie wohl auch nicht so oft verkauft, da die Personen nicht prominent sind. Was sagst Du denn zu ihren Büchern? LG Kristina
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