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Eure Meinung weg. Kinderbetreuung?

Eure Meinung weg. Kinderbetreuung?

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Hallo Ihr Lieben, ich hätte gern mal Eure Meinung. Seit Ende August arbeite ich wieder vollzeit als Lehrerin am Gymansium und habe auch an drei Nachmittagen Unterricht, so dass ich erst gegen 15:30 zuhause bin. Nun haben wir Philipps (gerade 11 Monate alt geworden) Betreuung so geregelt, dass zwei Kinderfrauen ihn abwechselnd bei uns zuhause betreuen. Nun meinten beide Frauen, dass das doch evtl. zu viel Hin und Her für den Kleinen sei und ob er das denn gut wegstecke. Tja, die Kinderfrau, die wir zuerst eingestellt haben, will aber nur an zwei Tagen auf ihn aufpassen, und da wir sie sehr sympathisch finden und sie außerdem total liebevoll mit Philipp umgeht, haben wir halt noch eine zweite Frau dazugesucht, die auch super ist. Nr. 2 ist jetzt seit 5 Wochen da und ich frage mich, ob die erste evtl. eifersüchtig ist. Jedenfalls macht sie immer wieder Bemerkungen "Na Philipp, da mußt Du Dich ja ständig umstellen." "Wer weiß , ob er das so gut wegsteckt, und wie sich das auf sein Wesen mal auswirken wird. vielleicht wird er ja mal ein total hippeliges Kind." ICH finde ja, dass wir ein sehr ausgeglichenes Kind haben, das sich immer sehr freut und bis über die Ohren strahlt, wenn die Frauen kommen. In einer Krabbelgruppe hätte er auch verschiedene Bezugspersonen, bei einer Tagesmutter wäre die Betreuung nie so intensiv und wenn die Omas die Betreuung übernehmen könnten (wohnen nur leider nicht vor Ort), wären das auch zwei verschiedene Frauen. Wie schätzt Ihr das ein? Muten wir unserem Kind zu viel zu und sollten wir uns lieber nach einer anderen Betreuung umsehen? Herzlichen Dank für Eure Antworten LG, Philipps-Mama


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hallo, das wird dir vermutlich keiner sagen können - dazu kennen wir den kleinen mann einfach zu wenig, um nicht zu sagen, gar nicht. aber so wie du das ganze beschreibst und sich das verhalten des kleinen nicht verändert hat, scheints ok zu sein. ich hätte allerdings meine bedenken, wenn eure 1. kinderfrau diese bemerkungen nicht abstellt - einfach und allein aus dem grund, weil er auch älter wird und irgendwann kapiert, was fakt ist und was damit gemeint ist. warum setzt ihr euch nicht mit beiden frauen mal an einen tisch und versucht es vielleicht doch so zu regeln, dass es eine zufriedenstellende lösung für alle gibt, bzw versucht dadurch herauszufinden, ob er sich während der betreuungszeit anders verhält. vielleicht gibt es auch zwischen den beiden frauen irgendwelche unstimmigkeiten? ich werde immer etwas hellhörig, wenn solche sätze kommen, aber das hat was mit meiner erfahrung zu tun bei meinem großen und von der arbeit her. vergleichen solltet ihr eure art der betreuung nicht mit der von kitas oder tamus - das hat alles seine vor- und nachteile. es gibt im übrigen durchaus tamus, die nur 1 oder 2 kinder betreuen und das dann genauso intensiv machen wie eure kinderfrauen. lg doreen


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hallo ich kann mich meiner vorrednerin nur anschließen. aus deiner erzählung scheinen mir die bemerkungen bzw. die einstellung der kinderfrau mehr ein problem als das "hin-und-her". sicher wäre eine feste person besser. aber schlimm ist das mit den beiden per se sicher nicht. ob eine oder zwei oder drei. das ist nicht der alles entscheidende punkt. wichtig ist, dass sich der kleine orientieren kann und zu allen eine verlässliche, stabile, gute und liebevolle beziehung hat. ich meine auch: setzt euch zusammen und besprecht das ganze! lg paula


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Hallo Doreen und Paulita, das mit dem Zusammensetzen wollen wir auch unbedingt machen, da sich die beiden Frauen bisher gar nicht kennen. Nr. 2 hat angefangen, als Nr. 1 ausgiebig Urlaub gemacht hat, so dass die beiden sich bisher nur aus meinen Erzählungen kennen. Ich habe so ein bißchen den Eindruck gewonnen, dass Nr. 1 evtl. eifersüchtig auf Nr. 2 ist, da sie ja schon länger bei uns ist und sich in ihrer Position zu Philipp vielleicht bedroht fühlt. Dazu gibt es m.E. aber gar keinen Grund, da er, als sie nach ihrem Urlaub wieder da war, sofort auf ihren Arm wollte und mit ihr geschmust hat. Ich kann so nen Stress im Moment wirklich nicht gebrauchen, da es in der Schüler nur Ärger mit meiner neuen Klasse gibt und ich in der 3. Schulwoche schon die erste pädagogische Konferenz einberufen muss. Da wünsche ich mir, dass es wenigstens zuhause funktioniert. Aber Philipp steht an erster Stelle, also gibts wohl erstmal eine Kindrfrau-Konferenz ;) LG, Philipps-Mama


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Vom Grundsatz her würde ich sagen: es ist nicht die Anzahl der personen immanent, sondern daß diese auch dauerhaft bleiben! Ein Kind verkraftet durchaus "wechselnde" Bezugspersonen, solange diese dauerhaft betreuen. Im gegenteil dazu finde ich es schwieriger, wenn aklle 4-12 Wochen eine neue betreuung vor der Tür steht. Frage doch Mal Frau Nr. 1 ob sie Anlass für ihre Bemerkung sieht. Wenn nein: was der Hintergrund / Beweggrund der Bemerkung war. Solange sie Dir beide dauerhaft erhalten bleiben sehe ich grundsätzlich kleion Problem und Frau Nr. 1 kann froh sein, daß auch weiterhin eine vertraute und dauerhafte Betreuung Deines Kindes gewährleistet ist, wenn sie wieder mal ausgiebig urlauben möchte oder krank wird. ERs mag sicher Kinder geben, die sich nicht auf "so bviele" personen einlassen können, aber dein Sohn schein ja nicht dazu zu gehören... Viele Grüße Désirée


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Könnte die 2. Kinderfrau vielleicht alle Tage abdecken? Dann wäre das Problem gelöst. LG Sonja


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Was bezweckt die Nr. 1? Sie will doch nicht mehr arbeiten, also kann doch nur die Konsequenz sein, dass Nr. 2 alles abdeckt oder Ihr eine neue Lösung sucht. Ob Euer Kleiner das wegsteckt, könnt nur Ihr beurteilen. Sicherlich ist eine konstante Betreuung immer besser, aber ein Kind ist durchaus in der Lage, mit 2 weiteren Bezugspersonen umzugehen. Ich würde daher, wenn Ihr das Gefühl habt, dass sich Euer Kind wohl fühlt, alles so belassen, und wenn überhaupt Nr. 2 überzeugen, alles zu übernehmen. Eine neue Person würde ich lieber nicht einführen. Das würde eher zur Verwirrung führen.


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Wenn die 1. Frau ein Problem damit hat, sollte sie auch Lösungsmöglichkeiten aufzeigen! Dieses ständige Sticheln würde mir gewaltig auf die Nerven gehen. Wenn sie unbedingt will, dass dein Sohn nur eine Betreuerin hat (was ich nicht zwingend nötig finde), dann soll sie entweder kündigen oder alle Tage übernehmen. Ich denke, eine klare Aussprache ist hier nötig. LG Berit


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Hallo ! Ich arbeite selber als Kinderfrau und muß Dir ehrlich gestehen daß ich es als schwierig empfinden würde wenn mein Kind von 2 verschiedenen Personen betreut würde ( als Mutter gesehen ). Als Kinderfrau gesehen betrachte ich es als schwierig nachmittags ein Kind zu betreuen daß evtl. vormittags von einer anderen Frau bettreut wurde und sich das Kind erst mal auf mich und meine Art und Weise einstellen muß . Wieso läßt Du Dein KInd nicht von Frau Nr. 2 vollständig betreuen wenn die andere nicht will oder nicht kann !? Apropos : wenn ich doch mit einem Kind arbeite dann schließ ich es doch in mein Herz ein und versuche soweit es irgendwie geht möglichst viel Zeit mit meinem " Arbeitskind " zu verbringen oder ? Und dann hetze ich auch nicht über die andere Frau um der Familie nicht zu schaden oder ? Da hilft nur ein klärendes Gespräch mit beiden ! VIel Glück ! LG Heike


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das allerwichtigste für ein so kleines kind ist, dass es zu hause in der gewohnten umgebung betreut wird. das habt ihr gewährleistet. ich finde, dass zwei betreuungspersonen nicht schlimm sind, dass euer kind dadurch nicht innerlich zerrissen wird. wie du schon sagst: omas vor ort wären auch zwei. ihr macht das schon richtig.


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Lass es so, wie es ist! Wenn er ein Problem damit hätte, würdest du das doch merken!


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Hallo Ihr Lieben, danke für soviel Zusprache. Ich denke, ich werden in der nächsten Woche eine Aussprache in die Wege leiten. Nr. 2 an allen Tagen fände ich super, ich muss wohl mal klären, ob sie das auch machen würde. Vernarrt genug in Philipp ist sie auf jeden Fall schon. @berita: ich empfinde es ganz so wie du es beschrieben hast, nämlich als Sticheln. Ich habe so ein bißchen das Gefühl, dass sie mich dafür kritisert, dass ich so früh nach Philipps Geburt schon wieder arbeite (arbeiten muss, ich wäre gerne noch etwas länger zuhause geblieben!). Sie selbst ist nach der Geburt ihrer Kinder nie wieder in den Beruf zurückgekehrt. Tja, nur leider haben sich die Zeiten geändert und frau kann nicht davon ausgehen, dass der Mann die Familien schon ernähren wird. Bei uns bin ich z.Zt. noch die Hauptverdienerin und das weiß Nr 1 auch. @rainbow: Wir lassen Philipp nur an verschiednen Tagen von den Frauen betreuen, so dass er sich nicht an einem Tag erst auf Nr.1 und dann auf Nr.2 einstellen muss. Das wäre mir auch zu viel für meinen Sohn. Außerdem haben wir es jetzt so abgesprochen, dass Nr. 1 Mo und Di kommt und Nr. 2 die restlichen Tage übernimmt, damit er sich auch zwischen den Tagen nicht immer noch umorientieren muss. Nochmals vielen Dank für Euer Feedback! LG und ein schönes Wochenende, Philipps-Mama