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Erster Arbeitstag und Stillen - Vorbereitungen???

Erster Arbeitstag und Stillen - Vorbereitungen???

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Hallo Leute, ich hab bisher noch nicht in diesem Forum mitgeschrieben. Aber nun, da meine kleine Tochter 4 Monate alt ist, hab ich nächste Woche meinen ersten Arbeitstag. Ich habe noch einen dreijährigen SOhn der schon in den Kindergarten geht. Ich werde vorerst nur einmal in der Woche einen Tag arbeiten. Meine Kleine stille ich noch voll und wird dann von meiner Mutter betreut werden. Nun hab ich eine Frage wegen dem Stillen, wie mach ich das am besten? AAAAlso: - Wieviel muss ich abpumpen? - Wann muss ich mit dem abpumpen beginnen? - Wo bewahre ich das so lange abgepumpte auf? - Wie mache ich das auf der Arbeit? - Hat einer von Euch schon mal Fläschen zwischendurch gegegeben (also Pulver)? - Wie haben Eure Babys auf das Arbeiten reagiert? Ich hoffe ich hab nicht direkt zu viele Fragen gestellt. Viele Grüß Trixi


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Liebe Trixie, wenn man Milch abpumpen möchte, hilft es, wenn man das vorher schon ein bisschen geübt hat. Daher würde ich Dir raten (falls Du es nicht schon machst) spätestens jetzt damit anzufangen und Deiner Kleinen schon mal Muttermilch aus dem Fläschchen zu geben. Eine gute Milchpumpe und etwas Routione sind das A und O. Die abgepumpte Milch kommt direkt ins Fläschchen und das dann im Büro in den Kühlschrank. Wenn Du zuhause bist, kannst Du es tieffrieren für den Tag, an dem Du arbeitest. Ein kleiner Vorrat ist ganz sinnvoll, falls es mal nicht so gut läuft oder ein Missgeschick passiert. (Mir ist zB mal das Fläschchen im Auto ausgelaufen). Überleg Dir, wo Du bei der Arbeit gut abpumpen kannst - vielleicht gibt es einen ruhigen, abschließbaren Raum? Bei uns gab es einen geeigneten Raum, der war aber nicht abschließbar. Da wurde dann sofort ein Schloss eingebaut, als ich darum gebeten habe. Kaum ein Arbeitgeber will auf sich sitzen lassen, dass er da nicht hilfsbereit ist. Toilette finde ich nicht so prima, geht aber auch. Es gibt übrigens bei Arbeitnehmern auch gesetzlich zu gewährende Stillpausen, die natürlich auch für das Abpumpen in Anspruch genommen werden können. Bei Vollzeit habe ich 3x am Tag abgepumpt, jedes Mal etwa 200ml. Das hängt natürlich auch vom Stillrhythmus ab, den Du sonst hast. Falls es mal nicht reicht und mit Pulver zugefüttert wird, ist das ja auch nicht das Ende der Welt. Aber einen Tag pro Woche müsste man eigentlich ganz gut hinkriegen können. So ganz Kleine reagieren meiner Erfahrung nach noch nicht unruhig, wenn man zur Arbeit geht. Das beginnt erst so mit 8/9 Monaten, und dann ist es ja schon Routine. Wobei: dieser eine Tag bei Dir, da sehe ich keine Schwierigkeiten. Mach Dir keine Sorgen, das klappt schon. Gruß, carla72


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Hallo Carla72, vielen Dank für deine Antwort. Ich hab schon mal abgepumpt und meine Kleine nimmt auch ohne Probleme die Flasche. Für diesen ersten Arbeitstag, soll ich dann die Milch am Vortag abpumpen und dann in den Kühlschrank stellen? Worin hast Du das aufbewahrt? Und was für eine Pumpe hast du? Fragen über Fragen....;o) Vielen Dank schonmal für die Antwort. Gruß Trixi


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Hallo, das Wichtigste ist ja schon geschrieben worden. Ich musste immer relativ oft Pumpen, um eine Mahlzeit zusammenzubekommen. Ich habe die Avents Isis IQ und war damit auch sehr zufrieden. Ich habe direkt ins Fläschen abgepumpt und darin konnte die Milch dann auch gelagert werden. Mir ist die Milch übrigens auch mal im Auto ausgelaufen *igitt*.... deshalb ist es immer gut einen Vorrat im Tiefkühler zu haben. LG Stephanie


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Ich würde an deiner Stelle abpumpen und 2-3 Mahlzeiten einfrieren. Die dann am Arbeitstag früh aus dem Tiefkühler nehmen, eine Flasche schon abends in den Kühlschrank stellen zum auftauen. Am Arbeitstag das abgepumpte gleich in einen Kühlschrank, zu Hause dann gleich einfrieren für die nächste Woche. Ich arbeite/pumpe seit der 8. Woche, zuerst 1x Woche, jetzt 3x Woche. Viel Glück


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Darf die Milch in dem Fläschen eingefroren werden? Ich hoffe ich hab dann alles beisammen und das wird nächste Woche schon schief gehen ne :o)


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nee, ich glaube nicht, dass die Fläschchen gefrierfest sind. Außerdem brauchst Du die ja auch zum Füttern, wenn Du nicht gerade 10 Stück hast... Es gibt so kleine sterilisierte Säckchen von Medela, die aber viel zu teuer sind und nur bei absoluter Keimfreiheit zum Einsatz kommen müssen. Ich habe etwas stabilere Butterbrotbeutel genommen, das war gar kein Problem. Datum draufschreiben und wieder herausnehmen, wenn es nötig ist, am besten am Abend vorher. Ich habe eine kleine elektrische Pumpe von Medela, die zur Not auch per Batterie funktioniert (manchmal ist der Weg zur nächsten Steckdose ganz schön weit). Nicht so toll fand ich, dass die dazugehörige Flasche nur 150 ml fasst, d.h. ich musste immer zwischendrin unterbrechen, umfüllen und weitermachen. Vielleicht gibt es dafür eine cleverere Lösung... Viel Glück carla72


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Huhu, ich auch noch mal. Also beim Aventsystem kann man auch die großen Flaschen drunterschrauben. Die Flaschen sind auch zum Einfrieren geeignet, es gibt aber auch Becher, die man unter die Pumpe schrauben kann, die man dann einfrieren kann. LG Stephanie


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Hallo, vieles ist ja schon geschrieben worden, aber ich würde dir raten, dass mit dem Einfrieren und Auftauen der Milch mal zu probieren. Ich konnte machen, was ich wollte (Sterilisieren der Muttermilchbecher von Avent, warm einfrieren, kalt einfrieren, Einfrieren in Plastikflaschen, im Eiswürfelbehälter, usw.) bei mir ist die Milch fast immer schlecht geworden und war nach dem Auftauen ungenießbar. Meine Hebamme sagte, dass es das manchmal gäbe und war irgendwann auch mit ihrem Latein am Ende. Ich habe dann immer genug abgepunmpt, im Kühlschrank aufbewahrt und schnell verfüttert. Für absolute Notfälle hatte ich Pulvermilch im Haus, die wir aber nur 1x nutzen mußten. Wollte Dir aber keine Angst machen, da er ja bei den meisten mit dem Einfrieren und Auftauen gut funtioniert, bei mir nur leider nicht. Was ich an den Tagen, an denen ich gearbeitet habe, festgestellt habe, war, dass der Kleine mir regelrecht an die Brust gesprungen ist, wenn ich wieder nach Hause kam und sich dass so abgefüllt hat, dass er mir die Hälfte wieder auf die Schulter gespuckt hat. Das hat sich mit der Zeit aber auch eingependelt. Nur Mut, Du schaffst und 1 Tag pro Woche ist gut zu machen! LG, Philipps-Mama