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Elterngeld und dann?

Elterngeld und dann?

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Hallo ihr Lieben, hab mal ne ganz bescheidene Frage. Und zwar, was bekommt man nach dem Elterngeld, bzw. was kann man beantragen? Bevor mein Sohn im Frebruar geboren wurde, war ich mir eigentlich sicher, das ich nach 1 Jahr wieder arbeiten gehe, des Geldes wegen. Nun bin ich mir aber nicht mehr so sicher, da ich doch den Kleinen Fratz doch gerne 2 Jahre bei mir haben möchte. Ist eben mein erstes Kind.;-) Doch was bekomm ich nach dem 1. Jahr? Mein Partner geht arbeiten und ich war ja eigentlich oder bin auch nicht arbeitslos. Hilfe!


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Hmmm, soweit ich weiß, gibt's dann nix mehr. Anderes Problem ist aber auch, dass Du an Deine Entscheidung bis zum 2. Geburtstag des Kindes gebunden bist. Du kannst nur arbeiten, wenn Dein AG zustimmt.


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Mit meinem AG ist das völlig unkompliziert. Ich kann auch wenn ich will gleich wieder anfangen oder nach 1 Jahr, egal. Kinderfreundlich. Bloß mein Partner kommt erst gegen 18 Uhr heim und dann noch arbeiten gehen? Wie ist es mit ALG 1 oder 2? Wenn es das nicht gibt, muss ich wohl abends arbeiten gehen. Bin Pflegerin!


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Ich weiß jetzt nicht, wie lange Du genau Elternzeit beantragt hast oder ob Du mit Deinem Partner verheiratet bist. Während der Elternzeit (maximal 3 Jahre - auch wenn Du kein Elterngeld mehr beziehst) bist Du auf jeden Fall krankenversichert. Auch die Rentenzeit wird mit maximal 3 Jahren angerechnet (Durchschnittswert aller durchschnittlicher Einkommen von allen berufstätigen Frauen - weiß momentan nicht genau, wieviel das ist - ist aber relativ hoch berechnet). Falls Du überhaupt nicht mehr in Deinen Beruf (oder einen anderen) zurückkehren möchtest UND verheiratet bist, kannst Du Dich über Deinen Mann familienversichern lassen - somit ist zumindest die Krankenversicherung geregelt. Rentenversichert bist Du dann aber nicht mehr und müsstest Dich privat versichern. Außerdem bist Du finanziell abhängig und würdest auch so schnell kein ALG1 bekommen.... Falls ich mich getäuscht habe, seid mir bitte nicht böse, sondern berichtigt mich. Leonessa


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Aber es kann doch einfach nicht sein, das ich urplötzlich von 154,- mein Kind ernähren und kleiden muss. Da muss es doch noch was geben. Schließlich tun sich ja meine Ausgaben wie Auto und Versicherungen ja auch nicht plötzlich auflösen!!!! Noch dazu muss ich nach dem Elternjahr wieder mein Darlehen weiterbezahlen und das nicht zu wenig. Bin langsam ein bissl verzweifelt! Und kann eigentlich nur hoffen, das ich einen Krabbelgruppenplatz bekomm, nach dem Jahr.


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Natürlich mußt Du nicht von 154,- Euro Dein Kind ernähren. Aber das ist der Anteil, den der Staat dazugibt, den Rest muß halt einer der Elternteile des Kindes aufbringen. Wenn Dein Mann genug verdient, kannst Du ja noch weiter zu Hause bleiben, Aber das muß man sich halt auch leisten können.... Gruß, Elisabeth.


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Das ist ja das Problem. Mein Mann verdient nicht soviel das er 3 ernähren kann. Er selbst hat auch ein Auto was er auch braucht. Und Versicherungen etc. Das heißt wir müssen summa summarum von letzendlich abzüglich aller Ausgaben von 200,- im Monat leben. Und wie?


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ALG1 kriegst Du nur, wenn Du dem Arbeitsmarkt tatsächlich zur Verfügung stehst.


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Also, meiner kam zu früh für´s Elterngeld. Wir haben außer dem Kindergeld nichts bekommen - auch kein Erziehungsgeld! Also bin ich notgedrungen nach dem Mutterschutz wieder stundenweise gegangen und habe die Großeltern Babysitten geschickt. Man beachte: Mein kind war ein Frühchen! Wir haben nämlich auch noch ordentlich abzuzahlen. Ich versteh dein Klagen nicht: Das Elterngeld hättest d dir doch einteilen können und was für´s zweite Jahr zurücklegen könne, oder? Ich wäre heilfroh, wenn wir überhaupt was gekriegt hätten, aber da haben halt ein paar Wochen gefehlt.


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mit einem 400 Euro-Job anschließend an Deinen Elternurlaub? Das wären nicht viele Stunden und Du könntest zu Euren 200 Euro was dazuverdienen. Ich finde Deine Klagen auch ein bißchen komisch, es geht halt nun mal nicht ohne Arbeit oder Du gehst aufs Sozialamt. LG Sonja


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wie AllesOK, amelily und magistra. ALG 1 kommt nicht in Frage, denn DU könntest ja sofort wieder arbeiten, aber du möchtest nicht. ALG 1 setzt logischerweise aber zwingend voraus, dass man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht (selbst wenn Dein jetziger AG Dich nicht nähme). Wenn Ihr unter einem bestimmten Satz seid, kommt ALG2 für Euch in Frage, denn wenn Ihr nahc allen Abzügen nur 200Euro ürig habt, heißt dass ja im Umkehrschluss, dass Ihr vom Gehalt Deines Mannes nur 46 Euro über habt und 154 Euro Kindergeld muss für Euch drei reichen. so ist das ja nicht gedacht. Ansonsten kann ich auch nur raten, einen Minijob anzunehmen, wenn Du da 200-300 Euro obendrauf verdienst, müsstet Ihr ja gut hinkommen. Sprich doch mal mit Deinem AG, ob Du Wochenenddienste oder Nachtdienste übernehmen kannst und während der Elternzeit einen Minijob machen kannst. Gruß Tina


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Hallo, warum hast Du Dir das Elterngeld nicht auf zwei Jahre verteilt (monatlich die Hälfte von dem, was Du jetzt bekommst) auszahlen lassen? Naja gut, das hilft Dir jetzt auch nicht weiter. Grundsätzlich ist Dein Partner Dir und dem Kind zum Unterhalt verpflichtet. Wenn sein Einkommen zur Sicherung eures Lebensunterhaltes nicht reicht, könntet ihr ergänzendes ALG II oder evtl. Wohngeld beantragen, da müsstest Du Dich erkundigen, was für euch in Frage kommt. Wenn er über der Einkommensgrenze liegt und ihr für euch trotzdem nicht mit dem Geld auskommt, dann wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als zu arbeiten. Oder Dein Partner nimmt zusätzlich noch einen Job an. Ich finde es aber auch ok so und denke, es wäre vom Staat nicht finanzierbar, wenn jeder Mutter ermöglicht werden sollte die vollen 3 Jahre komplett beim Kind zu bleiben (damit meine ich wenn 3 Jahre das volle Elterngeld gezahlt werden würde). LG Stephanie


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sehe das so wie amelilly. wenn ihr wirklich zu wenig für drei habt, wird vom staat was zugeschossen (ALG II). ansonsten ist es ja so, dass es bis vor einem jahr nicht einmal elterngeld gab. wir haben das jahr, das ich zuhause geblieben bin, auch von dem teilzeitgehalt meines mannes + kindergeld + erziehungsgeld gelebt. nach dem jahr musste ich definitiv wieder anfangen (wollte es allerdings auch). wir hatten vorher was zurückgelegt für das jahr. alles gute euch!


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Hallo, tja, ganz erhlich: natürlich ist es schön und nett, Geld und Vergünstigung vom Staat zu bekommen, aber: Kinder sind in erster, zweiter und dritter Linie erst mal MEINE Angelegenheit. Wie ich sie finanziere (ebenso wie ich sie erziehe). Wir können in Deutschland definitiv dankbar sein für die staatl. Kinderleistungen. ICH habe mich für Kinder entschieden, also komme ich auch überwiegend für sie auf. Natürlich kannst Du noch ein zweites oder weitere Jahre für Dein Kind Zuhause bleiben, aber das darfst Du auch bitte privat finanzieren. Nur für die ganz harten Fälle gibt es dann eben Hartz IV... Grundsätzlich denke ich einfach, jeder sollte seine private Lebensplanung selbst finanzieren... Viele Grüße Désirée


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ich finde es immer und immer wieder bemerkenswert, daß es manchen menschen erst sehr spät auffällt, in welch finanzieller situation sie sich befinden. ich wußte bereits VOR meiner 2.schwangersschaft wie der finazplan meiner familie aussieht und zwar über den ersten geburtstag hinaus!!!! d.h. ich kannte das einkommen meines mannes, die höhe des kindergeldes ( und auch ob erziehungsgeld oder nicht ) und wußte was wir für ausgaben haben. wenn das nicht gepaßt hätte, hätte ich auf ein 2.kind verzichtet oder ggf gewartet. kann nur den kopf schütteln über die naivität mancher...


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Ich würde an deiner stelle ALG II beantragen,Wohngeld und mit Kinderzuschlag mal nachfragen,o b das dir zusteht!


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Vielleicht bekommt ihr ergänzendes ALG II oder den Kinderzuschlag - schau mal unter www.kinderzuschlag.de - da gibt es auch einen Onlinerechner.


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Hi, wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du bis zur Geburt gearbeitet, d.h. du kannst nach dem einen Jahr Elternzeit in deinen Job zurückkehren, möchtest es nur einfach nicht - fragst jedoch, was der Staat dann für dich tut. Berechtigterweise gar nichts! ÜBerleg dir mal den Sinn des Elterngeldes: Es ist eine freiwillige Hilfeleistung des Staates, um dich als Mutter über die Zeit zu bringen, in der es nur sehr schwer möglich ist im gleichen Umfang wie vor der Geburt des Kindes zu arbeiten. Wenn es dir aber möglich ist zu arbeiten und du dich bewußt dagegen entscheidest - warum soll der Staat dann für dich zahlen? Jeder muss für sich UND seine Kinder selbst aufkommen. Wenn du aber arbeiten willst und unverschuldet keinen Job hast, dann gibt es ALG II, ggf. Wohngeld... aber erwarte nicht zuvile davon, gerade da du mit 2 Autos etc. ja noch auf recht großem Fuß zu leben scheinst... Gruß, Speedy


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Hier muß ich meinen Senf auch dazugeben. Insbesondere auf die Aussage, dass man das mit der finanziellen Planung ja schon vorher wußte. Als wir unser Kind geplant hatten war alles super klasse, finanziell hätte auch alles gepaßt, aber im Leben ist nun mal nicht alles planbar auch die Finanzen nicht. Konnten wir z.B. ahnen, dass mein Mann krank wird? dass er deshalb längere Zeit ausfällt und nur 80% vom Gehalt bekommt? Konnten wir z.B. ahnen, dass er wegen der langen Krankheit gekündigt wird? ALG sind dann nur noch 63% von letzten Gehalt. Konnte ich z.B. ahnen, dass mein Vertrag nicht verlängert wird? Das sind alles Dinge, die man in eine finanzielle Planung nicht einrechnen kann. Ich bin auch nicht begeistert, dass ich nicht für mein Kind da sein kann. Aber wenn es nicht anders geht, bin ich mir nicht zu schade Wohngeld, den Kinderzuschuß beim Arbeitsamt oder was auch immer zu beantragen. Sollte ich nen Vollzeitjob bekommen nach dem Mutterschutz, muß mein Mann ggf. auch damit klarkommen, dass nun ggf. ich das Haushaltseinkommen nach Hause bringe. Und im übrigen ein 400 Euro Job reicht bei den meisten nicht aus. Es heißt nicht umsonst 2 Kinder kosten bis zum 18 Lebensjahr, ein Einfamilienhaus. Wenn man immer nach den Finanzen geht, dann gäbe es gar keine Kinder mehr auf der Welt, denn 80% der Bevölkerung kannn sich keine Kinder leisten. Ich bin nach wie für dafür, dass das Elterngeld lieber geringer ausfallen sollte, meinetwege nur 50% vom letzen Gehalt aber dafür bis zum 4. Lebensjahr des Kindes. In Großstädten bekommt man nämlich noch nicht mal einen Kindergartenplatz vor dem 4. Lebensjahr und von einer Kinderkrippe ganz zu schweigen. Ganztagskrippenplätze kosten mit Essens- und Spielgeld 400 Euro, Tagesmütter kosten 8 Euro die Stunden, das wären dann 800 Euro im Monat. Wenn der Mann natürlich 2500 Euro Netto oder mehr nach Hause bringt, dann kann man sich Kinder prima leisten, aber sonst nicht. Alles war sooo schön geplant, wir hatten sogar noch 200 Euro Spielraum für Urlaub und nun, ich ohne weiteren Vertrag und mein Mann arbeitslos und krank. Da sag ich nur armes Deutschland. Hotsprings


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