Elternforum Baby und Job

Eine ehrlich gemeinte Frage an die Mutter von Bab

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Ich lese mich hier durch und bin teilweise erstaunt, dass man wieder Vollzeit arbeiten geht, wenn die babys 3,6, 9 Monate alt sind. Wsa euch dazu bewegt, so frueh wieder arbeiten zu gehen? Ich sehe euch auf keinen Fall als RAbenmuetter,moechte nur wissen, wie es euch dabei geht, wenn ihr eures 3 MOnate altes oder aelteres Baby nur Abends seht? Also ich ging Vollzeit arbeiten, als meine Tochter fast 3 wurde und ich fuehlte mich so schlecht, und fuehle mich immer noch, ich denke ich entfremde mich meiner Tochter. Weil bis dahin war unsere Symbiose unzertrennlich, und heute, da sie mit dem Papa zu HAuse bleibt, braucht sie mich nicht mehr so sehr, wie frueher. Bin ich normal? Ich bin gespannt auf die Antworten.


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also ich gehe nicht arbeiten, aber ich gehe jeden morgen in die schule und mache mein abi...und das hab ich wärend der ganzen schwangerschaft gemacht..und nach dem kaiserschnitt ( 1 woche kh aufenthalt) war ich 3 wochen zu hause..also bin ich quasi nach 4 wochen wieder zur shcule gegangen, um nicht all zu viel zu verpassen...ich fühle mich auf keinen fall als rabenmutter, und ich habe nicht das gefühl, dass mein sohn ( fast 6 monate) mich nicht braucht, ich bin schließlich seine mama und da kann auch die oma keinen ersatz bieten( er ist morgens bei ihr)...mache mir schon oft gedanken, ob das alles so richtig ist, aber ich weiß, dass er gut aufgehoben ist und er freut sich jeden mittag wenn ich heim komme...


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Zum einen: Vielleicht ist es leichter, wenn man NICHT drei Jahre mit dem Kind in Symbiose gelebt hat? Zum anderen: Ich denke, es ist auch eine Persönlichkeitsfrage. Und zwar hängt es an der Persönlichkeit der Mutter UND des Kindes. Zum Dritten: Väter machen das fast immer, meistens ab dem dritten oder vierten Lebenstag des Kindes - je nachdem, wie lange sie frei nehmen können. Und last but not least: Was hat das Kind von einer anwesenden Mutter, wenn es verhungert? Okay, in Deutschland ist es nicht so heftig, verhungern wird hier keiner. Aber ich habe Zeit meines Lebens den Lebensunterhalt für die Kinder und mich (und zwischendurch auch noch für meinen nutzlosen Mann) verdienen müssen. Ich bin nur sehr ungern von anderen abhängig, auch nicht von Vater Staat. Also habe ich gerabeitet. Was hätte ich tun sollen? Und dann noch eine Korrektur: Ich habe meine Kinder keineswegs nur abends gesehen. Ich arbeite keine 14 Stunden am Tag. Mir war es wichtig, daß ich keine langen Fahrtzeiten habe, aber wie man das dann regelt, ist ja auch vom Job abhängig. Andere nutzen zeitweise die Möglichkeit eines Home Office. ich denke, man macht dann das Beste draus. In der Krippe haben meine Kinder lange Mittagsschlaf gemacht, so daß ich sie abends erst spät ins Bett bringen mußte. Tendenziell habe ich versucht, die eher langweiligen und zeitraubenden Arbeiten zu delegieren, damit die schönen Sachen bei mir hängen bleiben. Meine Kinder habn eine ausgezeichnete Mutterbindung. Ich glaube nicht, daß gemeinsam verbrachte Zeit der wichtigste Faktor bei der Mutterbindung ist. Und weil das mein Thema ist: Über Zeit (also von der Steinzeit bis heute) und Raum (weltweit) haben sicher über 90% aller Mütter ihre Kinder recht früh für mehr oder weniger lange Zeiträume anderen zur Betreuung gegeben (geben müssen). Und etwas, was dermaßen regelmäßig geschieht, kann ja nicht ganz fürchterlich unnatürlich sein, oder? Gruß, Elisabeth.


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Ich sage ja nicht, dass es schlecht ist, wenn andere Muetter so frueh arbeiten gehen, ich will nur wissen, wie sie sich fuehlen, denn ich fuehle mich schlecht, auch wenn ich mich freue nach 3 JAhren einen super Job bekommen zu haben. Aber ich sehe mein Kind erst um 17 Uhr und mein Kind weint jeden morgen, wenn ich zur Arbeit gehe, und das macht mir zu schaffen.


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Genau darauf habe ich ja geantwortet. Ich vermute halt, daß es leichter ist, wenn man noch nicht so lange so eng zusammen war, wenn man eine andere Persönlichkeitstruktur hat, und wenn man einfach MUSS. Ich will nicht sagen, daß es für mich immer supereinfach war. Aber es war auch nicht oberdramatisch. Und meinen Kindern hat es nie auch nur irgendwas ausgemacht. WENN es irgendwem was ausgemacht hat, dann zeitweise mir. Vielleicht sind meine Kinder einfach so strukturiert, dann habe ich Glück gehabt. Oder meine Kinder sind es einfach nicht anders gewöhnt. Keine Ahnung *schulterzuck*. Ich weiß nur, daß es bei uns seit 11 Jahren gut klappt. Gruß, Elisabeth.


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Hallo, ich empfinde es ähnlich wie du. Ich bin eigentlich früher wieder arbeiten gegangen, als ich es für mich und meinen Sohn für gut gehalten habe, um des lieben Geldes willen - und fühle mich bis heute besch.... deswegen. Aber ich schätze, du wirst hier eine Menge Kontra kriegen von berufstätigen Müttern. .... Was ist schon eine "Rabenmutter" -letztendlich entscheidet jede für sich. Ich kann es niemandem übelnehmen, früh wieder arbeiten zu gehen. Aber in meinem persönlichen Fall war es nicht das, was ich mir für mich und mein Kind gewünscht oder als optimal empfunden habe. LG, Stefanie


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Hallo. Zum einen ist es ja so, dass man als vollzeit berufstätige Mutter eines ganz kleinen Babys immer noch Stillzeiten hat. Folglich sieht man sein Baby ja nicht erst abends, sondern auch tagsüber immer mal (wenn es die Entfernung Job-Daheim zulässt, logisch). Des Weiteren wage ich zu behaupten, dass jedes Kind ganz genau weiß, wer "seine Leute" sind. Auch dann, wenn das Kind noch winzig klein ist. Sicherlich, wenn die Mutter arbeiten geht, dann ist der Personenkreis um das Kind herum erweitert. Aber es sind immer noch "seine Leute". Ich glaube (wie Elisabeth) nicht im Geringsten, dass ein Baby damit ein Problem hat, WENN ES DAS IMMER SO GEWÖHNT WAR. Diejenige, die damit ein Problem hat, ist die Mutter, die sich als Rabenmutter hingestellt sieht, weil sie nicht die alleinige Verantwortung für das Wohlergehen des Babys trägt. Wobei ich mich immer wieder frage, wer das denn eigentlich so bestimmt hat??? Wer sagt denn, dass die Mutter die Hauptverantwortliche zu sein hat??? ICH finde nämlich ,dass das Mumpitz ist. Selbstverständlich kann die Verantwortung und die Fürsorge für ein Baby von mehreren Menschen getragen werden. Der Papa trägt die Verantwortung doch auch mit und wird dafür sogar öffentlicht belobigt und erhält Anerkennung in Form von Elterngeld und Elternzeit. Udn schlussendlich habe ich bei ALLEN meinen Kindern die Erfahrung gemacht, dass ihre Bindung zu mir sich in keinster Weise geändert hat, dadurch, dass ich arbeiten gehe. Wir haben ein inniges, intensives, liebevolles, ausgeglichenes Verhältnis miteinander. Meine Kinder wissen genau, wer ihre Mama ist und wen sie in Zeiten "größter Not und Anfechtung" brauchen: MAMA nämlich, wie die Kinder von nicht-berufstätigen Müttern auch.´ Ich gebe zu, dass mein Alltag FÜR MICH ungleich anstrengender und oft aufreibender ist. Unglücklich ist er deshalb aber nicht. Kürzlich fragte ich meine Tochter (8 Jahre alt), ob sie es denn lieber hätte, wenn ich sie jeden Tag direkt nach dem Unterricht von der Schule abholen würde und eben nicht berufstätig wäre. Darauf sagte meine Tochter: "Nö Mama, fände ich nicht besser so. Du kannst dir nämlich gar nicht vorstellen, wie stolz ich auf dich bin." Wenn ich so etwas von meiner Tochter hören, dann ich so viel nicht verkehrt gemacht haben. LG Annette


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Für mich gibt es folgende Gründe: a) Geld b) berufliche Kariere c) seelische Auslastung der Mutter Für mich braucht man für ein Kind Geld für's Leben, die Mutter eine reltaive finanzielle Selbstständigkeit und das Kind auch eine glückliche Mutter und diese bekommt man manchmal nur im Job und nicht im Haushalt. Lena, die das 1. Lebensjahr dank Elterngeld geniessen kann und das als Geschenk betrachtet


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Für mich war schon bevor ich schwanger war ganz klar, daß ich bald wieder ein eigenes Leben (zumindest zeitweise) führen möchte und daß meine Kinder (inzwischen 2 "Stück") in die Krippe kommen. Das war für mich das selbstverständlichste der Welt. Ich blieb 8 Monate zu Hause, mein Mann weitere 6 Monate. Habe ich mich schlecht gefühlt als ich zurück ins Arbeitsleben ging und das Kind dem Vater überlassen hatte? Nein, im Gegenteil. Ich fand es supper wieder under Leute zu kommen und super, daß meine Tochter einen Vater hat der präsent ist. Bei Vollzeithausfrauen kann der Vater sich diese Zeit nicht nehmen. Und wie emfut sagte - da wir eben NICHT 3 Jahre in Symbiose gelebt haben hatte ich mich auch nicht so extrem daran gewöhnt - trotz stillen. Ich denke auch daß man nach 3 Jahren den vater/Mann kaum noch dazu bewegen kann wieder mehr Aufgaben zu übernehmen und wieder weniger zu arbeiten (da erja nicht mehr Alleinverdiener ist). Bei uns war das kein Problem denn als die Kleine eben noch sehr klein war, war es selbstverständlich daß wir uns die Hausarbeit teilen denn allein Stillen und Wickeln und Arzttermine und evtl. ncoh Pekip können schnell einen 8 Stunden Tag ausfüllen. Bei uns sieht es so aus im Vergleich zu Hausfrauen. Je weniger Mama um so mehr Papa. Unser Kinder haben zwei Elternteile! Da ich kaum vom Job weg geblieben bin habe ich auch keine Einbußen in Gehalt und Stellung. Auch dies heißt - Papa muß nicht so viel arbeiten und kann sich besser gegen den Chef zur Wehr setzen. Ich halte mich nicht für unersetzlich und denke daß ein breit gefächertes soziales Umfeld für alle beteiligten sehr gut ist. Würdest Du dieselbe Frage ernsthaft auch Männern stellen? Servus Karin


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.... bzw. Deine letzte Rückfrage, trifft es auf den Kopf. "Würdest Du dieselbe Frage ernsthaft auch Männern stellen?" Klasse! Gruß, Elisabeth.


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Nein, ich wuerde diese Frage den MAennern nicht stellen, ganz einfach, weil die Ntur es so vorausgesehen hat, dass ein Saeugling mit der Mutter bleiben muss, da sie stillt und sie das Kind ausgetragen hat. Aber ich sehe schon, ich werde hier nicht verstanden. sorry, falsches Forum, und Gruss an alle Arbeitswuetigen. Gruesse von Loretta, die auch arbeiten gehen wollte, aber die 3 JAhre brav abgewartet hat, die angeblich so wichtig fuer ein Kind sind. Ob wahr , oder falsch, wer weiss, aber ich habe meine Elternzeit genossen.


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@saulute, wenn du noch hier liest - genauso habe ich den Verlauf auf deine Frage hier vorausgesehen. Ich teile deine Meinung, dass ein kleiner Säugling zu seiner Mutter gehört. @alle anderen: steinigt mich! Stefanie


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ad 1: Hast Du drei Jahre gestillt? ad 2: Viele von uns hier haben trotz Berufstätigkeit lange gestillt. Ich auch. Das geht. Schade. Ich fand Dich bisher offener für emanzipierte Entscheidungen. Gruß, Elisabeth.


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Was ich mich bei sowas immer Frage: Was soll das? Was erwartet jemand, der hier so eine Frage stellt? Ehrliche Antworten? Sind gekommen. So haben wir das erlebt, gelebt, für richtig befunden. Bekehrungen? Nicht wirklich, oder? Zustimmung? Woanders gibt es mehr. Oder ist es doch eine mehr oder weniger versteckte Kritik? Aber auch da stellt sich die Frage: Was soll sie bezwecken? Gruß, Elisabeth.


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Ach komm. Natürlich hatte saulute schon eine feste Meinung bevor sie hier gepostet hat. Und natürlich schwimmt sie mit ihrer Ansicht "gegen den Strom", gerade hier in diesem Forum. Und weiter? Die Allgemeinheit hier tickt anders, also ist es doch okay, wenn hier argumentiert und erzählt wird. Niemand ist sauer oder beleidigt. Was soll die Kritik bezwecken? Saulute hat sich geäußert, dass sie Mutterbindung wichtig findet und sich nicht vorstellen kann, diese frühzeitig zu lösen um arbeiten zu gehen. Ich kann nicht herauslesen, dass sie irgendjemanden bekehren wollte. Kann man nicht einfach eine andere Auffassung akzeptieren ohne die eigene angegriffen zu fühlen? Stefanie


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Schade, du hast die INtention meiner Frage gar nicht verstanden. Ich wollten hier eigentlich nur die authentischen Emotionen Der mUetter holen, die frueh arbeiten wollten oder mussten und was sie dabei fuehlten. Ich wollte nur eine Einsicht bekommen, ob ich mit meinen Gefuehlen so falsch oder fremd liege, dass es mir jeden Tag den schmerz bereitet , meine Tochter zu verlassen, mehr nciht. Aber anscheinend kennt dieses Forum kein MItgefuehl fuer arbeitende Muetter, die darunter leiden, ihre Kinder den ganzen Tag nicht zu sehen. Und liebe Elisabeth, es hat nichst, aber auh gar nichts mit der Emanzipation zu tun. Ich lebe ich einem LAnd, das in ganz EU auf der Spitze ist, was die Kariere von Frauen betrifft. Hier sind Frauen Richterinnen, Oberstaatsanwaeltinnen, leiten Firmas, sind im Parlament. 30 Prozent der frauen in Litauen ubernehmen leitende Positionen.


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wie "anscheinend kennt dieses Forum kein Mitgefühl für arbeitende Mütter, die darunter leiden, ihr Kind den ganzen Tag nicht zu sehen" sind platt und unverschämt. Wenn Du nach Deinem kurzen "Pop-in" hier zu diesem Schluss gekommen bist, dann pflege dieses Urteil wo immer Du willst. und das Litauen an der Spitze der europäischen Emanzipation steht, bedeutet ja nicht, dass Du emanzipiert bist, aber das ist ein völlig anderes Thema. Gruß und Schluß für mich in diesem thread, für den ich mir nicht nur scheinbar, sondern auch anscheinend viel zu viel Zeit genommen habe. Tina


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Deine Agression in jedem POsting, egal wo du postest, geht mir auf den Senkel. Du musst nicht auf postings antworten, die dir zu pauschal oder zu platt sind. Verzieh dich wieder in deinen Elfenbeinturm, und komm nur runter geschwebt, wenn die Fragen auch deinem feinen Geist genuegend geistiges Futter gibt und deinem ach so hohen und fuer uns normal sterblichen unerreichbaren Niveau entspricht. Ich habe eine simple Frage gestellt, und habe Antworten bekommen, die mich befriedigen, da ich mich etwas besser fuehle, da anscheinend viele Muetter viel und gerne arbeiten gehen. Ich habe hier niemanden als RAbenmutter bezeichnet, jedem das seine. Und ja, ich bin sehr emanzipiert, verstehe aber immer noch nicht, was das mit meinen Gefuehlen meinem Kind gegenueber zu tun hat. Waerest du soe guetig, dieses Geheimnis zu lueften? Und ansonsten hast du nichts in Postings zu bieten, ausser deiner triefenden Arroganz.


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Ist Dir entgangen, dass ich weiter unten zwei sehr ausführliche Postings geschickt habe, weil ich nämlich dachte, hier braucht jemand Hilfe "Mutter und Kind" und weil ich selbst hier schon so viel Zuspruch und Hilfe bekam. Unmittelbar nach dem zweiten Posting habe ich Dein Pauschalurteil über diese Forum gelesen und gedacht, mich tritt ein Pferd! Wir wollen ja auch nicht den Grad der Emanzipation von Dir diskutieren, ich verstand lediglich Deine Argumentation in dieser Richtung nicht. Aber auch egal, ja mein Posting war aggressiv, weil ich echt geladen war und dachte, wie kann sie nur so etwas behaupten! Aber da Du Dich ja jetzt offenbart hast, dass Ich auch schon fest in einer Schublade bei Dir stecke, weil meine Postings vor Aggression (oder wars Arroganz schietegal) triefen, bist Du da wohl auch nicth flexibel. Weißt Du, ich habe shcon so viel von Dir gelesen, Deine Besuche beim Englischen Arzt, Deine Erziehungsmethoden, Deine Selbstzweifel, aber auch Deine Überzeugung für Litauen und wir sind auch früher schon aneinander geraten, wie Du ja auch mit anderen dauerhaft überkreuz bist (an wem das auch immer liegen kann, ich bin der Meinung es liegt immer an beiden). Ich habe sehr von diesem Forum, dem Zuspruch und auch der Kritik profitiert und ich werde mich von Dir sicherlich nicht in irgendwelche Elfenbeintürme schicken lassen. Schade, ich hielt Dich wirklich für offener. Als Übersetzerin hast Du sicher Max Frisch gelesen "du sollst Dir kein Bildnis machen" - fällt schwer, jedem! Nur mancher bemüht sich und mancher richtet sich in seinen Vorurteilen häuslich ein. Ich wünsche Dir für Deine Tocher, dass es Dir bald besser geht, damit es Deiner Tochter besser geht. Tina


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Zitat:"Und ansonsten hast du nichts in Postings zu bieten, ausser deiner triefenden Arroganz" Sag mal, warum hast Du weiter unten meine gelesen und dann auch noch geantwortet. Du echauffierst Dich über meine Person insgesamt, ich habe mich lediglich über diesen einen Satz echauffiert, weil er schon in diesem langen Thread völlig unangemessen und falsch war. Aber dieses Urteil, "dass dieses Forum kein Mitgefühl für Mütteer kennt, die unter der Trennung von ihren Kindern leiden" hast Du weder revidiert, noch irgendwie reflektiert. Das Urteil lässt Du ja über dieses Forum pauschal stehen. Das macht den großen Unterschied Ich weiß übrigens auch nicht was der Grad der Emanzipation mit den Gefühlen einer Mutter zu tun haben, aber so habe ich Elisabeths Antwort auch nicht verstanden. Tina Und wenn Dir meine Postings auf den Senkel gehen, dann schnür Dir doch einfach die Schuhe, gelle.


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Hallo, wer oder was ist Bab? Ich habe ja auch früh gearbeitet, allerdings war es nicht so, dass ich meine Kinder nur abends sah. Sie wurden ja quasi neben meinem Büro individuell betreut. Sie konnten mich jederzeit sehen und ich sie auch. Ich habe ja auch sehr lange gestillt. Organisatorisch war das ein Riesenspagat und heute würde ich wohl eher wenigstens 4 Monate, besser 6 Pause mache, aber heute weiß ich mehr als vor 8 Jahren. Ich hatte eine unter meinen Umständen optimale Betreuungssituation. Ich habe vor allem an Erschöpfung gelitten und mangelnden Rückhalt in der Verwandtschaft, aber nicht in erster Linie unter Trennungsschmerz. Meine Kinder sind ja inzwischen schon beide (fast) in der Schule und ganz normal entwickelte Kinder, sehr sozial, sehr offen und sehr selbständig. Sie zeigen keinerlei Auffälligkeiten, ohne nur angepasst zu sein. So hoffe ich, dass auch für sie die Trennung kein Trauma hinterlassen hat. Wir hatten auch immer nur drei Bezugspersonenn (Mama, Papa, Au pair/bzw. beim zweiten Kind Tamu) Ich denke, Dir fällt es genau deshalb schwer, weil Ihr so lange aufeinander eingestellt ward. Ihr seid ja auch gemeinsam nach England und dann gemeinsam nach Litauen (oder wars Lettland, sorry, weiß ich nicht mehr). Das heißt, Du warst immer der Dreh- und Angelpunkt von Deiner tochter bei all den Wechseln. Hattet Ihr die Bekannten zurückgelassen, so hattet Ihr erst einmal wieder nur Euch. Dass sie nicht mehr so auf Dich fixiert ist, ist ganz normal und müsste früher oder später auch geschehen, wenn Du weiter zu hause wärst. nun wird es durch Deine Berufstätigkeit ein wenig vorangetrieben. Meinst du sie weint, weil Du weggehst, oder weil sie verunsichert ist, da Du mit der Situation nicht zurecht kommst? Denn wenn Du schreibst, sie braucht dich nicht mehr so sehr, liegt es wohl nicht daran, dass sie sich hilflos fühlt. Ich glaube nicht, dass das von Dir beschriebene Empfinden Unnormal ist, es ist völlig in den Facetten der Natur. Du musst loslassen und das fällt den einen viel leichter und den anderen unsäglich schwer. Wenn Du darunter leidest und Deine Tochter auch, so überlege Dir, wie Ihr unter den gegebenen Umständen etwas anders machen könnt. Könnt Ihr Pläne fürs Wochenende machen? Könnt Ihr Pläne für den Tag und den Abend machen? Dinge, auf die Ihr Euch gemeinsam freut. Gibt es Zeiten, die Du ganz exklusiv nur Deiner Tochter widmest? Wann immer bei uns die Situation unbefriedigend wird, überlegen wir uns, was wir anders machen können. Das kann aber jede Familie nur für sich selbst herausfinden, was am besten ist. Man kann sich an anderen orientieren, aber der Maßstab bleibt die eigene Familie. Gruß Tina


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Ich nutze schon jede freie Minute mit meiner tochter, ob abends inder Woche, wo ich sie spaet ins Bett gehen lasse, da ich die freiheit habe in meinem Job zu erscheinen, wann es mir passt, hauptsache die Arbeit ist getan,oder ob es am Wochenende ist, wo ich die ganze Zeit nur ihr widme. Warum ich diese Posting uberhaupt geschrieben habe, um nur zu wissen, ob andere Mutter auch so fuehlen, oder ob es bei mir nicht mehr normal ist,dass ich so stark unter der Trennung mit meiner Tochter leide. UNd du hast recht, sie leidet auch deswegen so stark, weil ich darunter leide. Sie schlaeft nicht mehr alleine ein und braucht wieder ihren Schnuller rund um die Uhr.


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Hallo Loretta, (so heißt Du doch oder?). Es gibt immer wieder Phasen, in denen ich sehr leide und in denen meine Kinder sicherlich auch leiden. Aber ich bin überzeugt, dass es Kinder von Müttern, die 24 Stunden nur zu Hause sind, genauso geht, vielleicht leiden sie unter anderen Dingen. Ich hatte Freundinnen, die unter totalkontrolle für jeden Schritt litten, während wir Freiheiten genossen haben, weil unsere Eltern beide arbeiteten. Ich glaube schon, dass das Großziehen von Kindern ein Weg auch des Zweifels ist, aber vielmehr der Freude. Vielleicht kann Dich das ein wenig trösten. An Deiner reaktion auf Elisabeth sieht man, dass Du extrem dünnhäutig bist, ganz offensichtlich aufgrund der Situation, denn so eine Reaktion hätte ich nicht erwartet. Und warum Stetibi schreibt, dass das hier in dem Forum ja sowieso normal ist, dass man angegriffen wird, verstehe ich auch nicht, denn niemand hat Dich angegriffen, auch nicht dafür, dass Du drei Jahre zu hause geblieben bist. Wenn es ganz schrecklich für Euch ist, dann tauscht die Rollen wieder! Wenn du aber weiter arbeiten gehst, so kann ich Dir nur raten, einen ganz festen geregelten Tagesablauf einzuhalten. Nicht weil ich Sorge hätte, dass sie zu spät ins Bett kommt, sondern weil ich für uns die Erfahrung gemacht habe, dass feste Rituale und fester Rhythmus Halt geben. Ausnahmen sind immer möglich. Wenn sie ohne Dich nicht einschläft, dann leg Dich mti ihr hin. Habe ich über Jahre gemacht, die Zeit ist doch ohnehin so kurz. Ich fürchte fast den Tag, an dem meine Kinder nicht mehr meine Nähe wollen. Versuch doch mal, das ganze etwas "distanzierter" zu betrachten. Dann kannst Du Deiner Tochter auch vermitteln, dass Du Deine Arbeit gerne machst und dass sie trotzdem an erster Stelle für Dich kommt. Meine Kinder kennen meinen Arbeitsplatz, sie dürfen mich nach wie vor besuchen und dadurch ist dsa auch nicths "nebulöses" für sie - übrigens ist es mit der Arbeit meines Mannes genauso. Auch die kennen sie. Ich bin ehrlich froh, dass ich nicht einziger Dreh- und Angelpunkt meiner Kinder bin. Wir hatten schon so viele Situationen, wo eines der Kinder zwangsläufig auf mich für mehrere Tage verzichten musste (nicht wegen der Arbeit) und ich wusste immer, dass sie ganz geborgen sind. Wer ihre Mutter ist, wissen die beiden trotzdem und ich wage zu behaupten, dass ich trotz Vollzeitarbeit während ihres ganzen Lebens immer noch die "Nummer 1" für sie bin. Das ist weniger eine Frage der quantität als der Qualität. Versuch Dich zurückzunehmen, geh auf Deine Tochter ein. Wenn Sie unterbewusst vermittelt bekommt, dass Du das auch nicth in Ordnung findest (und das habe ich nicht eindeutig aus Deinen Postings gelesen, dass es anders wäre), dann wird sie sich nie damit abfinden. Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. Gruß Tina


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saulute, wir arbeiten beide gerne und wir wollen uns beide um unsere kinder kuemmern Deshalb waren so klassische Modelle wie grosse Symbiose mit einem Elternteil und kaum Kontakt zum anderen fuer uns nie eine Option. Wir haben beide gearbeitet, einer immer ma ausgesetzt- de Loesung gab es bei Dir nicht- ich habe bei Kind drei und vier sofort wieder voll gearbeitet, mein Mann machte Elternzeit. Und als besonders bedruckend empfand ich das nie, eher als ganz normal. Und es lief ganz passabel- wir haben jedenfalls vier Kinder zusammen und gestalten unser Leben ganz praktisch.Und ueberschlagen uns nicht. Ich bin ja auch viel bei drei und mehr und ecke dann immer an wenn ich sage, dass man mit vier Kindern auch arbeitn kann.Dort gibt es viele nivhtarbetende Mehrfachmuetter die nur jammern, wie schrecklich viel sie zu tun haben un wenn man fragt, o der Mann sie nicht ein wenig entlasten kann, kommt imer ganz entruestet, dass der doch arbeiten muesse. Kurzum- das`waere nichts fuer mch. Ich will beides. Benedikte


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hallo, unser kleinster ist jetzt 3 1/2 monate alt und ich arbeite seit anfang oktober wieder, im september war nur werbung und buchhaltung angesagt - und ich geniesse meinen job. ein schlechtes gewissen habe ich nicht, warum auch? gut, ich kann meinen kleinen jederzeit sehen, weil ich als tamu arbeite. nur weil ich meine kinder ausgetragen habe, was mutter natur so vorgesehen hat, muss ich doch nicht auf ein eigenes leben mit job verzichten, mal ganz davon abgesehen, dass wir unseren kindern vorleben, was uns wichtig ist. dazu gehört nun mal auch - soweit es geht - auf eine finanzielle förderung vom staat zu verzichten. lg doreen p.s. mein mann wird die nächste zeit von zu hause arbeiten - dank seiner chefin ist das möglich. so hat auch er was von den jungs, besonders vom kleinen


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auch wenn das inzwischen hier schon etwas ausgeartet ist, hier nun auch mein senf: ich habe manchmal eher ein schlechtes gewissen, weil ich meine kinder während der arbeit GAR NICHT vermisse, und daran habe ich tatsächlich manchmal zu kauen. ich mache mir immer wieder mal gedanken darüber, ob es richtig ist, was wir hier zurzeit abziehen, aber noch kann ich keine schäden an meinen beiden kleinen feststellen. ich liebe meinen beruf, und nachdem ich bei meiner ersten ein jahr daheim war, und gemerkt habe, dass es das für mich einfach nicht ist, war klar, dass ich nach den 8 wochen wieder vollzeit einsteige. eigentlich war "papadaheim" geplant, aber so ganz hat das jetzt nicht geklappt, darum wohl auch das latent schlechte gewissen bei mir. zu den sachen, die über das forum geschrieben wurden: hättest du einfach nur geschrieben: mir geht's nicht gut damit, mein kind daheim zu lassen, wie geht's euch? hättest du sicher viel trost und zuspruch bekommen (so wie du es ja auch auf dein tatsächliches posting bekommen hast). du hast es aber etwas anders formuliert, und dadurch hatte man ein wenig das gefühl, du würdest *grübel* kritisieren bzw.l eine diskussion hier aufmachen, die wir schon gaaaaaanz oft geführt haben mit immer den gleichen argumenten. auf jeden fall wünsche ich dir und deinem kind, dass es bald besser wird! je mehr spaß dir dein job macht und je erfüllter du dadurch bist, desto mehr wirst du dieses gefühl auch an dein kind weitergeben können. und, ja, ich glaube, jede berufstätige mutter hat ab und an ein schlechtes gewissen. und, ja, ich glaube, auch jede nicht berufstätige frau hat ab und an ihren kindern gegenüber aus verschiedensten gründen ein schlechtes gewissen.


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ehrliche Antwort? Du hast denke ich ein massives problem, wenn du nach 3 Jahren Vollzeitmama immer noch nciht loslassen kannst! ICh hätte mir drei Jahre "Vollzeit Kind" schon nciht vorstellen können, kann aber zum Glück schon immer Teilzeit machen, was ich nach wie vor für meine Familie als Idealfall betrachte. Aber hätte ihc nur Vollzeit arbeiten können , dann hätte ich das ganz sihcer auhc gemacht und mir eine geeignete Betreuungsform geleistet. und : wie kommst du denn auf die idee, dass man sein Baby nur abends sieht wenn man Vollzeit arbeitet??? Kennst du nur verkäuferinnen??? Also ICh als Lehrerin wäre ja auch bei Vollzeit den nachmittag zuhause,(und könnte dann ja abends wieder arbeiten!) und 12 Wochen lang sowieso von morgends bis abends.. eine Vollzeit Krankenschwester wird vielleicht sogar noch länger tagsüber ihr Baby sehen, vielleicht arbeitet sie nur an Wochenende und nachts?? Villeicht ist hier jemand Köchin oder so und ist JEDEn vormittag zuhause? Vielleicht ist jemand gar selbstständig und arbeitet von zuhause aus?? Das soll es alles geben!!! Wie gesagt: DU hast ein Problem und cih wünsche dir dass du es gelöst bekommst. Die meisten hier haben sicher eher weniger Probleme und einen etwas weiteren Horizont... Gruß Henni


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Ja, ich glaube du hast recht, ich habe ein Problem, gebe ehrlich zu. Und habe deswegen hier gepostet, um sie sehen, wie andere arbeitenden Muetter "ticken". Wie das geht sein Kind nur abends zu sehen, wenn man Vollzeit arbeitet? GAnz einfach, wenn mein Mann mich nicht von der Arbeit mit dem Kind abholen wuerde, waere ich zu Hause erst um 18 Uhr, und wuerde somit meine Tochter nur 3 Stunden sehen, was mir definitv zu wenig ist. Ich weiss nicht, was man in Deutschland Vollzeit nennt, aber hier arbeitet man von 8 bis 17 Uhr Vollzeit. Und ich sehe, dass ich so ziemlich alleine mit meinen Gedanken bin, dass ich meine Tochter zu wenig sehe und es als sehr schmerzhaft empfinde, also muss ICH ein Problem haben, denn andere Muetter scheinen hier ganz gluecklich mit ihrer Arbeitssituation zu sein. Danke an alle!


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Hallo, also ich persönlich habe kein Problem damit Vollzeit zu arbeiten. Ich habe aber auch das Glück einen Heimarbeitsplatz zu haben und daher 3 Tage die Woche von zuhause zu arbeiten und nur 2 Tage im Büro. (Im Büro finde ich das Arbeiten allerdings dann auch erholsamer). An den zwei Tagen fällt es mir aber auch nicht schwer zu gehen und ich kann mich auch gut auf die Arbeit konzentrieren und muss nicht die ganze Zeit an meinen Sohn denken. Irgendjemand schrieb, die Natur hätte es so eingerichtet, dass Mutter und Kind zusammengehören. Klar gehört man zusammen (genausow wie der Vater zum Kind), aber hätte die Mutter Natur gewollt, dass ich nur an meinem Kind klebe, oder mein Kind an mir, dann wäre ich ein Känguruh geworden und würde mein Kind im Beutel den ganzen Tag vor mir rumtragen. Nur das Stillen ist kein Argument, ich habe trotz Arbeitsbeginn nach dem Mutterschutz 8 Monate gestillt. Ich denke das Problem bei Dir sind die zwei verschiedenen Extreme. Erst warst Du 3 Jahr nur bei Deiner Tochter und nun bist Du voll berufstätig, was das andere Extrem ist. Vielleicht gibts die Möglichkeit die Stunden etwas zurückzuschrauben? Ich habe jetzt auch nicht genau mitbekommen, wer auf das Kind aufpasst. Wenn bei uns nächstes Jahr mein Mann in Elternzeit geht und ich wieder nach dem Mutterschutz voll arbeite, dann bin ich auch von 7.30-17.00 Uhr unterwegs, aber wenn mein Mann zuhause ist, habe ich da kein Problem mit, sondern freue mich auf die freie Zeit abends mit den Kleinen und aufs Wochenende. Wenn Du aber gar nicht damit klar kommst, dann solltet ihr euch diese Situation nicht weiter zumuten. Es gibt halt verschiedene Menschen und jeder muss doch das für sich richtige Lebensmodell leben. Da gibt es kein Richtig oder Falsch. LG Stephanie


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Guten Abend, ich gehe Teilzeit arbeiten, 21 Stunden, seit mein Kleiner 8 Monate alt ist. (jetzt 10 Monate). Als ich zum ersten Mal die Kinderkrippe betreten habe, sind mir vor schlechtem Gewissen die Tränen gekommen, auch wenn die Erzieherin gesagt hat, je jünger sie in die Krippe kommen, desto leichter ist es für die Kleinen. Heute, also 2 Monate später, fühle ich mich 1000 mal besser als in der Zeit, wo ich zu Hause war und genieße die Arbeitszeit. Das ist aber auch deshalb so, da ich sehe, dass sich mein Kleiner in dem ganzen Krippen-Trubel, den ich ihm zu Hause nicht bieten kann, sichtbar wohl fühlt. Wäre das nicht so, hätte ich definitiv ein schlechtes Gewissen! Kröte 78


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Hallo, ich kann dich schon gut verstehen. Unsere kleine Tochter ist Ende Juli ein Jahr alt geworden. Seit dem 01.08 arbeite ich wieder - allerdings zum Einstieg nach dem einen Jahr Pause erstmal Teilzeit (20 Stunden pro Woche, die ich meist an vier Tagen arbeite). Nicht weil ich es musste, sondern weil ich es wollte. Ich war beruflich immer erfolgreich und habe auch immer gern gearbeitet. In dem einen Jahr, dass ich mit Mali zu Hause war, habe ich die Arbeit schon manchmal vermisst. Allerdings hat mir die Auszeit nur mit meinem Kind auch sehr viel gegeben (viel mehr als ich erwartet hatte) und als ich wieder anfing zu arbeiten, hat mir total diese Zweisamkeit gefehlt, die sie und ich zuvor teilten. Diese Stunden, die nur wir beide miteinander verbrachten. Dabei wusste/weiß ich sie in sehr guten Händen bei unserer Nanny und es macht mir auch riesig Spaß wieder zu arbeiten. Außerdem arbeite ich ja auch zunächst erstmal nur Teilzeit. Inzwischen haben wir uns beide an die neue Situation gewöhnt - sie wohl noch schneller und besser als ich. Ich habe aber wohl auch Glück so ein offenes, zufriedenes und unabhängiges Kind und eine so liebe, tolle Nanny zu haben. Während Mali schon mit ihr Richtung Kinderzimmer tobt, stehe ich manchmal immer noch mit einem kleinen Kloß im Halse in der Wohnungstür... Also denke ich, dass deine Gefühle normal sind. Ich kann sie zumindest gut nachempfinden. Vielleicht wird es auch immer schwerer einen Einstieg / Rückkehr in den Job zu finden je länger man zu Hause bleibt? Wer weiß, vielleicht wäre es mir viel schwerer gefallen, hätte ich noch zwei Jahre gewartet?! Ich drück dir die Daumen! LG aus London Niamh


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Meine Güte, ich bin ja nur selten hier, unglaublich, was man so alles zu lesen bekommt - so verschieden sind die Menschen. Also meine Antwort: Ich habe nie ein schlechtes Gewissen, wenn ich arbeite (gehe wieder seit meine Tochter 15 Monate ist, Teilzeit arbeiten). Ich arbeite gern und freue mich sowohl auf die Arbeit als auch auf mein Kind. Auch wenn jetzt bald das zweite kommt, werde ich nach etwa 1 Jahr wieder anfangen. Unbedingte Voraussetzung für diese wunderbare Situation war jedoch eine gute Betreuung! Ich habe eine tolle Tamu, der ich voll vertraue, anders geht es auch nicht. Das gleiche gilt für Verwandte, Babysitter oder Kitas. Wenn Du Dir Sorgen machst, dann ist arbeiten ohne schlechtes Gewissen nicht möglich. Vollzeit habe ich nicht gemacht, weil mein Mann Vollzeit arbeitet und mehr als 60h die Woche weg ist, da mache ich natürlich den Löwenanteil von Haushalt und Familienorganisation. Wenn er da ist, kümmert er sich ganz toll um die Kleine, die beiden haben ein super Verhältnis. Wie oben schon mal geschrieben steht, die Umstellung von 3J Vollzeitmami auf volle Berufstätigkeit ist sicher eine Herausforderung, ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg!


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Ich habe 3 Kinder und bin bei allen relativ zeitig wieder eingestiegen. Bei den großen weiterstudiert, die kiddys sind jetzt 13 und 15 Jahre alt und absolut wohlgeraten. Der Kompromiss zwischen Arbeit und Kinder liegt mir schon manchmal auf der Seele, allerdings weil ich keine 40h Woche habe. Bei 3. mußte ich schon nach 8 Wochen wieder arbeiten, mein AG hat mich sehr gerdängt und ich hatte keine Vertretung im Job. Ich war froh, dass es ein Beschäftigungsverbot im Mu-Schu gab. Jetzt ist der Kleine ein halbes Jahr alt und ein Herz und eine Seele mit der Oma. Ich arbeite 2-3 Tage pro Woche und das ist ideal. Ich genieße die Zeit mit ihm und auf Arbeit. Im August war ich 1 Monat fast nur zu Hause und mußte feststellen, dass ich dazu nicht geeignet bin. 3 Jahre zu Hause hätte ich mir nicht vorstellen können und finde ich auch zu lang. Kinder brauchen irgendwann andere Kinder, das kann man als Erwachsener nicht kompensieren. Kritisch für Frauen sehe ich, wenn sie sich finanziell so vollständig vom Mann abhängig machen. Es kann im Leben so schnell anders kommen und dann steht man als Frau zu Hause evt. vor dem aus. lg bea


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Hallo Saulute, ich bin nach 8 Wochen Mutterschutz wieder Vollzeit arbeiten gegangen. Ich habe mich dabei nur gut gefühlt, nie bin ich so gerne ins Büro gegangen, wie am ersten Tag nach der ganzen Zeit zu Hause. Ich bin auch nicht zum STillen nach Hause gekommen, sondern habe abgepumpt. Ich habe mein Kind bei meinem Mann gut aufgehoben gewusst (und ab dem 2. Lebensjahr in einer Ganztagskita) und hatte daher nie auch nur eine Spur eines schlechten Gewissens und ich vermisst habe ich meinen Sohn auch nicht, ich habe ihn ja täglich gesehen. Warum auch, die meisten Väter haben das ja auch nicht - und nein, ich denke auch nicht, dass ein Säugling zu Mutter gehört. Ein Kind braucht feste Bezugspersonen, die aber auch nicht den ganzen Tag, das Verhältnis zu Vater und Mutter sollte da gleich sein. Bei den allgemeinen Überlegungen stimme ich, wie so oft bei diesem Thema, mit Elisabeth überein, so dass ich hier nicht alles möglich wieder holen will. Viele Grüße, Renate


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Also hier in Litauen darf man ein JAhr bezahlt bleiben, aber von der Krankenkasse. Wie ist das in Deutschalnd, wenn man sich 3 JAhre Elternzeit nimmt? Bekommt man das nicht bezahlt?


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Hallo Saulute, der Mutterschutz beträgt in D nur acht Wochen. Danach bekam früher - als mein Sohn klein war - Erziehungsgeld, den Betrag weiß ich gar nicht mehr, war zwar familieneinkommensabhängig, d.h. ab einer gewissen Höhe des Gesamtfamilieneinkommens (also desheinigen der weiter arbeiten ging), gab es weniger. Inzwischen gibt es Elterngeld, d. sind glaube ich 60 Prozent vom Gehalt. Mein Mann hat das Erziehungsgeld fast voll bekommen. Er war ja ein Jahr zu Hause, ich bin nicht arbeiten gegangen wegen des Geldes (mein Mann verdient mehr als ich), sondern weil ich mir nicht vorstellen kann, ein Jahr mit Kind zu Hause zu sein. Nach einem Jahr hatten wir einen Kitaplatz. Ich bin der Meinung, dass es für das Kind - jedenfalls in vielen Fällen - besser ist, mit einem Jahr in eine Gruppe zu kommen. Unser Vorgehen hatte keinerlei finanziellen Gründe, sondern pädagogische. Gruß, Renate