Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin Lehrerin mit halber Stundenzahl. Meine 14 Monate alte Tochter ist seit sie 5 Monate alt ist in der Zeit, in der ich in der Schule bin, bei der Tamu untergebracht. Sie hat aber sehr starke Trennungsängste und weint dort viel. Außerdem kann die Tagesmutter sie nicht nachmittags nehmen, wenn Konferenzen o.ä. stattfinden. Bisher hat mien Mann dann Urlaub genommen. Verwandte oder enge Bekannte haben wir hier nicht vor Ort. Auf Dauer geht das aber nicht mehr, da die Nachmittagstermine sich häufen. Welche Alternativen gibt es? Mit welcher seit ihr zufrieden: a) Kinderfrau zu Hause (unglaublich teuer, oder) b) Kindertagesstätte (auch teuer und vielleicht noch schwieriger für meine Tochter, weil dort so viele sind?) c) Aupair (wird meine Tochter sie akzeptieren?) d) akzeptieren, dass meine Tochter Fremdbetreuung nicht zulässt und die Arbeit wieder sein lassen? LG Alema
Wenn es mit der TAMU nicht gut funktioniert und sie Nachmittags nie kann, würde ich zuerst nach einer neuen TAMU suchen. Meine Berufstätigkeit wegen Trennungsängste meiner Kinder würde ich nie in Eregung ziehen. Interessant wäre zu wissen, warum das Baby bzw. Kleinkind heute so reagiert, weil es in dieser Altersgruppe unter 6 Monate normalerweise solche Ängste dauerhaft nicht hat oder gar nicht vorkommen. Viel Glück
Ich hatte den selben Gedanken, probier doch erstmal eine andere Tamu aus. Entweder die Chemie zwischen den beiden stimmt nicht oder die Tamu gibt sich einfach nicht genug Mühe beim Trösten, Ablenken etc. LG Berit
Ich würde über ein Au Pair nachdenken. Das hat diverse Vorteile, in meinen Augen u. a. den, dass das Kind zeitlich flexibel und zu Hause in der gewohnten Umgebung betreut wird - das reduziert die Trennungsängste ganz enorm! Mit 14 Monaten wird sich deine Kleine noch gut und schnell an ein Au pair gewöhnen - werden sie älter, gibt es halt die üblichen Versuche Grenzen auszutesten, wie weit kann ich gehen, etc. das spielt sich aber auch ein. Lg Nini
sein lassen? eher nicht, wenn du deinen job magst. au pair? das muss auch für dich und deinen mann okay sein. ich könnte es mir hier nicht vorstellen. neue tagesmutter: finde ich eine gute idee, denn die meisten tamus sind flexibler. kinderkrippe: war für meine kleine die richtige lösung, obwohl sie auch so ein sensibelchen ist und irre mamafixiert. tut ihr vielleicht sogar gut.
Hallo, du schreibst, dass für euch die Kinderkrippe die richtige Lösung war. War deine Kleine auch bei einer Tamu? Wie alt war sie, als sie in die Krippe kam? LG Alema
für meine "große" (sie ist jetzt 2;4) war ich ein jahr daheim. sie ist mit 13 monaten in die kinderkrippe gekommen. die ersten zehn lebensmonate war sie ein schreikind (und zwar eines der eher üblen sorte...) und aus dieser zeit hat sie noch so einige "macken" (und ich meine das liebevoll!). sie ist zeitweise (grade mal wieder) irre mamafixiert und insgesamt eher schüchtern. trotzdem hat sie die krippe normal akzeptiert (wir haben drei wochen zur eingewöhnung gebraucht, was eine durchschnittliche zeit ist). sie ging fast von anfang an 8 stunden am tag hin und fühlt sich wohl dort. und, nein, eine tagesmutter hatten wir noch nicht (nur vor kurzem mal eine woche für meinen kleinen, der jetzt mit seinen vier monaten auch schon in der kinderkrippe ist, aber das ist eine andere geschichte...)
Hi Alema, wie wärs mit einer Kinderfrau, die Eure Kleine bei Euch zuhause betreut? Wir machen das so seit Philipp ca. 8 Monate alt ist und sind im großen und ganzen sehr zufrieden damit. Der Kleine ist in seiner gewohnten Umgebung, wenn ich Nahcmittagsunterricht habe (leider 3x) legt sie ihn hin und er schläft und ich muss ihn nicht bei einer Tamu aus dem Schlaf reißen, und wenn mein Mann und ich mal einen Termin abends haben kommt sie zum Babysitten und er läßt sich problemlos von ihr ins Bett bringen. Ist für uns die beste Lösung. (Allerdings haben wir auch ne Weile gebraucht, bis es so gut lief. Zuerst haben wir es mit einer Tamu versucht, das ging gar nicht, da war Philipp wir paralysiert. Und eine Kinderfrau, die beim Vorstlellungsgespräch sehr nett rüberkam, hab ich nach 3 tagen wieder gefeuert, weil sie unmöglich war. Das hat eine Woche vor Schulstart unheimlich Nerven gekostet, aber jetzt läufts endlich rund) Drücke Dir die Daumen! LG; Philipps-Mama
a) Kinderfrau zu Hause ...muss nicht teurer sein, viele Tagesmütter, die keine ausreichenden Räume haben, kommen gern zu dir, können dort ggf. auch noch andere Kinder betreuen. zuhause sein wäre für deine Tochter vermutlich leichter. b) Kindertagesstätte Unsere Wahl! Die Erzeiherinnen dort sind eben Profis, die EINgewöhnung läuft entsprechend, bei uns werden die Kosten so oder so gleich (wie TaMU)veranschlagt, vom Jugendamt nach Gehalt. Für mich der Vorteil: man ist nicht so sehr von einer Person und deren Urlaub, Krankheit und Launen abhängig. IM Krippenbereich kannst du die wöchentliche STundenzahl nach Absprache dann nutzen, wann du sie brauchst (Öffnungszeiten, Tagesrhythmus und Kindeswohl beachten). Du musst allerdings auch in den Ferien zahlen und wenn du nicht kommst. c) Aupair STand bei uns nicht zur Wahl, kein Platz ...und bleibt nur 1 Jahr. d) akzeptieren, dass meine Tochter Fremdbetreuung nicht zulässt und die Arbeit wieder sein lassen? Ich denke nicht, dass das erforderlich ist...vielleicht hast du nur den falschen Weg gewählt? Vielleicht nimmst du dir morgens mehr Zeit zum Hinbringen und Verabschieden, vielleicht nimmst du dir nachmittags viel Zeit für sie? Vielleicht ist die TaMu nur nicht die richtige? Viel Glück und Erfolg bei der Suche nach der RIchtigen Lösung!!!
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