Mitglied inaktiv
...ich muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben. Vielleicht kann mir jemand Rat geben - freue mich auf Eure Antworten! Ich bin nun in der 17. SSW und mein Freund war ein knappes Jahr arbeitslos. Als sich unser Baby angekündigt hat, haben wir daher besprochen, dass ich meine Vollzeit- zu einer 3/4-stelle wandle, was bei mir in der Firma so möglich wäre. Mein Freund hat einen Minijob angenommen, den er dann nebenbei weitermachen wollte. So hätten wir uns Arbeit + Baby mehr oder weniger geteilt. Nun hat er allerdings eine Festanstellung bei einem Paketdienst angenommen und nicht mal richtig mit seinem Chef besprochen, wie es nach der Geburt des Kindes weitergehen soll! Ich war nun so enttäuscht und wütend, dass das ganze gestern in einem Streit ausartete. Vielleicht spielten die Hormone auch eine Rolle dabei - ich war ziemlich ungerecht :-( Jedenfalls würde er natürlich gern seine Arbeit behalten (auch wenn es Ausbeute ist und es ihn kein Stück weiterbringt) - ich aber natürlich auch! Und für mich hängt viel davon ab - da ich nach einer Pause von drei Jahren in diesem Beruf KEINE Chancen mehr hätte... Eigentlich weiß er das und daher haben wir vorher alles besprochen. Doch gestern schien es plötzlich so, als wäre es ihm lieber, ICH würde ganz zu Hause bleiben. Oder wir würden das Baby zu einer Tagesmutter o.ä. geben. Das kommt für mich absolut nicht in Frage!! Er hat sich das Kind gewünscht und will es dann abschieben??? Ein Neugeborenes? Bin ziemlich durcheinander. Wie können wir das alles zeitlich regeln :-( und zwar so, dass es allen 3en gut geht!? Ich bin ziemlich ratlos.
Hallo Cicero!! Also, Ihr habt ja Anrecht auf 14 Monate Elterngeld, wenn Ihr Euch die Zeit teilt. Wir haben es folgendermaßen gelöst: Ich war die ersten 5,5 Monate zu Hause und arbeite jetzt wieder Vollzeit. Mein Mann nimmt die übrigen 8,5 Monate und geht nur noch halbtags arbeiten. Unser Kleiner geht für 5h in die KiTa (momentan ist noch Eingewöhnung, dafür solltest Du Zeit einplanen; bei uns dauert es etwa 8 Wochen) und dann nimmt mein Mann ihn mit nach Hause. So überstehen wir die Zeit finanziell ganz gut und bleiben beide im Job. Nachteil: Die ganze Haus-/Gartenarbeit und der Papierkram hängt an mir und vor Mitternacht schaffe ich es nie ins Bett. Leider ist unser Zwerg um halb drei das erste Mal wach und um 5 Uhr ist wieder aufstehen angesagt :o(( Also rechne mit kurzen Nächten, falls Ihr es nicht geschickter löst als ich!! Liebe Grüße, Antonia
Es wird deshalb immer so spät, da ich die Zeit, die ich mit dem Kleinen habe, ganz ihm widme. Also geht alles andere erst, wenn er schläft. Sorry, habe ich vergessen zu erwähnen!
Vielen Dank Mamaluu erstmal für deine Antwort. Es ist schon sehr erleichternd, dass es nicht nur mir /uns so geht :-) Ab welchem Alter kann man ein Kind guten Gewissens in die KiTa bringen? Ist es eigentlich möglich (sollte er vorher arbeitslos werden, er hat ja noch Probezeit!) dann die Elternzeit zu beantragen? Ich hoffe, wir bekommen das auch so gut hin!! :-/ Ich zweifle noch. Gruß, Cicero
Hallo! Schön, dass das mal einer anspricht. Ich bin zwar noch nicht schwanger, aber das soll sich demnächst ändern ;-) Warum wir noch warten ist in erster Linie auch das liebe Geld. Ich arbeite vollzeit und gerne. mein Freund ist Student. Somit bin ich diejenige, die das Einkommen nach Hause bringt. Wenn ich jetzt für ein Jahr aufhören würde,wären wir sozusagen auf das Kindergeld, das Erziehungsgeld und das, was mein Freund nebenbei dazu verdient angewiesen. Ich habe mir auch immer wegen diesem Thema einen Kopf gemacht, aber man muß sich ganz einfach sagen: Andere schaffen das auch, und wenn man an einem Strang zieht, dann erst recht. Gut, in Deinem Fall zieht dein freund gerade an einem anderen Strang, aber ist das nicht auch besser, wenn er mehr verdient?!? Und dieser Job ist doch auch sicherer, oder? Warum möchtest DU eigentlich 3 Jahre zu hause bleiben?
Hallo Kleines Hascherl, 3 Jahre zu Hause bleiben? Das muss falsch rübergekommen sein :-/ Ich möchte auf jeden Fall weiterarbeiten! Mein Job macht mir Spaß und ist mir wichtig! Nur ist es so, dass ich gern weniger arbeiten möchte, weil mir natürlich auch unser Kind sehr wichtig ist. Ich verdiene sehr wenig (knapp 1000€ netto) und mein Freund ebenso. SICHER ist weder sein noch mein Job. Aber welcher ist das schon? Nur bin ich schon fast 5 Jahre in dieser Firma beschäftigt (inkl. 3 1/2 J. Ausbildung) - und mein Chef möchte mich sehr gern behalten. Und mein Freund hat wie gesagt gerade erst diese Arbeit angenommen - und hat 6 Monate Probezeit. Es ist auch kein Job, der ihn im Leben weiterbringt... er war nur einfach froh, dass er wieder Arbeit hat. Er wird/will heute mit seinem Chef sprechen (so haben wir es zumindest gestern besprochen) - ob es die Möglichkeit gibt, dass er danach eine Halbtagsstelle dort bekommt bzw. was passiert, wenn er Elternzeit beantragt etc. Bisher haben wir immer an einem Strang gezogen - und schon wirklich viel durchgestanden. Hoffen wir, dass wir auch dieses mal eine Lösung finden... Wie lange wird dein Freund denn voraussichtl. noch studieren? Ist natürlich auch eine schwierige Situation... Man bekommt ja auch kein Kind, um es den ganzen Tag abzuschieben :-(
Ok, Sorry, "wer lesen kann, ist klar im Vorteil". Ich bin ganz klar deiner Meinung, dass man nicht ein Kind in die Welt setzt und danach sofort "abschiebt". Tagesmutter würde für mich nicht in Frage kommen und auch kein Aupair oder der gleichen. Früher war ich immer dafür, dass man 2 Jahre beim Kind zu Hause bleibt. jetzt, wo das Elterngeld jedoch neu geregelt ist, bleiben einem ja eh nur maximal 14 Monate. Das find ich auch noch recht früh, aber ich habe mich damit abgefunden, dass es bei uns, wenn es dann soweit ist, nicht anders geht. Besteht denn nicht die Möglichkeit, dass ihr beide eine ¾ oder eine 1/2 Tags-Stelle habt? So war das doch auch geplant, oder? Weiß denn der Chef deines Freundes dass ihr demnächst Eltern werdet?
Hallo KleinesHascherl, ja sein Chef weiß dass wir Eltern werden - aber halt nicht, dass ich weiterarbeiten werde! Habe absolut nicht verstanden, wie man einen Vertrag unterschreiben kann - ohne so etwas vorher zu klären :-( Ja geplant war: ich arbeite 3/4 - und er auf 400€-Basis weiter. Nun hatte sich für ihn die Chance einer Festanstellung ergeben...und er hat nicht nachgedacht (so sieht es für mich aus). Werden heute Abend noch einmal darüber sprechen. Theoretisch hätte ich nichts dagegen, 14 Monate zu Hause zu sein - im Gegenteil. Aber es ist nunmal so, dass ich in einer sehr kleinen Firma arbeite - und mein Chef eine sooo lange Überbrückung nicht regeln kann. Für ihn sind die Wochen vor und nach der Geburt schon eine Katastrophe. Und hier gibt es weit und breit keine weiteren Stellen in diesem Bereich... Bei mir selbst war es so, dass meine Eltern mich mit 6 Monaten zu einer Tagesmutter gegeben haben. Ich war gern bei ihr - doch haben es meine Eltern schwer bereut, dass ihnen soviel entgangen ist :-/ Das ist schon alles nicht so einfach. Aber wer weiß? Vielleicht haben wir bis dahin die "perfekte" Lösung gefunden!? Auf jeden Fall DANKESCHÖN für deine Antworten!!
Gibt es denn die Möglichkeit bei Dir, von zu Hause aus zu arbeiten? Vielleicht könntest du ja so trotzdem deine 3/4 Stelle behalten, aber in dieser Zeit Deine Arbeit zum Teil von zu hause aus erledigen. Ohne Salz in die Wunde zu streuen: Ich fände es auch komisch, wenn mein Freund so einen Vertrag in dieser Situation unterschrieben hätte, ohne mit mir darüber zu sprechen. Andererseit: Vielleicht hat er es ja auch nur gut gemeint. Um mal in eine Männerseele zu schauen: Ihr bekommt jetzt ein Kind und du gehst trotzdem weiter arbeiten? Da sind doch die Rollen total vertauscht und er fühlt sich vielleicht nicht als richtiger Mann/Vater/Ernährer? Man weiß ja nicht . . .
Gibt es denn die Möglichkeit bei Dir, von zu Hause aus zu arbeiten? Vielleicht könntest du ja so trotzdem deine 3/4 Stelle behalten, aber in dieser Zeit Deine Arbeit zum Teil von zu hause aus erledigen. Ohne Salz in die Wunde zu streuen: Ich fände es auch komisch, wenn mein Freund so einen Vertrag in dieser Situation unterschrieben hätte, ohne mit mir darüber zu sprechen. Andererseit: Vielleicht hat er es ja auch nur gut gemeint. Um mal in eine Männerseele zu schauen: Ihr bekommt jetzt ein Kind und du gehst trotzdem weiter arbeiten? Da sind doch die Rollen total vertauscht und er fühlt sich vielleicht nicht als richtiger Mann/Vater/Ernährer? Man weiß ja nicht . . .
Gibt es denn die Möglichkeit bei Dir, von zu Hause aus zu arbeiten? Vielleicht könntest du ja so trotzdem deine 3/4 Stelle behalten, aber in dieser Zeit Deine Arbeit zum Teil von zu hause aus erledigen. Ohne Salz in die Wunde zu streuen: Ich fände es auch komisch, wenn mein Freund so einen Vertrag in dieser Situation unterschrieben hätte, ohne mit mir darüber zu sprechen. Andererseit: Vielleicht hat er es ja auch nur gut gemeint. Um mal in eine Männerseele zu schauen: Ihr bekommt jetzt ein Kind und du gehst trotzdem weiter arbeiten? Da sind doch die Rollen total vertauscht und er fühlt sich vielleicht nicht als richtiger Mann/Vater/Ernährer? Man weiß ja nicht . . .
Du siehst eine Sache falsch. Ein Kind bei einer Tagesmutter unterzubringen heißt nicht, dass man es abschiebt. Wenn man sorgfältig nach einer geeigneten Person sucht, kann das eine bereichernde Lösung für alle Beteiligten (auch für das Kind!) sein. Mein Sohn geht seit er 10 Monate alt ist ganztags zur Tagesmutter, meine Tochter seit sie 9 Wochen alt ist halbtags und mit 7 Monaten ganztags. Meinem Sohn tut das sehr gut, meiner Tochter ist es glaub ich egal. Du kannst also durchaus z.B. ein Jahr Elternzeit nehmen (wenn Du möchtest mit Teilzeitarbeit). Dein Freund kann natürlich auch Elternzeit nehmen (sowohl wenn er berufstätig ist als auch falls er wieder arbeitslos werden sollte). Wenn Ihr z.B. beide Arbeitszeit reduziert und das Baby noch für ein paar Stunden täglich zur Tagesmutter bringt, könnte das doch eine gute Lösung für alle sein. LG Linda
Zum Thema Tagesmutter: Ich bin, wie bereits schon geschrieben, auch der Meinung, dass das nicht für mich in Frage kommen würde, solange das anders geht. Wenn es rein darum geht, genügend Geld nach Hause zu bringen, würde ich eher auf einiges verzichten und weniger Geld zur Verfügung haben, als mein Kind nach so kurzer Zeit einer fremden Person zu überlassen. Aber jeder sollte für sich selbst entscheiden, was für ihn und sein Kind am besten ist.
Hallo Linda, wenn es garnicht anders geht, werden wir es so machen müssen. Aber wie ich gerade bereits geschrieben habe, war ich selbst vom 6. Lebensmonat bis zum 14. Lebensjahr bei einer Tagesmutter. Ich war gern bei ihr, keine Frage. Aber meine Eltern haben es bereut dass sie es so regeln mussten. Ihnen ist soviel entgangen...Zeit, die man nicht zurückholen kann. Zeit, in der ich doch heimlich geweint und mir gewünscht habe, meine Eltern wären da. Ich möchte die Möglichkeit nicht abwerten. Aber ich sehe das nicht als beste Lösung..zumindest für die erste Zeit (sprich das erste Jahr) Trotzdem mal die Frage: wie hast du deine Tagesmutter gefunden? LG Sarah
Hallo Sarah, unsere Tagesmutter haben wir über einen privaten Vermittlerdienst bekommen, über das Jugendamt kann man es auch prbieren (Ihr würdet bei niedrigem Einkommen evtl. auch Zuschüsse bekommen). Mir war es wichtig, zu sehen, wie die anderen Kinder dort wirken. Daher bin ich zum Kennenlernen dann hingegangen, wenn auch andere Kinder da waren. Die haben alle zufrieden gewirkt. Die damals 10-jährige Tochter der Tagesmutter ist auch ein sehr wohlgeratenes Kind (nett und höflich, wirkt im Umgang mit Erwachsenen sehr reif und ist nett zu den kleinen Kindern, geht aufs Gymnasium, spielt Klavier). Aus diesen Gründen ist meine Wahl auf diese Tagesmutter gefallen. Es kommt natürlich auch aufs Kind an. Bei meinem Sohn wäre es gut gewesen, er wäre schon mit 6 Monaten dort hingegangen, da er ein sehr geselliges Kind ist. Zu Hause war es echt Arbeit, ihn bei Laune zu halten. Bei der Tagesmutter ist genug los und er ist zufrieden. Aber solche Dinge kann man ja vorher nicht wissen. Ich finde übrigens nicht, dass mir was entgeht. Wenn beide Kinder ganztags zur Tagesmutter gehen, werde ich immer noch 3-4 Stunden täglich mit Ihnen verbringen. Und wenn das entspannte Stunden sind, die ich nur für die Kinder habe, ist das besser als das was viele Leute haben, die den ganzen Tag zu Hause sind und sich nicht so intensiv mit den Kindern beschäftigen. Noch dazu lernen Kinder durch den Kontakt mit anderen Kindern ja auch eine Menge. Ich finde es immer schön, solche Fortschritte zu sehen. Die fallen mir viel mehr auf, als zu der Zeit, in der ich zu Hause war. Da hat immer nur mein Mann die Fortschritte richtig bemerkt. Das wichtigste ist aber, dass Ihr eine Lösung findet, mit der Ihr Euch wohl fühlt. Denn dann ist auch das Baby zufrieden. LG Linda
Hallo, erstmal keine Panik, es besteht gar kein Grund, dass einer von Euch länger ganz zu Hause bleibt. Einer von Euch kann Elterngeld bekommen (oder ich teilt Euch das, jeder ein halbes Jahr). Ab ca. 8 Monaten ist eine Kita auch ganztags sicher in Ordnung und in meinen Augen sogar ein Gewinn für das Kind. Meiner war 13 Monate, weil es sich halt so ergeben hat (im Juni geboren und die Kita-Plätze werden bei uns zu Schuljahresbeginn neu vergeben), aber auch ein paar Monate vorher hätte ich keine Probleme damit gehabt. Mit Abschieben hat das gar nichts zu tun, sondern mit wichtigen Erfahrungen für das Kind. Ich denke, Ihr solltet da mal in Ruhe drüber sprechen und den Ärger abbauen. Viele Grüße, Renate
Hallo RenateK, die Panik entstand einfach dadurch, dass alles besprochen war - und ganz plötzlich drehen sich die Dinge... und weder mein Freund noch ich haben besonders toll reagiert. Ja, wir werden heute Abend noch einmal in Ruhe reden... Ab dem 10. Monat oder so wäre eine KiTa auch für mich ok. Es geht nun erstmal um diese ersten Monate... Vielen Dank.. Werde jetzt nach Hause fahren und schauen, was der Abend bringt ;-)
Ja, ab einem gewissen Alter ist das in Ordnung (ca. 1Jahr). Aber für einen ganz kleinen Zwerg, denn noch so gar "nichts kann", finde ich das doch recht früh. Allen einen schönen Feierabend Bis hoffentlich bald, vielleicht dann in anderen Umständen
Ich würde an deiner Stelle ein Jahr zu Hause bleiben, da bekommst du ja das Elterngeld. Und danach kannst du dich vielleicht eher mit einer Fremdbetreuung anfreunden. Zu deinem Freund sag ich mal nichts, ich finde seinen Alleingang ziemlich egoistisch, aber zwingen kannst du ihn ja nicht. LG Berit
Hallo, ich kann es schon verstehen, dass Du enttäuscht bist, dass Dein Freund das im Alleingang entschieden hat. Ich finde es immer sehr wichtig, dass in einer Beziehung solche elementaren Dinge ausführlich miteinander besprochen werden. Insofern solltest Du ihm klarmachen, dass Du diesen Weg nicht gut findest. Allerdings finde ich es toll, dass Dein Freund jetzt einen festen Job hat, das ist auch sehr, sehr wichtig!!! Du hast ja noch ein bisschen bis zur Geburt, die Elternzeit musst Du bis 6 Wochen NACH der Geburt beantragen. Es ist aber immer ratsam, früh mit dem Chef zu sprechen und das weitere Vorgehen abzusprechen. Ich denke, für Euch ist wahrscheinlich eine Kombination ganz gut, jeder guckt mal nach den Arbeitszeiten, vielleicht könnt Ihr beide Teilzeit und ein bisschen versetzt oder tageweise arbeiten und für den Rest der Zeit nehmt Ihr Euch eine Tamu, ist etwas persönlicher und familiärer als eine Kita(das ist aber überhaupt nichts gegen Kita!!). Mit Abschieben hat das gar nichts zu tun, lass Dir da kein schlechtes Gewissen einreden, es ist auch sehr wichtig, dass man dein Kind ernähren kann. Geniesse die Zeit, die Du mit dem Kind hast, ganz intensiv, dann habt ihr beide etwas davon! Wünsche Euch viel Glück und sprecht nochmal in Ruhe, ihr findet bestimmt eine Lösung!
Hallo Berit, hatte bereits erwähnt, dass es für mich nicht in Frage kommt, 1 Jahr zu Hause zu bleiben. Danach ist mein Job weg... und weit und breit kein neuer in Sicht. Amtlich ist, dass ICH zumindest halbtags weitermachen MUSS. Zu meinem Freund: haben gestern nochmal in Ruhe drüber gesprochen. Es könnte evtl. so laufen, dass er ab März/April halbtags weitermacht und zusätzlich Elternzeit beantragt. Nun hat er auch endlich mit seinem Chef gesprochen. Ich wusste dass er den Vertrag unterschreiben will. Der Punkt war, dass er die Situation nicht mit seinem Chef geklärt hat :-/ Lg Cicero
viel richtiges ist hier schon geschrieben worden. auch dein freund hat ein recht auf elternzeit und elterngeld. das könnt ihr bestimmt aufteilen. vielleicht bekommt er sich ja wieder ein. bei uns haben ja diverse umstände dafür gesorgt, dass, obwohl auch mein mann die 12 monate elternzeit beantragt hat, wir nun wieder beide arbeiten. unser kleiner (2. kind) ist, seit er 3,5 monate ist, in der kinderkrippe. das ist nicht ideal, aber es schadet ihm (bisher) nicht. das nur zu deinen diesbezüglichen sorgen.
Hallo, ich glaube, dass evtl das Alter 10 Monate für das Kind schwieriger ist, als viel früher. Mit 10 Monaten +/-, kommt drauf an, Fremdeln die meisten Kinder und die Eingewöhung in eine fremde Umgebung ist schwieriger, als wenn es schon früher ist. Und nein, bestimmt nicht, weil sie sich früher noch nicht äussern können, schreien können sie früher auch schon ;-) Hast Du denn wirklich heimlich geweint? Ich verstehe eher, dass deine Eltern das Gefühl hatten, was zu verpassen... Eine Freundin von mir hatte ihren kleinen mit 5 Monaten schon in der Krippe, war super (ist zumindest ihr Gefühl). Bei uns hat die Eingewöhnung aber auch in der Fremdelphase geklappt. Aber wichtig ist, dass man mit sich selbst im Reinen ist, wenn man ein schlechtes Gewissen hat, ist das schwierig... Viel Glück, sprecht noch mal miteinander und hofft auf verständnisvolle Arbeitgeber (so wie Du das schilderst würde ich das bei Dir eher erwarten wie bei deinem Freund...). Es ist aber auf jeden Fall besser, auch mit dem Arbeitgeber offen zu sein. Und ein paar Monate Elternzeit muss doch drin sein, eigentlich MUSS das dein Arbeitgeber ja akzeptieren, wie das mit einem Job in Probezeit ist, weiss ich nicht... Und finanziell müsste das reichen, wenn einer von Euch in Elternzeit geht oder beide zeitverteilt und der andere geht arbeiten. Ciao Biggi
Hallo Cicero, Du schiebst Dein Kind nicht ab, wenn Du es zur Tagesmutter oder in die Krippe gibst. Du willst ja 3/4 arbeiten. Kann Dein Freund vielleicht auch etwas reduzieren, oder könnt Ihr Eure Arbeitszeiten so abstimmen, dass das Kind jeden Tag nur ein paar Stunden bei der Tagesmutter ist? Dann hätte jeder von Euch noch viel, viel Zeit mit dem Kind. Ich habe es nie bereut, meine Tochter mit 7 Monaten in die Krippe zu geben. Ich arbeite 80% und merke, dass ich viel gelassener mit meiner Tochter umgehe, als die Mütter, die noch zuhause sind (das haben übrigens schon Mütter so geäußert, die bewusst zuhause geblieben sind). Ein Kind kann anstrengend sein, die Arbeit ist für viele Mütter eine Erholung. Was bringt es Dir, wenn Du mit Geld- und Zukunftssorgen zuhause bist? Außerdem kenne ich niemand, der sich den ganzen Tag nur mit seinem Kind beschäftigt (Kinder können sich auch früh schon mit sich alleine beschäftigen, ihnen reicht oft, wenn die Mutter oder eine andere Bezugsperson da ist). Aber eins ist sicher: Du musst die Lösung finden, die für Dich die richtige ist. Nur dann bist Du glücklich damit, egal wie Du Dich letztlich entscheidest. Viel Glück, Astrid
Vielen Dank für Eure Beiträge... es war einiges dabei, was sicher hilfreich sein wird!! Schönen Feierabend und LG an alle
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