Mitglied inaktiv
Hallo, habe eine Frage an die EU-erprobten Lehrerinnen hier, vielleicht sogar aus Hessen... Bin zwar noch am Anfang meiner Schwangerschaft (13.Woche), aber schon heftig am überlegen, wie ich meinen Erziehungsurlaub gestalten soll... Beim ersten Kind war ich noch in der freien Wirtschaft, jetzt an einer Berufsschule (Beamtin auf Probe). Am liebsten würde ich drei Jahre EU nehmen und während dieser Zeit - im ersten Jahr: 6 Stunden - im zweiten und dritten Jahr: je 12 Stunden unterrichten. Meint Ihr, diese 6 Stunden sind machbar? Irgendwo habe ich gelesen, dass man als Beamtin in Hessen im EU mindestens 12 Std. machen muss. Bei uns an der Schule sind aber Lehrkräfte auf Ang.-Basis, die nur 8 Std. unterrichten.. und da wir sowieso knapp an Lehrkräften sind, hätte die Schule auch ein Interesse. (Mir geht es v. a. darum, meine aktuelle Klasse weiterzuführen und "drinzubleiben). Und: im Mai ist meine Prüfung ein Jahr her und auch die MIndestzeit zur Verbeamtung (Prüfung 12. Mai 07). Geburtstermin ist 28.05.08 - die Verbeamtung noch vorher kann ich knicken, oder? Dankbar für jedweden Tipp grüßt euch Mima
Hallo Mima, erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Also 6 und 12 Stunden sind m.E. auf alle Fälle machbar. Ich habe dreieinhalb Monate nach der Geburt unseres Krümels wieder mit 11 Stunden angefangen und seit dem Sommer seit er 10 Monate alt ist, bin ich mit einer vollen Stelle (25,5 Stunden am Gymnasium mit Abikurs in der Oberstufe) wieder dabei. Es ist auf alle Fälle hart, aber irgendwie gehts. Für mich war ganz wichtig, den Kleinen in guten Händen zu wissen während meines Unterrichts. Mir tut es gut, mich nicht nur als "Muttertier" wahrzunehmen, sondern auch mal rauszukommen. Die volle Stelle mache ich ehrlicherweise aber nur, weil ich z.Zt. noch die Hauptverdienerin bin. Wäre die finanzielle Situation anders, würde ich auch weniger Stunden machen. Ansonsten ist mein Alltag wesentlich straffer durchorganisiert als vorher, das Putzen fällt auch mal aus, Wäsche muss nicht gebügelt werden, und Zeit für mich selbst habe ich vielleicht in 2 Jahren mal wieder. Da muss ich noch dran arbeiten, mir auch mal Zeit für mich selbst freizuschaufeln. (Ich glaub das Thema hatten wir hier gerade vor 1-2 Wochen auch im Forum) LG nach Hessen (wo ich mein Referendariat gemacht habe), Philipps-Mama
Hallo und alle gute! Aus Hessen bin ihc nciht und ICH bin Hauptschullehrerin, aber das Gesetz gilt glaube cih überall: im EU muss man min. 1/4 Stelle arbeiten, also bei mir war die Rechnung dann 27 : 4 = 8. Weiß ja nciht , wie viel voll Stelle bei dir ist, kann aber ja hinkommen mit 6. Alles andere ist dann kein Problem. 6 Stunden würde ja sicher an 2 Tagen liegen??? Das finde cih optimal, bei uns ist man dann aber leider zu dämlichen Stunden verdonnert, eben weil z.B. Mathe ja nciht nur an 2 tagen leigen kann..aber das mag bei dir anders sei, ich fands gräßlich... Ich musste übrigens gleich in den EU Antrag diese Wünsche mit reinschreiben, obwohl ich erst im 2. Jahr angefangen habe. Nur so als Tipp. Zur verbematung kann ich dir nicht viel sagen (bin schon seit etlichen Jahren*g*), aber WENN du noch ne Lehrprobe dann machen musst kannst du ja versuchen die noch vor der entbindung zu machen. Dann müsste es EIGENTLICH möglich sein, dass du im Mutterschutz verbeamtet wirst, denn EIGENTLICH darf dir ja das kinderkriegen nciht zum nachteil werden. Gute chancengleichheitsbeauftragte können dir da sicher weiterhelfen!!!! Alles Gute HEnni
Klasse, das ist absolut super. Bin auch im EZ bis Ende November und arbeite 8 Stunden und habe die Genehmigung bis zum Schuljahresende. Ist super locker, total angenehm, man kommt wieder rein (war 2 JAhre draussen)und hat genug Zeit für die Kinder. Tue es auf jeden Fall! Mariakat
Danke euch dreien! Das hört sich doch schon mal ganz gut an, wobei es doch wohl unterschiedliche Regelungen gibt. @ Philipps-Mama: Bei meiner ersten Tochter habe ich 30 Stunden gearbeitet, als sie 9 Monate war. Was ich damals vor allem reduzierte habe, war das Putzen - ich hatte vorher zuviel Zeit und zuviel geputzt:-) Aber eine volle Stelle in der Schule finde ich schon hart - vor allem weil man doch gedanklich NIE ganz frei ist. Das mit dem "Zeit für mich" nehmen übe ich gerade. Komme meist um 14 Uhr von der Schule und hole meine Tochter gegen 15 Uhr vom Hort. Diese Stunde nutze ich für mich - nix mit Putzen oder Vorbereiten... @ Mariakat: Bist du aus Hessen? Und war diese Stundenzahl dein Wunsch oder die Mindestzahl? Finanziell lohnt sich das wohl im ersten Jahr nicht wirklich (Anrechnung Elterngeld), aber mir gehts eben darum, drinzubleiben. Liebe Grüße Mima
Nein, bin aus Bayern. 8 Stunden sind mein Wunsche gewesen und gleichzeitig auch die Mindestzahl an Grundschulen während der EZ. Ich unterrichte an 2 Tagen (einmal 3 STd, einmal 5 Std.). Echt klasse!
Hi Mima, ich weiß zwar nicht, ob es da eine bundesweite Regelung gibt, aber eine Kollegin von mir hat 8 Wochen nach der Geburt ihres Sohnes mit nur 5 Stunden wieder angefangen. Das ist weniger als eine 1/4 Stelle und ging auch. Hier in NDS müssen alle unter 50 noch zwei Extrastunden machen (Alterskonto). Ich weiß zwar nicht, ob Ihr das in Hessen auch habt (habt Ihr da nicht die "Koch"-Stunde?), jedenfalls kann man hier einen Antrag stellen, wenn man eine halbe Stelle oder weniger arbeitet, dass man die zwei Extrastunden nicht macht. Vielleicht auch noch eine Option für Dich? LG, Philipps-Mama
Hallo Mima, ich bin auch Lehrerin in Hessen. Die Mindeststundenzahl, die du als Beamtin arbeiten musst, sind 10,4 Stunden. Ansonsten hast du Angestellten-Status (weniger Geld). Ich habe im letzten Halbjahr 8 Std. unterrichtet und arbeite dieses Jahr die zwei verbleibenden Stunden nach (Absprache mit Schulleitung). Die 8 Stunden waren super locker, kein Problem, sondern sehr angenehm. Jetzt habe ich 16 Stunden, das ist mit kleinem Kind (Leo ist jetzt 13 Monate) ganz schön heftig. Aber immer noch machbar. Das Schöne an dem Job ist ja gerade diese Flexibilität, das sollte man auch nutzen! Also: nur Mut und viel Spaß dabei! Viele Grüße, Nina
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