Elternforum Baby und Job

@alema

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liebe alema ich habe unten den thread nun ausgiebig gelesen und finde, dass dir manche hier harten tobak um die ohren hauen. lass dich nicht kirre machen. keine kennt deine tochter so wie du, da würde ich mir von anderen nicht erzählen, wie dein (angeblich) kind tickt. unverschämt! aus eigener erfahrung weiß ich, wie schrecklich es ist, ein trauriges oder weinendes kind bei der tamu abzugeben. und ich würde mich da an die antwort von doreen halten - du solltest nach"forschen", ob bei der tamu irgendwas war oder ist, dass deiner kleinen zu schaffen machen könnte. dazu musst du in ruhe und offen mit ihr sprechen. manchmal kann es wirklich eine "kleinigkeit" sein, die für die kinder aber eine große bedeutung hat. unser großer z.b. hat mal im kindergarten einen riesen-schrecken (!) bekommen, als ein kind das große geschäft im garten gemacht hat und durch eine erzieherin sehr scharf geschimpft wurde. nur so als beispiel. also: rede mit der tagesmutter. frag sie nach tagesablauf, besonderheiten, etc. und bleibe deinem kind gegenüber offen, liebevoll, sicher. ich kann mir vorstellen, dass die eine phase durchmacht, etwas neues "versteht", dass sie zugleich noch nicht sortieren kann. ein beispiel könnte der umgang mit weggehen/wiederkommen oder mit zeit sein (jetzt, später usw.). wichtig ist in meiner erfahrung, dass man dem kind gegenüber nicht dramatisiert, nicht über die maßen besorgt oder allzu nervös reagiert. gelassenheit ist das zaubermittel (wenn ich nur immer so wäre...). aber nimm es ernst und rede mit der tamu. möglichst ohne dein kind. und, wie doreen schon sagte, vielleicht kannst du für eine zeit einen kompromiss zwischen arbeit und erneuter eingewöhnung finden? morgens ein wenig länger dabei bleiben? lg + es wird schon wieder besser werden! paula


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Hallo Paula, danke für die nette und aufbauende Antwort. Ich fühle mich ohnehin schon als absolute Rabenmutter, weil ich mein weinendes Kind abgebe. Die Antworten unten haben mich noch einmal darin bestätigt. Am liebsten würde ich meine Arbeit hinschmeißen, aber das geht auch nicht und vermutlich wäre ich dann auch nicht glücklich. Ich hoffe, das alles nur eine Phase ist. Wenn ich länger mit ihr dableibe weint sie übrigens nur noch mehr. LG Alema


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Liebe Alema ach, Gott. Ich verstehe ja wirklich, dass einem das zusetzt, wenn das Kind so weint und offensichtlich taurig oder gar verzweifelt ist. Logisch!! Aber, glaub mir, auch die Kinder von Vollzeitmamas weinen manchmal "gern" + viel, wenn sie z.B. beim Papa sind oder wenn sie in einer Krabbelgruppe mal 5 Minuten ohne Mama auskommen müssen. Man darf das nicht immer sofort ausschließlich auf die eigene Berufstätigkeit beziehen. Ich sehe neuerdings so manch steinerweichende Trauer bei den Schulanfängern (mein Großer ist nämlich eingeschult worden) - auch bei solchen Kindern, die (O-Ton der entsprechenden Mutter) nie zuvor "fremd"betreut wurden. Ich will damit nicht sagen, dass es immer total OK ist, wenn Mama arbeitet. Aber es muss auch nicht zwingend der Grund allen Leidens beim Kind sein!! Leider ist Deutschland in dieser Hinsicht arg verbohrt... Lg + Kopf hoch! Paula


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hallo, ich misch mich noch mal kurz bei euch ein: mach dich bitte nicht selbst fertig, ich kann durchaus verstehen, dass es für dich eine sehr schlimme situation ist, wenn deine kleine beim abgeben weint. und ich weiss auch, wovon ich spreche: fynn ist jetzt 4, bis vor einem halben jahr hat er jeden tag beim abgeben geweint und getobt - er geht seit er 1 jahr ist in die kita. mir ging das auch immer sehr nahe. mein mann und ich haben uns darauf geeinigt, dass er ihn in die kita bringt - klappt jetzt bestens. vielleicht hast du auch die möglichkeit, dass der papa sie bringt, vielleicht wirds dann besser? mir kommt es gar nicht in den sinn, eine arbeitende mutter anzugreifen - im gegenteil, ich zieh den hut vor dir, aber ich glaube nicht, dass es dir oder deiner kleinen was bringt, wenn du deinen job schmeisst. kopf hoch, es kann nur besser werden. sei lieb gedrückt doreen


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ich kann dich auch sehr gut verstehen. hannah (2;4 alt), hatte auch vor kuzem eine phase (allerdings "nur" zwei wochen), in der sie mal wieder herzzerreißend geweint hat bei krippenabgabe. es hat mir sooooo weh getan, aber gleichzeitig gibt es für mich keine alternative. zum glück ist es vorbei. immernoch kommt sie aber, wenn ich sie abhole, zu mir gerannt und klammert sich an mich, als würde sie ertrinken... aber da sie zurzeit ohnehin ein totales mamakind ist und auch ihren vater ablehnt (wir hatten mit krankheiten zu kämpfen), schiebe ich es darauf. schön ist es trotzdem nicht. aber mit der tagesmutter mal ausführlicher reden (nicht nur zwischen tür und angel beim abgeben / abholen, wie es eben manchmal so ist), würde ich auch. alles liebe!


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ich fand das nicht unverschämt. unverschämt finde ich es, sich andere meinungen zu verbitten (vorzugsweise die, die einem am wenigsten in den kram passen). unverschämt wäre es auch, die fragestellerin zu beleidigen, zu provozieren, anzugreifen. nichts dergleichen ist geschehen. deshalb ist die vokabel "unverschämt" für mich der härteste tobak, der in der ganzen diskussion gereicht wurde. es ist gut, dass man das problem in einem forum immer von mehreren seiten, aus mehreren erfahrungen heraus, von mehreren menschen mit den unterschiedlichsten sichtweisen beleuchtet bekommt. dass hier keiner das kind persönlich mit all seinen eigenheiten kennt, ist doch völlig klar. aber will man nur den kopf getätschelt haben? oder ist es auch ok, was unbequemes loszuwerden? nichts wirklich zu sache, aber eine lanze für die prinzipien meinungsfreiheit und meinungsäußerung.


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Hallo ny152, stimme dir zu, ich lese deine Beiträge immer gern. Und ich denke auch, es sollte klar sein: Man kann hier im Forum nur allgemeine Statements abgeben. Wir alle kennen das Kind und den Einzelfall nicht. Da sollen/ können sich die entsprechenden Fragensteller das heraussuchen, von dem sie meinen, dass es auf ihr Kind zutreffen könnte. Klar ist auch meist was dabei, was man nicht so hören wollte, was womöglich auch überhaupt nicht passt. Gleichzeitig ist gerade das aber doch das Interessante: Denn wer sonst würde einem von Angesicht zu Angesicht einen wirklich unbequemen Denkanstoß versetzen - also außerhalb des geschützten, da anonymen Raumes eines solchen Forums...? Was man daraus macht, ist ja nun jedem selbst überlassen.


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Wir haben doch alle nur versucht zu helfen??? Übrigens geht es mir genauso, ich arbeite Vollzeit, und gebe meist nicht einmal selbst mein Kind ab. Wir waren damals, als die EIngewöhnungsphase war alle zusammen krank, so daß wir so gut wie garnicht eingewöhnen konnten. Mein Kleiner weint auch, wenn ich ihn hinbringe, aber die Kindergärtnerinnen lenken ihn dann immer irgendwie ab und ich verschwinde unbemerkt nach draussen. Ich habe überhaupt kein schlechtes GEwissen... Hilft dir sowas weiter? Oder doch eher die untenstehenden Ratschläge, was du so machen könntest???