Elternforum Baby und Job

Abstillen?

Abstillen?

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo liebe berufstätigen Mütter, ich weiß, dass meine Frage hier nicht ganz hin gehört, erhoffe mir aber trotzdem ein paar Tipps. Ich will / muss jetzt endlich mal abstillen (Krümel ist schon fast 13 Monate alt), bekomme das aber nicht so richtig in den Griff. Ich stille schon seit einiger Zeit nur noch nachts, aber auch damit möchte ich jetzt aufhören. Seit einer Wohe bringt mein Mann den Kleinen ins Bett und das funktioniert auch, aber wenn er nachst meckert, ist doch wieder Mamas Busen gefragt. Bei einer vollen Stelle als Lehrerin habe ich aber nicht die Energie nachts ewig lange mit Tee oder Fertigmilch rumzudoktern und mein Kind meckern zu lassen, denn ich muss ja spätestens um 6:15 wieder raus. Wie habt Ihr das mit dem Abstillen geschafft? Freue mich sehr über gute Tipps. Danke im Voraus. LG, Philipps-Mama


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Die Frage ist, WARUM willst Du abstillen? Aber davon ab... ICH habe mir für größere Veränderungen immer Urlaubszeiten (also bei die Ferien) hergenommen. Dann solltest Du mal einige Nächte nicht da / verfügbar sein und den Papa machen lassen, der stirbt nicht dran, wenn er mal nicht so viel Schlaf bekommt :-) Da würde ich aber schon 10-14 Tage einplanen. Für mich stellt sich immer noch die Frage, des Warum (denn das Kind scheint sich ja noch nicht lösen zu können), aber das mußt Du Dir selbst beantworten :-) Viele Grüße Désirée


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Alternativvorschlag, nimm dein Kind nachts mit in dein Bett und still es, beide sind zufriedener und meistens schlafe ich wieder ein während mein Zwerg trinkt. Ach ja er ist jetzt 3,5 Jahre alt (schläft seit 1 Woche endlich durch) und da ich selbständig bin gehe ich wieder arbeiten seit er 8 Wochen ist LG Ute


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Die Frage ist, willst Du gar nicht mehr nachts etwas zu trinken geben, oder statt Stillen ein Fläschchen? Also: meine Tochter hat ohne Probleme die Flasche genommen. Wenn es bei Dir nicht so ist, wirst Du in jedem Fall Deinen Mann brauchen. Wenn Du zu Deinem Kind gehst, riecht es die Milch. Da wird es kaum mit der Flasche zufrieden sein. Das kann beim Vater ganz anders sein. Wenn Du ganz das nächtliche Trinken einstellen willst, gilt das Gleiche. Dass kann einfacher sein, wenn Dein Mann Euer Kind beruhigt.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

War bei meinen beiden Kindern Langzeitstillerin und jeweils schon wieser berufstätig, während ich noch stillte. Hatte die Kinder jeweils mit bei mir im Bett (Familienbett mit 2,80m Breite) und habe das nächtliche Stillen so kaum als Belastung empfunden, weil alles im Halbschlaf ablief... Wäre das nicht auch eine Möglichkeit für euch?


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

habe meine große 14 monate gestillt. als ich wegen wieder arbeiten und examenslernen zeit für mich brauchte, ist mein mann mit meiner großen eine woche weggefahren. war gar kein problem, obwohl ich nachts noch recht viel und sogar tagsüber noch einmal gestillt habe. vielleicht eine option?


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Huhu! Ähm, ich bin einfach wieder schwanger geworden, als die Maus 12 Monate alt war - und sofort hat ihr die Milch nicht mehr richtig gemundet ... na, wäre das was für euch? Aber mal im Ernst: Tus nicht! Unsere will jetzt nachts n Fläschchen statt Brust und DAS ist mal nervig. Stillen kann man doch prima im Familienbett im Halbschlaf, beim Fläschchenmachen bist du grellwach. Und wenn der Plan ist, dass Papa das übernimmt: Meiner schafft es, wie eine Herde beleidigter Elefanten durch das Haus zu poltern, dass ich sowieso keinen Schlaf bekomme, bis das Kind flaschengestillt ist. Also, ich fand die Stillzeit nachts viel entspannter als dieses Fläschchengedöns. Und ich arbeite seit ich denken kann auf voller STelle. lg - roma


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

die anderen haben im prinzip ja schon alles gesagt. aus meiner erfahrung kann ich nur sagen, dass wir beide kinder mit ca. 6 monaten auf flasche umgestellt haben, weil ich wieder beruflich wegpendeln musste. das hat beim großen problemlos geklappt, bei der kleinen nach einigem hin und her auch. die flasche zu geben finde ich - erst recht in dem alter - ganz unproblematisch und geschieht auch im halbschlaf. unsere kleine, jetzt 13 monate alt, nimmt nachts ab und an die flasche. die steht dann schon fertig neben unserem bett (verdünnte frischmilch) und wir reichen sie ihr rüber in ihr bett, das bei uns im zimmer steht. entweder hält sie die alleine und trinkt, bis sie keine lust mehr hat und wieder zum schnuller greift oder wir halten sie im halbschlaf für sie. mein partner macht das meistens, und das klappt alles bestens. lg paula


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo Ihr Lieben, vielen Dank für Eure Antworten. Ich würde liebend gerne weiterstillen und mein Sohn schläft auch oft nachts neben mir, so dass er im Schlaf einfach an die Brust kann, wenn er will. Finde ich total schön so, und möchte ich eigentlich aber auch gar nicht mit aufhören. ABER: ich bin vor zweieihalb Jahren an Multiple Sklerose erkrankt und mein Arzt rät mir, jetzt endlich mal mit einer schubprophylaktischen Therapie zu beginnen. Bisher gehts mir gut, außer Kribbeln in den Füßen und Händen habe ich keine Probleme, aber im MRT ist zu sehen, dass die Krankheit weiter aktiv ist. Da es für MS keine Heilungschancen gibt sondern man nur schubprophylatisch arbeiten kann, möchte ich damit jetzt anfangen, damit nicht noch mehr Läsionen auftreten und ich dann - im schlimmsten Falle (das passiert nur bei ca. 15% der MS-Patienten) - irgendwann nicht mehr laufen kann. Mit den Medikamenten kann ich aber auf keinen Fall weiterstillen. Ich habe ja auch die Verantwortung meinem Sohn gegenüber, dass er möglichst lange eine Mutter auf 2 Beinen hat. Mir fällt es nur so unendlich schwer, mit dem Stillen aufzuhören... Gerade recht traurige Grüße, Philipps-Mama


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Entschuldige meine unsensible Antwort von gerade, ich hatte die anderen Postings noch nicht gelesen. Hm, dann kann ich nur raten, fahre Du ein paar Tage weg und lass Papa mit Kind allein zu Hause oder andersrum. An die Flasche Gewöhnen oder Abstillen, wenn es sein muss, klappt wohl am besten wenn die "Mutterkuh" nicht mehr gemolken werdne kann und außer Sichtweite ist. alles Gute! Grüße Tina


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Kein Problem, ich fand dein Posting nicht unsensibel. ich habe ja in meinem ersten Posting nichts von der Erkrankung geschrieben, weils mir immer noch schwer fällt darüber zu reden - trotz der Anonymität im Netz. LG, Philipps-Mama


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo, ich weiß noch, dass eine andere Mama, die wg. Medis abstillen mußte sich die Brustwarzen mit diesem weißen Leukoplast überklebt hat, so nach dem Motto, da ist nix mehr. Ich mußte bei meiner Tochter auch abstillen als sie 14 Mon. war, da ich wegen einer Gelenksentz. Cortisin brauchte. Ich hab sie jedes Mal etwas kürzer trinken lassen und dann die Bruwa gegen Schnuller "ausgetauscht". Nach nur 3 Tagen wollte sie nur noch den Schnuller und wir haben halt ganz viel gekuschelt. LG UTe


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Mein erstes Kind hat in diesem Alter auch nur noch nachts gestillt. Ich habe ihn zu mir ins Bett geholt, er hat gestillt und wir haben alle blitzfix weiter geschlafen. Als zweimal vollberufstätige hätten weder mein mann noch ich Lust, Energie und Zeit gehabt, nachts Alternativprogramm anzubieten. Irgendwann hat mein Sohn dann durchgeschlafen - so mit 16 Monaten und da war ich auch bald wieder schwanger. So etwa mit 18 Monaten hatte er dann mal vier Nächte in denen er nicht kam und dann habe ich in der fünften Nacht die Brust nicht mehr ausgepackt und ihn einfach so bei uns schlafen lassen. Grüße Tina