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5-monatige Betreuungslücke - Lösung?

5-monatige Betreuungslücke - Lösung?

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Hey Ihr, ich hab mal kurz eine Frage an Euch, wie Ihr das machen würdet. Im März erwarten wir unser zweites Kind - ich werde dann bis Mitte September zuhause bleiben und Elternzeit nehmen, danach wollte eigentlich mein Mann bis März zuhause bleiben und ab März sollte der Kleine dann in die Kita gehen (die gleiche, in die unsere Tochter auch schon geht). Jetzt hat mein Mann ab April eine neue Stelle, so dass er wohl keine Elternzeit nehmen wird. Ich selbst muss ab September wieder arbeiten, da mein Vertrag Ende September ausläuft und ich nur so die Verlängerung bekomme. Da unsere Kita aber erst Kidds ab eins nimmt, haben wir also jetzt von Mitte September bis Anfang März eine Betreuungslücke... Einen Teil der Zeit können wir über unseren Jahresurlaub und unsere Eltern abdecken, aber für die ganze Zeit reicht das nicht. Jetzt müssen wir uns entscheiden, wie wir die Babybetreuung organisieren - Tagesmutter, Au-Pair etc. Bin etwas unentschlossen, insbesondere, da es sich ja eigentlich nur um zwei kritische Monate handelt. Andererseits würde in diesem Fall auch der Jahresurlaub meines Mannes drauf gehen für Babybetreuung, sprich unser Sommerurlaub müsste ausfallen... Ihr seht, ich bin total zwiegespalten und weiß nicht, wie ich die Sache angehen soll. Habt Ihr Ratschläge für mich? Caro


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Hallo, also ich würde wohl die Tagesmutter-Variante nehmen. Eine, die noch andere Kinder hat. So kann er auch gleich schonmal "proben" für die Kita später bzw. das oft genannte Fremd-Betreuen. Gruß, Bianca


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Wenn der Platz da ist, würde ich das Aupairmodell wählen :-) Gerade aus der EU gibt es viele Mädels, die nicht ein ganzes Jahr bleiben wollen, auch aus den USA. Man muß halt ein erwachsenes Kind im Haus haben wollen :-) Viele Grüße Désirée


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ich würde eine kinderfrau nach hause kommen lassen, in anbetracht des alters des kindes. die vertraute umgebung zu hause ist besser als fremde person + fremder ort. ist zwar teurer als tagesmutter, aber das wäre es mir für diesen kurzen zeitraum wert.


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Ich würde ein Jahr den Sommerurlaub ausfallen lassen und die Betreuung Deinem Mann übergeben. Dein Kleines 2 Monate an eine TaMu gewöhnen und dann wieder an andere Erzieher in der Krippe fände ich zuviel. LG Sonja


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wäre auch für die jahresurlaub lösung. andererseits: deinem mann steht doch elternzeit zu, er darf sie auch nehmen. oder hab ich da was falsch verstanden?


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Ich wäre auch sehr dafür, Deinen Mann in die Pflicht zu nehmen. Er wollte eigentlich Elternzeit nehmen - allerdings hat er eine neue Stelle...: Das kommt mir so bekannt vor. Ich habe meine Kinderbetreuung gleich ohne Mann organisiert, denn bei meinem ist es genauso wie bei Deinem. Im Prinzip sind sie ja durchaus dafür, mal was zu übernehmen, dann ergibt sich aber eine berufliche Option, die sie dann einfach so ergreifen. Für Euer Kind ist es auf jeden Fall besser, wenn es nicht zwischendurch noch für ein paar Monate zur Tagesmutter muss. Von daher verzichtet lieber auf den Urlaub. Aber ich verstehe auch nicht ganz, wieso Dein Mann jetzt keine Elternzeit nehmen kann. Zumindest 2 oder 3 Monate müssten doch gehen. Erstens hat er ein Recht darauf. Und zweitens wird ihm der Arbeitgeber wenige Monate ja wohl nicht gleich negativ anrechnen. Ich finde, Männer müssen da einfach mehr Mut aufbringen. LG Linda


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Hallo an alle, die meinen, der papa solle da mal ran und in EZ gehen. Ganz ehrlich: in einem neu angefangenen Job würde ich NIEMANDEM raten, in EZ zu gehen! Eine schlechtere Visitenkarte kann man fast nicht abgeben. Jaja... rechtlich steht einem das zu und objektiv besehen zeugt es ja sogar von Verantwortungsbewußtsein... Trotzdem KEIN AG hat Lust, auf einen neu eingestellten MA glaich iweder verzichten zu dürfen und ihm aber bitte den Arbeitsplatz auch noch frei zu halten. Ist so. Unsere Familienministerin stellte ja neulich die Zahlen vor. U. a. fand man dort: Im (eigentlich Erzkonservativen) Bayern gehen die meisten Väter in EZ. Warum habe ich mich gefagt? IMO deshalb, weil wir hier in Bayern die geringste Arbeitslosenwuote haben, gute Leute dringend gesucht werden und manweniger Sorge haben muß, wegen 2 Monaten den Job zu verlieren als in anderen Regionen. Denn sicher verdienen hier mehr Väter soviel, daß die 1800 EUR sicher nicht zu 67% das Netto ausgleichen. Soviel dazu :-) Désirée


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Liebe Caro, In Deiner Situation würde ich wahrscheinlich eine Kinderfrau anheuern, die auch später immer mal wieder auf die Kinder aufpassen kann. Ich will Dir nicht mit der "netten Dame aus der Nachbarschaft" auf die Nerven fallen, aber dies wäre für diesen Fall tatsächlich mein Patentrezept. Wenn Du oder eines Deiner Kinder mal krank werden, könnte sie auch einspringen, und vielleicht auch mal abends aufpassen, wenn Ihr weggehen wollt. Und vielleicht später mal ein Wochenende ohne Kinder wegfahren. Ich finde, gerade wenn man arbeitet, ist man für die Eventualitäten des Lebens einfach besser gerüstet, wenn es eine Ersatzperson gibt. Und wenn diese Zeit hatte, wenigstens eines der Kinder richtig intensiv kennenzulernen, ist das nur von Vorteil. Es wäre dann ja auch keine ständig wechselnde Betreuung, sondern eben eine weitere Bezugsperson. Liebe Grüße, carla72