Elternforum Baby und Job

30 Stunden in der Woche arbeiten

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Hallo zusammen, ich bin seit kurzem Alleinerziehende Mutter von einer 18 Monate alten süssen Tochter. Jetzt muß ich wieder arbeiten gehn, wohne in einem kleinen Ort wo es nicht viel Möglichkeiten gibt die nächste Stadt ist 25 km entfernt. Jetzt hätte ich ein Angebot von 30 Std. in der Woche. 1 Woche von 7:30-14:30 und die andere Woche von 11:45-18:30. Meine Frage ist ob das schlecht ist für meine kleine wenn ich so viel arbeite, möchte nicht das sie darunter leidet? Und wie schafft ihr das alles unter einen Hut zu bekommen? Danke Bianca


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Hallo, ich habe auch eine 30 h/Woche, aber unterschiedliche Arbeittage und -zeiten (Schichtdienst). Und ich bin nicht alleinerziehend und finde es oftmals schon anstrengend, wobei es immer leichter wird, weil unsere jetzt auch seit Sept. in den Kiga geht (ist 3). Wer passt denn auf das Kind auf? Bis 18:30 h hat ja keine Krippe auf? Hast du überhaupt (schon) einen Krippenplatz? Sind ja auf dem Land eher rar ... Zu schaffen ist vieles. Der Anfang bzw. die Umgewöhnung ist sicher hart, schwer. Was man bei alleinerziehend hat immer (oder mehr) mit Bedenken mußt ist: Wer springt für Krippe oder Tagesmutter ein, wenn das Kind krank ist oder Krippe geschlossen / Tagesmutter krank? etc. Am schwierigsten ist sicher immer die Woche mit dem Spätdienst. Aber wenn du immerhin planen kannst, 1 Woche so und die andere so Dienst zu haben, ist das auch schonmal von großem Vorteil. Ist bei mir leider nicht so. Meine Devise lautet immer: probieren und wenn es nicht klappt, kann man wieder aufhören. Zumindest v. a. wenn es nicht gerade beim eigentlichen AG ist bzw. du keinen Änderungsvertrag oder dergleichen unterschreibst. Vor dem eigentl. Chef kommt es sicher nicht so toll an, wenn es dann doch nicht klappt. Aber das müsste man dann eben bereden (können). Und wie gesagt: ist es eh ein "neuer, fremder" AG ... probier es aus und wenn es doch nicht passt, kannst du ja wieder aufhören. Wünsch dir viel Glück.


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Hallo, ich arbeite auch 30 h/Woche, seitdem er 1 Jahr alt ist (jetzt 2 3/4). Nein, es hat meinem Sohn nicht geschadet. Er geht sehr gerne zu seiner Tagesmutter, die auch noch andere Kinder hat. Mit den anderen Kindern kommt er gut klar und es ist schon eine gute Vorbereitung auf den Kindergarten im nächsten Jahr. Also Du brauchst bestimmt kein schlechtes Gewissen zu haben. Plane auch eine genügend große Eingewöhnungszeit ein. Bei den Kleinen kann es sehr unterschiedlich sein, wie schnell sie sich eingewöhnen. Manche brauchen nur einen Tag (wie mein Sohn), andere Wochen... Denke auch daran, daß die Kleinen gerade in den ersten Jahren durch den Kontakt mit anderen Kindern sich schneller Krankheiten holen. Bei meinem Kleinen war es so, daß er die ersten zwei Winter ziemlich häufig irgendwas hatte. Seit dem jetzigen Winter allerdings hat er bisher nur an einem Tag mal Fieber gehabt, ansonsten war er gesund. Anscheinend ist sein Immunsystem mittlerweile abgehärteter. Wenn Du noch weitere Fragen hast, ich stehe zur Verfügung. Viele Grüße, Ursula


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Hallo, meine Kleine(18 Monate) geht seit Juli zur Tagesmutti,von 6.00Uhr bis 16 Uhr.Wir beide haben eine 40Stundenwoche.


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Danke für eure Antworten, am Vormittag hätte ich einen Krippenpltz und am Nachmittag würde dann meine Mama und meine Schwägerin auf meine Kleine aufpassen. Ich hab immer gesagt ich möchte nicht das jemand anderer mein Kind groß zieht, aber jetzt muß ich da wohl durch Liebe Grüsse Bianca


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Hallo Bianca, meine Kinder gehen in die Krippe, seit sie jeweils ca. 5 Monat alt waren. Sie sind nach wie vor begeistert. Wenn die Betreuungspersonen in der Krippe und in der Familie eine echte Beziehung zu Deinem Kind eingehen, ist das doch toll für alle Seiten. Vielleicht kannst Du das als Chance ansehen, dass Dein Kind andere Kinder als "Krippengeschwister" bekommt und auch andere Erwachsene als Dich gut kennenlernt. Viele Grüße, Sabine


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hallo Bianca, ich habe auch 30 h gearbeitet, seit meine Kleine etwa ein Jahr alt war. Für mich war/ist das genau der richtige Kompromiss zwischen "Baby und Job" - man kriegt in der Arbeit was getan, manche Kollegen merken nicht mal, dass man in Teilzeit ist - und andererseits hat man doch noch ausreichend Zeit mit dem Kind. Ist natürlich mein persönliches Optimum und Dir geht es da vielleicht anders. Ausserdem muss ich auch zugeben, dass die Teilzeit meiner Karriere schon schadet und umgekehrt gibts auch Tage, wo man nicht gerne in die Arbeit geht.. egal, jedenfalls alles Gute! alice