Mitglied inaktiv
hallo ihr alle, heute hatte ich einen termin beim kinderpsychologen hier beim SPZ. ich hatte ja schon oefters mal angedeutet, dass anna schul- und entwicklungsprobleme hat, und was das bisher fuer einen rattenschwanz an untersuchungen nach sich zog, bis wir seit sommer diesen jahres endlich einen platz am hier zustaendigen SPZ bekamen. seitdem gab es eine kinderaerztliche untersuchung (ohne groessere auffaelligkeiten) und eben dann auf mein betreiben hin auch noch die untersuchung beim kinderpsychologen. gut, fuer mich gehoerte die untersuchung von "koerper und seele" irgendwie zusammen, die kinderaerztin damals (ich fand sie ziemlich wischi-waschi und oberflaechlich, was die untersuchung anging) ueberliess mir, ob denn die vorstellung beim kinderpsychologen erfolgen solle oder nicht. anna hat halt ihre guten und ihre schlechten tage. im sommer (sonnenschein, warmes wetter, ferien, schule ist weit weg) ueberwiegen die "guten" tage, in den letzten wochen, nicht zuletzt auch durch meinen persoenlichen stress (reflektiert durch's kind), ueberwiegen wieder die schlimmen, weinerlichen, bockigen phasen. jedenfalls hat der kinderpsychologe heute schon mal eine vage diagnose gestellt: anna's leiden geht in richtung depression, evtl. gepaart mit einer aufmerksamkeitsdefizitstoerung. er mag das wort ADS nicht in den mund nehmen (guter mann!) - er sagte mir, dass ADS ein sammelbegriff fuer diverse diagnosen mit unterschiedlichen symptomen, auspraegungen und auch ursachen ist. er ist sich noch nicht mal sicher, ob dies bei anna ueberhaupt eine rolle spielt. anyways, mit dem begriff "kinder- und jugenddepression" kann ich dann schon eher was verbinden, allerdings bin ich immer noch etwas geschockt von der diagnose. das muss ich erst mal sacken lassen. schliesslich denkt man doch immer nur das beste vom eigenen kind. wir haben nochmals die au pair-sache besprochen, schliesslich hatte er mir ja vor 10 tagen zu verstehen gegeben, dass er diese betreuungsart fuer anna nicht als optimal ansieht. heute hat er es insofern relativiert, dass auch er sieht, dass es unter unseren gegebenheiten das einzig machbare ist, und dass es nicht immer moeglich ist, nur das optimalste und "richtigste" zu machen. langzeittherapien fuehrt er selber nicht durch, wird uns jedoch weiterhin laengerfristig beratend begleiten. anna soll eine langzeittherapie machen. tagesklinik haelt er hier nicht fuer angezeigt. auf meine frage, ob denn hier eine mutter-kind-kur angezeigt waere, so als sofortmassnahme, reagierte er ausgesprochen positiv. schliesslich weiss ich noch von vor vier jahren, wie lang die wartelisten bei den niedergelassenen therapeuten sind. also habe ich vorhin mal kontakt zu meiner krankenkasse aufgenommen und mich telefonisch beraten lassen. eine mu-ki-kur kommt fuer uns wohl eher nicht in frage, weil dies die behandlung der mutter in den vordergrund stellt. fuer uns ist eher die kinderheilbehandlung (also kur fuer's kind) das mittel der wahl, wird wohl ueber den rententraeger beantragt. die unterlagen bekomme ich zugeschickt, und dann werde ich das ganze in angriff nehmen. also eine weitere baustelle. allerdings denke ich, dass das eine gute sache sein wird. hat hier eigentlich jemand erfahrungen mit einer kinderheilbehandlung gemacht? schliesslich ist hier immer nur die rede von mu-ki-kuren. hat vielleicht jemand auch ganz speziell wegen psych. problemen gekurt? wie war der laengerfristige kurerfolg? bin mal gespannt, was ihr zu berichten habt. liebe gruesse, martina
Hallo Martina, magst Du mich mal anmailen? In Kuren hab ich weniger Erfahrung als in der im Raum stehenden Diagnose... BTW: hast Du die4 Mail von vor ner Woche bekommen? Ich war nicht sicher on dioe wirklich rausging... Liebe Grüße Désirée
desiree, mail ging raus. lg, martina
Was die Kur angeht, kann ich diese These so eigentlich nicht unterstützen. Bei unserer Kur wars so, dass sich um das Wohl bzw. die Therapie der Mutter genauso gekümmert wurde wie ums Kind. Simon hatte ebenfalls seine Anwendungen und davon nicht wenig ! Die wurden im Vorgespräch am 1. Kurtag festgehalten. Wir hatten ebenfalls Kinderpsychologen "an board" - Simon hatte Bewegungstherapie, Musiktherapie, Schwimmen und außerdem wurde noch Yoga für Kinder angeboten und Entspannungstraining. Vielleicht hast einfach das falsche Kurhaus erwischt. LG Sue
sue, vielen dank für deine info. ich habe jetzt eine nacht drüber geschlafen und bin ja erst hier am sondieren. heute sieht die welt auch schon wieder ganz anders aus. meine kk hat mir gesagt, dass es darauf ankommt, WER therapie- und kurbedürftig ist. in unserem fall ist das anna und ich wäre dann die begleitperson, und würde in anna's therapie eingebunden. sprich: ich müsste ja wege lernen, unsere eingetretenen pfade zu verlassen, den umgang mit anna neu zu entdecken und halt auch zu lernen, wie ich den (hoffentlich) therapieerfolg zuhause weiterhin unterstütze. da sich das ganze mit den untersuchungen ja schon ewig lang hinzieht (2 jahre!), anna immer resignierter und mutloser wird, das ganze natürlich auch mich belastet und die lehrerin auf schnelle hilfe drängt, wäre DAS für mich erst mal eine sofortmaßnahme, bevor wir eine langzeittherapie bei einem kinderpsychologen beginnen (können). die wartezeiten für therapieplätze sind ja ewig lang - 9 monate oder so. in münchen ist das sicher nicht anders. aber, das sind für anna wieder mindestens 9 monate frust, verzweiflung und trauer und probleme in der schule. dann wäre sie ja schon in der 4. klasse - und diese ganzen schwierigkeiten würden dann ihre gesamte grundschulzeit überschatten. daher: je schneller sie hilfe bekommt, desto besser... inzwischen habe ich mich schon beim diakonischen werk informiert. aber: die vermitteln nur mu-ki-kuren, und diese über das müttergenesungswerk. mit dem meine krankenkasse aber nicht kooperiert. also: sollte es doch auf eine mu-ki-kur hinauslaufen, dann fällt das schon mal weg. dann habe ich einen termin beim kinderarzt vereinbart (mit anna), dann nehme ich die unterlagen mit - die ich bis dahin hoffentlich erhalten werde. und: mit einer kurklinik habe ich noch überhaupt keinen kontakt aufgenommen. da werde ich erst mal das gespräch mit dem kia abwarten... wie gesagt, ich habe das jetzt in angriff genommen, alles weitere werde ich so erledigen, wie es anfällt... hoffe halt nur, dass wir im januar fahren können - bis dahin ist ein überschaubarer zeitraum und beim AG muss ich auch frühzeitig bescheid sagen, weil ich dann ja 4 wochen nicht auf dem dienstplan stehen werde... lg martina liebe grüsse, martina
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