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Geschrieben von Ina-Maike am 30.05.2005, 23:15 Uhr

Kanzlervorschlag

Hallo!

Mit einem meiner Außendienstler hatte ich vor ein paar Tagen die Diskussion, wer denn ein geeigneter Kanzler/in wäre.

Ich denke, dass Herr Schröder die nächste Wahl nicht gewinnen wird. Persönlich sträubt sich mir aber das Gefieder, Frau Merkel im Kanzleramt zu sehen.

Gibt es aber irgendeine "brauchbare" Alternative? Egal jetzt aus welcher Partei?

Auch wenn ich kein PDS-Wähler bin, finde ich Gregor Gysie als Persönlichkeit sehe ansprechend. Schade bloß, dass er aus der falschen Partei kommt ;-)

Wen würdet Ihr gern als Kanzler sehen?

Neugierige Grüße

Ina-Maike

 
23 Antworten:

Ich frage mich auch was Ihr wollt?

Antwort von Fabienne am 31.05.2005, 7:17 Uhr

Schimpft über die SPD,weg mit denen!
Jetzt sind Sie endlich bald weg vom Fenster und Ihr macht Euch jetzt schon über die CDU lustig.
Was wollt Ihr?
Bald sind alle so frustriert das Ihr eine Partei wählt die wir vor 70 jahren gewählt haben,weil ja alles sooooo doof ist.
F.

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Re: Ich frage mich auch was Ihr wollt?

Antwort von Schwoba-Papa am 31.05.2005, 8:45 Uhr

Deswegen wählen die Amis ja schon Schauspieler zu Präsidenten/Gouverneuren, weil diese gute mediale PR haben. Also wie wärs mit Thomas Gottschalk oder Heidi Klum ?

Grüßle

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Christian Wulff (o.T.)

Antwort von Moneypenny77* am 31.05.2005, 8:46 Uhr

.

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gregor gysi

Antwort von nini+ am 31.05.2005, 8:53 Uhr

ist nur ein schwätzer.
er hatte seine chance im berliner senat: verantwortlich für die finanzen konnte er zeigen, was er drauf hat.
Und? nix läuft, er tritt zurück, aufhänger war ein halb-privatflug mit der flugbereitschaft...

schöne reden schwingen können viele, aber das reicht eben nicht.

aber zusammen mit oskar können sie ja jetzt den club der selbstdarsteller gründen.

entscheidender als das äußere eines kandidaten finde ich das programm, mal sehen, was uns da erwartet...

lg
nine

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Re: gregor gysi

Antwort von Ina-Maike am 31.05.2005, 9:09 Uhr

Das ist es, was ich meine.

Welchem Politiker würde es wirklich gelingen, die Deutschen hinter sich zu ziehen?

Ich denke, dass eine Wahl auch immer eine Personenwahl ist.

Wer würde ernsthaft Frau Merkel wählen, wenn es eine vernünftige Alternative gäbe....!

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Mal dumm gefragt !

Antwort von Schwoba-Papa am 31.05.2005, 9:22 Uhr

Was konkret spricht gegen Schröder ?
Was spricht gegen den Kurs von SPD/B90G ?
Sind die Arbeitslosen und das schwache Wachstum wirklich eine Konsequenz dieser Regierung ?

Wäre es so, käme ab Herbst ja der Aufschwung oder ?

Grüßle

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Re: Mal dumm gefragt !

Antwort von Ina-Maike am 31.05.2005, 9:27 Uhr

Gegen Schröder spricht,dass in seiner Amtszeit die Arbeitslosigkeit so stark gestiegen ist - unabhängig, ob er die Schuld daran trägt oder nicht, wird er politisch dafür verantwortlich gemacht.

LG Ina-Maike

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Re: Kanzlervorschlag

Antwort von Leolu am 31.05.2005, 9:37 Uhr

Hallo!
Ich denke, die Liste derer, die man nicht will ist wesentlich länger als die in frage kommender Leute. Und es ist irgendwie einfacher. Scheitn so, als hätten wir kaum kompetente Leute, oder besser gesagt, die werden klein gehalten und haben keine Chance.
Ich hätte gerne einen Wirtschaftsexperten, der aber selbst nicht irgendwo Manager oder so ist und sich selbst das geld zuscheffelt. Er sollte außerdem ein paar Kinder haben und nicht zum fünften mal verheiratet sein. Er sollte auch mal richtig gearbeitet haben, damit er weiß wie das ist. Er muß0 repräsentieren können und zumindest Englsich sprechen (nicht wie Herr kohl). Er sollte bodenständig sein und volksnah. Und Er kann auch ruhig mal eine SIE sein. VOm Typ her gefällt mir Blair, allerdings hat er auch so ein paar Macken in der Politk (ist mir zu sehr mit Bush befreundet).
Ich glaube der sympathischste Politiker, an den ich mich erinnern kann wäre Weizäcker, nur leider zu alt!
LG
Nina

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Tja das ist vielleicht die Krux an der Sache

Antwort von Schwoba-Papa am 31.05.2005, 9:57 Uhr

weil es selten fehlerlose Regierungen gibt, werden selbige durch Abwahl bestraft und somit findet ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel statt wo wenig bei rumkommt. Unser Volk und die Oposition versteift sich auf das Problem Arbeitslosigkeit und Wachstum und vergisst leider das
a.) es schwarz-gelb nicht besser machen wird
b.) Reformen ihre Zeit brauchen zu greifen
c.) es auch positive Impulse von Rot-grün gab und gibt

Grüßle

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Und warum sind dann Neuwahlen?

Antwort von nini+ am 31.05.2005, 10:38 Uhr

Feigheit? Keine Böcke mehr? Politisches Kalkül?

Wenn es so ist wie du schreibst - Reformen dauern, wirtschaftliche Lage sowieso schwierig etc., dann könnte die Regierung doch ersteinmal weiter machen. Bis 2006 ist doch Zeit.

Aber ich werfe der SPD vor, dass sie einfach keine Lust mehr hat. Denn um die Situation zwischen Bundestag und Bundesrat zu verändern, müssen sie ja verlieren. Vielleicht denken sie sich, lieber jetzt verloren als im nächsten Jahr mit einem noch viel miserableren Ergebnis.

Ich denke auch, dass einmal begonnene Reformen durchgezogen werden sollten, auch wenn sie vielleicht nicht perfekt sind, Hauptsache, es passiert etwas. Aber sich nach der Hälfte der Zeit hinsetzen und sagen, so jetzt warten wir mal ab, was oder ob etwas passiert, die dringenden Dinge, die noch anstehen verschieben wir mal, kostet eh zuviel Kraft, ist auch keine Art.

Ich habe kein Problem mit Frau Merkel. Gut, sie ist jetzt nicht sonderlich charismatisch. Aber um sich gegen diesen intriganten Männerhaufen durchzusetzen, braucht man doch eine gehörige Portion Mut und Kraft.
Fragt sich jetzt nur noch, wofür sie steht...

LG
nine

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ich frag mich auch...

Antwort von Leolu am 31.05.2005, 10:54 Uhr

Hallo!
Ich habe mal im Vodeotext diese Umfragen durchgeguckt, knapp 50% sagten, sie würden die CDU wäheln, aber nur knapp 30 % glauben, daß es so besser wird. Warum bitte wählen dann die anderen 20%?
Persönlich denke ich, abwärts ging es schon unter Kohl, und es braucht länger um alles wieder auf Vordermann zu bringen. Aber wir wollen immer schnell alles haben, daher kommen ide Politieker mit lauter fixen Ideen, die einfach nicht hinhauen auf die Schnelle. Auch wenn es nicht klappt, die SPD probiert wenigstens etwas, bei der CDU gab es in den letzten Jahren nur Lethargie.
Und ehrlich gesagt, ich glaueb nicht, daß es wirklich viel besser geht. Man kann keine Arbeitslätze schaffen, wo der Weltmarkt jetzt so offen ist, und fast jeder Firma billig im AUsland produziert. Wären die Firmen gezwungen hie rzu produzieren, wären die Sachen zu teuer und der Spardeutsche würde sie nicht kaufen, aber gleichzeitig wird gejammert, daß so viele firmen abwandern. Es geht nicht alles, billige Ware und Arbeit! Zumindest aus meiner Sicht ist das das größte Problem, eine Lösung habe ich auch nicht, wenn, dann müßte es globale Mindestlohnsätze geben und das ist wirklich nicht machbar und hätte auch seine Nachteile! Aber vielleicht gibt es ja irgendwann einen schlauen Kopf mit machbaren Ideen.
LG
Nina

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Re: Und warum sind dann Neuwahlen?

Antwort von Schwoba-Papa am 31.05.2005, 11:10 Uhr

Neuwahlen sind weil Rot-Grün keine Stimm-Mehrheit im Bundesrat mehr hat und
somit nicht mehr Handlungsfähig ist, keine Gesetze durchbringen kann und nicht

weil sie keinen Bock mehr haben !

Grüßle

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Re: Und warum sind dann Neuwahlen?

Antwort von Nina3Jungs am 31.05.2005, 11:39 Uhr

Ganz einfach: Die Landtagswahlen wurden jetzt mehrfach als rotestwahlen gegen die Regierungspolitik missbraucht und dadurch wurde nun mit der letzten Wahl durch die Verschiebung der Mehrheiten die Regierung faktisch handlungsunfähig gemacht, da jede weitreichende Änderung der Bestätigung durch den Bundesrat bedraf. Und diesen Zustand noch für 1 1/2 Jahre hinzuziehen wäre verantwortungslos.

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ganz klar

Antwort von ninas59 am 31.05.2005, 12:25 Uhr

Verona Feldbusch!!! Sorry Poooooth

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Und Jauch als Vize-Kanzler ?

Antwort von Schwoba-Papa am 31.05.2005, 12:44 Uhr

und Aussenminister !

Grüßle

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Re: Mal dumm gefragt !

Antwort von Tina_02 am 31.05.2005, 12:53 Uhr

Vielleicht kommt er ja tatsächlich - da die CDU ja alles, was sie bei der SPD konsequent blockiert hat, damit die ja keine Ergebnisse erzielen konnten, jetzt doch selber durchziehen will - siehe Subventionen streichen etc.

Armes Land, wenn es bei der Politik nicht um das Land sondern um die eigene Macht geht, oder???

LG Tina

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Re: Ich frage mich auch was Ihr wollt?

Antwort von marit am 31.05.2005, 13:22 Uhr

na nun mal halblang. Wer ist denn das "Ihr", das du da ansprichst? Erstens sind wir nicht im Gegensatz zu dir als Individuum eine dumpfe Forumsmasse, sondern alle Einzelindividuen - und da glaube ich kaum, daß es dieselben sind, die regelmäßig über beide Parteien schimpfen - allenfalls an der Stelle, wo sie vergleichbare Positionen vertreten (wie z.B. in Bezug auf Hartz IV). Wieso soll das nicht legitim sein und weshalb ist man dann gleich Nazi in Spe? Wirklich lächerlich, diese Vermutung. Es gibt nämlich durchaus andere Möglichkeiten mit dem Problem der Arbeitslosigkeit umzugehen. Mein Favorit ist hier das dänische Modell: Wenn man arbeitslos ist bekommt man ein wirklich hohes Arbeitslosengeld (ca 90 % des letzten Nettolohnes), aber eben nur für sehr kurze Zeit. Findet man binnen dreier Monate keinen neuen Job (was viel leichter ist als hier, weil es keinen so umfangreichen Kündigungsschutz gibt und die Unternehmen daher weniger Angst haben, Menschen einzustellen- auch mal um zu schauen, ob sie sich bewähren), fungiert die Kommune als eine Art Zeitarbeitsfirma: sie stellt den Arbeitnehmer dann ein -manchmal für kommunale Aufgaben, manchmal "leiht" sie ihn an Unternehmen aus - dies aber eben nicht als ABM-Maßnahme, sondern mit realem tariflichen Einkommen unter normalen Arbeitsmarktbedingungen. Verweigert man sich dieser Maßnahme, wird ab sofort nur noch das Existenzminimum gezahlt (egal, wie lange man vorher gearbeitet hat). Da das ganze System nicht über eine Arbeitslosenversicherung finanziert wird, sonder allein über Steuern, ergibt sich eben auch kein grundsätzlicher Versicherungsanspruch. Gekoppelt mit einer wirklich guten Gleichstellungs- und Familienpolitik (wie in allen skandinavischen Ländern) wäre das für mich ein idealer Gesellschaftsvertrag.
In meinen augen ist das keine radikale Position - nur leider eine, die sich derzeit leider nicht in der deutschen Parteienlandschaft findet.

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Re: Und warum sind dann Neuwahlen?

Antwort von sterntaler am 31.05.2005, 15:29 Uhr

hi nini+...

bin voll und ganz deiner meinung! 16 jahre lang, hatte die SPD zeit gehabt,....ihre(!) ideen zu formulieren und sie dann in die tat umzusetzen und es besser zu gestalten...es der CDU vorbildlich zu zeigen! stattdessen,...geht es immer mehr die bachgass abwärts! (:o(

jetzt kommt mir bloß keiner und sagt,...nun,...wie hätten die diesen karren aus dem dreck ziehen sollen?
naja,...freunde,....sie haben es nun sogar geschafft, dass dieser karren nicht mehr fahrtüchtig ist!!! >:o((

währenddessen werden nur noch gesetze für gesetze geschaffen,...sodass selbst ein beamter sich seiner nicht mehr sicher sein kann,...heute so und morgen schon wieder hinfällig,...so kann man kein land aufrechterhalten und kein volk auf lange zeit zum erfolg führen! (:o(

vielleicht sogar vergleichbar mit seiner unbeständigkeit in seinem privatleben,...heute die und morgen die!(:o(
herr schröder hat bei mir haushoch nach seinen ersten heftigen "wahlversprechern", im wahrsten sinne des wortes!!!, verloren und bisher konnte er auch bei mir keine pluspunkte mehr sammeln!

sorry aber auch ich,... wünsche angie, trotz dass sie für die männerwelt eine äußerliche unattraktivität aufweist, alles gute und viel glück und erfolg...sie hat vielleicht wirklich mehr biss als frau in dieser männerdomaine als mancher mann! ;o))

wir frauen wissen doch selbst, ...dass wir immer letztendlich das erreichen, was wir wollen! ;o))


wollen wir nur hoffen,....dass das wetter uns bis herbst keinen streich spielt und der osten erneut absäuft!!! ;o))

liebe grüße
sterntaler

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talerchen, 16 Jahre? Da verwechselst du was...

Antwort von marit am 31.05.2005, 16:01 Uhr

So alt ist die SPD-Regierung noch lang nicht, es sind erst 7 Jahre. Abgesehen davon: DASS wir jetzt so tief in der Scheiße sitzen hat damit zu tun, daß wir nicht zu der Zeit etwas gespart haben, als wir noch konnten - zuletzt Ende der 8oer Anfang der 90er. Abgesehen davon stimme ich dir nicht darin zu, daß die SPD /Grünen-Koalition nur Scheiße gebaut hat: sie hat eine deutsche Beteiligung am Irak-Krieg verhindert, gleichgeschlechtliche eingetragen Partnerschaften ermöglicht, alternative Energien gefördert, die BaföG-Raten erhöht und nicht wenig Geld für den Ausbau von Ganztagsschulen zur Verfügung gestellt. Das ist einiges mehr an Gutem, was ich bezüglich der CDU-Regierung zuvor in einem vergleichbar "kurzen" Zeitraum aufzählen könnte.

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nee, ist schon richtig!

Antwort von Schokoladenkuchen am 31.05.2005, 16:22 Uhr

16Jahre lang (während der CDU-Zeit) hätte sich JEDE Partei schon mal Gedanken machen können, um dann beim Machtwechsel in die vollen gehen zu können.
Die SPD hatte 7Jahre Zeit was zu bewegen. Hat halt auch nicht besser funktioniert. Traurig aber wahr.
Irgendeiner muss nun mal demnächst diesen Job (weiter)machen.
Mal sehen, wer uns als nächstes beglücken darf.

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als Partei und als Politiker

Antwort von Schwoba-Papa am 31.05.2005, 16:42 Uhr

geht man nie in "die Vollen" !

Politik funktioniert nun mal so nicht. Das sind Deals, Kompromisse, Abstriche und Konsolidierungen notwendig.

Aber was nützt es uns : Ob nun Angie oder Gerhard, es geht wohl immer um die Quadratur des Kreises, nur kehren halt neue Besen besser, nur was kehren sie überhaupt ?

Grüßle

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oh nein marit,...da hast du wohl nicht richtig verstanden! ;o)

Antwort von sterntaler am 31.05.2005, 16:45 Uhr

16 jahre lang hatten sie zeit neue pläne und ideen zu formulieren um es während ihrer amtszeit dann gut umzusetzen,....denn solange regierte die CDU(!) in deutschland! :o) oder hat die SPD währenddessen winterstarre gehalten? *sfg*
ich weiß sehr wohl was ich schreibe! ;o))

aber lassen wir dass besser,....es ist mühselig über eine sache zu diskutieren,...wenn rot-grüne socken auf schwarzen raben prallen ;o) letztendlich führt es für alle zu keinem befriedigenden ergebnis, sondern artet mal wieder aus! ;o))

liebe grüße
sterntaler,...der sich dank der SPD nicht mehr zum arzt getraut, da er es sich nicht mehr leisten kann!!! >:o(

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Re: nee, ist schon richtig!

Antwort von marit am 31.05.2005, 16:49 Uhr

vor 22, 16 oder sogar 6 Jahren waren die Probleme aber ganz andere als heute. Man kann nicht Jahrzehnte im Voraus irgendetwas in Schubladen ausarbeiten, währedn die Globalisierungseffekte unberechenbar an einem vorbeizischen.
Gut, vieles, was wirklich helfen würde hätte man vorbereiten können: daß die Rentenkassen kollabieren war schon lange absehbar. Aber statt nach "mehr Kindern" zu schreien, könnte man ja sagen ok, wir schaffen die Rentenversicherungen ab (das bringt auch die Lohnnebenkosten runter) und machen eine steuerfinanzierte Basisrente von 700 Euro für alle, der Rest ist Privatvorsorge. Das würde einige zukünftige Probleme in diesem Land lösen - aber eine Wahl könnte man damit nicht gewinnen. Stattdessen gibts jetzt die Riester-Rente: auch eine Errungenschaft der Koalition- und doch auch keine so üble Sache.

Richtig zügig Dinge auf die Beine stellen, kann man in einem demokratischen System eines so großen Landes nicht so einfach, das ist nicht die Schuld der einzelnen Parteien oder Regierungsvertreter sondern die unseres speziellen halbföderales Systems. Die Franzosen oder die Briten habens da leichter, die wählen nur alle paar Jahre und dann haben die Regierungen weitgehend freie Hand. Bei uns ist der Bundesrat immer spätestens 2 Jahre nach Amtsantritt einer Partei mit den Köpfen der anderen Partei besetzt und es gibt wieder eine Blockade. Diese Ausgewogenheit war jahrzehntelang ein großer demokratischer Vorteil in unserem Land - heute aber, wo auch politische Prozesse viel schneller greifen müßten, ist es ein Nachteil. Egal wer regiert.

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