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Geschrieben von Sina26 am 13.10.2005, 18:27 Uhr

Eine Frage, was ist für euch eine Ökomutti?

Also ich kaufe für Fynn die Pflegeprodukte, Kleidung und manches Spielzeug, das getestet wurde. Zudem besuche ich bald Pekip und habe mir ein Tragetuch bestellt, aber erstmal zur Probe, ob es etwas für mich ist. Bin ich nun eine Ökomutti? Besonders an die, die Schiß hatten in Kursen mit Ökomuttis zu landen. Also was sind für euch Ökomuttis und gibst daran auszustezen?

 
11 Antworten:

Re: besonders an moneypenny ist die Frage gerichtet. o.T

Antwort von Sina26 am 13.10.2005, 18:28 Uhr

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Re: Eine Frage, was ist für euch eine Ökomutti?

Antwort von Moneypenny77* am 13.10.2005, 18:34 Uhr

"Ich stille mein Kind bis es in den Kindergarten geht. Ich kaufe nur beim Biobauern ein. Ich habe keinen Kinderwagen, weil Kinder Trag- und keine Schieblinge sind. Mein Kind schläft bei uns im Bett bis es einen eigenen Partner hat. Ich koche für mein Kind ausschließlich selbst und werde nicht Opfer der brutalen Babynahrungsindustrie. Ich bin die weltbeste Mutter, weil ich mich 24 Stunden für mein Kind aufopfere. Ich habe auch heute, nach 18 Jahren, noch nicht das Bedürfnis verspürt, mal mit einer Freundin ohne meine Kinder einen Kaffee trinken zu gehen."-Mütter. Was natürlich rein gar nichts mit dem eigentlich Sinn des Wortes "Öko" zu tun hat.

Was daran schlimm ist? Nichts, jeder, wie er mag. Aber damit kann ich nichts anfangen und muß mir in diesen Kreisen auch nicht die Zeit totschlagen.

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Wo hast die Definition her?!

Antwort von fusel am 13.10.2005, 18:38 Uhr

Die ist ja geil *lach*.
Muß ich glatt mal nachdenken ob mir nochwas einfällt, aber ich glaube du hast nichts ausgelassen.

LG

fusel

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Re: Ich hoffe, dass es nur als Witz gemeint war denn

Antwort von Sina26 am 13.10.2005, 18:43 Uhr

solche Menschen sind die absolute Seltenheit und wären auch nicht mein Fall und ich kann es kaum fassen, dass du wirklich gedacht hast, dass aus diesen Personen die Babygruppen bestehen, denn dann würde ich dich für weltfremd halten ;-))

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Oooch schade Moneypenny...

Antwort von tinai am 13.10.2005, 18:48 Uhr

.... denn dann passe ich auch nicht zu Dir :-)

Bin nicht ganz so extrem wie beschrieben und schon wegen meiner strapaziösen Berufstätigkeit kann ich meine Kinder sicher nicht überbetüdeln, aber vieles trifft auf mich zu.

Nur mach ich kein Aufhebens darum und finde wie Du, jeder wie es für die eigene familiäre Situation passt. Ich habe auch gar keine Lust sowas dauernd anderen gegenüber zu thematisieren oder zu bewerten.

Ökomutti ist für mich in reiner Wolle gekleidete Babys.....

Gruß Tina

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*ggggggggggggggggggggg* @moneypenny@tinai

Antwort von susu3 am 13.10.2005, 19:03 Uhr

So, habe jetzt mal alles nachgelesen und möchte bei Euch mitmachen *gggg*.

Bin ich froh, dass ich nicht die Einzige bin, die so veranatwortungslos denkt. Hier kann man schon mal Zweifel bekommen....

@tinai: ich finde, für eine "echte" Ökomutti müssen diese von Moneypenny aufgezählten Dinge ALLE erfüllt sein. Sonst ist man keine Ökomutti und darf weiter bei den Verantwortungslosen mitmachen *sfg*

Oder wie sehr Ihr das ?

Als meine Tochter 8 Monate alt war, habe ich wahrscheinlich auch noch gedacht, gesicherte Steckdosen und Aufpassen, dass sie nicht vom Wickeltisch fällt reichen für die 100 %ige Sicherheit aus.

Wenn die älter werden, wird es schwieriger. Aber das merkt man dann ja. Dann muss man z.B. jede einzelne Kerze aus dem Haus räumen für die nächsten ca. 15 Jahre, Fenster zunageln etc.

Aber ich schweife ab....

GLG
Susu

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Also ich bin keine - oder doch?

Antwort von KaMeKai am 13.10.2005, 19:11 Uhr

Ich habe meine Kinder 9 Monate voll und insgesamt 1 1/2 Jahre gestillt, habe sie in Stoffwindeln gewickelt und im Familienbett schlafen lassen?
Bin ich also eine Ökomutti? Sehe aber gar nicht so aus, gehe arbeiten mit lackieren Fingernägeln, fahre Auto statt Fahrrad. Also eine inkonsequente Ökomutti?
LG
Kathrin

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Re: Eine Frage, was ist für euch eine Ökomutti?

Antwort von Moneypenny77* am 13.10.2005, 19:38 Uhr

Also, insbesondere für Sina als Neumutti ;-), mal ein Schwank aus meiner weit entfernten Zeit (18 Monate seit heute) als blutige Anfängerin.

Als ich so vor mich hin brütete, war mir klar, daß ich ja als "bodenständige, intelligente und normale junge Frau" quasi gar nicht anders könne, als ohne großes zutun eine total perfekte Mutter zu sein. Nerven wie Drahtseile, super-kinderlieb, immer gern genommen als Babysitterin: was sollte mich da schon ins Wanken bringen? Entbinden? Was einer Kinderkram, daß haben selbst die dümmsten Luschi-Tiffys, die ich kenne geschafft, das mache ich mit links und koche entwerfe nebenher noch einen Anlagevorschlag für einen 3-Millionen-Kunden. Stillen? Hallo, was bitte soll daran schwer sein, einem Kind die Titte in den Mund zu schieben?

Ja, ja... Theorie und Praxis... Bis zu den Austreibungswehen (und bis dahin war es ein echtes Kinderspiel, ich war nach wie vor für einen dummen Spruch gut) war ich kontrolliert, souverän, die perfekte Gebärerin auf dem Weg zur perfekten Mutter. Meinem Mann entgleisten schier die Gesichtszüge, als ich mittendrin anfing zu heulen, schrie "Tackert alles da unten zu, ich brauchen noch 10 Jahre, um mich reif genug für ein Kind zu fühlen". Jegliche Selstsicherheit war dahin. Es wurde auch nicht besser. Stillen WAR nämlich ein Problem, denn ich war zwar in der Lage, meinem Sohn besagte "Titte" in den Mund zu schieben, aber er leider nicht, daran zu saugen. Damit gab ich mir den ersten Minuspunkt. Nach 4 Tagen zu Hause hatte ich abends ein schreiendes Kind, daß sich nicht von mir, sondern nur von seinem Vater beruhigen ließ. 5 Minuspunkte. Nach zwei Wochen hatte ich mehr Minuspunkte zusammen, als Katie Price und war mir sicher, daß ich die absolute Versagerin sei. Und dann sollte ich auch noch zum PEKiP, wo sicher nicht eine solche Nullnummer wie ich sitzen würde, denn schließlich kann ja niemand so unfähig als Mutter sein, wie ich.

Zum Glück saßen dort nur Unfähige. Die eine mehr, die andere weniger, die eine in der einen, die andere in der anderen Beziehung.

Ich habe aber nicht nur gelernt, daß man nicht perfekt sein kann und nicht sein muß und daß Ich als Mutter immer noch ein Mensch sein darf, sondern ich habe auch gelernt, mich eben nicht für die Schlauste zu halten, wenn bei mir was klappt und bei anderen nicht.

Wie ich schon schrieb, habe ich meinen Sohn nach 10 Tagen in sein Bett ausquartiert. Wir konnte einfach alle nicht schlafen. Mein Mann nicht, weil er wach wurde, wenn der Kleine Hunger hatte und ich nicht, weil ich bei jeder kleinsten Bewegung kerzengerade im Bett lag und das Licht anhaute, womit wir alle wach waren. Somit schliefen wir alle nicht. Unser Sohn war kerngesund, kein Frühchen, also mußten wir was tun. Oki, bei uns hat es funktioniert, Schlafen war nie ein großes Problem bei uns, und als es zu einem wurde, habe ich nach 2 Wochen Theater 3 Tage geferbert und es lief wieder.

Aber ich habe auch Mütter kennengelernt, bei denen die Kinder aus persönlichen Gründen lange im SchlaZi geschlafen haben und für die das auch kein Problem war. Und daraus habe ich gelernt, daß es bei schrecklich vielen Dingen kein "richtig" und "falsch" gibt, sondern daß Eltern und Kinder ein ganz eigener Kreislauf sind und jeder anders funktioniert. Ich habe gelernt, daß ich keine schlechte Mutter bin, weil ich Dinge anders mache, als eine "gute" Mutter, denn ich habe ein anderes Kind und bin ein anderer Mensch. Und ich habe gelernt, daß ich jeden Tag mit meiner Aufgabe wachsen muß, um als Mutter zu wachsen und mein Kind wachsen zu lassen.

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@moneypenny

Antwort von maleja am 13.10.2005, 19:45 Uhr

Lach, das hast Du sehr schön geschrieben. Geb Dir vollkommen recht.

GRuß
Silvia

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Kathrin Du gefällst mir immer besser....

Antwort von tinai am 13.10.2005, 21:37 Uhr

..schreibe aber nicht, wie lange ich gestillt habe, sonst bricht hier ein Zerwürfnis los.

Aber ich kanns toppen!

außerdem fahre ich Rad und U-Bahn aus Öko-Überzeugung ;-)

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Ihr gefallt mir beide

Antwort von maleja am 13.10.2005, 21:44 Uhr

;-)))

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