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Mit Gymnastik vorbeugen

Mit Gymnastik vorbeugen

Für die jetzige Großmuttergeneration war klar: Werdende Mütter gehen zur Schwangerschaftsgymnastik. Denn gezielte Körperarbeit hat viele Vorteile für schwangere Frauen.

Die Schwangerschaftsgymnastik kann helfen, Verspannungen, Rückenproblemen, Krampfadern oder Hämorrhoiden vorzubeugen, die im Laufe der 40 Wochen auftreten können. Oder sie lindert die Beschwerden zumindest. Nicht zuletzt können Sie mit auf die Schwangerschaft abgestimmten Übungen Muskelpartien stärken und andere Bereiche lockern. Das kommt Ihnen während der Entbindung zugute.
 
An die Stelle der klassischen Schwangerschaftsgymnastik sind heute unterschiedliche andere Angebote für werdende Mütter getreten. Sie haben also viel Auswahl, um sich fit zu halten und dabei möglichst gut auf die Geburt vorzubereiten.

Geburtsvorbereitungskurs

Ein solcher Kurs vermittelt Ihnen Infos zum Ablauf der Geburt, zu Geburtspositionen und den Umgang mit Schmerzen. Sie erfahren etwas dazu, wie Sie Ihren Atem bei der Geburt einsetzen können. Oder welche Übungen typische Schwangerschaftsbeschwerden wie Ischiasschmerzen lindern. Ein guter Kurs stärkt das Vertrauen einer Frau in ihren Körper und ihre Fähigkeiten. Um die 24. Schwangerschaftswoche herum ist der beste Zeitpunkt für den Start. Da das Angebot begrenzt ist und Kurse oft schnell ausgebucht sind, lieber schon einige Wochen früher anmelden. Anbieter klassischer Geburtsvorbereitungskurse sind Geburtskliniken, Geburtshäuser, Hebammenpraxen oder freiberufliche Hebammen. Wird der Kurs von einer Hebamme geleitet, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Körperarbeit für Schwangere

Da ist für jeden Geschmack etwas dabei, die Palette reicht von Bauchtanz über Tai Chi und Wassergymnastik bis zum Yoga. Solche Angebote sind kein Ersatz für den Geburtsvorbereitungskurs. Sie sind jedoch eine gute Ergänzung und bringen selbst sonst eher Unsportliche sanft in Schwung. Welche Art Kurs Sie belegen wollen, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Im Grunde haben alle das gleiche Ziel: Sie wollen Kondition und Ausdauer steigern, Spaß machen, das Körpergefühl stärken und Stress abbauen helfen.

Bauchtanz kombiniert zum Beispiel den Spaß an der Musik mit dem an der Bewegung. Er stärkt den Beckenboden und hilft vielen Frauen, ihre Rundungen besser zu akzeptieren. Yoga ist gut für Körper und Seele. Neben Entspannungs- und Atemtechniken bietet es mentale Übungen, die innere Ruhe einkehren lassen und die emotionale Verbindung zu Ihrem Baby fördern. Bei Aquagym gibt das Wasser so viel Auftrieb, dass Sie nur noch etwa ein Zehntel Ihres Körpergewichts selbst bewegen müssen. Eine Wohltat für den Kugelbauch und die Bänder, die durch die Haltearbeit strapaziert sind. Sehr hilfreich sind auch Kurse, die einen Schwerpunkt auf das Beckenbodentraining legen. Ein Gefühl für den Beckenboden hilft sowohl während der Geburt als auch später in der Rückbildungszeit.

Spezielle Angebote für Schwangere finden Sie bei den oben genannten Anbietern. Aber auch bei Familienbildungsstätten, in Mütter- und Familienzentren, Schwimmbädern, Fitness- und Sportcentern. Die Kosten sind grundsätzlich zwar Privatsache, aber fragen Sie mal bei Ihrer Kasse an. Manche beteiligen sich im Rahmen ihrer Präventionsprogramme an den Kosten - wenn die Kursleiter eine entsprechend qualifiziert sind. Welche Kursleiter Ihre Kasse in einer bestimmten Region akzeptiert, steht u.U. auch auf deren Homepage unter "Präventionsangebote".

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: August 2016

   

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