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Gepäcktipps für Reisen mit Flugzeug, Auto und Bahn

Gepäcktipps für Reisen mit Flugzeug, Auto und Bahn

Je nachdem mit welchem Transportmittel man sich auf den Weg in den Urlaub macht, sollte man beim Packen seines Reisegepäcks ein paar Dinge wissen. Lesen Sie hier, was es bei Flugzeug, Fernbus, Bahn und Schiff zu beachten gilt.

Fliegen: Gepäckbestimmungen fürs Flugzeug

Für Koffer und Handgepäck, das mit ins Flugzeug soll, gelten aus Sicherheitsgründen besonders strenge Vorschriften.

Flüssigkeiten im Handgepäck

Einige Reisende vergessen immer noch, dass im Flugzeug keine Behälter, die mehr als 100 Milliliter Fassungsvermögen haben oder mit flüssigen Substanzen gefüllt sind, ins Handgepäck dürfen. Zu den verbotenen Substanzen zählen auch Gels, Pasten, Lotionen und der Inhalt von Druckbehältern, wie z. B. Haarsprays, Rasierschaum, Deosprays etc. Auch Zahnpasta, Haargel, Getränke, Suppen, Sirup, Parfum und andere Artikel mit ähnlicher Konsistenz werden vom Sicherheitspersonal aussortiert und entsorgt. Wer trotzdem z. B. Cremes, Shampoo oder Duschgel im Handgepäck mitnehmen möchte, muss geringe Mengen in kleine, durchsichtige Behälter abfüllen, die wiederum zusammen in einem transparenten, wiederverschließbaren Plastikbeutel (Gefrierbeutel) mit insgesamt maximal einem Liter Fassungsvermögen gepackt werden.

Babynahrung und Medikamente

Ausnahmen gelten für Babynahrung und Arzneimittel. Babynahrung, die für die Dauer des Fluges unbedingt benötigt wird, darf mit an Bord genommen werden. Genauso wie Spezialnahrung z. B. für Diabetiker. Babynahrung darf auch außerhalb des durchsichtigen Plastikbeutels transportiert werden, muss aber an der Sicherheitskontrolle separat vorgezeigt werden. Auch Medikamente (z. B. Nasenspray, Augentropfen oder Insulin) dürfen mit an Bord genommen werden. Bei Medikamenten muss im Zweifelsfall der Passagier durch Vorlage eines Rezepts belegen können, dass die Medikamente nötig sind. Wichtige Medikamente gehören sogar ins Handgepäck, denn geht der Koffer verloren, sind die Medikamente zumindest noch da.

Tipps fürs Packen

Die meisten Fluglinien sehen für Gepäckstücke bestimmte Gewichtsbeschränkungen und Größen vor. Überschreitet man diese Grenzen, werden teure Gepäckaufschläge fällig. Deshalb sollte man sich vor Reiseantritt am besten bei der Airline erkundigen, wie schwer und wie groß die Gepäckstücke sein dürfen. Beim Packen am besten deutlich unter dem Limit bleiben. Dann ist auch noch Spielraum, um vor Ort ein paar Souvenirs einzukaufen.

Sollte ein Koffer wirklich mal verloren gehen, kann man die Situation etwas entschärfen, in dem man kreuz und quer packt. Das bedeutet, in den Koffer des Partners und der Kinder auch noch ein paar Sachen für sich selbst und die Kinder einpacken und umgekehrt. Ist dann ein Gepäckstück weg, ist für die ersten Tage immer noch genug zum Anziehen für alle da.

Ob Hartschale oder Koffer mit flexibler Oberfläche, ist Geschmackssache: Hartschalenkoffer gelten als widerstandsfähiger und schützen den Inhalt besser - auch bei Regen. Koffer mit flexibler Außenhaut sind oft leichter, was wiederum den Vorteil hat, dass man mehr einpacken kann. Damit man das Gewicht des Koffers so wenig wie möglich tragen muss, sollte man auch darauf achten, dass die Rollen des Koffers sehr leichtgängig sind.

Koffer richtig abschließen

Es kommt immer wieder vor, dass Sicherheitsmitarbeiter am Flughafen zur Kontrolle Koffer öffnen müssen. Deshalb ist es am besten, seinen Koffer mit einem sogenannten TSA-Schloss zu sichern. Diese Schlösser können vom Sicherheitspersonal mit einem Universalschlüssel geöffnet und auch wieder verschlossen werden. Ist der Koffer mit einem anderen Schloss gesichert, wird das Schloss meistens aufgebrochen und dadurch beschädigt. Kritik wird immer wieder laut, dass TSA-Schlösser auch von Kriminellen mit nachgemachten Universalschlüsseln geöffnet werden können - das mag wohl sein, allerdings würden Verbrecher wohl auch vor einem anderen Schloss nicht halt machen. Und ein Schloss, das zumindest ohne Schaden von Sicherheitsleuten geöffnet werden kann, ist immer noch besser als gar kein Schloss.

Hier finden Sie noch weitere Tipps zum Fliegen mit Kindern.

Bahnreisen

Auch für Bahnfahrten gelten bestimmt Vorschriften, was Größe und Gewicht des Reisegepäcks angeht. Wer mit einem normal großen Koffer pro Person unterwegs ist und einem Handgepäckstück, ist bei Bahnreisen im grünen Bereich. Sogar sperrige Dinge wie Kinderwagen, Klappräde, verpackte Fahrräder, Rollstühle, Musikinstrumente oder Sportausrüstungen gelten als Handgepäck und werden kostenlos befördert.

Je nach Zugart (ICE, Talys, Interregio etc.) können abweichende Regelungen der Gepäckbeförderung gelten. Genauere Infos findet man z.B. hier.

Fahrten mit dem Fernbus

Grundsätzlich gilt für alle Fernbusanbieter: Ein Handgepäckstück darf immer kostenlos mitgenommen werden. Handgepäckstücke dürfen jedoch nur so groß sein, dass sie auch in der Gepäckablage über den Sitzen verstaut werden können. Die meisten Busunternehmen befördern auch ein bis zwei Reisegepäckstücke ohne Aufpreis - jedoch nicht alle. Auf den Internetseiten der Fernbusunternehmen findet man Maximalangaben, was Gewicht und Größe für Handgepäck, Reisetaschen und Koffer angeht. Um sich über die genauen Gewichtsgrenzen und Koffergrößen zu informieren, sollte man am besten vor der Buchung auf der Seite des Unternehmens noch mal nachlesen oder bei der Servicenummer des Fernbusbetreibers anrufen und nachfragen. Die Mitnahme eines Kinderwagens oder eines Rollstuhls ist grundsätzlich kein Problem, sollte aber bereits bei der Buchung oder zumindest ein bis zwei Tage vor Reiseantritt als Sperrgepäck angemeldet werden. Da diese Hilfsmittel unerlässlich sind, werden sie von Fernbusanbietern in der Regel kostenlos transportiert. Auch Fahrräder können in den meisten Bussen mitgenommen werden. Doch da hierfür die Kapazitäten begrenzt sind, müssen auch Räder frühzeitig angemeldet werden. Verreisen Sie mit viel Gepäck, kann dies etwas teurer werden: Die Kosten für zusätzliches Reisegepäck liegen bei den Anbietern zwischen 2 und 10 Euro je Gepäckstück.

Schiffsreisen

Auf einem Kreuzfahrtschiff ist viel Platz. Daher gibt es für Kreuzfahrtpassagiere in der Regel auch keine Beschränkung was Gepäckstücke angeht. Solange das Gepäck in die Kabine passt, ist alles in Ordnung. Auf sperrige Kinderwagen sollte man trotzdem verzichten - besser sind kleinere und leichtere Buggys, die gut zu verstauen sind. Kinderwagen und Buggys dürfen aus Sicherheitsgründen nicht im Gang oder im Treppenhaus geparkt werden, sondern müssen in der Kabine untergebracht werden. Bei der Buchung sollten Eltern auch nach einem Kinderreisebett fragen - häufig sind diese an Bord vorhanden und müssen nicht mitgebracht werden.

Eine Gepäckbeschränkung für Seereisende ergibt sich jedoch meist indirekt aus der Anreise: Wer mit dem Flugzeug zur Einschiffung anreist, unterliegt damit automatisch bestimmten Gepäckbeschränkungen, die von der Fluggesellschaft auferlegt werden.

Unterwegs mit dem Auto

Das meiste Gepäck kann man mitnehmen, wenn man mit dem Auto in den Urlaub fährt. Doch das ist häufig auch das Problem: Vom Ameisenspray bis zur Zahnspülung wird viel zu viel eingepackt. Auch wenn der Kofferraum leer sehr geräumig aussieht, stößt er beim Familienurlaub an seine Kapazitätsgrenzen. Damit Koffer, Taschen und Spielzeug bei einem Unfall nicht zu gefährlichen Geschossen werden, sollte man beim Packen und Beladen darauf achten, dass schwere Sachen unten liegen. Die Koffer möglichst aufgestellt nebeneinander in den Kofferraum stellen. Bei einer starken Bremsung drücken schwere Koffer und Co. dann gegen den Rücksitz - und nicht im Nacken. Gepäckstücke nie über die Oberkante der Rücksitzbank hinaus stapeln. So versperren sie nur die Sicht und können bei einer starken Bremsung in den Fahrgastraum rutschen.

Mit dem zusätzlichen Gewicht des Gepäcks muss man auch den Reifendruck anpassen.

Bei zu niedrigem Reifendruck verändern sich die Fahreigenschaften des Autos hinsichtlich Bremsverhalten und Kurvenverhalten. Außerdem erhöht sich der Spritverbrauch. Angaben zu den entsprechenden Druckwerten findet man in den Fahrzeugpapieren.

von Dagmar Fritz

Zuletzt überarbeitet: März 2016

   

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