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Modell-Vielfalt - hier gibt's eine Übersicht

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Kombikinderwagen

Der Kombiwagen ist für die gesamte Zeit gedacht, in der Ihr Baby im Kinderwagen sitzt. Bei diesen Modellen sind alle Varianten, die Sie in den nächsten drei Jahren brauchen, integriert bzw. werden mitgeliefert. Anfangs liegt Ihr Baby in der sogenannten Wanne oder Tragetasche. Nach etwa sechs bis neun Monaten montieren Sie den passenden Sportwagen-Aufsatz, so dass Ihr Kind aufrecht sitzen kann. Oder Sie können den Kinderwagenaufsatz abnehmen und den Wagen zum leichten Sportwagen umbauen. Sicherheitsbügel und 5-Punkt-Gurt sorgen ab diesem Zeitpunkt für den sicheren Halt Ihres Kindes. Schwenkbare Räder und ein höhenverstellbarer Schieber bringen zusätzlich Komfort, vor allem bei ausgiebigen Spaziergängen durch das Gelände oder in der Stadt.

Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Bremsen. Wie jeder andere Kinderwagen muss ein Kombikinderwagen mit einer Feststellbremse ausgestattet sein, da er schon bei leichtem Gefälle wegrollen kann. Für einen sicheren Stand ist ein großer Radabstand ausschlaggebend. Bei manchen Kombiwagen lassen sich auch unterschiedliche Räder montieren, damit Sie im Laufe der Zeit noch mehr Variationsmöglichkeiten haben. Diese "Alleskönner" sind sehr praktisch, müssen aber eine ganze Zeitlang halten. Deshalb sollten Sie auf eine stabile Bauweise und gute Qualität achten, - und das macht sich häufig am Preis bemerkbar. Bei Ihren Berechnungen sollten Sie aber im Blick behalten, dass Sie eben nur diesen Wagen kaufen müssen. Vergessen Sie allerdings das Zubehör nicht. Denn Sie benötigen der Jahreszeit entsprechend beispielsweise einen dicken Sitzsack, wenn Ihr Kind in der sportlichen Variante im Winter sitzt.

Klassischer Kinderwagen

Der traditionelle Kinderwagen ist nur für die ganz Kleinen geeignet. Sobald Ihr Kind sitzen kann, möchte es auch im Kinderwagen nicht mehr "herumliegen" und wird entsprechend im Wagen zappeln und sich aufrichten. Spätestens jetzt benötigen Sie einen neuen Wagen, der den neuen Anforderungen entspricht. Die klassische Variante eines Kinderwagens ist allerdings für die Anfangszeit sehr bequem. Die Räder sind meistens sehr groß und gut gefedert, und das Gestell ist sehr hoch, so dass Sie sich nicht weit herunter neigen müssen, um Ihr Baby aufzunehmen. Das kann gerade für Frauen mit einem Kaiserschnitt oder Rückenproblemen von Vorteil sein. Außerdem sind die Babys vor Wind und Wetter und vor allzu neugierigen Blicken gut geschützt, da die Wände der Babyschale verhältnismäßig hoch sind.

Wenn Sie also eine richtig bequeme Karosserie für Ihr Baby suchen und Sie den Wagen entweder gebraucht oder sehr günstig bekommen oder einfach Lust auf mehrere Kinderwagen haben, lohnt sich so ein Modell für die Anfangszeit schon. Sie müssen allerdings auf Gewicht und Einklappkomfort achten und ob ein oftmals sehr großes Modell auch in Ihren Kofferraum passt.

Travel-Systeme

Beste Variationsmöglichkeiten bietet ein sogenanntes Travel-System. So können Sie verschiedene Module eines Herstellers wie beispielsweise Babyschale oder Autositz perfekt mit dem Kinderwagen kombinieren. Durch ein einfaches Click-System werden sie schnell und unkompliziert auf dem Kinderwagengestell eingerastet. Einige Anbieter haben sogar eine Hartschalenwanne für die ersten Wochen, Tragtaschen für die etwas Größeren und Fußsäcke für später im Sortiment. Und sobald Ihr Baby sitzen kann, wird durch den Sportwagen-Aufsatz ganz einfach ein Sportwagen oder Buggy draus.

Travel-Systeme haben gleich mehrere Vorteile: Sie können Ihr Baby samt Sitz ganz einfach aus dem Auto nehmen und auf das Fahrgestell setzen. Das ist enorm praktisch, wenn man nur mal schnell Einkaufen gehen will. Vor allem, wenn der kleine Schatz gerade eben eingeschlafen ist. Für längere Strecken sollten Sie allerdings immer den Kinderwagen-Aufsatz benützen, da die aufrechte Haltung in der Babyschale den kleinen Rücken noch zu sehr belastet. Ein Travel-System ist obendrein meist günstiger, als Autositz, Babyschale und Sportwagen einzeln zu kaufen - und man hat alles schön in einem Design. Mehr über die Wahl des richtigen Travel-Systems lesen Sie hier...

Sportwagen

Egal ob Sie einen umgebauten Kombiwagen oder einen reinen Sportwagen haben, diese Modelle können Sie erst nutzen, wenn Ihr Kind längere Zeit selbstständig sitzen kann. Dann sind Sportwagen extrem praktisch, denn Sie können mit leichten Umbaumaßnahmen (beim Kauf unbedingt zeigen lassen) die Fahrtrichtung verstellen. Je nach Laune des Kindes können Sie es zu Ihnen oder nach vorne schauen lassen. Außerdem sind Sportwagen wendig und lassen sich leicht schieben. Ob Sie ein Modell für die Stadt oder fürs Gelände benötigen, können Sie ganz individuell entscheiden - es gibt eine große Auswahl an Sportwagen. Wichtig ist, dass die Fußraste verstellbar ist, und so der Wagen mit Ihrem Kind "mitwächst". Auch die Lehne sollte verstellbar sein, so dass Sie Ihr Kind hinlegen können, wenn es einschläft. Der Sportwagen ist mit seinen schwenkbaren Vorderrädern genauso wendig wie der Buggy, ist jedoch stabiler und mit den besonders gefederten Reifen besser für die sportlichen Ausflüge ins Gelände geeignet.

Aber nicht alle Sportwagen sind auch für sportliche Aktivitäten geeignet. Wenn Sie den Sportwagen auch zum Joggen und Skaten mitnehmen möchten, dann sollte er eindeutig vom Hersteller dafür gekennzeichnet sein. Ärzte raten unabhängig vom Kinderwagen, Babys erst nach einem Lebensjahr mit zum Sport zu nehmen, da die ruckartigen Bewegungen der empfindlichen Wirbelsäule des Kindes schaden können. Anfangs sitzt Ihr Kind noch sehr viel im Wagen, deshalb empfehlen Experten für die Zeit, bis die Kinder laufen können, eher den Sportwagen als den Buggy, weil Sportwagen durch ihre stabilere Bauweise bequemer und rückengerechter sind. Nutzt Ihr Kind den Wagen nur noch für die Zeiten, in denen es nicht mehr selbst laufen möchte, können Sie bedenkenlos auf einen Buggy umsteigen, der um einiges leichter als ein Sportwagen ist.

Buggy

Der kleine "Flitzer" kommt zwar erst etwas später zum Einsatz, ist aber ideal für die Stadt und kurze Strecken. Er ist schnell zusammenfaltbar, im Auto überall hin mitzunehmen und leicht zu tragen. Gerade für kurze Einkaufsbummel oder auf dem Weg zum Spielplatz können Buggys natürlich auch für Sitz-Frischlinge genutzt werden. Doch Ihr Kind sollte schon eine gewisse Rückenmuskulatur haben. Sonst ist das Sitzen im Buggy zu anstrengend, da sein Rücken nicht die nötige Unterstützung findet, wenn die entsprechende Federung fehlt. Auch beim Buggy sollten Sie die Rückenlehne verstellen können, so dass Ihr Kind die Möglichkeit hat, sich auszuruhen. Der Buggy ist nicht winterfest, Sie müssen deshalb darauf achten, ob Sie einen passenden Sitzsack finden oder in der Zeit nicht doch auf den Sportwagen zurückgreifen. Bei Schnee sind die kleinen Doppelräder eines Buggys schlecht zu manövrieren, auch hier sticht der Sportwagen den Buggy aus.

Zwillingskinderwagen

Nicht nur Eltern mit Zwillingen nutzen die Zwillingskinderwagen. Auch bei Familien mit Kindern, die nur wenige Jahre Altersunterschied haben, kommt der Geschwisterwagen zum Einsatz. Da beide Kinder im Kinderwagen längere Zeit bequem sitzen (oder liegen) können, ist ein solcher Wagen gerade für junge Mütter, deren Partner ganztags arbeiten, der ideale Begleiter für den Alltag. Sie sind trotzdem unabhängig und können Einkäufe tätigen, ohne sich um die Sicherheit ihres größeren Kindes im Verkehr sorgen zu müssen. Auch lassen sich die Einkäufe und das ganze Equipment für die Lütten gut verstauen. Allerdings sind die Zwillingswagen natürlich entsprechend groß und im Vergleich zu normalen Kombiwagen etwas unhandlich. Achten Sie deshalb beim Kauf auf den Wendekreis und die Lenkbarkeit des Wagens.

Sie haben die Wahl zwischen Modellen, in denen Ihre Kinder nebeneinander oder hintereinander sitzen. Nebeneinander hat den Vorteil, dass die Kinder miteinander spielen und sich anschauen können - der Wagen wird insgesamt aber natürlich sehr breit. Sitzen die Kinder hintereinander, hat der Wagen die Breite eines normalen Kombi- oder Kinderwagens, und Sie kommen damit auch durch engere Gassen im Supermarkt. Das hintere Kind sieht allerdings wenig von der Welt, das kann zu Unstimmigkeiten führen, wenn das Zweitgeborene älter wird. Können beide Kinder schon sitzen, bietet sich ein Zwillingsbuggy an. Wie der normale Buggy auch, lässt sich ein Zwillingsbuggy leicht zusammenklappen, hat durch die bewegliche Radaufhängung einen engen Wendekreis und ist insgesamt sehr leicht im Handling.

Jogger

Ein Jogger gibt schon durch seinen Namen den Hinweis auf seine Funktion: Er ist ideal fürs Gelände, wenn Mama oder Papa sportlich aktiv sein möchten. Diese Modelle haben meistens nur drei große Räder, die festgestellt sind, so dass der Fahrer mit nur einer Hand lenken kann. Zudem sind diese Wagen sehr kippsicher und auf größere Laufgeschwindigkeiten ausgelegt. Durch seine stabile Bauweise, die darauf ausgelegt ist, auch bei unwegsamem Gelände eine sichere Fahrweise zu gewährleisten, ist ein Jogger für enge Straßen in der Stadt oder gar die U-Bahn eher unpraktisch. Auch das Eigengewicht ist sehr hoch. Als Zweitwagen, der ausschließlich fürs Joggen oder Skaten genutzt wird, ist er aber eine gute Möglichkeit, sein Sportpensum auch mit Kind absolvieren zu können - allerdings erst, wenn das Kind selbstständig und sicher sitzen kann.

von Jenni Zwick

Zuletzt überarbeitet: August 2016

   

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