Stimmungskick im Winter: buntes Blumenbukett

Frische Blumen versprühen Lebensfreude und machen sofort gute Laune! Vor allem im Winter kann der Anblick der bunten Muntermacher belebend wirken. Auf vielen Märkten werden schon Frühblüher wie Hyazinthen, Primeln oder Narzissen angeboten. Aber auch aus den Winterblühern lässt sich zusammen mit Zweigen und grünen Blättern ein schönes Blumenbukett kreieren.

Die Blüten von zarten Schneeglöckchen und Winter-Iris, Adonisröschen als Zierde dazwischen, etwas Blattgrün zufügen – schon hat man einen tollen Strauß, der allen gleich ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Schneematsch und graue Wolken sind vergessen, mit duftenden, farbenfrohen Blumen holen Sie sich einfach schon ein klein wenig Frühling in die vier Wände.

Strauß im Winter: weiße Alpenveilchen, gelber Trommelstock und korsischer Nieswurz

Probieren Sie doch mal eine Kreation aus drei Stängeln weißer Alpenveilchen mit einem rosagerüschten Rand, dazu die grünen Blüten des korsischen Nieswurz mit vielleicht zwei, drei Mandelzweigen, die bald rosa aufblühen werden – fertig ist ein herrliches Bukett in harmonischer weiß-rosa Farbgebung. Damit es sich möglichst lang hält und die Blüten nicht schon nach kurzer Zeit die Köpfchen hängen lassen, sollten alle Stiele schräg angeschnitten werden und die Stängel der Alpenveilchen werden außerdem noch mehrfach mit einer Nadel eingestochen.

Einen kräftigen Farbenmix bekommen Sie mit einem Stängel Amaryllis in einem satten Rotton, dazu die gelben Blütenbälle vom Trommelstock oder von der Silber-Akazie und einige Zweige mit den weißen Blüten des Mischtschenko-Blaustern. Achten Sie auf eine entsprechend große Vase, die immer mit ausreichend frischem Wasser gefüllt ist. Kleiner Tipp: Falls das Gefäß Ihrer Wahl nicht über die notwendige Standfestigkeit verfügt oder zu hoch sein sollte, stellen Sie doch in die Vase ein ausgewaschenes Konservenglas etwa auf eine kleine Erhöhung. So gewinnt der Strauß an Höhe und die Vase wird schwerer.

Obstzweige und Weidenkätzchen, Tausendschönchen und Winterling

Dicht an dicht gebunden, mit viel Grün dazwischen und einigen Blütenstielen, die über den Strauß hinausragen, so können Sie mit wenigen Stängeln den Eindruck eines größeren Buketts erzielen. Obstzweige, die in der Wärme der Wohnung schneller austreiben, Forsythie und Weidenkätzchen, so bekommt der Strauß Fülle und kündigt den Frühling an.
Aber prinzipiell muss der Strauß gar nicht durch das Volumen beeindrucken, als belebender Farbtupfer kann es durchaus auch ausreichen, nur zwei einzelne Zweige mit drei anderen Zweigen zusammenzubinden und in ein dünnes Gefäß zu stellen. Kombinieren Sie doch mal das rote Tausendschönchen mit dem gelben Winterling – ganz ohne viel Beiwerk.

Wer mag, kann auch einen Strauß aus kühlen Farben zusammenstellen. Das Blau der Hyazinthen, zusammen mit violetten Nelken und weißen Ranunkeln oder Tazette dazu einige Zweige von Eukalyptus – und es ergibt sich ein Bukett, das toll ausschaut und dazu noch fein duftet.

Ein Stückchen Blumenwiese auf der Anrichte oder auf der Kommode: Füllen Sie eine längliche Schale, die aber über eine gewisse Tiefe verfügen muss, mit Blumenerde und setzen Sie Hyazinthen und Tulpenzwiebeln hinein. Mit Erde auffüllen, mit Moos, das im Blumengeschäft angeboten wird, abdecken und mit kleinen Figuren, etwa aus Porzellan, oder Holzspielzeug dekorieren.

Blumiges Stilleben: kleine Sträuße in kleine Gefäße

Da geht die Sonne auf: Kaufen Sie ein großes Bund gefüllte Tulpen oder Ranunkeln und ein paar Stiele Gerbera. Verteilen Sie jeweils zwei bis drei Stiele in kleine Gläser. Verwenden Sie kleine Likörgläschen, ausgewaschene Senfgläser, Sektkelche oder kleine Teelicht-Gläser. Sie können aber auch ausnahmslos weiße Gefäße verwenden, beispielsweise Zuckerdose, Milchkännchen und Kaffetassen zweckentfremden und mit tollen bunten Tulpen füllen. Die unterschiedlichen Behältnisse füllen Sie mit Wasser und verteilen sie auf einem großen Tablett. Das Arrangement bezieht seine Wirkung durch die unterschiedlichen Formen der Vasen, die aber alle aus dem gleichen Material sind.

Natürlich können Sie die Tulpen auch ganz nach Lust und Laune an den verschiedensten Orten in ihrer Wohnung verteilen, im Bad neben dem Spiegel als Guten-Morgen-Gruß, im Kinderzimmer auf einem hoch angebrachten Regal, im Küchenfenster und auf dem Esstisch. Vielleicht der Anlass für eine kleine Rätselaufgabe: Wer kann sagen, wie viele Blumenvasen in der Wohnung verteilt sind?

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