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Unruhiger Schlaf und häufiges Aufwachen

Hallo Biggi!

Bei meiner Frage handelt es sich weniger um eine Still- als um eine Schlaffrage, aber vielleicht kannst du mir ja trotzdem weiterhelfen.
Mein Sohn (7 Monate) ist momentan ein extrem "schlechter" oder besser gesagt unruhiger schläfer. Er wacht nachts fast stündlich auf, lässt sich dann meist schnell durch stillen beruhigen und schläft sofort weiter. Selten funktioniert es auch mit schnuller, aber tendenziell wird er da öfter richtig wach. So geht das schon über einen längeren Zeitraum jede Nacht. Seit er nun krabbelt, sind auch die kurzen schlafphasen sehr unruhig und er "wandert" durchs gesamte bett (egal ob das eigene oder unser großes), schlägt um sich, kratzt alles an und ist so laut, dass ich wach werde. Er schläft dabei allerdings.
Ich weiß, dass diese Situation in dem Alter völlig normal ist, da die neuen motorischen Fähigkeiten verarbeitet werden müssen. Allerdings habe ich etwas Angst, dass es auf unabsehbare Zeit so bleibt. Es kommen ja immer neue Entwicklungen hinzu, die noch aufregender sind. Kann es tatsächlich passieren, dass wir keine halbwegs ruhigen Nächte mehr bekommen, bevor er irgendwann sicher laufen kann oder besteht erfahrungsgemäß Hoffnung, dasser schon vorher wieder zur Ruhe findet? Mich stört es nicht, wenn er nachts trinken möchte, von mir aus auch mehrfach. Aber 3 oder 4 Stunden schlaf am Stück wären zur Abwechslung schon echt nett! ;-)


von Angi_ohne_e am 20.03.2014

 
 
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Antwort:

Re: Unruhiger Schlaf und häufiges Aufwachen

Liebe Angi ohne e :-)

Fragen rund ums Schlafen bekommen wir mindestens so oft wie "echte" Stillfragen :-) Vielleicht weil viele Menschen behaupten, die Kleinen schlafen wegen des Stillens schlecht, dabei ist das ein völlig normales Phänomen - warum sonst gibt es Duzende Bücher zum Thema????

Es ist ein normaler entwicklungsphysiologischer Verlauf, dass Babys ab dem Alter von vier bis sechs Monaten nachts (wieder) vermehrt aufwachen. Dieses Aufwachen liegt nicht an der Ernährung des Kindes, sondern ist entwicklungsbedingt. Deshalb ist die Einführung von fester Nahrung oder künstlicher Säuglingsnahrung oder selbst das Abstillen auch keine Garantie für angenehmere Nächte.

Die Kinder beginnen die Welt sehr konkret zu erleben, sie müssen das am Tag Erlebte in der Nacht verarbeiten, sie lernen neue Fähigkeiten (umdrehen, robben, krabbeln, gezieltes Greifen ...), sie beginnen den Unterschied zwischen fremd und bekannt zu erkennen. All dies ist ungeheuer aufregend und auch anstrengend. Dazu kommt, dass sich die Zähne verstärkt bemerkbar machen, dass vielleicht die erste Erkältung kommt und, und, und ...
Der scheinbare Rückschritt im Schlafverhalten ist eigentlich ein Fortschritt, denn er zeigt, dass die Entwicklung des Kindes voranschreitet.

Abgesehen von den umstrittenen Schlaftrainingsprogrammen, die von Stillexperten nahezu einhellig abgelehnt werden, bleibt in dieser Zeit nicht viel, als geduldig zu bleiben und sich die Tage und Nächte so einfach wie möglich zu gestalten.

Du machst also nichts verkehrt, wenn du ihn wieder in den Schlaf stillst, vielleicht sogar bei dir schlafen lässt um das im Halbschlaf erledigen zu können und allein dadurch etwas ruhigere Nächte bekommst :-)

Keine Bange, es wird nicht auf ewig so bleiben, und es vergeht wirklich ganz von allein, aber ja, das kann schon ein wenig dauern. Wie lange ist von Kind zu Kind unterschiedlich, darum versuche, euch das Leben so leicht wie möglich zu machen. Das ist in der Regel NICHT, zu versuchen das Verhalten des Kindes zu ändern (das macht nur unendlich viel Stress auf beiden Seiten), sondern die Rahmenbedingungen: Nimm ihn mit ins Bett, ruhe dich auch tagsüber öfter aus, trage ihn vielleicht etwas häufiger tagsüber, damit er da schon intensiv Nähe tanken kann, und glaub mir: Es geht vorbei und eh du dich versiehst ist er ein Schulkind und macht dir ganz andere Sorgen :-)

Lieben Gruß,
Kristina

Antwort von Kristina Heindel am 20.03.2014
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