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Führt nächtl stillen zum häufigen Aufwachen?

Hallo Kristina

ich wende mich jetzt an euch. Meine Tochter ist über 10 Monate alt. Seit ihrer Geburt wird sie Nachts entweder nach 30 Min. oder spätestens nach ca. 2 Std. wach. Um den 7 LM habe ich Tragen wieder aufgegeben und stille sie beim Aufwachen ( bzw. selten klappts auch mit streicheln). Ich lese oft das sich Mütter beklagen das ihre Baby's nachdem sie schon durchgeschlafen haben später anfangen schlecht zu schlafen. Meine Tochter hat noch nie länger als diese besagten 2 Std. geschafft! Ich brauche nicht zu erwähnen wie ich mich fühle. Familienbett, Tragen, Wiegen, Stillen, bin immer bei ihr... nichts verlängert ihre Schlafphasen. Mir ist bewusst das es immer Phasen gibt in denen Baby öfters wach werden wg. Entwicklungsschritte, Zahnen usw. Aber jetzt ist es bald 1 Jahr!!
Ich frage mich liegt es am stillen hab ich ihr das angewöhnt: Essen =Schlafen? Meine Sorge ist wenn ich abstille und sie wacht weiterhin so oft auf dann ich muss sie 6x die Nacht Tragen (und dann wahrscheinlich mit weinen).
Oder ist das bereits ein Schlafproblem?
Tagsüber stille ich noch nach Bedarf und zum Einschlafen. Da sie aber ca. 3x je eine halbe Stunde schläft ist sie meistens satt und nimmt die Beikost zwar an aber in minimalen Mengen. Ich bin vom abstllen tagsüber noch weit entfernt, geschweige denn Nachts. Dr. Posth meinte die Sättigun am Abend sei wichtig für den Nachtschlaf aber sie isst ein paar Löffel Griesbrei oder ein Stück Brot und möchte nicht mehr! Aber an die Brust schon- verweigern?
Das Schlafproblwm zieht sich durch alle Bereiche. Sonst, nachdem Meine Tochter als Neugeborene recht Unruhig und weinerlich war (vorallem beim Wickeln, Anziehen, Baden, Kiwa, Autositz), ist sie nun sehr viel ausgeglichener und fröhlich. Wir waren schon beim Osteopathen aber das Schlafen bessert aich einfach nicht.
Ich weiss, viele schreiben dir ähnliches aber ich bin stille Leserin seit einigen Monaten und habe kaum einen Beitrag gefunden in dem die Mütter eine solche lange "schlechte Schlafphase" beschrieben haben. Sorry für die vielen Schreibfehler liege mit meiner Maus und iphone im Bett um dir schreiben zu können!
Vielen Dank, Helena


von Helena82 am 05.10.2012

 
 
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Antworten:

Re: Führt nächtl stillen zum häufigen Aufwachen?

Hallo!
Ich kann dir leider nicht helfen, wollte dir nur sagen, dass es mir gleich geht.
Unser Sohn wird 8 Monate alt. Alle anderen erzählen immer, wie toll und brav ihre Babys durchschlafen! Unserer tut das nicht. Die letzten Nächte kam er bestimmt bis zu 20 mal.
Hab mir schon 2 Bücher gekauft- die hier empfohlen wurden- nur lesen wär halt auch recht. Komm nicht dazu. Mein baby und ich sind wie siamnesische Zwillinge, mit viel viel Nähe, familienbett usw. Haben auch schon alles versucht und bin auf Tipps gespannt.
Lg du bist nicht allein.

Antwort von belina am 05.10.2012
 

Re: Führt nächtl stillen zum häufigen Aufwachen?

Mir gehts auch noch so und das seit 2 Jahren!! Ich habe auch Angst,das wenn ich abstille,sie deswegen auch nicht besser schlafen wird und ich dann nächtelang ein brüllendes Bündel im Arm halte :-( .
Ich habe auch seit der ss schon keine einzige Nacht mehr durchgeschlafen und bin auch langsam am Ende meiner körperlichen Kräfte,zumal ich bereits seit knapp einem Jahr wieder Teilzeit arbeite und Schichtdienst habe.
Ich frage mich auch sehr oft,wie lange ich das eigentlich noch aushalte.....
Ich kann dir leider keinen Rat geben,ich such selber nach einem....aber wünsch dir viel Glück und Durchhaltevermögen,es wird irgendwann besser, die Frage ist nur Wann?
gvlg

Antwort von lunaly88 am 05.10.2012
 

Re: Führt nächtl stillen zum häufigen Aufwachen?

Hallo Leidensgefährten,
mir geht es auch so. Mein Sohn kommt nachts alle 2 Stunden. Es waren für 2-3 Nächte mal 4 stunden und auch mal 6 stunden am stück, aber über einen zeitraum von 5 monaten echt wenig. tagsüber ausruhen ist auch kaum drin, weil er 2x eine stunde schläft. der haushalt muss ja auch neben bei gemacht werden.
Biggi hatte mir das Buch "Schlafen und Wachen" von William Sears empfohlen. Das ist wirklich hilfreich. Ich verstehe meinen kleinen jetzt besser. Er wacht zwischendurch auf, weil er sonst vergessen würde zu essen und zu atmen. deswegen ist das familienbett auch super, weil man selber ihm dann zeigt, dass er atmen muss. ausserdem verarbeiten sie viel im schlaf. muttermilch ist ja auch sehr gut fürs gehirn, deswegen brauchen sie davon einfach viel.
ich zitiere mal was aus dem Buch:
"Wenn Ihr Baby während der Nacht aufwacht und sie müde und ärgerlich sind, so freuen Sie sich doch darüber, dass Ihr Baby etwas dafür tut, zu wachsen und zu reifen.
Als ich all dies in meiner Sprechstunde einer Mutter erklärte, hörte sie mir nachdenklich zu und meinte dann: "Na, wenn das so ist, dann muss mein baby einmal sehr gescheit werden!""

Antwort von MamaundMini86 am 06.10.2012
 

Re: Führt nächtl stillen zum häufigen Aufwachen?

Liebe Helena, und all die anderen, denen es ganz ähnlich geht,

wenn du als stillende Mutter darüber klagst, wie kaputt und fertig du bist, bekommst du meist zu hören: "Ja, kein Wunder, du stillst sie ja auch ständig. ICH würde da auch nicht durchschlafen". Und dann kommen uns die Zweifel, ob nicht vielleicht wir selbst Schuld daran sind, dass die Kleinen nicht durchschlafen.

Fakt ist: Keiner kann es wissen. Es gibt tatsächlich Kinder, die aus Gewohnheit wach werden, und die lassen sich dann mit ein wenig Konsequenz von der überzeugten Mutter auch "umgewöhnen". Andere aber brauchen es wirklich, weil sie einfach von ihrer ganz persönlichen Reife noch nicht so weit sind. Es tut ihnen einfach gut, und fördert die gute Entwicklung von Gehirn, Seele und Körper, wenn sie dann auch stillen dürfen.

Das Buch von William Sears, "Schlafen und Wachen", dass es z.B. über La Leche Liga Deutschland zu kaufen gibt, kann hier tatsächlich hilfreich sein. Nicht, dass es große Auswege aufzeigen würde, aber es erklärt, warum das so ist mit unseren Babys, und warum das auch ok ist. Allein das Wissen kann eine Mutter schon beruhigen, und ihr den Stress nehmen, sie hätte ihrem Kind etwas verkehrtes antrainiert.

Wenn allerdings Mama auf dem Zahnfleisch geht, dann ist das ebenso ernst zu nehmen, denn es soll sich ja keine Mutter aufopfern für ihr Baby, sie selbst soll auch glücklich und gesund sein!! Es kann also nötig sein, dem Baby beizubringen, dass Mama eine Stillpause braucht in der Nacht. Wie das funktionieren kann (aber nicht bei allen auch wirklich funktionieren wird, wenn sie eben noch nicht reif sind dafür), hat unter anderem Elizabeth Pantley einfühlsam erarbeitet. Ihr Buch "Schlafen statt Schreien" zeigt einen Weg auf, das Kind zum längeren Schlafen in der Nacht zu bewegen.

Von ihr stammt etwa diese Idee zur Einführung einer "stillfreien Zeit":
Mit 8 Monaten können machen Kinder aber schon verkraften, ein paar Stunden lang in der Nacht nicht zu stillen. Erkläre deinem Kind schon bei Tag, was sich in der Nacht ändern wird, und versuche, Signale zu definieren, die es wieder erkennen kann (z.B. "erst wenn der Radiowecker angeht, dann darfst Du trinken") und die sich eventuell anpassen lassen (den Radiowecker kann man etwa jeden 2. Tag eine viertel Stunde nach hinten programmieren, so dass die Pause immer länger wird). So wird die Nacht allmählich stillfrei.

Wenn sich dein Kind dann in der Nacht beschwert, dass es nicht trinken darf (und das kann es natürlich nur durch weinen oder schreien), dann tröste es und sprich liebevoll-beruhigend mit ihm, und gestehe es ihm auch wirklich zu, sauer zu sein, aber bleib konsequent beim "Nein", bis der vereinbarte Zeitpunkt (z.B. der Radiowecker geht an) für das Stillen gekommen ist. Dann jedoch solltest Du auch von dir aus deinem Kind die Brust anbieten - so lernt es, dass es sich auf dein Wort verlassen kann.
Natürlich kannst Du ihr während der Nacht einen Schluck Wasser oder auch einen Schnuller anbieten, doch sei nicht allzu überrascht, wenn das anfangs mit Wut abgewiesen wird.

Ehrlicherweise muss ich dazu sagen, dass die ersten Nächte zwangsläufig sehr unruhig sein werden. Doch in der Regel akzeptieren Kinder relativ schnell die neuen "Spielregeln", und je älter sie sind, desto einfacher. Einen "Knacks" beim Kind brauchst du nicht befürchten, wenn du ihm wirklich beistehst und ihn nicht "strafst" für seine natürliche Reaktion auf diese Veränderung.

Nur wenn sich dein Kind über mehrere Tage hinweg gegen diese stillfreie Zeit sperrt, oder gar tagsüber extrem anhänglich bzw. weinerlich wird, oder gar eine Hautreaktion zeigt, dann weißt du, dass es noch zu früh ist und du vielleicht einfach noch ein paar Wochen warten und durchhalten solltest.

Lieben Gruß,
Kristina

Antwort von Kristina Heindel am 06.10.2012
 

Re: Führt nächtl stillen zum häufigen Aufwachen?

Hallo Liebe Kristina, Belina, Lunaly 88 und MamaundMini86,

DANKE für die sehr lieben und ehrlichen Beiträge! Genau, wir werden nie wissen warum..... Aber ich bin tatsächlich nicht konsequent aus diversen Gründen. Meist bin ich einfach müde und möchte nur weiterschlafen und ich ertrage es einfach nicht wenn sie so weinen muss :(
Noch hoffe ich auf die weitere Entwicklung und Reife. Aber bevor ich wieder ein Roman schreibe (ihr macht ja genau das selbe durch Nacht für Nacht) möchte ich auch euch und euren Kleinen nur das Beste wünschen!

Es tut irgendwie gut zu wissen das wir nicht alleine sind :)
P.s. das Buch von W. Sears habe ich (zum Glück) in den ersten schwierigen Wochen teils gelesen!

Antwort von Helena82 am 06.10.2012
 

Re: Führt nächtl stillen zum häufigen Aufwachen?

Liebe Helena,

ja, oft ist genau das am Wichtigsten: Zu wissen, dass es anderen ganz genauso geht, dass wir nichts "falsch" machen oder gemacht haben. :-)

Das Buch kannst du getrost mehrmals neu anfangen, man findet immer wieder Neues darin!

Lieben Gruß,
Kristina

Antwort von Kristina Heindel am 07.10.2012
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