Biggi Welter

Biggi Welter

Stillberaterin

Biggi Welter absolvierte ab 1996 ihre Ausbildung zur Stillberaterin bei der La Leche Liga Deutschland e.V., einer Organisation in 78 Ländern in offizieller Beziehung zur Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Schwangeren und stillenden Mütter in Fragen rund um das Stillen Beratung anbietet. Danach leitete Biggi Welter viele Jahre lang eigene Stillgruppen mit intensiver Betreuung. Ab 1999 übernahm sie zudem die Online-Stillberatung von Rund-ums-Baby.de, die sie heute noch leitet. Ihre Beratungen bei Rund-ums-Baby.de werden jeden Monat hunderttausendfach weltweit von stillenden Müttern gelesen. Ein achtsamer und wertschätzender Umgang mit Kindern liegt ihr am Herzen.

Biggi Welter

Frage zu Medikamenten

Antwort von Biggi Welter, Stillberaterin

Frage:

Hallo, ich stille meine Tochter (bald 3) noch sporadisch hin und wieder, allerdings könnte sie auch ohne große Probleme mal 2 Tage darauf verzichten. Ich muss nun evtl. Medikament wegen Nebenhölenentzündung nehmen. Wie muss ich das zwecks stillen handhaben. Falls dieses nicht stillverträglich ist, ist das Medikament dann nach 2 Tage immer noch in der Muttermilch oder dann schon wieder abgebaut? Oder muss ich die Milch abpumpen, die evtl. belastet ist? Wie ist das genau?
Vielen Dank für Ihre Hilfe

von Sarina78 am 17.12.2012, 18:43 Uhr

 

Antwort auf:

Frage zu Medikamenten

Liebe Sarina78,

leider wird Medikamentenrisiko häufig überbewertet und die Konsequenzen, die ein plötzliches Abstillen für das Kind mit sich bringen, werden häufig unterschätzt. Tatsächlich kommt es selten zu Symptomen einer gesundheitsschädigenden Wirkung von Medikamenten über die Muttermilch. Die Risikoinformationen in Beipackzetteln und Einschätzungen in Arzneibüchern sind irreführend und geben keine Hilfestellung bei der Wahl einer adäquaten Therapie. Für die meisten Erkrankungen stehen Medikamente zur Verfügung, die mit dem Stillen zu vereinbaren sind.


Bei Fragen zur Vereinbarkeit von Medikamenten und Stillzeit (und natürlich auch Schwangerschaft) kann und sollte sich Ihr Arzt jederzeit an das Berliner Pharmakovigilanz und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie ("Embryotox") wenden, das unter der Telefonnr. 030 30308 111 erreichbar ist, per mail unter mail@embryotox.de, oder online unter www.embryotox.de bzw. http://www.bbges.de/content/index024a.html.

LLLiebe Grüße,
Biggi

von Biggi Welter, Stillberaterin am 17.12.2012

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