Dr. med. Vincenzo Bluni

Risiko nach Intrauterinen Fruchttot

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

Frage:

sehr geehrter Dr. med. Vincenzo Bluni,

ich hatte am 7.02.16 eine tot geburt in der 37+1 ssw, meine tochter ist am 6.02.16 im bauch verstorben laut obduktion wegen aguter intrauteriner hypoxie und gerin, fokal bis mäsiggradig tiefe fruchtwasseraspiration.
jetzt haben wir beschlossen es nochmal zu versuchen jedoch ist die angst groß das es wieder passiert und wir nun ein erhötes risiko haben eine fehlgeburt oder eine erneute totgeburt erleiden müssen.bis her konnte mir auch keiner sagen ob der schwangerschaftsdiabetes der insulin pflichtig war seit dezember 2015 ein grund mit gewesen sein könnte.
meine tochter war gesund und es gab auch kein anhalt dafür das die nabelschnurr der grund für ihren tot war denn da war alles in ordnung kein vorfall, abklemmen oder umwicklung bei der geburt vorhanden.fruchtwasser war hell, obwohl mir gesagt wurde dieses hätte verfärbt sein müssen aufgrund das sie schon seit mehr wie 24 stunden tot im mutterleib lag!
da ich jetzt angst habe das die ärzte wieder nicht auf mich hören wie das am 5.02. der fall war als nach dem wecken die herzfreqeunz der kleinen für ca. 10-15 min im bereich von 160-190 schläge lagen was ich für zu hoch fand, die aber sagten es sei normal nach dem wecken.

es wäre schön wenn sie mir sagen könnten wie hoch unsere risiko ist bzw. ob ein risiko für soetwas erneut besteht!

mit freundlichen grüßen

von StefaniePeter am 16.03.2016, 10:40 Uhr

 

Antwort auf:

Risiko nach Intrauterinen Fruchttot

Liebe Stefanie,

das ist in der Tat ein sehr trauriges Ereignis und die Sorge kann ich auch sehr gut verstehen.

Prinzipiell werden wir aber nach diesem Zeitraum empfehlen zumindest über einen Zeitraum von 9-12 Monaten zu warten.

Natürlich ist ein Schwangerschaftsdiabetes immer einhergehend mit einem höheren Risiko für das Kind; insbesondere dann, wenn er insulinpflichtig ist.

Deshalb wird von vielen Experten eben auch eine besondere Verlaufskontrolle insbesondere zur Versorgungslage des Kindes (per Doppler) empfohlen.

Vielleicht stimmen Sie sich dazu dann noch einmal mit der Praxis und der zuständigen Frauenklinik für eine folgende Schwangerschaft ab.

Unter optimaler Betreuung und Überwachung werden wir ein solches Risiko sicherlich auf ein Minimum reduzieren können.

Herzliche Grüße

VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 16.03.2016

Antwort auf:

Risiko nach Intrauterinen Fruchttot

Als selbst betroffene kann ich dir vielleicht etwas dazu sagen. Mir ist das gleiche passiert vor 2 Jahren in der 37 ssw. Und jetzt bin ich wieder schwanger mittlerweile schon in der 36 ssw. Ich kann dich verstehen die angst ist sehr groß und sie wird auch nicht verschwinden. Aber ich habe wirklich mit sehr sehr vielen Ärzten geredet und wirklich alle meinten, sie hätten noch nicht erlebt das sowas 2 mal hintereinander passiert. Klar 100% sicherheit gibt es natürlich nicht, aber man wird auch viel strenger betreut in der Schwangerschaft. Jede 2 Wochen zum Frauenarzt, es wird immer bei jeder Untersuchung ein doppler gemacht um nach der Versorgung zu schauen, jedes mal ein ctg, jetzt zum Schluss sogar 2 mal wöchentlich. Und auf meinen Wunsch wird mein kleiner schon bei 37+0 per Kaiserschnitt zur Welt geholt. Damit man einfach nicht mehr in diese.Woche kommt wo das passiert ist.

Liebe grüße und alles gute

von Miaa1234 am 16.03.2016

Antwort:

noch was..

Die Ärzte haben mir damals aber geraten mindestens 8 - 12 Monate zu warten um wieder schwanger zu werden.

von Miaa1234 am 16.03.2016

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