Dr. med. Vincenzo Bluni

Ab wann ist eine Gebärmutterhalsverkürzung ein Risiko?

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

Frage:

Sehr geehrter Herr Dr. Bluni,

ich bin aktuell in der 20+3 SSW. Mein Gebärmutterhals ist auf 2,3 cm verkürzt. Ich hatte bereits eine Konasition (Trichterbildung) und eine Frühgeburt, 29SSW,sowie einen Abgang in der 11SSW.
Nun bekam ich auf Anfrage Utrogest und den Hinweis ich soll mich schonen und so viel wie es geht, liegen. Mit einem aktivem Kleinkind äußerst schwierig. Ich bin ehrlich gesagt etwas verunsichert weil ich 2,3cm als großes Risiko einstufe und mich am liebsten in komplette Bettruhe begeben würde. Ich überlege eine Putzhilfe zu engagieren und bemühe mich um eine Kinderbetreuung. Sehe ich meinen Zustand zu kritisch oder was würden Sie, anhand der von mir genannten Punkte, empfehlen? Ich habe einfach große Angst. Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

von Rebekka82, 21. SSW   am 11.06.2019, 15:47 Uhr

 

Antwort auf:

Ab wann ist eine Gebärmutterhalsverkürzung ein Risiko?

Hallo,

Sowohl die Situation nach der genannten Operation, als auch die Frühgeburt stellen natürlich für die jetzige Schwangerschaft eine deutliche Risikoerhöhung dar.

Das heißt für Sie, dass Sie sich bitte zur weiteren Einschätzungenbehandlung zeitnah in einem Perinatalzentrum vorstellen sollten. Dort sollte der Klinik dann aber auch der Bericht zur letzten Geburt mit Frühgeburt vorliegen.

Herzliche Grüße

VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 11.06.2019

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