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Nächtliches Rufen - Durchschlafen

Thema: Nächtliches Rufen - Durchschlafen

Hallo Zusammen, ich hoffe ihr habt den ein oder anderen Ratschlag für mich. Es geht um meinen Sohn, er wird bald 4 Jahre und war noch nie ein guter Schläfer. Die Nächte die er durchgeschlafen hat kann ich an einer Hand abzählen. Auch aktuell ruft er 2 bis 5 Mal die Nacht nach uns. Das strengt mich sehr an. Ich vermute es liegt daran, dass er allein in seinem Zimmer schläft. Denn wenn er bei den Groseltern ist schläft jemand im selben Zimmer und er schläft häufiger durch, aber auch sehr unruhig. Nun sind wir seit 7 Wochen zu viert. Er ist ein toller großer Bruder! Aber das Rufen Nachts strengt mich extrem an, egal wer aufsteht um zu schauen was er hat. Ich bin auf jeden Fall wach. Da die kleine Maus morgens ab halb fünf sehr unruhig wird möchte ich eigentlich, dass er in seinem Zimmer schläft, da seine Nächte sonst regelmäßig deutlich zu früh vorbei sind. Wir überlegen nun was wir tun können.. aktueller Plan wäre eine Matratze für den Papa ins Kinderzimmer zu legen. Aber das kann ja keine Dauerlösung sein Habt ihr noch Tipps was wir tun können? Vielleicht auch, wie wir ihm die Sicherheit geben können, dass er Nachts besser schläft? Ich komme langsam an mein Limit bezüglich des Schlafdefizites

von Miniwe0909 am 02.08.2020, 21:42



Antwort auf Beitrag von Miniwe0909

Was passiert denn, wenn Ihr nicht reagiert? Seit die Schlumpfine (27 Monate) in ihrem eigenen Zimmer schläft, ruft sie auch oft nach uns. Wir haben dann immer erst reagiert, wenn das Rufen nachdrücklicher geworden ist bzw. in ein weinen überging. Alternativ weiß sie auch, dass sie immer zu uns kommen kann (wobei wir sie dann bis halb sechs oder so wieder in ihr Bett bringen, das ist kein Automatismus, dass sie dann bei uns schläft). Anfangs wurde es meist weinerlich und wir sind dann irgendwann rüber, aber es kam dann auch immer häufiger vor, dass nach wenigen Rufen wieder Ruhe wurde. Meist stehe ich auch nicht auf, wenn sie lang ruft, sondern frage sie, was los ist (Zimmer an Zimmer und Türen offen, aber wir haben natürlich auch kein kleines Kind da). Erst wenn sie wirklich anfängt zu weinen, geht einer von uns rüber. Inzwischen ruft sie zwar immer noch, aber ganz häufig ist es nach 2x rufen wieder vorbei. Und das Rufen wird weniger, sie schläft inzwischen in 4 von 5 Nächten (wenn nicht sogar noch häufiger) durch, ohne dass wir zu ihr rüber müssen. Sie hat jetzt auch einen Zweitschnuller am Bett, das war dann jetzt noch der nächste Schritt, den vermisst sie dann meist morgens, wenn sie halb sechs oder so mal wach wird, und holt ihn sich jetzt eben selbst. Es wurde Schritt für Schritt besser, seit wir nicht mehr bei jedem Rufen rübergegangen sind, sondern eben a) erst beim vierten oder fünften Rufen reagiert haben und b) ihr gesagt haben, sie soll halt rüberkommen, wenn was ist.

von weekend am 03.08.2020, 12:58



Antwort auf Beitrag von weekend

Das ist mal ein wirklich ganz schlechter Rat nicht hinzugehen. Das Kind bekommt dadurch keine Sicherheit sondern resigniert nur, weil niemand kommt. Mein Tipp wäre entweder Papa ins Kinderzimmer oder großes Kind mit ins Schlafzimmer. Nach ein paar Nächten hören die Großen die Babys meistens gar nicht mehr und schlafen einfach weiter.

von Chip am 05.08.2020, 13:08



Antwort auf Beitrag von Chip

Ich habe doch nicht gesagt, dass sie nicht rübergehen sollen. Ich habe nur berichtet, dass ich bei meinem Kind nicht beim allerersten Rufen gehe, sondern erst, wenn ich an der Tonlage höre, dass sie mich braucht. Gerade nachts ruft sie häufig 2x und schläft dann selbst wieder ein. Anfangs sind wir sofort gesprungen und ich vermute, dass das Rufen eher im Halbschlaf ist und sie erst dadurch, dass einer von uns rübergeht, richtig wach wird. So halte ich es auch tagsüber, ich reagiere nicht auf jedes Rufen, dann wäre ich ja nur unterwegs, sondern natürlich auf jedes Weinen oder wirklich ängstliches/panisches Rufen, aber eben nicht auf jedes gutgelaunte Rufen, weil sie mir grad was erzählen will oder so. Ich halte es nebenbei bemerkt für einen ganz schlechten Rat, wirklich auf jedes kleinste Rufen zu springen. Nochmal ausdrücklich, sobald es nachhaltiger, ängstlicher oder weinerlicher wird, bin ich auch zur Stelle, aber nur weil ihr evtl. gerade Mama durch den Kopf schießt und sie das äußert, springe ich nicht. Kinder brauchen auch den Freiraum, überhaupt mal mit sich selbst klarzukommen.

von weekend am 06.08.2020, 08:35



Antwort auf Beitrag von weekend

Wie, Du reagierst nicht, wenn Dein Kind Dir etwas (gut gelaunt) erzählen will, sondern nur auf ängstliches oder panisches Rufen oder Weinen? Das finde ich ehrlich gesagt nicht schön und auch problematisch. Das kann auch nach hinten losgehen und das Kind sich dann eben immer hysterisch geben, wenn es Aufmerksamkeit will. Da kenne ich eine Mutter-Kind-Konstellation, bei der sich das so eingeschlichen hat.

von Sille74 am 08.08.2020, 09:20



Antwort auf Beitrag von Sille74

Man kann halt auch alles falsch verstehen wollen. *augenroll* Ich sage ja nicht, dass ich NIE beim ersten Rufen reagiere. Kam vielleicht auch falsch rüber, ich ignoriere mein Kind nicht, Wenn sie "Mama" ruft antworte ich mit "Ja", aber gehe eben nicht jedesmal gleich zu ihr. Mein Kind ruft manchmal nachts 2x Mama und dann ist wieder Ruhe. wenn ich beim 1. Mal aufspringe und rübergehe, wird sie dadurch erst wach und braucht mich dann zum wieder einschlafen. Daher reagiere ich nachts eben erst so beim 3. oder 4. Rufen. Wenn sie weint, bin ich naütrlich sofort zur Stelle. Und tagsüber reagiere ich natürlich sofort, wenn wir gerade spielen oder uns miteinander beschäftigen. Wenn sie allein spielt und dann mal ruft, ich aber gerade z.B. abspüle oder Abendessen mache, dann renne ich eben nicht hin, sondern antworte aus der Küche, dass sie rüberkommen soll, wenn sie mir etwas erzählen will.

von weekend am 10.08.2020, 13:22



Antwort auf Beitrag von Chip

Mein Sohn ist 26 Monate, und ich gehe auch nicht bei jedem rufen. Wenn er weint, dann geh ich sofort, aber wenn nur ein "Mama" kommt, reagiere ich nicht immer. Ruft er öfter sage ich ihm, dass er weiterschlafen soll und alles gut ist. Er darf auch zu uns ins Bett, wenn er weinend wach wird (was er aber oft gar nicht will). Zur TE: Lasst ihn doch eine Weile mit im Schlafzimmer schlafen. In seinem eigenen Bett, wenn der Platz dafür ist. Mir ist mittlerweile mein Schlaf wichtiger, als alles andere, wenn so alle mehr Schlaf bekommen, warum nicht...

von nic_0779 am 19.08.2020, 12:46