Wenn im Urlaub der Haussegen schief hängt

 

Viel freie Zeit

Die viele freie Zeit ist eben keine Routine - so wie der übliche Wochenalltag. Normalerweise bestimmt ein größtenteils organisierter Ablauf Ihren Tag, alles funktioniert - mehr oder weniger - nach Plan. Im Urlaub brauchen alle etwas Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen. Deshalb sollten Sie sich in den ersten Tagen Zeit lassen, kommen Sie erst einmal in Ruhe an und ärgern Sie sich nicht über Kleinigkeiten, die vielleicht nicht sofort klappen. Planen Sie nicht gleich zu viele Aktivitäten ein. Das gilt besonders bei Reisen mit Babys und Kleinkindern, denn sie brauchen länger, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und wieder ihren eigenen Rhythmus zu finden.

Bedürfnisse gehen auseinander

Häufig entsteht Knatsch im Urlaub auch, weil die Bedürfnisse auseinander gehen. Jüngere Kinder sind oft völlig damit zufrieden, immer der gleichen Lieblingsbeschäftigung nachzugehen. Jeden Tag stundenlang am Strand Löcher zu graben und in die Wellen zu hüpfen ist doch wunderbar. Warum wollen Mama und Papa jetzt plötzlich etwas Anderes? Muss das sein? Diese Frage stellen sich häufig auch die Erwachsenen. Wer vor allem Ruhe sucht, reagiert gereizt, wenn der Partner oder die Partnerin viel unternehmen will - und umgekehrt.

Klare Absprachen sind wichtig

Die wirksamste Abhilfe sind klare Absprachen. Wer möchte was machen und wann? Wie lässt sich das organisieren? Es müssen ja nicht immer alle zusammen sein! Ob Stadtbummel, Tour mit dem Mountainbike, Museumsbesuch oder Faulenzen im Liegestuhl: Wie wär's, wenn einer die Kinder übernimmt und der andere Zeit für sich hat? Es bleiben bestimmt noch viele Stunden übrig, die Sie miteinander verbringen können. In guter Stimmung, weil bei gegenseitigem Geben und Nehmen alle auf ihre Kosten kommen und jeder in gelöster Urlaubsstimmung ist.

Zuletzt überarbeitet: Dezember 2018

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