Luciana202
Heute bin ich bei 31+1 und war zur Geburtsanmeldung im Krankenhaus. Beim Ultraschall wurde meine Kleine eher groß und schwer gemessen. Je nach Berechnung lag sie teilweise schon über 2 kg. Außerdem habe ich wohl Fruchtwasser im oberen Normbereich. Es wurde angesprochen, dass das eventuell für ein bisher unentdecktes Schwangerschaftsdiabetes sprechen könnte. Ich soll deshalb noch einmal einen großen Zuckertest machen. Mir wurde allerdings auch gesagt, dass dieser in dieser Schwangerschaftswoche theoretisch falsch negativ ausfallen kann. Zusätzlich liegt die Kleine aktuell in Querlage. Natürlich hat sie noch Zeit sich zu drehen, aber durch die Kombination aus Größe, Fruchtwasser und einem vorangegangenen Kaiserschnitt wurde ich nun gefragt, ob ich mir nicht direkt wieder einen geplanten Kaiserschnitt vorstellen könnte. Wir haben erst einmal einen Termin zur erneuten Kontrolle und Ausmessung in vier Wochen vereinbart. Dieses Ungewisse ist so blöd😫. Ich hätte grundsätzlich nichts gegen einen erneuten Kaiserschnitt, ich würde mir nur wünschen schon jetzt mehr Klarheit zu haben. Mir wurde außerdem gesagt, dass eine geplante Sectio in der Regel erst ab 39+0 durchgeführt wird. Mit drei kleinen Kindern zuhause merke ich allerdings jetzt schon, wie sehr mich alles belastet. Ich frage mich deshalb, ob jemand Erfahrung damit hat, ob ein geplanter Kaiserschnitt auch schon ab 37+0 oder 38+0 möglich ist. Mein zweiter Sohn wurde per Kaiserschnitt geboren, weil er sich in der 39. Woche wieder in Beckenendlage gedreht hatte. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich kann dich total gut verstehen. Beim letzten Ultraschall hatte sich das Pfefferkörnchen auch in Querlage gedreht und ich hatte mir ja eigentlich schon eine Geburtshausgeburt gewünscht, die ich ja nicht mehr darf, und dann jetzt auch noch eine von den paar geburtsumöglichen Lagen, ich hätte heulen können. Aber wie du ja schon sagst, es ist noch Zeit, da drücke ich also ganz, ganz fest die Daumen. Ansonsten hatte ich beim Großen auch einen geplanten Kaiserschnitt, wegen Beckenendlage. Angesetzt war der auch für 37+1 meine ich sogar, früher wollte man mir keinen Termin geben. Weil die Ärzte mittlerweile auch wissen, dass auch außerhalb der Frühgeburtlichkeit jeder Tag länger Gold wert ist. Meine Freundin hatte jetzt beim zweiten Kind auch einen geplanten Kaiserschnitt, weil das Kind bereits sehr groß geschätzt wurde und sie gemutmaßt haben, dass sie bei ET sonst an die 5kg kommt. Daher hatte sie die Sectio jetzt bei 38+0. Da wären ihnen die Risiken die das Kind mit so einem hohen Geburtsgewicht hat zu groß. Letztlich hatte das Kind jetzt auch fast 4kg. Ich würde also sagen, wenn deine Zwergin weiterhin eher groß gemessen wird werden sie sich vielleicht auch auf ein bisschen früher einlassen. Und letztlich kann ja selbst ein geplanter Kaiserschnitt plötzlich früher losgehen, weil das Kind sich doch überlegt früher kommen zu wollen, wie gesagt der Große sollte kurz vor ET geholt werden, gekommen ist er 12 Tage vor ET, weil ich einen Blasensprung hatte. Und gerade wenn sich dein Kind nicht mehr drehen sollte, dann bleibt dir ja auch da nur der Kaiserschnitt, da ist dann ja auch nicht mehr viel mit warten nach Blasensprung. Ich drücke dir die Daumen für den Endspurt.