Monatsforum Mai Mamis 2026

Kind zu schwer und Querlage…

Kind zu schwer und Querlage…

Luciana202

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Heute bin ich bei 31+1 und war zur Geburtsanmeldung im Krankenhaus. Beim Ultraschall wurde meine Kleine eher groß und schwer gemessen. Je nach Berechnung lag sie teilweise schon über 2 kg. Außerdem habe ich wohl Fruchtwasser im oberen Normbereich. Es wurde angesprochen, dass das eventuell für ein bisher unentdecktes Schwangerschaftsdiabetes sprechen könnte. Ich soll deshalb noch einmal einen großen Zuckertest machen. Mir wurde allerdings auch gesagt, dass dieser in dieser Schwangerschaftswoche theoretisch falsch negativ ausfallen kann. Zusätzlich liegt die Kleine aktuell in Querlage. Natürlich hat sie noch Zeit sich zu drehen, aber durch die Kombination aus Größe, Fruchtwasser und einem vorangegangenen Kaiserschnitt wurde ich nun gefragt, ob ich mir nicht direkt wieder einen geplanten Kaiserschnitt vorstellen könnte. Wir haben erst einmal einen Termin zur erneuten Kontrolle und Ausmessung in vier Wochen vereinbart. Dieses Ungewisse ist so blöd😫. Ich hätte grundsätzlich nichts gegen einen erneuten Kaiserschnitt, ich würde mir nur wünschen schon jetzt mehr Klarheit zu haben. Mir wurde außerdem gesagt, dass eine geplante Sectio in der Regel erst ab 39+0 durchgeführt wird. Mit drei kleinen Kindern zuhause merke ich allerdings jetzt schon, wie sehr mich alles belastet. Ich frage mich deshalb, ob jemand Erfahrung damit hat, ob ein geplanter Kaiserschnitt auch schon ab 37+0 oder 38+0 möglich ist. Mein zweiter Sohn wurde per Kaiserschnitt geboren, weil er sich in der 39. Woche wieder in Beckenendlage gedreht hatte. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?


FräuleinMond

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Antwort auf Beitrag von Luciana202

Ich kann dich total gut verstehen. Beim letzten Ultraschall hatte sich das Pfefferkörnchen auch in Querlage gedreht und ich hatte mir ja eigentlich schon eine Geburtshausgeburt gewünscht, die ich ja nicht mehr darf, und dann jetzt auch noch eine von den paar geburtsumöglichen Lagen, ich hätte heulen können. Aber wie du ja schon sagst, es ist noch Zeit, da drücke ich also ganz, ganz fest die Daumen.  Ansonsten hatte ich beim Großen auch einen geplanten Kaiserschnitt, wegen Beckenendlage. Angesetzt war der auch für 37+1 meine ich sogar, früher wollte man mir keinen Termin geben. Weil die Ärzte mittlerweile auch wissen, dass auch außerhalb der Frühgeburtlichkeit jeder Tag länger Gold wert ist.  Meine Freundin hatte jetzt beim zweiten Kind auch einen geplanten Kaiserschnitt, weil das Kind bereits sehr groß geschätzt wurde und sie gemutmaßt haben, dass sie bei ET sonst an die 5kg kommt. Daher hatte sie die Sectio jetzt bei 38+0. Da wären ihnen die Risiken die das Kind mit so einem hohen Geburtsgewicht hat zu groß. Letztlich hatte das Kind jetzt auch fast 4kg. Ich würde also sagen, wenn deine Zwergin weiterhin eher groß gemessen wird werden sie sich vielleicht auch auf ein bisschen früher einlassen. Und letztlich kann ja selbst ein geplanter Kaiserschnitt plötzlich früher losgehen, weil das Kind sich doch überlegt früher kommen zu wollen, wie gesagt der Große sollte kurz vor ET geholt werden, gekommen ist er 12 Tage vor ET, weil ich einen Blasensprung hatte. Und gerade wenn sich dein Kind nicht mehr drehen sollte, dann bleibt dir ja auch da nur der Kaiserschnitt, da ist dann ja auch nicht mehr viel mit warten nach Blasensprung.  Ich drücke dir die Daumen für den Endspurt. 


Miramar07

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Antwort auf Beitrag von Luciana202

Hallo meine Liebe,  Baby's wachsen ja in Schüben, ist der nächste Ultraschall bald geplant? Vielleicht verhält es sich mit dem Gewicht gar nicht so wie es aussah. Ist dein Großer damals in etwa so geschätzt worden wie er rauskam? Meine beiden wurden vor der Geburt zum Beispiel schwerer geschätzt als sie kamen.  Ich glaube je nach KH kann das eine große Diskussion geben mit früherem Kaiserschnitt. Ich hatte in der letzten Schwangerschaft eine Situation, dass ich zwei mal die Woche zur Kontrolle musste, das Baby am Ende nicht mehr gut gewachsen ist, mein Frauenarzt mich mit Einleitung eingewiesen hat und ich immer wieder gehen musste. Ich habe damals schon gesagt sie können es auch gerne auf meine Psyche schieben wenn ihnen die beginnende Präeklampsie nicht reicht. Ich habe ein Extremfrühchen mit schwerer Präeklampsie in der Vorgeschichte und ein Kind in der 17. SSW verloren, dementsprechend sensibel war ich dann als mein Sohn nicht mehr wie vorher gewachsen ist. Mein Frauenarzt hat ab 35+0 im Einleitung gebeten und auch als ich bei 36+5 wieder hingeschickt wurde wollten sie nicht vor 37+5 einleiten. Ich war letztlich wieder notfallmäßig im KH an 37+2 und dort wurde dann eingeleitet (eine Einleitung dauert ja auch noch ihre Zeit). Letztlich ist alles gut gegangen und für meinen Sohn ist es natürlich schön, dass er kein Frühchen war, er hat dann allerdings ein ganz schön rasantes Aufholwachstum außerhalb des Bauchs gezeigt. Innerhalb von 4,5 Wochen ist er 8,5 cm gewachsen und von 2750, kurz auf 2590 und dann auf 4140 Gramm gewachsen. Psychisch war diese Zeit wirklich eine Qual, ständig Angst wieder ein Kind zu verlieren und diese Meinungsverschiedenheit zwischen Frauenarzt und Oberärztin.  Es gibt Kliniken die planen Kaiserschnitte auch bei 38+0, für 37+0 braucht man eine Begründung.  Unser Baby liegt momentan auch noch in Bel, ich hab schon überlegt irgendwelche Übungen aus dem Netz zu versuchen, damit er sich dreht, hab nur etwas Panik davor was falsch zu machen.  Liebe Grüße


Susuba

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Antwort auf Beitrag von Luciana202

Huhu,  bei dem Gewicht würde ich mir erstmal noch keine zu großen Sorgen machen. Um die 2kg ist in der Woche ja nur minimal erhöht und es gibt ja nunmal nicht nur Standardmaß-Babys sondern auch durchaus normale Abweichungen nach oben und unten. Und auch bei der Querlage ist ja durchaus noch etwas Zeit, dass sie sich nochnal dreht. 🍀 Ich verstehe aber sehr gut, dass du gerne Gewissheit haben möchtest und auch die Energiereserven langsam nachlassen, vorallem mit drei kleinen Kindern zuhause. Wenn die Größe und das Gewicht sich jetzt noch weiter in die oberen Perzentilen verschieben, könnte ich mir auch vorstellen, dass nicht mehr bis 39+0 gewartet wird. Mir hat man gesagt, in meinem Fall würde man aufgrund der Größe (2.100g und 45cm bei 29+1) ab 37+0 mit einer Einleitung anfangen können/müssen, je nachdem wie das Wachstum sich weiter entwickelt, da sie sonst bei der Geburt die 5kg erreichen könnte. Liebe Grüße  Susuba 30+4