Susuba
Ihr Lieben, unsere Maus ist endlich da! 🩷 Die Einleitung dauerte insgesamt 3 Tage: Tag 1 begann mit Propess, obwohl ich die medikamentöse Einleitung ja eigentlich nicht wollte, waren die anderen Optionen zu der Zeit nicht möglich. Tag 2 verlief dann mit 12 Stunden heftigsten Wehen, wovon sich am Muttermund leider nur in den ersten 4 Stunden etwas getan hatte (ernüchternde 3cm). Am Abend wurde Propess dann wieder entfernt und die Wehen flachten schnell wieder ab, sodass ich vom Kreißsaal zurück auf Station kam, um noch etwas zu schlafen. Es wurde noch ein CTG geschrieben, bei dem ich plötzlich wieder stärkere Wehen bekam, aber auszuhalten, kein Vergleich zu vorher. Währenddessen merkte ich, wie etwas aus mir heraus lief - ich ging nach dem CTG auf Toilette und stellte dort fest, dass es wohl ein Blasenriss war. Ph-Teststreifen haben es bestätigt. Die Wehen waren danach gänzlich verschwunden. Tag 3 begann mit der Blutabnahme, um die Laborwerte zu überwachen und mehrmaligen CTG-Kontrollen. Ich bekam eine leichte Blutung und wartete auf die Ärzte, um zu besprechen wie wir nun weiter vorgehen. Es sollte erst 18 Stunden nach Blasenriss mit mehr begonnen werden, um eigene Wehenbildung durch den Riss abzuwarten. Es kam dann aber doch anders, als die Laborwerte da waren und sich zeigte, dass die Entzündungswerte bereits angestiegen waren. Also musste es sofort mit der Einleitung weitergehen. Angusta lehnte ich ab, also blieb mir nur noch der Wehencocktail und Oxytocin-Tropf. Ich entschied mich also für eine Kombi aus letzteren beiden (erst Cocktail, 5 Stunden später Beginn Oxytocin). Der Cocktail bewirkte nichts, also stellte ich mich voller Panik auf einen nahenden Wehensturm durch das Oxytocin ein, wie ich es ja bereits von der ersten Geburt kannte. Dieser trat allerdings auch bei der Höchstdosis nicht ein, ich hatte Wehen, aber diese waren nicht schmerzhaft. Es wurde nach meinem Befund geschaut, der blieb unverändert (also bei 3cm) und da die Entzündungswerte trotz Antibiose weiter anstiegen, hatten wir nur noch eine Option. Gestern Abend gegen 21 Uhr wurde sie dann per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. 🩷 Mein Mann durfte dabei sein und hat mich gut abgelenkt während dem ganzen Gewackel und Prozedere. Letztlich hatte ich es mir schlimmer vorgestellt, als es war, nur mein Kreislauf sackte etwas Zeit verzögert ab. Ich fühlte/hörte mich wie unter Wasser, das war echt komisch. Es stellte sich raus, dass die Nabelschnur recht kurz war und sie keine richtige Verbindung zum Becken gefunden hat, obwohl es vorher immer hieß sie sei gut ins Becken gerutscht. Ich bin froh, dass mein Körper das offensichtlich verstand und die Geburt so verlaufen ließ, wie sie letztenendes war. Die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt sind noch recht stark. Ich hoffe, ich erhole mich schnell und kann mich schon bald um unsere Maus problemlos kümmern (noch geht das leider gar nicht). Ihr Gewicht war tatsächlich über 4 Kilo, sie wog sage und schreibe 4.230g auf 53cm und hat 36,5cm Kopfumfang. Geschlüpft ist sie an 38+3 🥰 Ich werde mich erstmal etwas zurück ziehen und melde mich, sobald wir uns ausgiebig kennengelernt und ich mich ausreichend erholt habe. Für alle noch bevorstehenden Geburten wünsche ich euch viel Kraft, dass eure Vorstellungen erfüllt werden und ihr eine wunderbare Kuschel- und Kennenlernzeit habt! 🍀🍀 Viele Grüße Susuba mit Mausi im Arm 🩷
Wie schön dass du es geschafft hast. Herzlichen Glückwunsch 🥰. Genießt eure Zeit und ich hoffe du wirst schnell fit. An deiner Geschichte sieht man mal wie unterschiedlich die verschiedenen Einleitungs Möglichkeiten wirken können bzw nicht wirken können wenn nicht sein soll. Vielem Dank dass du uns deine Erfahrungen so genau mitgeteilt hast 😊