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Geschrieben von J90 am 22.01.2019, 18:54 Uhr

Trotzphase, wie kann ich gut reagieren?

Liebe Mamas,
Wir haben gerade folgende Situation: unser Sohn wird im März 3 und im Februar großer Bruder. Nun muss ich mich gerade etwas schonen und er wird einmal in der Woche von Papa in Kindergarten gebracht und 1-2 Mal von Oma und Opas abgeholt. Gestern zb wollte meine Mama mit ihm ins Turnen gehen. Es dauerte 30 Minuten bis er mitging. Als er dort war hatte er Riesenspaß. Mein Mann muss ihn momentan bockig und gegen seinen Willen in Kindergarten bringen. Er ist ansonsten sehr lieb und pflegeleicht;). Also das einzigste schwierige sind gerade diese Situationen, ca. 2 Mal täglich. Wir erklären ihm viel, er merkt auch das das Baby bald kommt und uns eine Umstellung bevor steht, aber eigentlich freut er sich drauf und ist wie gesagt ja ansonsten auch sehr pflegeleicht;)
Wir haben auch schon zu ihm gesagt wenn er nicht mitgeht muss er alleine spielen und ihn in sein Zimmer geschickt, dass hat ihn aber nicht weiter beeindruckt und er hat nur drauf gewartet bis wir wieder reinkommen. Meistens kooperiert er sobald das Auto draußen anläuft, dann kommt er grinsend raus und sagt jetzt war ich wieder bockig, muss ich schnell machen, sonst ist Papa/ Oma weg... Wie können wir diese Situationen besser und schneller lösen, wir kommen momentan immer zu spät deswegen... Er hat an allen anderen Tagen nicht den Zeitdruck und da kann ich auf seine Bedürfnisse eingehen und Kompromisse finden. Aber halt an dem einen Tag oder zb. Beim Turnen nicht....
Meint ihr es kommt aufgrund der Schwangerschaft zu diesen Anfällen?
Vorher kannten wir sowas gar nicht.
Er hat eine enge Mama- Sohn Beziehung und ist auch etwas anhänglicher als sonst. Aber ich verbringe ja immer noch viel Zeit mit ihm, bringe ihn auch weiter abwechselnd mit meinem Mann ins Bett usw...
Vielen Dank und
Liebe Grüße

 
6 Antworten:

Re: Trotzphase, wie kann ich gut reagieren?

Antwort von ramalamadingdong am 22.01.2019, 19:41 Uhr

Erklärt ihr vielleicht zu viel und entscheidet zu wenig? Es kann Kinder auch unglaublich überfordern Entscheidungen zu treffen. Nicht alle Dinge im täglichen Geschehen brauchen die Einsicht des Kleinkindes.

Ihr könnt ihn anfeuern, damit er schneller ins Bad flitzt zum Zähneputzen oder in den Flur zum Schuhe/Jacke anziehen, er kann sich aus 2 Varianten seine Kleidung selbst aussuchen (grünes oder blaues Shirt)
Mehr geht nicht. Und ihr braucht auch nicht ewig mit ihm diskutieren, damit er berwitwillig seine Jacke anzieht. Manchmal hilft schon ein klares "wir müssen jetzt Jacken anziehen und los zum Kiga".
Ohne fragen, ohne bitten.

Es kann natürlich an den bevorstehenden Veränderungen bei euch liegen. Es kann aber auch einfach sein, dass er es ein bisschen toll findet, wenn ihr elendig lange mit ihm diskutiert, ihn bittet und überredet

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Re: Trotzphase, wie kann ich gut reagieren?

Antwort von niccolleen am 23.01.2019, 9:27 Uhr

Ja ,es kommt aufgrund der SChwangerschaft zu diesen Situationen. Es geht ALLEN angehenden Geschwistern so und allen Muettern.
Einfach liebhaben und weitermachen wie bisher.
Das ist einfach schwierig fuer ein Kind. "Bockig", "trotzig", "schwierig", "Pflegeleicht", ... das sind alles so Begriffe, die ausschliessen, dass ein kleines Kind zu einem selbstaendig denkenden und (mit)fuehlenden Menschen heranwaechst. Verstaendnis aufbringen! Vertrauen darauf, dass er auch mal was aushaelt, aber auch Rueckhalt geben und auch ein schlimmes Kind einfach liebhaben, denn es macht das nicht, um die anderen vor den Kopf zu stossen, sondern um sich der LIebe der Eltern zu versichern! Diese Sicherheit unbedingt zukommen lassen.

lg
niki

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Re: Trotzphase, wie kann ich gut reagieren?

Antwort von Häsle am 23.01.2019, 10:17 Uhr

Meine Kinder (12 und 4) haben in dem Alter gezickt/gebockt, ohne dass ein Geschwisterchen im Anmarsch war. Nach ein paar Monaten war das jeweils besser (es kommen aber immer wieder ähnliche Phasen).
Hier half immer, es trotzdem zackzack durchzuziehen, ohne großartige Diskussionen. Die haben bei mir den Stress und die Aggressionen wachsen lassen. Wir haben nachmittags oder abends im Bett in Ruhe über diese Situationen geredet, gefragt, warum sie nicht in den Kindergarten oder zum Turnen gehen wollten etc. Es war tatsächlich nur Gebocke, und dass sie beide wirklich gerne daheim sind. Aber das geht halt nicht immer, und wenn sie mal dort waren, war ja gleich alles in Ordnung.

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Re: Trotzphase, wie kann ich gut reagieren?

Antwort von Lola2501 am 23.01.2019, 11:20 Uhr

Meinen "Vorrednerinnen" schließe ich mich 100%ig an.

Aktuell haben wir hier auch einen kleinen "Trotzi", der 4 Jahre alt ist (Der ältere Bruder ist 7,5.). Auch bei uns hilft am allermeisten eine klare und vor allen Dinge kurze und prägnante Kommunikation. Lange Erklärungen und Diskussionen für bei uns ins Leere.

Hilfreich für euch wäre vlt. auch:
- kurze und klare Fragen stellen mit nur 2 Antwortoptionen
- in kurzen, ganz klaren Sätzen reden, ohne viel "Drumherum"
- ihm in manchen Situationen auch klar machen, dass er gerade nicht die Wahl hat, sondern dass ihr entscheidet/entscheiden müsst

Abgesehen davon sehe ich auch einen Zusammenhang zwischen seinem Verhalten und dem Geschwisterchen, das bald geboren wird. Als unser großer Sohn damals großer Bruder wurde, hat er auch plötzlich Verhaltensweisen an den Tag gelegt, die wir zuvor nicht von ihm kannten. Ich denke aber, das ist völlig normal - der kleine, knapp 3jährige Bub ist doch völlig überfordert bei dem Versuch, sich das Leben mit Geschwisterchen auch nur im Ansatz vorzustellen. Ich denke, das Ungewisse verunsichert ihn und er sucht daher umso mehr Sicherheit bei euch.

Ich bin überzeugt, dass ihr das meistern werdet - vor euch waren schon so viele Eltern in vergleichbaren Situationen! Da wächst man hinein.

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Re: Trotzphase, wie kann ich gut reagieren?

Antwort von Akira am 24.01.2019, 9:36 Uhr

meine ist auch drei und gerade Diva schlechthin.

Immer am motzen, trödeln, zicken etc pp. Ich wäre froh wenn ich das nur zweimal am Tag hätte.

Ich würde auch nicht so viel disskutieren in den Situationen, anziehen, ab ins Auto und gut ist. Die Kids müssen auch lernen dass nicht immer alles nach deren Nase geht...in der Schule disskutiert auch keiner mit denen ob JETZT Unterrricht ist oder ob JETZT geschrieben wird.....Ich finde auch dass den Kids heutzutage viel zu viel Entscheiungsfreiheit überlassen wird. Klar in einigen Dingen kann man das machen, aber wenn man los muss muss man los.....

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Re: Trotzphase, wie kann ich gut reagieren?

Antwort von funkahobbes am 28.01.2019, 22:52 Uhr

Mein Sohn hat dasselbe Alter und zickt auch so. Protestiert gegen die Krippe, spielt dort aber lieb und hat Spaß.
Will nicht wohin auf Besuch und findest dort dann super.
Ich versuche dann immer eine klare Linie zu fahren. Klappt nicht immer.
Wenn ich merke, dass er etwas müde ist und ein Wutanfall droht, bekommt er den Schnuller. Zb damit ich ihn morgens anziehen kann.

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