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Geschrieben von Christina Linde am 17.05.2006, 21:45 Uhr

Partnerschaftszufriedenheit von Müttern

Hallo Zusammen,

wir sind 2 Mütter (2 und 3 Kinder), die neben Haushalt und Kindererziehung an der FernUniversität in Hagen studieren. Derzeit arbeiten wir (endlich) gemeinsam an unserer Abschlussarbeit zum "Bachelor of Arts" in Sozialer Verhaltenswissenschaft (Sozialpsychologie).

Für diese Abschlussarbeit zum Thema: Partnerschaftszufriedenheit von Müttern haben wir einen Fragebogen ins Internet gestellt.

Wir suchen nun Mütter, die mit dem Vater ihres Kindes/ihrer Kinder zusammen in einem Haushalt leben, und sich gerne 5 Minuten Zeit nehmen möchten, um unseren Fragebogen auszufüllen.

Unter folgender URL ist der Fragebogen zu finden:
http://vs.fernuni-hagen.de/rasngro.html

Herzlichen Dank im voraus für eure Unterstützung.
Christina Linde und Anita Brochhaus

 
14 Antworten:

Re: Partnerschaftszufriedenheit von Müttern

Antwort von 58er am 18.05.2006, 1:14 Uhr

Sehr geehrte Frau Linde,

wenn Sie mir eine Anmerkung zu Ihrem Fragenkatalog gestatten, den ich soeben auf Ihrer Website durchgelesen habe: Die - schlappen - Fragen stammen aus der Steinzeit der Emanzipation und den Uranfängen der Frauenbewegung und hätten ergo besser in die 60er Jahre gepasst. Die hätte man - als Denkanstoß - unserer Mütter- und Oma-Generation stellen sollen. Ganz spannend wäre es seinerzeit gewesen, sie auch den Männern zu stellen (wiewohl immer wieder Männergenerationen nachwachsen, die auch heute noch seltsame Antworten auf Ihre Fragen geben würden).

grüße von old mama

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Re: Partnerschaftszufriedenheit von Müttern - ergänzung

Antwort von 58er am 18.05.2006, 1:24 Uhr

.... ich muss noch ein paar Jahrzehnte bis in die Mitte des 19. JH zurückgehen: Über das Gros Ihrer Fragen hätten bereits die Suffragetten herzhaft gelacht.

amüsierte grüße von old mama

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Re: Partnerschaftszufriedenheit von Müttern

Antwort von Petra Sch. am 18.05.2006, 9:28 Uhr

Ich habe den Fragebogen ausgefüllt.
Schön wenn old mama über die Fragen lachen kann. Leider ist es auch heute immer noch so, dass sich die Männer in vielen Familien nicht um die Erziehung der Kinder kümmern. (hin un wieder mit den Kindern etwas unternehmen nenne ich noch nicht Erziehung). Und nach der Arbeit fernsehen oder computern, während die ebenfalls berufstätige Frach nach der Arbeit Essen macht, die Wohnung etwas aufräumt, Hausaufgaben kontrolliert, Wäsche macht, bügelt usw. während der Mann es höchstesn geregelt bekommt die Spülmaschine einzuräumen.
Von gleichen Rechten und Pflichten bei Haushalt und Kindern kann ich nur träumen.
Wobei ich nicht grundsätzlich unzufrieden bin, dafür hat mein Mann andere positive Seiten.

LG
Petra

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Re: @Petra Sch.

Antwort von mini99 am 18.05.2006, 9:36 Uhr

Hallo!
Bei uns ist es ähnlich wie bei dir, mein Mann beteiligt sich zwar schon manchmal am Haushalt, aber von Teilung kann auch keine Rede sein, obwohl ich auch arbeite.
Liebe Grüße
Traude

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Re: Partnerschaftszufriedenheit von Müttern

Antwort von Christina Linde am 18.05.2006, 11:03 Uhr

Hallo Zusammen,

danke für die Teilnahme und auch für die Kritik.

Zur Info: Der Teil des Fragebogens, der manchen Teilnehmerinnen aufstößt, ist im Jahre 2000 von Wissenschaftlern der Universität Graz veröffentlich worden und operationalisiert eine bestimmte psychologische Fragestellung, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte, da vielleicht die eine oder andere Mutter den Fragebogen noch ausfüllen möchte.

Wenn die Arbeit im Herbst nicht nur fertig geschrieben sondern auch bewertet worden ist setzte ich hier gerne die Adresse ein, damit ihr, falls ihr das möchtet, nachlesen könnt, was mit dieser Fragerei bezweckt wurde.

Viele Grüße,
Christina

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habe den Bogen ausgefüllt

Antwort von Claudia36 am 18.05.2006, 11:37 Uhr

Ich verstehe schon die Kritiken der anderen das der aus der Steinzeit wäre...
Aber meiner meinung ist der garnicht soweit hergeholt.

Es gibt immer noch genug Frauen die nicht arbeiten gehen und sich nur um Hazúshalöt und Kinder kümmern, das auch so wollen!!!
Deswegen ist der schon noch für die heutige Zeit zu verwenden.
Außerdem leben viele unserer ausländischen Mitbürger in diese Frage noch " hinterm Mond"
weil dés von deren Kultur so gewünscht ist.
Aber es gibt genausoviele deutsche Frauen die sich hinter Kochtopf und Kinder verschanzen!

Claudia

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Re: habe den Bogen auch ausgefüllt...

Antwort von palisade am 18.05.2006, 13:23 Uhr

und finde die Fragen völlig in Ordnung. Die ansichten meiner Vorrednerin stoßen mir allerdings etwas auf, da ich auch eine bin, die sich "hinter Kindern und Kochtopf verschanzt". Ich kann ehrlich gesagt nichts schlimmes daran finden. Mein Mann arbeitet jeden Tag von 6.30 Uhr bis ca. 18 Uhr/18.30 Uhr und wir haben 2 Kinder (8 und 3 Jahre). Da finde ich es schon wichtig, daß jemand da ist, der sich um sie kümmert. vielleicht bin ich auch gebranntes Kind. Ich selber war ab der 2.Klasse Schlüsselkind, meine mama kam 16.30 Uhr von der Arbeit und ich hätte mir so ein Familienleben wie wir es jetzt führen sehr gewünscht. VG pali

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Re: Partnerschaftszufriedenheit von Müttern

Antwort von KatjaR am 18.05.2006, 15:37 Uhr

Hallo,

aufgrund der Resonanz hier bin ich neugierig geworden und habe den Fragebogen auch ausgefüllt.
Die Adresse (im Herbst) wäre super.

Grüße
Katja

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Re: @palisade

Antwort von bigwusch am 18.05.2006, 17:02 Uhr

Hallo :o)

Mach dir nichts draus, es hat sich nämlich wohl was verändert:

Früher mußte Frau sich entschuldigen/rechtfertigen wenn sie mit arbeiten gegangen ist, und die Kinder wurden anderwetig betreut.
Heute ist es genau andersrum da muß man sich entschuldigen/rechtfertigen wenn man sich fürs zu Hause bleiben entscheidet. :oD

Es wird nie so sein das man wirklich frei entscheiden kann und entsprechend Unterstütz wird. So oder so!

LG
Mel

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Re: Partnerschaftszufriedenheit von Müttern

Antwort von teichlein am 19.05.2006, 8:03 Uhr

Schon ausgefüllt und abgeschickt Bitteschön (Frag doch auch im Aktuell und im Sparen Forum nach,liebe Christina)

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Re: Partnerschaftszufriedenheit von Müttern

Antwort von 58er am 19.05.2006, 9:00 Uhr

liebe frauen, ich versteh euch alle. und ich bin die allerletzte, die behauptet, die emanzipation wäre schon perfekt. ich glaube, meine posts in der hinsicht in dem gnazen rub sprechen für sich.

aber u.a. über folgende fragen darf sich halt eine alte wie ich, die sich nun notgedrungen schon länger als die meisten hier vieles anhören muss, schon ein bisschen amüsieren, oder?


"Das Vertrauen in Politikerinnen ist nicht so groß, da diese meistens noch andere Dinge als ihr Amt im Kopf haben."

"Eine höhere Ausbildung ist vor allem für Männer wichtig, da sie in Führungspositionen stärker vertreten sind als Frauen." - ähm, bei der frage kommts mir vor, als ob männer von natur aus in höhere positionen kommen. die psychologie dieser fragestellung erschliesst sich mir nun aber gar nicht. dann könnte man auch sagen: für frauen ist es viel wichtiger, putzen und kochen zu lernen, weil sie später meist im haushalt tätig sind. arrrrghh.

viele grüße von old mama (ich hab leider grade bürostress und kann mich nicht weiter auslassen. vielleicht später oder gar nicht). aber immerhin hab ich ja werbung für die kreateurinnen des fragebogens gemacht... ;-)))))))))

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Re: Partnerschaftszufriedenheit von Müttern

Antwort von RenateK am 19.05.2006, 9:23 Uhr

Hab jetzt auch ausgefüllt. Die Fragen kamen mir auch zum Teil eigenartig vor.
Z. B.: "Auch Hausmann ist für Männer ein erstrebenswerter Beruf." Ich hab da: Trifft überhaupt nicht zu angegeben. Aber die Frage ist natürlich so irreführend. Meiner Ansicht nach ist Hausmann/-frau für niemanden ein erstrebenswerter Beruf, weder für Männer noch für Frauen, bei den Antwortmöglichkeiten wird das aber nicht deutlich, also wer so angekreuzt wie ich, kann eben auch der Meinung sein, für Frauen wäre das was.
Gruß, Renate

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Hast Recht Renate

Antwort von Claudia36 am 19.05.2006, 10:09 Uhr

hausmann und Hausfrau kann eigendlich für niemanden ein erstrebenswerter Beruf sein!
Ich finde das ist gar kein Beruf, für einige vielleicht eine Berufung...lach!
Als Beruf sehe ich das nicht.
Die arbeitenden Frauen sind dann wohl noch nebenberuflich Hausfrau?
Oder wie?
Wenn ich arbeite muß ich meinen haushalt genauso schmeißen als wenn ich zu Haue bin, nur da habe ich mehr Zeit dafür.

Naja, schönen Tag noch, ich muß noch zur Arbeit und heute morgen habe ich meinen JOB als Hausfrau erledigt lach!

Claudia

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eben genau dieses denken...

Antwort von TineS am 21.05.2006, 16:14 Uhr

ist es was die annerkennung als "nur" Mutter und Hausfrau in der Gesellschaft unmöglich macht. Jaja ich habe mehr zeit für meinen Haushalt. Hab ja keine Kinder und ihre aktionen zu regeln. Aus diesen Worten spricht eher der Neid als sonstwas.

Sorry aber bei deinen worten könnte ich höchstens die decke hochgehen.

gruß
tine und ihre rasselbande

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