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Geschrieben von Benedikte am 09.11.2006, 3:49 Uhr

Frage an Hausfrauen

Das posting von TineS hat mich auf etwas gebracht. Meine Schwaegerin hat eine Schwaegerin zur anderen Familienseite, die ihr Studium abgebrochen hat, nie gearbeitet hat und jetzt betont Hausfrau ist.Also sie erklaert immer, gar nicht arbeiten zu wollen, fuer die Familie dasein zu wollen und und und und hat sich jetzt tierisch darueber aufgeregt, dass ihr Sohn (5. Klasse) in der Schule ueber sie gesagt hat, dass sie kocht und putzt.Die anderen haben alle von den tollen Berufen ihrer Muetter erzaehlt ( wobei meine Schwaegerin ( ihr aeltester und der Sohn ihrer Schwaegerin sind in einer Klasse) sagt, viele von denen wuerden auch nicht mehr arbeiten, sondern das waeren nur die ehemaligen erlernten berufe. ( Das ganze spielt in einer Kleinstadt im Siegerland wo sich die FRauenerwerbstaetigkeit noch nicht restlos durchgesetzt hat und Fremdbetreuung ein Fremdwort ist).

Was sagen denn Eure Kinder zu Eurer Taetigkeit- oder war das noch nie ein Thema? Und haettet ihr Probleme damit, faendet das blosstellend, wenn Eure Kinder Euch als kochend und putzend bezeichnen wuerden wenn andere Kinder die tollsten Berufe rausholen, auch wenn Ihr wisst, dass die anderen Muetter teilweis egar nicht mehr arbeiten, es alos eine gewisse Hochstapelei ist? Woll Ihr als HAusfrau bezeichnet werden - oder mit Eurem erlernten Beruf?

Ich finde das gerade auch deshalb interessant, weil meine aelteren Kinder eben langsam verstehen, was ich mache und manchmal eben stolz auf mich sind.

Benedikte

 
28 Antworten:

Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von kababaer am 09.11.2006, 6:23 Uhr

Ich finde Hausfrau und Mutter ist doch ein Ehrenwerter "Beruf". Würde mir nix machen, wenn mein Sohn das in der Schule sagt.

LG
hier sind aber nicht so viele die arbeiten gehn

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von mamaj am 09.11.2006, 6:45 Uhr

Hallo,
unsere Tochter genießt es das ich zu Hause bin.
Das liegt sicherlich auch daran das ich gerne zu Hause bin, was nicht heißen soll, dass ich nie wieder arbeitzen möchte...aber zur Zeit ist es eben so wie es ist besser unt gut.

Daher würde sie sich nie schämen zu sagen, dass ich "nur" Hausfrau bin.

Allerdings weiß ich nicht was sie sagt, wenn man sie nach meinem Beruf fragt. Ich denke sie wird sagen ich bin Köchin, denn sie findet ich bin die beste Köchin der Welt :-))))

Sie weiß was ich gelernt habe (Köchin), weiß als was ich gearbeitet habe(Gastrononie ... von der Köchin bis zur Geschäftsführerin) und weiß auch das ich schon selbständig war(kleines Hotel).

Alleridngs hat sie dann auch shcon gesagt, das sie es froh ist da noch nicht auf der Welt gewesen zu sein, denn dann hätte ich ja doch keine Zeit für sie gehabt.

Ach, sie ist gerade aufgewcht und ich habe sie gefragt, was ich denn von Beruf wäre....Na Köchin!

LG
mamaj

P.S. Was mir dazu noch einfällt:
Sie hat mal gesagt, dass sie froh ist, dass sie mal keine Köchin werden muß und sich einen anderen Beruf ausssuchen kann...sie würde doch so gerne Tierpflegerin oder Tierärztin werden. Mein fragender Blick wurde beantwortet mit...na Mama, kochen kannst Du mir doch zeigen ;-)

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von sunnymausi am 09.11.2006, 7:25 Uhr

ich bin leider hausfrau und mutter, aber wenn meine kiddies es mal erzählen sollten, bin ich ihnen keineswegs böse.
es wäre natürlich sehr schön, endich wieder arbeiten gehen zu können.
gelernte textilverkäuferin bin ich und leider keine aussichten in diesem beruf, jedesfall´s nicht, solange meine beiden noch so klein sind..

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von Graupapagei3 am 09.11.2006, 7:54 Uhr

Mark würde sagen - Mama ist zu Hause, weil mein kleinster Bruder noch so klein ist (knapp 11 Mon) und so stimmt es auch spätestens nächsten Sommer arbeite ich wieder - Teilzeit zwischen 24 und 30h - das reicht mir mit 4 Kindern!

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von Dorilys am 09.11.2006, 8:05 Uhr

Bisher war das nie ein Thema. Wir wohnen aber hier im Dorf und sehr viele Mütter sind Hausfrau.
Bei mir kommt dazu, daß ich Studienabbrecherin bin ohne abgeschlossene Berufsausbildung - und ja, ich schäme schon dafür.
LG Dorilys

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Bitte nicht steinigen...

Antwort von Trini am 09.11.2006, 8:17 Uhr

aber ich sehe da schon einen Unterschied zwischen Hausfrau mangels Ausbildung und Hausfrau TROTZ Ausbildung (aus freien Stücken oder unfreiwillig).

Auch die nicht erwerbstätigen Mütter machen da doch einen Unterschied.

Trini

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von bigwusch am 09.11.2006, 8:22 Uhr

Hallo :o)

Ich bi Hausfrau auf Arbeitssuche, und meine Kinder würden sagen ich bin von Beruf MAMA.

Im Kindergarten haben sie zum Elterncafe mal ein spiel gemacht und dazu die Kinder nach den Hobbys der Eltern gefragt. Und das war komischerweise bei ca. 90% aller Mama´s kochen,putzen usw. :oD

Mir macht es nichts aus, obwohl ich gerne wieder arbeiten möchte (Teilzeit) aber bisher kein Glück hatte.

Meine Kinder finden es nicht so toll das ich wieder arbeiten gehen möchte, aber ich denke sie werden sich schnell dran gewöhnen.

Lg Mel

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was erwartet sie denn????

Antwort von max am 09.11.2006, 8:28 Uhr

was soll ihr Sohn denn über sie sagen? Sie hat ja nichts gelernt und nie gearbeitet. Was hätte er denn sagen sollen? Studienabbrecherin? klingt doch auch nicht so toll.

lg max

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Re: Bitte nicht steinigen... (etwas länger geworden)

Antwort von mausekind1234 am 09.11.2006, 8:50 Uhr

Also, ich habe kanpp 10Jahre gearbeitet, bevor ich meine erste Tochter bekommen habe. Jetzt bin ich mitlerweile seit 10 Jahren zuhause und genieße es wirklich, mich nur um meine Familie zu kümmern. Wenn meine Kinder gefragt werde, was die Mama macht, sagt mein Sohn (6) immer Mama ist Hausfrau.Meine Große sagt auch schonmal, "Mama hat beim Arzt gearbeitet und ist jetzt zuhause und kümmert sich um uns"
Ich finde es völlig o.K. "nur" Hausfrau zu sein. Finde aber auch, es gibt einen unterschied, zwischen Hausfrau mit Ausbildung und Berufserfahrung und Hausfrauen ohne irgendwelche Ausbildung.
Ich bleibe gerne zuhause, da es zum Glück auch nicht finanziell nötig ist, das ich arbeiten gehe. Sollte es aber mal nötig werden, oder ich habe in den nächsten Jahre wieder lust etwas (auserhaus) zu arbeiten, hab ich wenigstens die Berufserfahrung von früher und meine AUsbildung vorzuweisen. Obwohl ich mir vorstellen kann, das nach sovielen Jahren ohne Beruf es superschwierig ist, wieder einzusteigen.
LG Nicole.

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Horror...

Antwort von _Karo_ am 09.11.2006, 9:45 Uhr

...Mein Großer war 3 als das Thema Berufe in der Kita kam, da war meine Kleine gerademal ein Jahr alt und ich mit ihr zuhause.

Joshua erzählte dann "Papa arbeitet am Flughafen und Mama sitzt zuhause, kocht und räumt auf"
Fand diese Aussage voll den Horror, daß mein Kind so über mich denkt *lach* und es hat mich in meiner Entscheidung bestärkt eine Umschulung anzufangen sobald die Kleine indie Kita kommt (begonnen hab ich dann als sie 22 Monate alt war,in die Kita kam sie 2 Monate eher)

Seitdem waren meine Kinder totaaal stolz auf mich, besonders daß ich mir so einen "spannenden" Beruf ausgesucht habe, denn nicht jeder arbeitet am Flughafen und der Papa war ja schon ne Attraktion ;-)

Meine Kinder nahmen das als selbstverständlich hin daß ich arbeiten gehe und nun seitdem meine Umschulung vorbei ist, suche ich hnderingend einen Job... Meine Kids haben so langsam gemerkt, daß ich zuhause bin und momentan nicht arbeite (ich habs ihnen zwar auch gesagt, aber so langsam kommts zb bei der Kleinen -jetzt 4,5-durch *g*)

Sie erzählte in der Kita ja auch daß ich immernoch arbeite ud somit wurde ich mal von der Erzieherin ab und an gefragt, wie es so auf Arbeit läuft usw ;-)

Hoffe schnell wieder eine Anstellung zu finden, denn erstens fällt mir die Decke auf den Kopf und zweitens möchte ich daß meine Kinder weiterhin au ihre Mami stolz sind!

Mein Tochter möchte zb seit sie 2,5 ist Pilotin und Mama werden wie sie immer betont *kicher*

Für sie ist es also schon in diesem Alter selbstverständlich gewesen daß Mamas auch einen Beruf ausüben können und ich finde dies eine richtig gute Einstellung ;-)

LG Karo

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Re: Einstellungssache

Antwort von Edda3 am 09.11.2006, 10:58 Uhr

Hallo,

finde die Aussage: meine Mutter putzt und kocht auch nicht so toll, denn das zeigt, dass das Kind ein ganz falsches Bild von seiner Mutter hat oder diese ihm ein falsches Bild vorlebt.
Denn ist Hausfrau nur putzen und kochen?
Das sehe ich ganz anders. Da gehört viel mehr zu.
Also ich bin da noch (zusätzlich zu meinem Teilzeitjob) Taxifahrer, Nachhilfelehrer, Hausaufgabenbetreuung, Animateur, Modebraterin, Sportbetreuer, Streitschlichter und und und.
Also wenn meine Kinder sagen würden ich putze und koche nur, wäre ich auch sauer, weil das viel zu reduziert ist.
Was die anderen Kindern von ihren Müttern erzählen ist mir egal. Wen interessiert das?

Liebe Grüße

Edda

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von Ebi-Mama am 09.11.2006, 11:10 Uhr

Hallo Benedikte,
ich finde nichts ehrenrühriges daran, wenn die Kinder so über einen erzählen. Allerdings finde ich es als Nur-Hausfrau (mittlerweile wider Willen) ziemlich nervend, dass um berufstätige Mütter (z.B. in der Kita) so ein Wirbel gemacht wird. Wenn eine Mutter auch nur ein wenig erwerbstätig ist, steigt sie gleich erheblich im Wert und erwirbt sich Sonderrechte. Insofern kann ich verstehen, dass sich Deine Schwägerin über die übertriebenen Schilderungen der anderen Mütter geärgert hat.
Zum Glück wissen meine Kinder es zu schätzen, dass ihre Mama viel Zeit für sie hat.
Kochen und putzen kommt bei mir allerdings wohl deutlich zu kurz. Ich würde sagen zur Zeit besteht meine hausfrauentätigkeit zu 60 % aus Chauffeur´-Diensten, gefolgt von Basteln (Laternen, Geburtstagsdeko, etc.), Hausaufgabenbetreuung, Elterngesprächen mit Lehrern/Erziehern...
LG Urte

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Re: Einstellungssache

Antwort von greta71 am 09.11.2006, 11:11 Uhr

Ich finde es auch völlig okay, wenn man sich dafür entscheidet Hausfrau zu sein!
Aber das ist leider ein "Luxus" den sich meist nur verheiratete Frauen leisten können, wo der Verdienst des Mannes ausreicht!
Bei alleinerziehenden heisst es dann oft nicht sie sei Hausfrau, sondern Arbeitslose!

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von dhana am 09.11.2006, 11:20 Uhr

Hallo,

auch wenn ich momentan zuhause bin - wenn man meine Sohn nach meinem Beruf fragt dann sagt er Rettungsassistentin.
Denn das hab ich ja vor meinen Kindern gelernt und auch gearbeitet.

Mutter und Hausfrau ist für mich kein Beruf - wär käme bei einem Mann schon auf die Idee zu sagen er wäre von Beruf Vater (auch wenn er zuhause ist)

Ich schäme micht nicht dafür jetzt zuhause zu bleiben, und das dürfen meine Kinder jederzeit sagen - aber das auf Putzen und Aufräumen zu reduzieren - doch da wäre ich schon beleidigt. Wie schon jemand sagte - als Mutter ist man so viel mehr.

Steffi

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ich darf ja eigentlich nicht, aber....

Antwort von AndreaL am 09.11.2006, 11:31 Uhr

Hallo Benedikte,

hmm... ich 'darf' hier wohl eigentlich nicht anworten. Würde aber gerne erzählen, was mein Sohn neulich sagte...

Sein Freund hat eine Vollbluthausfrauenmutter. Und Moritz fragte sich schon öfter, wie das so ist... eine Mutter, die nicht arbeitet... Er wollte dann auch mal wissen, WARUM ich arbeite...

Sein Fazit war dann sehr nüchtern: Mama, wenn Du nicht arbeiten würdest, würdest Du Dich ja richtig freuen, wenn Du mich mittags endlich von der Schule abholen kannst, damit Du wieder was zu tun hast...' ;-)...

ICH glaube ja, dass die Zufriedenheit der Mütter damit einhergeht, WIE die Kinder es empfinden. D.h. MEIN Sohn merkt, dass mich mein Job sehr glücklich macht, und unser Familieneinkommen zugunsten aller erheblich verbessert.

DANN kenne ich Hausfrauen, deren Kinder UNGLAUBLICH stolz sind, dass ihre Mütter zu Hause sind und eben NICHT arbeiten MÜSSEN.

Es ist m.E. eine Einstellungssache der Mutter. Ist sie mit sich und ihrer Rolle zufrieden, kommt es genauso bei den Kindern an.

Bei der Schwägerin der Schwägerin vermute ich eine unterschwellige Frustration, die die Kinder merken. Sie kann sich selbst nicht richtig wertschätzen und lebt das auch in irgendeiner Form nach außen, dass ihre Kinder das merken...

Meine Meinung...

LG

Andrea

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von TineS am 09.11.2006, 11:48 Uhr

ok hier auch meine Antwort:

Ich bin nicht Hausfrau und Mutter, weil ich nix gelernt habe. Im Gegenteil, ich habe 2 Ausbildungen Abgeschlossen und in der letzten auch gearbeitet.

Ich habe mich bewußt dazu entschlossen erstmal nur Hausfrau zu bleiben. Wenn ich wieder mal mir einen Jobsuche, dann nur so, das ich für die Kinder nachmittags aufjedenfall da bin.

Mich hat meine Kindheit in der Hinsicht sehr geprägt. Meine Mutter war nie da, sie mußte immer Arbeiten. Als sie später mal Heiratete hat sich dsa nicht geändert, sondern mein Vater wardann auch nicht da. Er hat zwar versucht alles zu kompensieren, aber es fehlten mir doch die Eltern.
Ich beneidete sehr die anderen Kinder, die Mittags heimgingen und ihre Mutter war daheim.

In der SS meines 4. Kindes habe ich mich bewußt gegen meinen Beamtenstatus entschieden. Sicherlich klingt es gut "Ich bin Beamtin" aber ich bin jetzt "Familienmanagerin" und das klingt genauso gut.

Warum wird eine Mutter die daheim bei den Kindern ist, für sie sorgt, putz und kocht so abwertend betrachtet?

Und wer hat denn das Problem mit der Bezeichnung? Nur wenn man nicht voll dahinter steht, hat man das. Und andere die denken sie sind was besseres, weil die Berufsbezeichnung anders ist?

Vielleicht sollten man doch mal alle anderen anfangen das zu würdigen und zuverstehn, dann wäre es für alle einfacher, für edie Kinder und ihre Mütter. Würde es bezahlt werden, wäre der Job Mutter und Hausfrau vielleicht mehr angesehn.

gruß

tine

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warum ist das kein Beruf?

Antwort von TineS am 09.11.2006, 11:53 Uhr

um ihn gut zu machen, muß man es auch lernen.Sorry das sind doch die Einstellungen die alle abwerten, die daheimbleiben für die Kinder.

Was anderes ist es, wenn die Leute nicht arbeiten gehen wollen und die Kinder dabei vernachlässigen.

viele grüße

tine

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Re: Einstellungssache

Antwort von VeraM am 09.11.2006, 11:57 Uhr

Hi !

So wie Edda sehe ich das auch. Jeder weiss doch, dass eine Mutter nicht nur kocht und putzt und wäscht, selbst die Kinder bzw. gerade die. Und wenn noch relativ kleinere Kinder das so erzählen, bin ich mit Sicherheit NICHT gekränkt, denn ich weiss ja selbst am besten, was ich leiste. Nie gearbeitet zu haben, fände ich allerdings auch blöd. So erzähle ich meinen Töchtern schon öfter aus meinem früheren Büro-Alltag, dann wissen sie auch, dass ich mich auch mit der "Arbeit draussen" auskenne, halt ebenso wie der Papa. Ich wäre sicher auch ein komisches Vorbild, wenn sie selbst mal in die Ausbildung gehen sollen, könnten sie natürlich sagen: "Aber Mama hat doch auch nie gearbeitet und nur geheiratet". Aber so was ist heutzutage doch relativ selten der Fall noch oder?

VG
Vera

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Auf die Gefahr hin, eine Lawine loszutreten...

Antwort von Trini am 09.11.2006, 12:02 Uhr

bin ich spätestens jetzt wieder an der Stelle, wo ich frage:

Bringt die berufstätige Mutter diese "Leistungen" denn nicht???

Auch meine Kinder werden von mir bekocht und durch die Gegend gefahren.
Ich helfe bei den Hausaufgaben und dreckig und ungebügelt läuft auch keiner rum.

Einen großen Teil der Familienarbeit trägt auch mein Mann mit.

Aber mein BERUF ist: Lebensmitteltechnologin und nicht Mutter.
Genau wie eben (und das kam schon) beim Vater keiner Hausmann und Vater sagen würde.

Trini

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Re: Einstellungssache

Antwort von VeraM am 09.11.2006, 12:10 Uhr

Stimmt genau, Edda. Meine Schwägerin wurde von ihrem Mann wegen div. anderer Frauen verlassen, als die Kinder (die ER dringend so früh und so schnell hintereinander wollte) noch in den Windeln steckten und muss seitdem den Balance-Aktakt Job und Kinder schaffen. Nun ist sie seit 10 Monaten arbeitslos und es sieht auch weiterhin nicht gut für sie aus auf dem Arbeitsmarkt. Wäre sie noch verheiratet, wäre sie jetzt einfach "Hausfrau" Aber so fühlt sie sich jetzt "als totale Verliererin" (ihre Aussage) und ist kreuzunglücklich.

VG
Vera

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von schnecke71 am 09.11.2006, 12:14 Uhr

Meine Kinder sagen: Mama ist Lehrerin, aber jetzt ist sie zu Hause bei uns.

Ich war zwischen 2. und 3. Kind arbeiten, also kennen unsere Großen beide Situationen.
Die Große (fast 10 J.) hätte nichts dagegen, wenn ich arbeiten würde - denn dann könnte sie zu MIttag zu Oma und bekäme täglich das Essen, das sie sich wünscht. Meine Mutter hat die Kinder in der Zeit meines Arbeitens sehr verwöhnt und jedem täglich sein Essen gekocht...je nach Wunsch.
Unsere Mittlere (8J) hat damals gelitten, obwohl sie schon 4 und im Kiga war, als ich wieder arbeitete. Aber ich konnte sie ja weder hinbringen noch abholen und die Zeit von meinem Nachhausekommen bis zu ihrer Schlafenszeit betrug zwischen4 und 5 Stunden....Zeit, die ich ja nocht nur ihr widmen konnte. Sie verzichtet lieber auf Dinge, wenn sie mich dafür immer verfügbar hat.

Seit einem Gespräch, das ich belauscht habe, als ich die Klasse meiner Großen begleitet habe (das genießen beide - ich habe endlcih Zeit für ihre Schulveranstaltungen....nachdem ich schon den ersten Schultag der Großen nicht miterleben durfte, nutz auch ich das jetzt sehr aus.), ist unsere Große auch wieder "pro Mama zu Hause". Ihre Freundin ist eines von 2 Kindern mit alleinerziehender und schichtarbeitender Mutter. Sie meinte zu meiner Tochter: "Mensch, du hast es echt gut. Deine Mama ist immer da, wenn du heimkommst. Meine nicht."
So lange wir uns diesen Luxus (denn das ist Luxus!) leisten können, möchte ich ihn noch genießen - meinen "Nurhausfraujob". Denn langweilig war mir noch keine MInute und ich glaube, es wird mir auch nciht langweilig, wenn die Kleine im nächsten Herbst in den Kiga kommt....und ich hoffentlich noch ein Jahr Karenz anhängen kann.

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Re: Auf die Gefahr hin, eine Lawine loszutreten...

Antwort von VeraM am 09.11.2006, 12:18 Uhr

Also, ich schreibe bei Unterlagen, die ich ausfüllen muss, "zur Zeit Hausfrau", weil das einfach korrekt ist.
Schliesslich habe ich ja auch nicht vor, nie wieder arbeiten zu gehen. Meine Mutter ist ja auch wieder arbeiten gegangen, als ich so 15,16 Jahre alt war. Kommt natürlich auch auf die jeweilige Arbeitsmarktsituation an...

VG
Vera

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@trini

Antwort von schnecke71 am 09.11.2006, 12:20 Uhr

Klar erbringt eine berufstätige Frau auch viele dieser Leistungen - aber nicht in der gleichen Qualität, weil man als arbeitende Frau eben nicht die gleiche Zeit zur Verfügung hat. Und das meine ich nicht böse, sondern aus Erfahrung (hab ja beides erlebt)und mit dem Background, nicht arbeiten zu müssen. Denn in dem Moment, wo ich muss (egal ob aus finanziellen oder persönlichen Gründen), ändert sich meine Sichtweise und ich kämpfe gegen das Image der Rabenmutter, die ihre Kinder abgibt um zu arbeiten (ob bewusst oder unbewusst...das Gewissen regt sich). Das steckt noch immer in uns drinnen, wie ich finde. Daher kommen dann auch solche Gedanke, nicht gleichwertig zu sein uä und der Gedanke sich messen zu müssen.
Kinder berufstätiger Mütter leben genauso gut oder schlecht - sie leben anders als Kinder von Nurhausfrauen....wenn wir mal ganz weg lassen, dass es sowieso menschlich sehr viele Unterschiede gibt.

Von daher find ich es einfach Unsinn, ständig zu hinterfragen wer denn nun die bessere Hausfrau und/oder Mutter ist - jeder nach seinen Möglichkeiten...in jeder Hinsicht.

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@schnecke

Antwort von tinai am 09.11.2006, 12:25 Uhr

Danke für den Beitrag, er hat mir sehr gut getan. Das trifft es nämlich auf den Punkt.

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von Mariakat am 09.11.2006, 14:05 Uhr

Meine Tochter (7,5) ist total stolz darauf, dass ich Lehrerin bin und gearbeitet habe. Momentan bin ich zuhause, da wir noch einen kleinen Sohn haben, aber nächstes Schuljahr geht es wieder los. Meine Tochter sagt auch, dass sie arbeiten will, wenn sie gross ist - trotz Kinder. Find ich klasse!
Mariakat

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von Sturmkind am 09.11.2006, 15:25 Uhr

Ich habe mein Studium auch zugunsten der Kinder abgebrochen - und weil es nicht das war, was sich mit einem Familienleben, so wie ich es mir vorstelle, vereinbar wäre.
Ich stehe dazu, meine Kinder sagen, dass ich von Beruf Mutter bin. Ich werde eine Ausbildung machen, sobald ich das verantworten kann, einstweilen leben wir aber gut so - und ich schäme mich nicht für meine Entscheidungen.
Gearbeitet habe ich übrigens neben dem Studium, bis mein zweiter Sohn geboren wurde und wir in ein zu renovierendes Haus gezogen sind.

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Re: Frage an Hausfrauen

Antwort von Sturmkind am 09.11.2006, 15:31 Uhr

Ohja, die Kita: wer wird angeguckt, wenn es um Elterndienste am Vormittag geht, ums Kochen, ums Begleiten auf Ausflüge? Ich und meine einzige Kollegin als Hausfrau, die beide kleine Kinder noch zu Hause haben.

Ich habe jetzt angefangen, mich zu weigern - schließlich bezahlen wir für die Betreuung genauso viel wie die Berufstätigen... Im Rahmen mache ich das ja gern, aber immer nur und auch noch ziemlich geringschätzig angesehen bin ich nicht mehr dazu bereit.

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Re: @trini

Antwort von momworking am 10.11.2006, 14:20 Uhr

"Klar erbringt eine berufstätige Frau auch viele dieser Leistungen - aber nicht in der gleichen Qualität, weil man als arbeitende Frau eben nicht die gleiche Zeit zur Verfügung hat."


Liebe Schnecke71,
ich sehe das allerdings etwas anders:
Durchaus erbringen berufstätige Mütter Leistungen in der gleichen Qualität wie nicht-berufstätige. Sie setzen nur andere Prioritäten:
Muss die Rabatte tatsächlich bepflanzt sein? Rasen tuts auch!
Muss man vom Fußboden essen können? Also wir haben einen Tisch!
Müssen die Fenster permanent geputzt werden? Man kann bei uns noch gut durchschauen, also alles ok!

Genauso wie nicht-berufstätige Mütter werden die Berufstätigen allerdings AUF KEINEN FALL Abstriche in der Qualität der Kindererziehung machen.
Wenn du dabei von Qualität sprichst, dann sprich bitte von einer grundsätzlichen Frage, wie Kinderbetreuung idealerweise zu sein hat. Aber nicht davon, dass die Qualität derselben von der Berufstätigkeit der Mutter abhängt.

Ich habe einen Beitrag im BabyundJob-Forum zu dem Thema geschrieben.
Deshalb senfe ich hier auch nicht mehr weiter mit.
Annette

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