Das Immunsystem spielt verrückt

DNA Kette

© fotolia, Benjaminet

Neben erblicher Veranlagung spielt eine Fehlfunktion des Immunsystems eine große Rolle bei der Entstehung der Neurodermitis.

Die an sich sinnvolle Abwehrreaktion des Immunsystems gegen Fremdstoffe und Allergene schießt über das Ziel hinaus und es kommt zur typischen Entzündung der Haut. Die veränderte Immunreaktion der Lymphozyten macht die Haut außerdem empfindlicher für Infektionen durch Bakterien und Viren.

Typisch für die Krankheit ist auch, dass die Lymphozyten allgemein oder nach Kontakt mit einem Allergen aus Nahrung und Umwelt vermehrt das Immunglobulin E bilden. In der Folge davon kommt es zur Ausschüttung von verschiedenen Botenstoffen wie z.B. Histamin in der Haut, die dann den typischen Teufelskreis mit Juckreiz und Entzündung auslösen und unterhalten. Im akuten Schub der Neurodermitis können deshalb besonders Medikamente bei der Behandlung helfen, die die Immunfunktion normalisieren und die überschießende Entzündung bremsen.

Falls Sie Fragen rund um das Thema Hautpflege bei Babys und Kleinkindern haben, können Sie diese auch unserem Facharzt für Dermatologie, Venerologie, Allergologie Prof. Dr. Dietrich Abeck in seinem Forum stellen.

Zuletzt überarbeitet: April 2019

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