Die drei Säulen der Behandlung

Baby in blauem Body liegt auf dem Rücken

© fotolia, goodluz

Grundlage der Neurodermitis ist wie bei jeder atopischen Erkrankung eine genetische Veranlagung.

Leiden Verwandte 1. Grades, also Eltern oder Geschwister an atopischen Erkrankungen - Neurodermitis, Asthma bronchiale oder Heuschnupfen - haben die Kinder ein höheres Risiko, eine Neurodermitis zu bekommen:

1. Symptomatische Behandlung
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anti-endzündliche Therapie
*
Kortikosteriode
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Pimecrolimus, Tarcolimus
Juckreiz mildernde Therapie mit Antihistaminika
antibakterielle Therapie mit äußerlichen Antiseptika oder innerlichen Antibiotika
2. Konsequente Basistherapie
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Feuchtigkeits- und Fettgehalt der Haut erhöhen
Frei von Allergenen und reizenden Stoffen
Sollte vom Kind langfristig gerne akzeptiert werden
3. Erkennen und Meiden von Provokationsfaktoren
*
irritative Faktoren
allergische Faktoren
psychische Faktoren

Neurodermitis ist aber keine klassische Erbkrankheit. Denn ob es bei Veranlagung zur Erkrankung kommt, hängt immer auch von äußeren Faktoren ab, die zur Zeit noch gar nicht alle bekannt sind. Experten in aller Welt arbeiten hier an Möglichkeiten zur Vorbeugung, erste vielversprechende Ansätze gibt es schon.

Falls Sie Fragen rund um das Thema Hautpflege bei Babys und Kleinkindern haben, können Sie diese auch unserem Facharzt für Dermatologie, Venerologie, Allergologie Prof. Dr. Dietrich Abeck in seinem Forum stellen.

Zuletzt überarbeitet: April 2019

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