Basistherapie

Baby in blauem Body liegt auf dem Rücken

© fotolia, goodluz

Die zentrale Säule der Behandlung der Neurodermitis ist eine konsequente 2 mal tägliche Hautpflege, die individuell auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt ist.

Die Basistherapie soll

  • den Feuchtigkeits- und Fettgehalt der Haut erhöhen
  • frei von Allergenen und reizenden Stoffen
  • vom Kind langfristig gerne akzeptiert werden

Je nach Hautzustand wird bei akuten Schüben und in der warmen Jahreszeit eine weniger fettende Öl-in-Wasser-Emulsion (Lotion oder Creme) verwendet. Eine sehr trockene Haut bei chronischer Neurodermitis braucht dagegen eine stärker fettende Creme oder Salbe, die auch im Winter, wenn die Luft kalt und trocken ist, sinnvoll sein kann. Der Zusatz von Harnstoff als körpereigener Feuchtigkeitsfaktor kann vor allem bei älteren Kindern den Hautzustand verbessern.

Tipp: Eincremen soll Spass machen!

Malen Sie doch mal gegenseitig mit ihrem Kind mit Creme auf der Haut und lassen Sie auch die Puppe mit eincremen.

Baden ist erlaubt - wenn ein Badeöl verwendet wird, das beim Verlassen des Bades einen geschlossenen Fettfilm auf der Haut hinterlässt. Nicht abrubbeln, nur trocken tupfen und auf die nach dem Baden besonders aufnahmebereite Haut direkt die Pflegecreme auftragen.

Für die Hautreinigung nur ein pH-neutrales Waschmittel verwenden. Nur kurz und nicht zu warm duschen. Danach eincremen.

Falls Sie Fragen rund um das Thema Hautpflege bei Babys und Kleinkindern haben, können Sie diese auch unserem Facharzt für Dermatologie, Venerologie, Allergologie Prof. Dr. Dietrich Abeck in seinem Forum stellen.

Zuletzt überarbeitet: April 2019

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