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Lungenentzündung (Pneumonie)

Lungenentzündung (Pneumonie)

"Pass auf, sonst bekommst Du noch eine Lungenentzündung" - diese Warnung klingt uns allen in den Ohren. Auch heute noch hat das Wort "Lungenentzündung" kaum von seinem Schrecken verloren. Doch zum Glück ist diese Erkrankung dank guter Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten in der Realität heute lange nicht mehr so bedrohlich, wie man denkt.

Größere Kinder erholen sich meist innerhalb von ein, zwei Wochen und können im Normalfall auch zu Hause behandelt werden. Gefährlich ist eine Lungenentzündung aber nach wie vor für immungeschwächte Kinder und vor allem für Säuglinge und Kleinkinder. Sie sollten bereits bei einem konkreten Verdacht sicherheitshalber in der Klinik beobachtet werden.

Lungenentzündung - heute gut behandelbar

Lange gehörte die Lungenentzündung auch in Europa zu den Haupttodesursachen bei Kindern. Vor allem in ärmeren Ländern, wo keine geeigneten Medikamente oder vorsorglichen Impfungen zur Verfügung stehen, ist das leider immer noch der Fall. Glücklicherweise verläuft die Erkrankung hierzulande dank guter medizinischer Versorgung inzwischen aber fast immer problemlos und gut - die meisten Kinder haben sie nach etwa 7 bis 10 Tagen überstanden. Sehr gefährlich ist eine Lungenentzündung allerdings nachwievor für die Kleinsten - auch weil bei ihnen typische Symptome wie z.B. der Husten oft fehlen und sie deshalb oft recht spät erkannt wird.

Was ist eine Lungenentzündung und wie entsteht sie?

Bei einer Lungenentzündung entzünden sich die Lungenbläschen, die sogenannten Alveolen, die am Ende der Bronchialäste sitzen, und/oder das umliegende Lungengewebe. Eine Lungenentzündung kann aus ganz unterschiedlichen Gründen entstehen:

Oft ist ein ganz normaler Atemwegsinfekt oder eine Virusgrippe (Influenza) der Anfang, gerade in der kalten Jahreszeit. Aufgrund der dadurch geschwächten Abwehr kann eine bakterielle Infektion hinzukommen. Typische Erreger sind Viren selbst sowie Pneumokokken, Haemophilus Influenza (Hib) und bei älteren Kindern Mykoplasmen. Auch als Folge von Infektionskrankheiten wie Masern und Keuchhusten oder bei Vorerkrankungen wie Asthma bronchiale und Mukoviszidose kommt es vermehrt zu Lungenentzündungen. Außerdem unter Umständen durch chemische (Rauch) oder mechanische Reize: z.B. kann ein eingeatmeter und nicht entdeckter Fremdkörper in einem Bronchialast zu einer Lungenentzündung führen - daran sollte man vor allem bei Kleinkindern im Entdeckeralter denken, wenn sie plötzlich ohne vorausgehenden grippalen Infekt Symptome zeigen.

Typische Symptome und Warnhinweise

Folgende Anzeichen können auf eine (beginnende) Lungenentzündung hindeuten:

  • Husten (zuerst trocken, dann mit grünlich-gelbem Auswurf)
  • Hohes Fieber
  • Schüttelfrost
  • Starkes Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen
  • Schnelles, flaches Atmen, Atemnot
  • "Nasenflügeln" (aufgestellte Nasenflügel beim Einatmen)
  • Schmerzen in der Brust, die sich bei kleinen Kindern oft als Bauchschmerzen zeigen

Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern fehlen oft die eindeutigen Symptome. Sie können den Schleim noch nicht abhusten und erbrechen ihn dann stattdessen.

Warnhinweise bei Babys können neben oben genannten sein:

  • Apathisches Verhalten
  • Trinkunlust, Verweigerung der Nahrungsaufnahmen
  • Atemnot, bläuliche Gesichtsfarbe und blaue Lippen
  • Aufgeblähter Bauch

Lungenentzündung - die Diagnose ist nicht immer einfach!

Selbst für den erfahrenen Kinderarzt ist die Diagnose manchmal schwierig. Nicht immer kann man die Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe, die ein klingendes Rasselgeräusch verursacht, beim Abhören der Lunge mit dem Stethoskop eindeutig hören. Bei Verdacht wird der Kinderarzt eventuell eine Röntgenaufnahme der Lunge veranlassen. Außerdem kann eine Blutuntersuchung Aufschluss geben, da z.B. eine erhöhte Leukozytenzahl auf eine starke Entzündung im Körper hindeuten kann. Ein Baby sollte bereits bei Verdacht auf Lungenentzündung zur Beobachtung ins Krankenhaus kommen, wo die Ärzte im Falle eines Falles schnell einschreiten können.

von Maxi Christina Gohlke

Zuletzt überarbeitet: März 2018


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