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Was ist eine Impfung?

Impfen schützt

Unser Immunsystem funktioniert wie die schnelle Eingreiftruppe der Polizei: Sobald etwas Fremdes, also z.B. ein Krankheitserreger in Form eines Virus oder Bakteriums in unseren Körper eindringt, wird es erkannt und so rasch wie möglich vernichtet.

Ein Problem hat unsere Körperpolizei allerdings dabei. So wie im richtigen Leben, muss sie den "Verbrecher" erst erkennen, bevor sie ihn dingfest machen kann. Dazu baut unser Immun­system im Laufe des Lebens ein Immungedächtnis auf, also eine Art "Verbrecherkartei" und alle bösen Eindringlinge, die dieses Immungedächtnis bereits kennt, kann dann von den Abwehrzellen und den Immun­globulinen sofort unschädlich gemacht werden, bevor sie dem Organismus Schaden zufügen und uns krank machen können.

So funktioniert das bei den sog. Kinder­kank­heiten lebenslang: Wer als Kind Windpocken durchgemacht hat, dessen Immunsystem sorgt ein für alle Mal dafür, dass er nie wieder Windpocken bekommen kann. Entscheidend dabei ist vor allem, dass wir die Krankheit erst einmal durch­machen müssen, bevor unser Immun­gedächtnis so programmiert wird, dass es beim nächsten Eindringen der Erreger dafür sorgt, das die Eindringlinge unschädlich gemacht werden bevor wir krank werden, ja ohne dass wir etwas davon bemerken. Jede Sekunde unseres Lebens wacht so unser Immunsystem über unsere Gesundheit.

Leider verlaufen aber viele Krankheiten nicht so harmlos wie in der Regel Windpocken im mittleren Kindesalter. Es war deshalb eine der genialsten Entdeckungen der Medizin, dass man das Immun­gedächtnis auch trainieren und programmieren kann, ohne erst die Krankheit zu erleiden.

Bei einer Impfung werden dem Organismus abgeschwächte oder abgetötete Krankheits­erreger, deren Zell­bestandteile oder abgeschwächte Gifte (Toxine) zugeführt und es passiert exakt das selbe wie bei der Krankheit: Das Immun­gedächtnis lernt den Krankheits­erreger oder sein krank­machendes Gift (Toxin) kennen und beim nächsten Kontakt mit dem wirklichen Erreger wird dieser sofort abgetötet bevor er uns krank machen kann.

von Dr. Andreas Busse

Zuletzt überarbeitet: Juli 2015

   

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