Adventskalender - Weihnachten jeden
Tag ein Stück näher

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© Adobe Stock, ChristArt

Ein Adventskalender erhöht die Spannung und Vorfreude in der Vorweihnachtszeit: Es gibt wohl kaum ein Kind, das sich nicht auf das Öffnen der Türchen oder Beutelchen freut.

Die Palette an unterschiedlichsten Adventskalendern, ob fertig gekauft oder selbst gebastelt, ist riesig. Die einfachsten Modelle sind mit Bildchen oder mit kleinen Schokoladenstückchen gefüllt, in anderen verbergen sich zum Beispiel Spielzeugfiguren, Bücher oder Plastiktiere.

Jeden Tag ein Türchen öffnen: so macht Warten Freude

Natürlich ist ein Adventskalender kein Muss: „Er ist sicherlich nicht notwendig für die Entwicklung eines Kindes“, erklärt Bodo Reuser von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung und führt aber gleich weiter aus: „Allerdings bekommen Kinder natürlich mit, was um sie herum geschieht und Adventskalender gehören zu unserer christlichen Tradition.“ Zudem wird dadurch für jüngere Kinder ersichtlich, wie lange es noch bis Heiligabend dauert.

Selbstgebastelt: kleine, individuelle Geschenke für jedes Kind

Eltern müssen selbst entscheiden, welche Art Adventskalender ihr Kind erhalten soll. Jeder habe es selbst in der Hand, dem Adventskalender seine ursprüngliche Bedeutung zurückzugeben, so Reuse über die Tradition, die ins 19. Jahrhundert zurückgeht. Manche Eltern basteln gern und es macht ihnen Freude, dem Nachwuchs einen Kalender ganz individuell und liebevoll zu bestücken. Dies erfordert, vor allem bei mehreren Kindern, einigen zeitlichen Aufwand und Mühe.

Dafür kann man die einzelnen Präsente aber auf das Kind direkt abstimmen und schön mixen, etwa kleine Süßigkeiten, Malutensilien, einen Gutschein fürs Kino oder ins Schwimmbad etc. Nur sollte man nicht enttäuscht sein, wenn die Kleinen den aufwendig gestalteten Adventskalender dann doch nicht so zu würdigen wissen, wie es die Eltern gern hätten. Bei einem gekauften Kalender mit Spielzeug sollte man am besten darauf achten, dass die Spielzeuge auch nach Weihnachten noch interessant sind und zu bestehenden Spielzeugen passen.

Vorweihnachtszeit - auch andere Rituale können die Wartezeit verkürzen

Neben einem Adventskalender mit Leckereien oder Spielzeug können auch besondere Rituale die Vorweihnachtszeit bestimmen und zu einer besinnlichen Weihnachtsstimmung beitragen: In einem Kindergarten in Berlin entsteht beispielsweise im Advent ein großes Waldbild, zu dem jedes Kind ein Bild oder ein Gedicht dazu klebt. „Wir beobachten, dass es den Kindern viel bedeutet“, so die Kindergartenleiterin Anne Makowsky.

„Weniger ist mehr!“ – so lautet ihre Devise. Denn Kinder seien durch die vielen Eindrücke wie glitzernde Dekoration in der Einkaufspassage, die Geheimnisse der Großen und den Nikolaus am 6. Dezember ohnehin sehr aufgeregt, berichtet sie aus ihren Erfahrungen. Diese vielen Eindrücke müssten Kinder erst einmal verarbeiten.

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Zuletzt überarbeitet: November 2022

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